Universität Münster > Fachbereich 2 (2024)

Die Arbeit des Instituts für Biblische Exegese und Theologie (IBET) steht ganz im Zeichen des literarischen und theologischen Reichtums der biblischen Textwelten. Die hier Forschenden und Lehrenden klären philologische und literarische Fragen, erschließen historische Kontexte innerhalb der Kulturen des Alten Orients, der hellenistisch-römischen Welt sowie des frühen Judentums und erkunden die rezeptionsgeschichtlichen Karrieren biblischer Texte in Vergangenheit und Gegenwart.

Darüber hinaus widmet sich das IBET hermeneutischen Grundfragen, wie etwa der theologischen Relevanz des biblischen Kanons oder der Bibellektüre im Horizont christlich-jüdischer und christlich-islamischer Dialoge, beteiligt sich an der Entwicklung innovativer methodischer Zugänge und reflektiert nicht zuletzt Geschichte und diskursive Entfaltung der Bibelwissenschaften selbst.

Ein besonderes Anliegen des IBET ist es, bibelwissenschaftliche Expertise mit Studierenden sowie mit allen Interessierten innerhalb und außerhalb der Universität zu teilen, da wissenschaftlich fundierte Zugänge einen unverzichtbaren Beitrag zur Auseinandersetzung mit dem biblischen Erbe in Theologie, Kirche, Schule und Gesellschaft leisten.

Auf den folgenden Seiten erfahren Sie mehr über die Schwerpunkte und Projekte der vier unter dem Dach des IBET vereinten Professuren, über die hier forschenden und lehrenden Personen sowie über das umfangreiche Angebot der Lektorate für Hebräisch und Griechisch.

Herzlich willkommen!

In der „grünen Hölle“

Erster Drehtermin des OER-Projektes am 17.05.2024 in Aachen

Nachdem in den vergangenen Monaten die Arbeit im Projekt „Diskursives Lehren – nachhaltiges Lernen“ (OERContent.nrw) hauptsächlich durch die inhaltliche und formale Erarbeitung der ersten OER-Kurse geprägt war, fand nun am 17.05.2024 der erste Drehtermin bei der Serviceeinrichtung „Medien für die Lehre“ der RWTH Aachen statt.

Von Affekten und Emotionen

Arbeitsgemeinschaft der Katholischen Neutestamentlerinnen und Neutestamentler (AKN) tagt in Münster

Vom 11. bis 15. März 2024 trafen sich auf Einladung von Prof. Dr. Wolfgang Grünstäudl und Prof. Dr. Adrian Wypadlo die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Katholischer Neutestamentlerinnen und Neutestamentler (AKN) in Münster. An der im Franz Hitze Haus abgehaltenen Tagung nahmen auch viele Assistierende, Promovierende und Habilitierende aus dem gesamten deutschsprachigen Raum teil, die parallel zur Geschäftssitzung der AKN-Mitglieder erstmals ein eigenes Vernetzungstreffen durchführten.

Wie jüdisch ist das Neue Testament?

Internationale Konferenz in Palermo

Am 22./23. März 2024 fand der 13. Convegno di Studi Biblici statt, den die Bibelwissenschaftler:innen der Theologischen Fakultät Palermo unter der Federführung von Prof. Dr. Marida Nicolaci ausrichteten und zu dem sich Expert:innen aus Italien, Spanien, Frankreich, Deutschland, Großbritannien und den USA in Palermo versammelten. Das IBET war durch Prof. Dr. Wolfgang Grünstäudl vertreten, der eine Response auf den Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Gabriele Boccaccini hielt.

Zweites Arbeits-Meeting des Projektes „Diskursives Lehren – nachhaltiges Lernen“ (OERContent.nrw)

Am 11.03.2024 fand an unserer Fakultät das zweite Arbeits-Meeting mit allen Beteiligten desProjektes „Diskursives Lehren – nachhaltiges Lernen“ (OERContent.nrw) statt. Neben dem Austausch über den aktuellen Arbeitsstand der zu erstellenden OER-Kurse sowie der Planung eines ersten Drehtermins für Lehrvideos bei der Serviceeinrichtung „Medien für die Lehre“ der RWTH Aachen, stand auch die Planung der längerfristigen weiteren Arbeit auf dem Programm. Ebenfalls wurde im Kontext des Treffens eine Folge für den TheoPodcastaufgenommen, welche über die Ideen und Ziele des Projektes informiert. Nach arbeitsintensiven und produktiven Stunden, klang der gemeinsame Arbeitstag dann wieder bei einem Abendessen aus.

„Kann man Exegese heute noch so betreiben wie vor 2010?“

Theolog:innen unterschiedlicher Disziplinen diskutieren gemeinsam über ‚toxische Bibelhermeneutiken‘ und die Rolle der Bibelwissenschaft angesichts der Missbrauchskrise

Kann man Exegese heute noch so betreiben wie vor 2010? Ist und bleibt die Bibel Wort Gottes, wenn mit ihr Leid legitimiert wird? Auf welche hermeneutischen Basislinien bezieht man sich in der Exegese und welche Hermeneutik lehrt man an der Universität? Ist die Bibel eine vulnerable oder vulnerante Größe? Ist primär der Text oder sind die Menschen zu schützen? Diese Fragen, die Ute Leimgruber in ihrem Eröffnungsvortag an die Bibelwissenschaftler:innen und weiteren Teilnehmer:innen richtete, wurden auf der Tagung „Toxische Bibelhermeneutiken? Bibel, Missbrauch und die Verantwortung der Exegese“ diskutiert und von elf Referierenden aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet.

Ṣaphon. Zur Bedeutung und Rezeption des heiligen Berges Ugarits im 1. Jahrtausend v. Chr.

Gastvortrag von Prof. em. Dr. Herbert Niehr (Universität Tübingen)

Am 18. April 2024 wird Prof. em. Dr. Herbert Niehr von der Universität Tübingen mit einem Vortrag an der Katholisch-Theologischen Fakultät zu Gast sein. Er spricht zum Thema „Ṣaphon. Zur Bedeutung und Rezeption des heiligen Berges Ugarits im 1. Jahrtausend v. Chr.“Prof. Dr. Oliver Dyma, Professor für Exegese des Alten Testaments am IBET, und Dipl.-Theol. Ludger Hiepel M.A., Akademischer Rat an der Professur für Zeit- und Religionsgeschichtedes Alten Testaments am IBET, haben den Vortrag organisiert. Erfindet statt in Erinnerung an den Theologen und Ugaritologen Prof. Dr. Oswald Loretz, der vor 10 Jahren am 12. April 2014 verstorben ist.

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Author: Zonia Mosciski DO

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