DR. ANDREW WAKEFIELD WAS RIGHT. BRIAN DEER IS THE LIAR. (2024)

Permalink

On Jan 31, 12:04

No, no, this is by far better:

http://www.pharmamafia.com

<quote>

Impfkritiker
Was man über sie wissen sollte,
wenn man überleben will

Diese Site ist gewidmet denen, deren Leben durch Impfgegner zerstört wurde. Sie
ist gewidmet den Eltern und den Kindern - und vor allem jenen, die jetzt
sterben, sterben an einer Krankheit, die durch eine Impfung hätte verhindert
werden können.

latest developments:

Zwei Kinder sterben wegen Impfgegnern an SSPE
Two children die with SSPE because of an anti-vaccinationist pair

In Germany we now have an ultimate extreme case: the death of two children in
series, both with SSPE, both infections caused by the very same incident, both
are victims of a pair of German anti-vaccinationists.

The German pediatricians' society has a web-site, where they publish this
message:

http://www.kinderaerzte-im-netz.de/bvkj/aktuelles1/show.php3?id=2836&nodeid=26
<quote>
-------------------------------------------------------------------------------

02.07.2008
Masern in Bad Salzuflen - zweites
Kind in Folge an tödlicher Gehirnentzündung erkrankt

Video zum Masern-SSPE-Fall
http://www.monks.de/kin_videos/Infektionskrankheiten/Masern/Natalie-SSPE.wmv

Ein 10-jähriges Mädchen aus Bad Salzuflen ist an
einer chronischen Maserngehirnentzündung erkrankt.

Die so genannte Subakute Sklerosierende
Panenzephalitis - kurz SSPE - kann als Spätfolge
einer Masernerkrankung auftreten und verläuft praktisch
immer tödlich. Der Fall der kleinen Natalie ist vor
allem deshalb bemerkenswert, da es im gleichen Ort
einen zweiten Fall einer SSPE-Erkrankung gibt
(Michael Giesbrecht, 9 Jahre - Kinderaerzte-im-Netz berichtete),
http://www.kinderaerzte-im-netz.de/bvkj/aktuelles1/show.php3?id=1517&nodeid=26

die offensichtlich den gleichen Ursprung hat.
Beide Kinder waren im Säuglingsalter an Masern
erkrankt - angesteckt hatten sie sich beim
routinemäßigen Besuch eines Kinder- und Jugendarztes,
um die anstehenden Vorsorgeuntersuchungen
durchzuführen. Die Infektion ging von einem 11-jährigen
Jungen aus, der am gleichen Tag im Frühjahr 1999 mit
unspezifischen Beschwerden in der Praxis war und bei
dem sich erst am darauf folgenden Tag die typischen
Masernsymptome zeigten. Insgesamt hatte dieser Junge,
dessen Eltern die Masernimpfung ablehnten, in dieser
Praxis 6 weitere Kinder, darunter drei Säuglinge mit
Masern infiziert. Bei zwei dieser Kinder, die heute 9
und 10 Jahre alt sind, wurde inzwischen eine
SSPE-Erkrankung diagnostiziert. "Eine solche
unerklärliche Häufung von SSPE-Erkrankungen ist in
der wissenschaftlichen Literatur bisher nicht
beschrieben worden. Diese Fälle sind nicht nur sehr
tragisch für die betroffenen Kinder und deren Familien
- sie zeigen auch sehr deutlich, dass Masern keine
harmlose Kinderkrankheit sind. Besonders Säuglinge,
die ja noch nicht geimpft werden können, haben ein
erhöhtes Risiko an dieser gefährlichen Spätfolge der
Masern zu versterben. Es ist daher besonders wichtig,
Maserninfektionen bei Säuglingen zu verhindern", warnt
Prof. Dr. med. Reinhard Berner vom Zentrum für
Kinder- und Jugendmedizin am Universitätsklinikum
Freiburg und Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft
für Pädiatrische Infektiologie (DGPI). Auch eine
britische Studie zeigt, dass die Gefahr für Säuglinge
besonders groß ist. Demnach erkrankt etwa 1 von 5.000
Kindern, die in den ersten 12 Lebensmonaten die
Masern durchmachen, im Laufe seines weiteren Lebens
an dieser tödlichen Gehirnentzündung. Nach
Informationen des Berufsverbandes der Kinder- und
Jugendärzte in Deutschland (BVKJ) wurden seit 2003
insgesamt 18 Fälle von SSPE in Deutschland
diagnostiziert - darunter auch sechs Fälle aus
Nordrhein-Westfalen (NRW). 17 dieser Kinder waren
im Säuglingsalter an Masern erkrankt. Während der
letzten großen Masernepidemie in NRW im Jahre 2006
waren mehr als 1.600 Menschen, meist Kinder und
Jugendliche, an Masern erkrankt - nach Angaben des
Landesinstitut für den Öffentlichen Gesundheitsdienst
(lögd) darunter auch über 100 Säuglinge.

Vollständiger Impfstatus als Voraussetzung für
Kindergärten und Kindertagesstätten (Kita)
BVKJ und DGPI fordern, dass alle Kinder vor dem
Besuch einer Gemeinschaftseinrichtung alle von der
Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlenen
Impfungen nachweisen müssen. "Gerade vor dem
Hintergrund, dass zunehmend auch neue Kita-Plätze für
Säuglinge und Kleinkinder geschaffen werden, ist es
eine Verpflichtung für die Träger dieser Einrichtungen,
die gesundheitliche Sicherheit derer zu gewährleisten,
die sich selbst nicht schützen können. Das gilt natürlich
auch für Kinder, die aufgrund einer Immunschwäche
oder einer Krebserkrankung nicht geimpft werden
können. In allen Ländern, in denen dieses Modell - No
Vaccination No School - angewandt wird, sind die
Masern eliminiert. Und damit verschwindet auch die
SSPE", erläutert Berner. Kritisiert wird von den
Experten insbesondere das neue Gesetz zur frühen
Bildung und Förderung von Kindern - kurz KiBiz -, das
in NRW im Zentrum des verstärkten Ausbaus des
Betreuungsangebotes für unter Dreijährige steht. "Wir
haben mehrfach dafür gerungen, dass im Gesetzentwurf
ein Passus verankert wird, der eine Impfpasskontrolle
als Voraussetzung für einen Platz in der
Kindertagesstätte oder im Kindergarten festschreibt.
Aber die Politiker hier in NRW scheinen
beratungsresistent zu sein. Noch immer sterben Kinder
in Deutschland an Masern. Es ist eine Schande. Alle
Experten wissen, wie diese gefährliche Krankheit in
Deutschland ausgerottet werden könnte - doch das
KiBiz-Gesetz wird von ahnungslosen Politikern aus
dem Ministerium für Generationen, Familien, Frauen
und Integration verantwortet, die auch die Position des
Gesundheitsministeriums von NRW nicht berücksichtigt
haben", kritisiert Dr. Thomas Fischbach,
Landesvorsitzender der Kinder- und Jugendärzte in
Nordrhein.

WHO kritisiert Deutschland

Das von der Weltgesundheitsorganisation (WHO)
vorgegebene Ziel - die Eliminierung der Masern in
Deutschland bis 2010 - sieht der Berufsverband der
Kinder- und Jugendärzte inzwischen außer Reichweite.
Seit Anfang des Jahres sind in Deutschland bereits über
750 Menschen an Masern erkrankt. Kritik kommt daher
auch von der WHO. "Um Masern auszurotten, braucht
man eine klare Impfstrategie, die alle Kinder im zweiten
Lebensjahr erreicht. Gerade in
Gemeinschaftseinrichtungen können sich Masern schnell
verbreiten. Ungeimpfte Kinder haben nicht nur selbst
ein hohes Erkrankungsrisiko - sie gefährden auch die
Gesundheit anderer. Die Regelung wonach alle Kinder
gegen Masern geimpft sein müssen, bevor sie eine
Gemeinschaftseinrichtung besuchen dürfen, hat sich in
vielen Ländern als sehr erfolgreich erwiesen. Denn
noch immer sterben weltweit etwa 240.000 Kinder
jedes Jahr an Masern - es ist eine gefährliche
Erkrankung", so Dr. Nedret Emiroglu vom
WHO-Regionalbüro für Europa.
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</quote>

In short: In 1999 in a German town an 11 year old boy ill with measles is in the
waiting room of a pediatrician. A mother with her baby Micha is also there. The
baby Micha catches measles. Some years later Micha has SSPE. Today Micha is
still alive, but is under 24-hour care and gets morphine.

In the very same pediatrician practise on the very same day another baby is in
the waiting room. This baby, Natalie, also catches measles from the first
mentioned boy (some 4 other children also did).

Today Natalie has SSPE.

The boy, who brought the measles into the waiting room, is the child of
anti-vaccinationists, who refused measles vaccination.

The risk of SSPE is MUCH higher than all the time was claimed. According to a
study about a year ago the risk of SSPE is about 1:2000.

Risk of death by measles directly is about 1:500 to 1:1000.

This makes the total risk for death caused by measles in total to about 1:400.

The German Robert Koch Institut publishes false data. These false data the
Robert Koch Institut spreads, and the media and health agencies
("Gesundheitsamt") transport these false data without questioning them.

Complaints with the Robert Koch Institut are useless - I tried that.

Complaints with the newspapers are useless - they tell you, that they received
the material from health agencies.

Mrs. von der Leyen, Minister in Germany, is a medical doctor. Nonetheless she
transports the false data. Complaints with her office were useless. They
"answer" with some childish babble they spill out every day. They do not
understand the facts, they are clueless.

Here is an example of false data, just published today (concerning the
aforementioned two coupled cases of SSPE!) by the German "Zweites Deutsches
Fernsehen":

http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/17/0,1872,7261681,00.html

<quote>
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Aktuelles Datum: 03. Juli 2008

Mo-Fr, 5.30 Uhr

Tödliche Maserngefahr

Kinderärzte fordern Impfpflicht für Kita-Besuch

Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hat einen vollständigen
Impfschutz für Kinder als Voraussetzung für den Kita-Besuch gefordert. Da für
Säuglinge und Kleinkinder immer mehr Betreuungsplätze entstünden und diese
Gruppe besonders gefährdet sei, müsse etwa eine Masernimpfung Pflicht werden,
forderte der Verband am Mittwoch in einer Mitteilung.

Hintergrund des neuerlichen Verbandsaufrufs ist die Erkrankung zweier Kinder im
lippischen Bad Salzuflen an der unheilbaren und tödlich verlaufenden
Gehirnentzündung SSPE als Folge einer Maserninfektion.

Beim Kinderarzt angesteckt

Die beiden Kinder in Bad Salzuflen - ein zehnjähriges Mädchen und ein
neunjähriger Junge - waren den Angaben zufolge im Säuglingsalter an Masern
erkrankt. Angesteckt hatten sie sich 1999 in der Praxis eines Kinderarztes. Die
Infektion sei von einem Elfjährigen ausgegangen, bei dem erst einen Tag später
die Masern festgestellt wurden. Dieser Junge, dessen Eltern die Masernimpfung
abgelehnt hätten, habe in der Praxis sechs weitere Kinder angesteckt, darunter
drei Säuglinge.

Der BVKJ warnte Eltern ungeimpfter Kinder sowie Schwangere zudem vor Reisen in
Feriengebiete, wo die hoch ansteckenden Masernviren grassieren. Dazu gehörten
die Schweiz, Österreich, Irland und Großbritannien. Auch in Italien breite sich
das Virus derzeit rasant aus. Dort seien seit Jahresbeginn mehr als 1500
Menschen, meist Jugendliche, erkrankt. Täglich würden neue Fälle gemeldet.

Spätkomplikation mit tödlichem Ausgang

Die SSPE (subakute sklerosierende Panenzephalitis) ist laut Robert Koch-Institut
eine sehr seltene Spätkomplikation, die sich nach durchschnittlich sechs bis
acht Jahren manifestiert. Sie macht sich oft schleichend durch psychische
Veränderungen des Betroffenen bemerkbar. Im weiteren Verlauf der Krankheit
treten neurologische Störungen und Ausfälle auf. Der Verlust von
Gehirnfunktionen führt schließlich zum Tod.

Nach BVKJ-Informationen gab es seit 2003 insgesamt 18 Fälle der Gehirnentzündung
SSPE in Deutschland, darunter sechs Fälle in Nordrhein-Westfalen. 17 dieser
Kinder seien im Säuglingsalter an Masern erkrankt.

Gefürchtet ist laut Robert Koch-Institut auch die akute postinfektiöse
Enzephalitis. Sie beginne bei jedem tausendsten Masernpatienten während der
Krankheit. In 10 bis 20 Prozent der Fälle ende sie tödlich, 20 bis 30 Prozent
der Betroffenen müssten mit bleibenden Schäden des zentralen Nervensystems
rechnen.
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</quote>

Although they report of the EXTREME case of TWO children dieing with SSPE
because of infection by an anti-vacc child, the "reporters" transport the false
data of the Robert Koch Institut:

<quote>
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Gefürchtet ist laut Robert Koch-Institut auch die akute postinfektiöse
Enzephalitis. Sie beginne bei jedem tausendsten Masernpatienten während der
Krankheit. In 10 bis 20 Prozent der Fälle ende sie tödlich, 20 bis 30 Prozent
der Betroffenen müssten mit bleibenden Schäden des zentralen Nervensystems
rechnen.
-------------------------------------------------------------------------------

</quote>

In short: According to the Robert Koch Institut the encephalitis is feared. It
catches about 1/1000 of the measles patients and in 10 to 20 percent it is
deadly, 20 to 30 percent get lifelong damage to their nervous system.

NOWHERE in this text is mentioned the TOTAL risk of death by acute measles; and
that risk is about 1:500 in outbreaks found during the last years in western
industrial countries.

By nationwide spreading false data the Robert Koch Institut implies a much lower
risk of death/damage caused by measles, at least by the factor 10. By spreading
false data the Robert Koch Institut strongly supports anti-vaccinationists.

A result we see now: two dieing children.

I ask all serious scientific institutions to ban the Robert Koch Institut for
deliberately spreading false data.

Regards,

Aribert Deckers

http://www.pharmamafia.com
http://www.pharmamafia.de
http://www.impfkritiker.de
http://wehrhafte.medizin.se
-------------------------------------------------------------------------------

addendum, 15.4.2008

In der DDR konnte man mit politischer Macht Impfungen wesentlich schneller
durchsetzen. Man konnte - und man tat es.

So wurde die DDR zu einem Musterfall, der klar belegt, daß einige Behauptungen
der Impfgegner eindeutig Lügen sind.

Die Situation in Deutschland ist durch die Lügen der Impfgegner so pervers, daß
es "Überlebensbibeln" gibt für Ausländer, die nach Deutschland kommen.

Der "Spiegel" hat eine solche Bibel in seiner Web-Site. Darin heißt es am
Beginn:

http://www.spiegel.de/international/0,1518,419258,00.html
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English Site > Under the Scope > Germany Survival Bible

June 1, 2006

VACCINE-PHOBIA

Get Wild at a Measles Party

Imagine being invited to a party where the sole purpose
is to infect your child with measles. It's actually not
all that uncommon in Germany. But then, many in the
country are afraid of vaccines.

[...]
-------------------------------------------------------------------------------

Die Gesundheitsorganisation der Americas warnte zu der 2006 stattfindenden
Fußballweltmeisterschaft vor der Masern-Epedemie in Deutschland:

Zwei Jahre sind seitdem vergangen, jetzt ist es wieder soweit. Ein
Masernausbruch, wie man ihn in der Schweiz seit über 10 Jahren nicht hatte,
erfaßt das Land, auch in Österreich und Deutschland werden die Masern
verbreitet. Die "Brandherde" sind mit einander verbunden...

Durch Tourismus werden die Masern exportiert. Auch nach Kanada, USA, Südamerika.
Und wieder gibt es eine Fußballmeisterschaft.

2007 starben in Deutschland 2 Kinder wegen des Masernausbruchs 2006.

Im Januar 2009 starb in der Schweiz ein bis dahin völlig gesundes 12-jähriges
Mädchen. An Masern. Es war nicht geimpft...

Anfragen von Kinderärzten und Ämtern und Behörden sind willkommen.
Für sie steht weiteres Hintergrundmaterial bereit.

Aribert Deckers
15.5.2009

Links:

Ein Forum über Sabotage des Gesundheitssystems
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/

Hurra, wir haben einen Impfschaden!
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/showtopic.php?threadid=3674

Masern in Salzburg: Staatsanwaltschaft ermittelt im Waldorfschulen-Skandal
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/showtopic.php?threadid=3620

Und deswegen sterben Kinder
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/board.php?boardid=9
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/showtopic.php?threadid=2451

Ein Forum über Impfgegner
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/board.php?boardid=10

Warum ein Mädchen starb
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/showtopic.php?threadid=1236

Offener Brief an den österreichischen Justizminister
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/showtopic.php?threadid=3637

Soll ich sie "zur Sau machen"?
http://www.transgallaxys.com/~kanzlerzwo/showtopic.php?threadid=2565

"die weltweit größte paläontologische Impfgegnersammlung der Welt"
http://www.kidmed.de/forum/index.php

Hintergrundmaterial
Kriminalfall "Alternativer Impfplan"

22.1.2007

Vorwort

Alternativer Impfplan der Arbeitsgruppe für
differenzierte Impfungen (Dr. med Albonico)

Die Lügen des "Alternativen Impfplans der Arbeitsgruppe
für differenzierte Impfungen (Dr. med Albonico)"

Kritik in der Schweiz

Lügen mit Statistik

Seriöse Quellen über Keuchhusten und Haemophilus influenzae (Hib)

Gesundheitsfürsorge im Kindesalter, 1925

Aenderung 22.1.2007

Seriöse Quellen über Hepatitis B

Aktuelle Mediziner-Ausbildung

Kritik in der Schweizer Ärzteschaft

Zwischenbilanz

Hinweis auf bessere hygienische und ernährungsspezifische Situation

Die "Supplementa" des Schweizer "Bundesamt für Gesundheit" (BAG)

Was geht vor im Kopf eines "Arztes"?

Ergaenzung 22.1.2007

Einführung der Masernimpfung in der DDR

Schon wieder ein Skandal bei der Bayerischen Ärztekammer

Lügenschleuder AEGIS

Zu der algerischen "Impf"-Sache

Die große Statistik: Tot durch Masern

Das tödliche Komplott des Andrew Wakefield
Ein Lehrstück über Strategie und Tarnung

Tony Blair supports quackery and fraud

Die Tarnung "Ich bin aber gar kein Impfgegner"

Die Tarnung Verein "Ärzte für eine individuelle Impfentscheidung"

Patientin, 7 Jahre alt, was tun?

Die Wirksamkeit der aktuellen Impfstoffe

Die Epidemie in Coburg, 2001/2002

Eltern als Täter

Bioterrorismus: Vorsätzlich Kinder als lebende Bomben einsetzen

Gesetze in Deutschland und Österreich

Mitten dabei unter Ärzten: Hausfrauen als Experten

Im Bericht des Verfassungsschutzes: Sekten und der braune Rand

Eine Lektion zur Strategie

Putative Notwehr und die Grenzen der freien Meinungsäußerung

Abgründe...

Juristische Aspekte beim Impfen

Impfen, ein einträgliches Geschäft...

Petra Fabri-Richters: "Der Mensch holt sich die Krankheit, die er braucht."

Die "Wissenschaftlichkeit" des Sandkastenbäckers im Mondenschein

Großversuch mit voraussichtlich mehr als 20 Toten

Rassismus und abgrundtiefe Dämlichkeit über den Tod hinaus

Internationale Warnung für Touristen der
Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland

Kuhgehörnte Empfangsantennen

Schlußwort: eine Betrachtung über Keuchhusten

Anhang

Beschlüsse des 109. Deutschen Ärztetags
23.-26. Mai 2006, Magdeburg

Der Impfplan 2006 Österreich

Der staatliche Impfplan in Großbritannien

Statistik: Geburtsraten weltweit

Säuglingssterblichkeit weltweit

Statistik: Fruchtbarkeit, weltweit

Reklame der Demeter: Asche!

Vorwort

Das Wort "Lüge" liegt Manchen im Magen. Sie finden es zu hart. Sie meinen, man
sollte statt des Worts "Lüge" das "bessere" Wort "Unwahrheit" benutzen.

Aber es sind Lügen. Lügen sind falsche Aussagen wider besseres Wissen. Es sind
KEINE Unwahrheiten! Wenn jemand aus Versehen oder wegen eines Mißverständnisses
etwas sagt, das nicht der Wahrheit entspricht, dann sagt er eine Unwahrheit.
Aber wir haben es im folgenden Bericht mit Lügen zu tun, die einzig und allein
aus Sektenwahn und/oder niederen Beweggründen (Gier) in geheimen Zirkeln gebraut
werden.

Diejenigen, die später die Lügen weiterverbreiten, glauben meist, was sie da
erzählen. Darum sind es aus deren Sicht auch keine Lügen.

Die Urheber und die wissentlichen Verbreiter der Lügen erzählen nicht aus
Versehen etwas Falsches, sondern in voller Absicht. Man kann ihnen sogar
zusehen, wie sie ihre Lügen zurechtsägen, -feilen, -biegen.

Die Überbringer der Lügen sind Opfer. Aber nur so lange, wie ihnen die Wahrheit
noch nicht bekannt ist! Spätestens dann, wenn man ihnen die Wahrheit erklärt
hat, und sie dennoch von ihrem Tun nicht ablassen, sind sie aktive Täter.

Es reicht nicht zu schreiben, dies oder jenes sei unwahr. Damit verschwiege man
den entscheidenden Punkt - und würde dadurch selbst wissentlich die Unwahrheit
sagen, also lügen.

Die Aufweichung der Sprache ist das wichtigste Konditionierungswerkzeug der
Demagogen. Eine halbe Wahrheit ist nicht selten eine ganze Lüge. Die kann
tödlich sein. Oft genug ist sie es. Wir reden hier über Leid, Elend, Siechtum,
und über Tote.

Die Sprache ist eine Waffe - und man muß über diese Waffe informieren. Sonst
steht man mit leeren Händen da gegen wilde Horden von von langer Hand nach Plan
nahkampfdurchtrainierten Tätern. Das wäre Selbstmord.

Seien Sie auf der Hut vor "Political Correctness", denn das ist eine Zerstörung
der Sprache mit dem Ziel, daß man bestimmte Dinge nicht mehr beschreiben kann,
weil Einem die Wörter dafür fehlen.

Es gibt Untersuchungen, wonach Menschen, denen Wörter fehlen, nicht richtig
denken können. Es ändert die Hirnstruktur...

Lügen sind Lügen!

Diese Lügen sind Teil eines Verbrechens, das Tag für Tag begangen wird an
Kindern. Und an Erwachsenen. In unserem Land. Und in anderen Ländern. Es ist das
Verbrechen "alternativer Impfplan". Und der ist Teil eines noch größeren
Verbrechens.

Alternativer Impfplan der "Arbeitsgruppe für differenzierte Impfungen" (Dr. med
Albonico)

Mitte 2005 veröffentlichte die "Schweizer Ärztezeitung", herausgegeben vom "EMH
Schweizerischen Ärzteverlag AG", Basel, einen Artikel von Claire-Anne Siegrist,
Christoph Aebi, Daniel Desgrandchamps, Ulrich Heininger und Bernard Vaudaux -
einen Artikel, der an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig läßt, wie bereits
der Titel zeigt: "Konsistent unrichtige Informationen".

Autoren und Verlag haben mir freundlicherweise die Erlaubnis zur Wiedergabe des
Artikels erteilt: "Konsistent unrichtige Informationen"
(http://www.ariplex.com/ama/ama_im18.htm)

Dieser Artikel hat eine Vorgeschichte. Diese Vorgeschichte läßt sich über
mehrere Jahre verfolgen in Form von Zeitschriftenartikeln und Forumsberichten.
Es offenbart sich der Kriminalfall "Alternativer Impfplan der Arbeitsgruppe für
differenzierte Impfungen (Dr. med Albonico)".

Eine frühe Fundstelle ist "Gesundheit Sprechstunde Nr. 18/02: S. 27".

Der Ringier-Verlag hat mir freundlicherweise ein Exemplar des betreffenden Hefts
geschenkt.

BILD: "Gesundheit Sprechstunde, Heft Nr. 18, 2002

Aus diesem Beweisstück zitiere ich als Scan den Kasten auf Seite 27, in dem
sowohl der Plan der STIKO als auch der "alternative" Plan wiedergegeben sind:

BILD: "Gesundheit Sprechstunde, Nr. 18, 2002, Seite 27:
Impfplan der Schweizer STIKO, "Alternativer Impfplan der Arbeitsgruppe für
differenzierte Impfungen (Dr. med Albonico)"

In einer Impfgegner-Web-Site wird dort wie folgt zitiert:

http://www.impfschaden.info/Impfschaden_news.htm
(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
17.9.2002

In der Schweiz hat sich eine Ärztegruppe um Dr. med Albonico
gebildet, die sich zur Arbeitsgruppe für differenzierte Impfungen
zusammengeschlossen haben.
Diese Gruppe lehnt die Empfehlungen des BAG ab und empfiehlt
einen alternativen Impfplan, der sich an den individuellen
Bedürfnissen der Kinder ausrichtet.

Alternativer Impfplan der Arbeitsgruppe für differenzierte
Impfungen (Dr. med Albonico)

Gesundheit Sprechstunde Nr18/02: S. 27

Alter Impfung gegen
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ab 3. Lebensmonat Keuchhusten
(ausnahmsweise, wenn Kind in eine Kindergrippe geht)
3 Wiederholungen im Abstand von 2 Monaten

Hib
(ausnahmsweise, wenn Kind in eine Kindergrippe geht)
3 Wiederholungen im Abstand von 2Monaten

7-13. Lebensmonat Diphterie/Tetanus Gundimmunisierung
7-13. Lebensmonat Diphterie/Tetanus II
12 Monate später Diphterie/Tetanus III

18-24. Lebensmonat evtl. Auffrischung Hib
18-24. Lebensmonat evtl. Auffrischung Keuchhusten
2.-3. Lebensjahr Polio

12.-14. Lebensjahr Masern
(falls das Kind die Masern noch nicht durchgemacht hat;
im Zweifelsfall Titer bestimmen lassen)

12.-14. Lebensjahr Röteln
(nur bei Mädchen, sofern sie die Röteln noch nicht
durchgemacht haben;
im Zweifelsfall Titer bestimmen lassen)

12.-14. Lebensjahr Mumps
(nur bei Jungen, sofern sie den Mumps noch nicht
durchgemacht haben;
im Zweifelsfall Titer bestimmen lassen)

Jugendliche Hepatitis B
(nur wer zu einer Risikogruppe gehört)
-------------------------------------------------------------------------------

Nicht nur in der Schweiz, sondern vor allem auch im Ausland wird dieser Text
verbreitet, sogar in Ungarn - einschließlich der Fehler:

http://66.249.93.104/search?q=cache:_r7qBVa3LPYJ:www.tar.hu/oltas/alt.htm
+%22gesundheit+sprechstunde%22+albonico&hl=de&gl=de&ct=clnk&cd=8&ie=UTF-8
-------------------------------------------------------------------------------
17.9.2002

Alternat?v olt?si napt?r
Az al?bbiakban a v?doolt?sokban
gondol-kod?k, de a jelenlegi magyar
olt?si nap-t?rt elutas?t?k tal?lhatnak
r?szleteket egy sv?jci orvoscsoport
munk?j?b?l. Tal?n m?r honlapunk
anyagaib?l is kit? nik, hogy
alkalmaz?sa haz?nkban (n?metorsz?gi
mint?ra a v?laszhat?s?g lehetos?g?t
fel-k?n?lva) mi?rt is lenne ?ld?sos.
Sv?jcban egy orvoscsoport gy?lt Dr. med. Albonico kör?, akik
munka-csoportt? szervezodve egy differenci?lt olt?si terv
kidolgoz?s?t t?zt?k ki c?lul. Ez a csoport elutas?tja a BAG
(Bundesamt für Gesundheit) javaslatait, ?s egy alternat?v olt?si
napt?rt javasol, amely a gyermekek egy?ni ig?nyein alapul.
(Gesundheit Sprechstunde Nr.18/02 S. 27)
Kor
A következo betegs?gek elleni olt?s
a 3. h?napt?l
Szam?rköhög?s (Pertussis): csak kiv?teles
esetben, ha a gyermek bölcsod?be kerül; h?rom
ism?tl?s 2 h?napos szünetekkel
Hib: csak kiv?teles esetben, ha a gyermek
bölcsod?be kerül; h?rom ism?tl?s 2 h?napos
szünetekkel
7-13. h?nap
Dift?ria/Tetanusz alapimmuniz?l?s
7-13. h?nap
Dift?ria/Tetanusz II
12 h?nappal k?sobb
Dift?ria/Tetanusz III
18-24. h?napt?l
esetleges Hib-felfriss?t?s
18-24. h?napt?l
esetleges szam?rköhög?s-felfriss?t?s
12.-14. ?v
Kanyar?: amennyiben a gyermek m?g nem
kapta meg a betegs?get, k?ts?ges esetben meg
kell hat?rozni a titert
12.-14. ?v
R?zsahimlo (rubeola): csak l?nyokn?l,
amennyiben m?g nem kapta meg a betegs?get,
k?ts?ges esetben meg kell hat?rozni a titert
12.-14. ?v
Mumpsz: csak fi?kn?l, amennyiben m?g nem
kapta meg a betegs?get, k?ts?ges esetben meg
kell hat?rozni a titert
Fiatalok
Hepatitis B: csak, ha valaki egy
rizik?csoporthoz tartozik
Forr?s:
www.impfschaden.info
-------------------------------------------------------------------------------

Gnadenlos wird der lebensgefährliche Unsinn der Herrschaften Albonico und Co.
nachgebetet - einschließlich der Übertragungs- und Tippfehler...

Die Lügen des "Alternativen Impfplans der Arbeitsgruppe für differenzierte
Impfungen (Dr. med Albonico)"

Die Lügen des "Alternativen Impfplans der Arbeitsgruppe für differenzierte
Impfungen (Dr. med Albonico)" im einzelnen, hier zitiert aus dem Original in
"Gesundheit Sprechstunde", Nr. 18, 2002, Seite 27:

(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
ab 3. Lebensmonat Keuchhusten
(ausnahmsweise, wenn ein Kind in die Krippe geht)
Drei Wiederholungen im Abstand von zwei Monaten

ab 3. Lebensmonat Haemophilus influenzae b
(ausnahmsweise, wenn Kind in die Krippe geht)
Drei Wiederholungen im Abstand von zwei Monaten

7-13. Lebensmonat DT I Diphterie/Tetanus
(Gundimmunisierung)

7-13. Lebensmonat DT II
(1 bis 2 Monate nach DT I)

12 Monate später Diphterie/Tetanus III

18-24. Lebensmonat evtl. Auffrischung Haemophilus influenzae b

18-24. Lebensmonat evtl. Auffrischung Keuchhusten

2.-3. Lebensjahr Poliomyelitis
(Grundimmunisierung, von Schluckimpfung wird abgeraten)

12.-14. Lebensjahr Masern
(sofern das Kind die Masern noch nicht durchgemacht hat,
im Zweifelsfall Antikörpertest machen lassen)

12.-14. Lebensjahr Röteln
(nur Mädchen, sofern sie die Röteln noch nicht
durchgemacht haben, im Zweifelsfall Antikörpertest
machen lassen)

12.-14. Lebensjahr Mumps
(nur Knaben, sofern sie den Mumps noch nicht
durchgemacht haben, im Zweifelsfall Antikörpertest
machen lassen)

Jugendliche HBV
Die Hepatitis-B-Impfung lässt nur machen,
wer einer Risikogruppe angehört
(also wer Drogen spritzt, wechselnde Sexualpartner hat)
-------------------------------------------------------------------------------

Bei Keuchhusten und Hib werden die Kinder grundsätzlich den Krankheiten zum Fraß
vorgeworfen. Ausnahmen gibt es nur, wenn Regreß zu befürchten ist:
"ausnahmsweise, wenn Kind in die Krippe geht".

Hib (Haemophilus influenzae B) ist alles andere als harmlos: Dieser Erreger
verursacht eine schwere Meningitis (Gehirnhautentzündung) mit Häufigkeitsgipfel
in den ersten 2 Lebensjahren (hohes Sterberisiko). Durch die Impfung konnte die
Zahl der Erkrankungen und vor allem der Todesfälle deutlich gesenkt werden.
Außerdem sind die Kinder vor Lungen-, Mittelohr- und einer schwer verlaufenden
Kehldeckelentzündung (Epiglottitis) durch den gleichen Erreger geschützt.

Bevor vor etwa 1992 diese Impfung eingeführt wurde, erlitten etwa 1600 Säuglinge
pro Jahr in Deutschland eine schwere Hirnhautentzündung, etwa 200 starben daran,
etwa 400 hatten danach einen bleibenden Hirnschaden. Seit etwa 90 % der
Säuglinge gegen Hib geimpft werden, ist die Erkankungszahl auf etwa 20 pro Jahr
gesunken, nicht gerechnet die anderen schweren Hib-Krankheiten wie Epiglottitis
(schwerer Krupp) und Lungenentzündung.
[Quelle: C. Hofmann, klinische Pharmakologin, in einem Medizinforum]

Herr Prof. Neal Halsey hat mir freundlicherweise erlaubt, dieses Foto hier
wiederzugeben:

Haemophilus influenzae type b
Sepsis with gangrene of hand.
(copyright Neal Halsey, MD)
Quelle:
http://www.cispimmunize.org/mediapgs/slides/182.html
http://www.cispimmunize.org

Gegen Hepatitis (eine Krankheit mit einer Todesrate von 50 Prozent) wird ein
Kind nur geschützt, wenn es zu einer "Risikogruppe" gehört. Wer ist das heute
nicht!? Doch DIESE Information läßt sich ja wieder wegbiegen und weglügen, wie
es dem jeweiligen Indoktrinator ins Konzept paßt...

Tatsache ist - laut Zahlen aus der Schweiz -, daß bei Hepatitis B lediglich 1/4
der Erkrankten aus einer Risikogruppe sind, 3/4 der Erkrankten aber NICHT aus
aus einer Risikogruppe!

Bei Mumps und Röteln ist es wahrhaft "liberal", nur die eine Gruppe zu impfen -
und auch die nur bedingt - und die andere nicht. Alleine der Trick mit der
Auswahl (nur Mädchen oder nur Jungen, also jeweils rund 50 Prozent der Kinder)
sorgt dafür, daß die eine Hälfte der Kinder der Krankheit anheim fällt - und sie
als Infektionsquelle frei herumlaufen. Und er sichert den Impfgegnern, daß die
Durchimpfungsraten unter 50 Prozent der Bewölkerung liegen. Das ist WEIT
unterhalb der notwendigen 95 Prozent - damit ist garantiert, daß die Krankheiten
auch weiter grassieren können.

Bei Masern, Mumps und Röteln wird laut Albonico und Co. nur dann geimpft, wenn
das Kind der Krankheit noch nicht anheim fiel. Man wartet geradezu versessen
darauf, daß das Kind Opfer der Krankheit wird. Wenn dann - verdammtes Schicksal!
- das Kind NOCH IMMER nicht infiziert wurde, dann - und nur dann - wird
gnädigerweise geimpft. Ein subatomares Feigenblatt, um sich nicht gänzlich dem
Vorwurf des religiösen Menschenopferns von Kindern auszusetzen.

Die Altersgrenze bei Masern, Mumps und Röteln ist ein teuflischer Trick: Rund 90
Prozent der Erkrankungen finden innerhalb der ersten 12-14 Lebensjahre statt.
Noch deutlicher KANN man gar nicht zeigen, daß Albonico und seine Mittäter mit
aller Macht WOLLEN, daß die Kindern diese Krankheiten erleiden.

Nehmen wir den Masern-Ausbruch von Coburg als Beispiel. Über den berichten
Stephan Arenz, Helen Kalies, Maria-Sabine Ludwig, Wolfgang Hautmann, Anette
Siedler, Bernhard Liebl, Gabi Morlock, Rüdiger von Kries in "Der Masernausbruch
in Coburg: Was lässt sich daraus lernen?" (Deutsches Ärzteblatt 100, Ausgabe 49
vom 05.12.2003, Seite A-3245 / B-2698 / C-2521):
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=39670

Sie fanden im Fall Coburg diese Altersverteilung:

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/bild.asp?id=6955
(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Altersverteilung der aus Stadt und Landkreis Coburg zwischen
November 2001 und 2002 gemeldeten Masernfälle:

Alter n<= 1.190 Prozent
-------------------------------------------------------
< 1 Jahr 23 2
1-4 Jahre 382 32
5-9 Jahre 465 39
10-14 Jahre 21 18
15-19 Jahre 60 5

=20 Jahre 48 4

Fehlende Werte n=1

erschienen im Deutschen Ärzteblatt 49 vom 5.12.2003
-------------------------------------------------------------------------------

891 Erkrankte waren jünger als 15 Jahre. Das sind 75 Prozent.

Als Vergleich dazu ein Beispiel aus der Vorimpfaera:

-------------------------------------------------------------------------------
Altersverteilung der Masernerkrankungen nach Prausnitz (Graz 1905-1908)

0-1 Jahr 4,5 Prozent
1-5 Jahre 36,8 Prozent
6-10 Jahre 50,6 Prozent
11-15 Jahre 5,1 Prozent
über 15 Jahre 3,0 Prozent
-------------------------------------------------------------------------------

Vor dem 11. Lebensjahr: 91,9 Prozent

Vor dem 16. Lebensjahr: 97 Prozent

Aufgrund der hohen Infektuosität der Masern-Viren hatten nahezu 100 Prozent der
Bevölkerung Masern. Deswegen entspricht diese Verteilung der Gesamtverteilung in
der Bevölkerung.

Auf den Punkt Altersverteilung werde ich später zurückkommen.

Kritik in der Schweiz

In der Impfgegner-Web-Site wurde die Tabelle laut dortigem Datumsvermerk am
17.9.2002 veröffentlicht. Rund 1 Jahr später schlägt der Fall Wellen, als die
Stiftung Konsumentenschutz eben solches Material von Albonico et al verwendet
und eine Broschüre produziert.

Zu dieser Broschüre schrieb der Wissenschaftsjournalist Reto Kohler in der
Schweizer "Weltwoche" einen Artikel, der in der Web-Site der UNI Fribourg
wiedergegeben ist:

http://www.unifr.ch/biochem/BIOTECH/BIO_04_001_050.html
(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Gesundheit - Einseitige Kampagne

Reto Kohler (Die Weltwoche, 31.12.2003), Mon, 5 Jan 2004

Falsche Zitate, irrefuehrende Argumente: Eine Broschuere der
Stiftung fuer Konsumentenschutz liest sich wie ein Pamphlet gegen
Impfungen. Jetzt schaltet sich der Bund ein.

Im Norden Nigerias wuetet die Kinderlaehmung. Die Epidemie
breitet sich schnell aus und bedroht Leib und Leben von 15
Millionen Kindern in der Umgebung. Mit einer spektakulaeren
Impfkampagne wollte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die
Krankheit bis Ende 2004 ausrotten. Doch daraus wird jetzt nichts.
Islamische Fuehrer in Nigeria vermuten hinter dem Impfprogramm
eine Verschwoerung der USA und haben die Anstrengungen der WHO
verboten.

"Wir haben gute Gruende zu glauben, dass der Polio-Impfstoff mit
Viren verseucht ist, die Aids und Krebs verursachen", sagte Datti
Ahmed, Arzt und Praesident des Obersten Rates fuer islamische
Rechtsprechung, der britischen BBC. Der Impfstoff mache zudem
unfruchtbar, fuegte Ahmed an, das habe er im Internet gelesen.

Gut moeglich, dass Ahmed bald fuer Vortragsreihen in die Schweiz
eingeladen wird. Sein Tonfall und seine Argumente treffen genau
den Geschmack der hiesigen Impfgegner. Und gerade jetzt wird auf
die Impfung, die wohl erfolgreichste Technik der modernen
Medizin, wieder aus allen Rohren geschossen. Die Wahrheit bleibt
dabei oft auf der Strecke.

Auch die Verantwortlichen der Stiftung fuer Konsumentenschutz
(SKS) haben gemerkt, dass Impfungen ein Reizthema sind. Seit rund
drei Jahren gibt die Stiftung eine Informationsbroschuere heraus.
?Impfen - Grundlagen fuer einen persoenlichen Impfentscheid?
heisst sie.

Zurzeit ist die 4. Auflage des Werkes im Handel. 12 Franken fuer
63 Seiten Information. Das Heft findet reissenden Absatz. Es ist
der Verkaufsrenner im Programm der SKS. Bisher gingen fast 16.000
Exemplare ueber den Ladentisch. Abnehmer sind vor allem Eltern
und Arztpraxen.

Die Autoren gehen auf alle wichtigen Aspekte der Impfproblematik
ein. Sie liefern das Basiswissen zur Technologie, bieten einen
geschichtlichen Abriss an und aeussern sich dann zu den
haeufigsten Impfungen im Detail. Das Layout ist ansprechend.
Alles schoen und gut, denkt sich der interessierte Leser. Doch
der Schein truegt.

Horrorszenarien

Das Werk enthaelt zahlreiche Fehler. Die Art der Ungereimtheiten
laesst den Verdacht aufkommen, dass sie eingefuehrt wurden, um
Konsumenten glauben zu machen, Impfungen seien unnoetig - wenn
nicht gar gefaehrlich. Die Autoren wechseln fliegend zwischen
Informationsauftrag und Propaganda hin und her. Die Broschuere
liest sich wie ein Manifest der Impfkritik.

Offizieller Autor ist ein gewisser Hans-Peter Studer. Doch fuer
den medizinischen Inhalt zeichnen die beiden Arzte Hansueli
Albonico und Peter Klein verantwortlich.

Beide sind Mitglieder einer Fach Vereinigung, die sich
"Schweizerische Arbeitsgruppe fuer differenzierte Impfungen"
nennt. Beide sind bekannte Impfkritiker. Von beiden wuerde man
erwarten, dass sie mit einschlaegiger Fachliteratur umgehen
koennen. Verfehlungen wie folgende sind deshalb schwer zu
verstehen.

Auf Seite 23 der Broschuere wollen die Autoren den Lesern
aufzeigen, dass Impfungen gefaehrlich seien, weil sie in ein
oekologisches Gleichgewicht eingreifen, das zwischen Mensch und
Erreger herrsche.

"Kein Geringerer als der anerkannte amerikanische
Bakteriologe und Nobelpreistraeger Joshua Lederberg
warnte sogar, dass mit weiteren grossen Katastrophen
wie Aids zu rechnen sei, weil durch Massenimpfungen
zu sehr in das natuerliche Verhaeltnis zwischen
Krankheitserregern und Mensch eingegriffen werde",

schreiben die Autoren. Ganz nach wissenschaftlicher Manier
geben sie die Quelle des Zitats an, einen Artikel Lederbergs.

Doch einen solchen Artikel hat Joshua Lederberg gar nie
geschrieben. Der Literaturhinweis Nummer 46 der Impfbroschuere
(J. Lederberg: Emerging viruses - emerging threat, in Science,
247,1990, S. 279-280) ist falsch. Geschrieben hat den Artikel
nicht der renommierte Bakteriologe, sondern die
Wissenschaftsjournalistin Barbara Culliton. Diese zitiert zwar
tatsaechlich einige Aussagen des Nobelpreistraegers.

Doch Lederberg geht mit keiner Silbe auf einen moeglichen
Zusammenhang zwischen Massenimpfungen und Epidemien ein. Das Wort
"Impfungen" faellt im ganzen Artikel kein einziges Mal. Der
Beitrag behandelt ein voellig anderes Thema. Lederberg
erlaeuterte der Journalistin in einem Interview, dass
Krankheitsepidemien auch in Zukunft nicht ganz auszuschliessen
seien, weil ab und zu neuartige Viren auftauchten, gegen die es
kein probates Mittel gebe. Kein serioeser Wissenschaftler wuerde
je behaupten, solche Epidemien haetten etwas mit dem Impfen zu
tun. Denn fuer eine solche Theorie gibt es keine Beweise.

Ein zweites, aehnlich gelagertes Beispiel zeigt auf, wie subtil
die Autoren die Arbeiten anderer Forscher missinterpretieren.

Auf Seite 22 suggerieren Albonico und Klein, dass
Kinderkrankheiten gesund seien und uns vor Krebs und anderen
Leiden zu schuetzen vermoegen:

"Wenn sich das Immunsystem in der Kindheit nicht dank
natuerlicher Herausforderungen gut und harmonisch entwickeln
konnte oder durch allzu viele Impfungen sogar verwirrt wurde,
bekundet es im Erwachsenenalter moeglicherweise Muehe, sich
gegen entartete Krebszellen zu wehren. Oder aber es reagiert
im Fall von Allergieerkrankungen uebersensibel und wendet
sich moeglicherweise in Form von Autoimmunkrankheiten sogar
gegen sich selbst."

Als Beweis zitiert das Duo eine Arbeit von Herrn Albonico selber
und die Publikation eines gewissen Jean-Francois Bach.

Auf Krebserkrankungen geht der Franzose in seinem Text gar nicht
ein. Stattdessen betont Bach ausdruecklich, man koenne die
Verantwortung fuer die Entstehungen von Allergien nicht den
Impfungen in die Schuhe schieben. Es gebe keine soliden Daten,
die das bestaetigten. In der Tat konnte bisher keine Studie
diesen Zusammenhang schluessig aufzeigen. Und der weit
verbreitete Glaube, Kinderkrankheiten schuetzten uns vor Krebs,
entbehrt ebenfalls jeder Grundlage, wie Beda Stadler, Professor
fuer Immunologie an der Uni Bern, erklaert. Niemand konnte das
beweisen.

Im Gegenteil. Es sind nicht die Krankheiten, sondern die
Impfungen, die vor Krebs schuetzen. Zum Beispiel jene gegen
Hepatitis B. Manche Menschen, die diese Krankheit durchgemacht
haben, entwickeln spaeter Leberkrebs. Eine Impfung kann das
verhindern.

"Rund 70 Unstimmigkeiten"

Die falschen Literaturzitate sind ein Problem der
Konsumentenschutz-Broschuere - aber nicht das schlimmste.

Noch schwerer wiegt, dass die Autoren auf Schritt und Tritt an
die Angst des Lesers appellieren. Auch hierbei scheuen sie sich
nicht, mit irrefuehrenden Argumenten zu operieren.

In einem Abschnitt warnen sie vor angeblich gefaehrlichen
Inhaltsstoffen, die in Impfungen enthalten sein sollen:

"Als besonders problematisch gilt das Thiomersal,
eine quecksilberhaltige Verbindung, die [...] als
Konservierungsmittel in einigen Totimpfstoffen nach
wie vor enthalten und zugelassen ist!"

Und weiter:

"Vor allem Saeuglinge mit ihrem geringen Koerpergewicht
koennen dadurch bei mehreren Impfungen direkt in den
Organismus Quecksilberdosen erhalten, die im problematischen
Bereich liegen."

Mit ihren Worten suggerieren die Autoren, dass wir es hier mit
einem besonders schwerwiegenden Problem zu tun haben. Nichts
koennte falscher sein. Moderne Impfstoffe enthalten kein
Quecksilber mehr. Die Praeparate, die das Bundesamt fuer
Gesundheit im Impfplan fuer routinemaessige Schutzimpfungen von
Saeuglingen vorsieht, sind seit drei Jahren quecksilberfrei, wie
Urs Candrian von der Zulassungsstelle Swissmedic bestaetigt.

Auch im Bundesamt fuer Gesundheit (BAG) ist man auf die vielen
Fehler aufmerksam geworden, die das Heft enthaelt.

Recherchen der Weltwoche ergaben, dass das BAG deshalb eigens
einen unabhaengigen Experten damit beauftragt hat, die Broschuere
minutioes zu analysieren. Ueber den Ausgang der Ermittlungen gibt
man sich im BAG wortkarg. "Wir sind zurzeit in Verhandlungen mit
der Stiftung fuer Konsumentenschutz und wollen kein Oel ins Feuer
giessen", sagt Daniel Koch, Leiter der Sektion Impfung beim BAG.

Den Bericht, den das Amt ueber die Impfbroschuere erstellt hat,
rueckt er nicht heraus. Doch der Epidemiologe Dieter Stuerchler,
der die Schrift fuer das BAG begutachtet hat, sagt, er habe auf
den 63 Seiten "rund 70 Unstimmigkeiten" gefunden. Knapp 40 davon
seien einseitige Informationen, unbelegte Behauptungen oder
Aussagen, die weltweit anerkannten Expertenmeinungen
widerspraechen, meint er.

In der Schweiz darf grundsaetzlich jeder behaupten, was er will.
Es herrscht Meinungsfreiheit.

Im Fall der Stiftung fuer Konsumentenschutz stellt sich die
Situation aber komplexer dar. Sie bezieht "ein paar vom Bund",
wie es die Organisation auf ihrer Website umschreibt. 18 Prozent
des Budgets werden mit Bundessubventionen bestritten. Sollte man
von ihren Organen und Publikationen deshalb nicht eine gewisse
Objektivitaet erwarten koennen?

Wie kommt eine Organisation, die sich mit Steuergeldern
finanziert, auf die Idee, ihre Ratgeber von Experten schreiben zu
lassen, die klar parteiisch sind?

Warum heuert sie nicht einen Impfkritiker und einen
Impfbefuerworter an? Und warum kontrolliert sie nicht wenigstens
die fachliche Qualitaet der Arbeit?

Fragen an die Stiftungspraesidentin Simonetta Sommaruga.

Das Ziel des Fuehrers sei es, aus einer differenziert-kritischen
Sicht Entscheidungshilfen zur Verfuegung zu stellen, sagt
Sommaruga. Viele Studien wuerden von der Pharmaindustrie
mitfinanziert. In dieser Situation wolle die Stiftung Gegensteuer
geben. An der Arbeit der Autoren habe sie nichts auszusetzen.
"Sie haben sorgfaeltig recherchiert." Trotzdem raeumt sie ein,
dass der Nobelpreistraeger Joshua Lederberg in besagtem Artikel
nichts ueber Massenimpfungen sage. An anderer Stelle tue er das
aber sehr wohl.

Wieder zitieren die Konsumentenschuetzer nicht Lederberg, sondern
eine Schrift des umstrittenen Impfgegners Neil Z. Miller.
Zur Frage der Publikation des Franzosen Jean- Francois Bach wirft
Sommaruga ein, dass der kausale Zusammenhang zwischen
Autoimmunkrankheiten und Allergien auf der einen und den
Impfungen auf der anderen Seite noch nicht geklaert sei. Hier
seien dringend mehr Studien noetig.

Doch gerade in juengster Zeit sind grosse, unabhaengige Studien
erschienen, die auf diese Fragen eingingen. Keine konnte eine
entsprechende Gefaehrdung nachweisen. Vielmehr zeigten sie auf,
dass Impfungen Allergien vielleicht sogar verhindern.

Dass Bach in seinem Text auch diese Moeglichkeit ausdruecklich
erwaehnt, schreiben Albonico und Klein nicht.

Des Weiteren gibt die Konsumentenschuetzerin zu, dass das
Quecksilber aus den meisten Mehrfachimpfstoffen verschwunden sei.
Sie macht aber geltend, dass immer noch einige Einzelimpfstoffe
auf dem Markt seien, die Quecksilber enthielten. Das aendert aber
nichts an der Tatsache: Ein Baby, das den normalen Impfplan
durchlaeuft, nimmt kein Quecksilber auf. Von Dosen, die "im
problematischen Bereich" liegen, kann also nicht die Rede sein.

So gehen Albonico und Klein immer wieder konsequent auf Distanz
zur Lehrmeinung.

Etwa bei der Impfung gegen Kinderlaehmung:

"Die schweizerische Arbeitsgruppe fuer differenzierte
Impfungen erachtet es [...] als problematisch, das noch unreife
fruehkindliche Nervensystem bereits vor der Sprachentwicklung
neurotropen, das heisst das Nervensystem beeinflussenden Viren
wie dem Poliovirus auszusetzen",

schreiben sie auf Seite 43 des Fuehrers.

Der Mythos lebt weiter

Gerade im Fall von Polio werde deutlich, ueber wie viel solides
Datenmaterial Experten verfuegten, sagt Fachmann Dieter
Stuerchler. Die WHO gehe davon aus, dass weltweit etwa 80 Prozent
der Neugeborenen in ihrem ersten Lebensjahr drei Polioimpfdosen
erhielten. Insgesamt bedeute dies, dass jaehrlich ueber 200
Millionen Polio-Impfdosen verabreicht wuerden. Dabei habe sich
gezeigt, dass gefaehrliche Nebenwirkungen bei weniger als einer
pro 700.000 Impfungen vorkaemen.

Aehnliche Rechnungen lassen sich auch fuer die anderen in der
Schweiz ueblichen Saeuglingsimpfungen anstellen.

Kaum eine andere medizinische Technik ist so erfolgreich wie die
Impfung. Die WHO schaetzt, dass Impfungen global das Leben von
rund drei Millionen Kindern retten -jaehrlich. Schaeden richtet
man dabei fast keine an. Zwar haben Wissenschaftler in den
vergangenen Jahren die unterschiedlichsten Verdachtsmomente gegen
Impfungen geaeussett. Aber fast alle wurden in grossen Studien
widerlegt. Was bleibt, ist die Angst, die dazu fuehrt, dass die
Eltern ihre Kinder nicht mehr impfen lassen. Und die werden dann
krank.

So geschehen bei der Masern-Mumps-Roeteln-Impfung. Der englische
Arzt Andy Wakefield hatte 1998 den Verdacht geaeussert, sie
koennte Autismus verursachen. In den vergangenen drei Jahren
haben mehrere grosse, unabhaengige Studien diese Theorie
schluessig widerlegt.

Aber der Mythos lebt weiter. Deshalb sind rund 20 Prozent aller
Kinder in der Schweiz nicht gegen Masern geimpft. Epidemien sind
die Folge. In den ersten vier Monaten dieses Jahres erkrankten
300 Kinder in verschiedenen Teilen der Schweiz an Masern. 19
mussten ins Spital, bei 10 traten schwere Komplikationen auf, 6
hatten eine Lungenentzuendung, ein Kind erlitt eine
Gehirnhautentzuendung. Ob diese Erfahrung wirklich entscheidend
zur Reifung eines Kindes beitraegt, wie viele Impfgegner
behaupten, sei dahingestellt.

http://www.sichimpfen.ch
http://www.bag.admin.ch

Von Reto Kohler
-------------------------------------------------------------------------------

Nehmen wir die von Reto Kohler genannten Zahlen:

In der Schweiz gab es 2003 einen Masern-Ausbruch mit 300 Kindern: 19 Kinder
mußten ins Spital, bei 10 traten schwere Komplikationen auf, 6 hatten eine
Lungenentzündung, 1 Kind erlitt eine Gehirnhautentzündung:

Vorfall Häufigkeit
-----------------------------------------
ins Krankenhaus: 19:300 [= ca 6,3 Prozent]
schwere Komplikationen: 1:30 [= ca 3 Prozent]
Lungenentzündung: 1:50 [= ca 2 Prozent]
Gehirnhautentzündung: 1:300 [= ca 0,3 Prozent]

Auch hier können wir vergleichen mit dem Fall Coburg. Gleiche Quelle wie oben
(Stephan Arenz, Helen Kalies, Maria-Sabine Ludwig, Wolfgang Hautmann, Anette
Siedler, Bernhard Liebl, Gabi Morlock, Rüdiger von Kries in "Der Masernausbruch
in Coburg: Was lässt sich daraus lernen?" (Deutsches Ärzteblatt 100, Ausgabe 49
vom 05.12.2003, Seite A-3245 / B-2698 / C-2521))

Bitte beachten Sie, daß hier lediglich ein Drittel der Fälle aufgeführt wird.
Hier wurden nur die 398 beantworteten Fragebogen ausgewertet:

Loading Image...DR. ANDREW WAKEFIELD WAS RIGHT. BRIAN DEER IS THE LIAR. (1)
(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Komplikationen und stationäre Behandlung der Patienten mit Masern
entsprechend der klinischen Falldefinition nach Angaben im Fragebogen

Komplikationen Falldefinition erfüllt
n=398 Prozent

Stationäre Behandlung mit Komplikationen 21 5
davon:
-----------------------------------------------------------------
stationär mir Pneumonie 5 1
stationär mit Otitis media 6 2
stationär mir Pneumonie und Otitis media 3 1
stationär mit Fieberkrampf 1 0
stationär mit anderen Komplikationen 6 1

Ambulante Behandlung mit Komplikationen 92 23
davon:
-----------------------------------------------------------------
Pneumonie 9 2
Otitis media 73 18
Fieberkrampf 5 1
Pneumonie und Otitis media 3 1
Otitis media und Fieberkranpf 2 1
-------------------------------------------------------------------------------

Lügen mit Statistik

Machen wir einen noch Vergleich, und zwar im Gebrauch von Statistik,
beziehungsweise im Lügen mit Statistik. Hierzu zitiere ich aus einem
Impfgegner-Forum das Zitat eines Pamphlets von Schweizer Homöopathen:

http://66.249.93.104/search?q=cache:hKeL5LzKG0QJ:forum.webmart.de/
wmmsg.cfm%3Fid%3D357215%26d%3D180%26t%3D2037742%26pg%3D2+%22gesundheit
+sprechstunde%22+albonico&hl=de&gl=de&ct=clnk&cd=7&ie=UTF-8

(Hervorhebungen von mir)
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26.05.04 11:21

Sollen wir unsere Kinder gegen Hepatitis-B impfen lassen?
Homöo-News 1/99

Verein zur Förderung der klassischen Homöopathie

Im Januar 1998 hat das Bundesamt für Gesundheit
(BAG) eine neue Impfkampagne gestartet. Alle 11 -
15 jährigen Jugendliche sollen sich gegen
Hepatilis-B impfen lassen.

Hepatitis-B ist ein Virus, welches eine akute
Leberentzündung auslösen kann. In ungefähr 5% der
Fälle gelingt es dem Erkrankten nicht, das Virus
aus dem Körper zu eliminieren. Er wird zum
chronischen Virusträger und andere können sich
theoretisch an ihm infizieren. Die Infektion
geschieht über Blut- und Sexualkontakte.
Realistisch rechnet man in der Schweiz mit
höchstens 1000 Neuinfektionen pro Jahr (1), wovon
wahrscheinlich weniger als 1% später an einer
chronischen Leberzirrhose oder an einem
Leberkarzinom erkranken und sterben. Das BAG geht
von etwas höheren Zahlen aus.

Würde in der Schweiz ein ganzer Schüler-Jahrgang
von 85'000 Jugendlichen geimpft, hätten 84'900
Kinder davon keinen Vorteil. Sie würden aber
unnötigerweise mit den Impfnebenwirkungen
belastet (1).

Schwere Impfnebenwirkungen sind u. a. Allergien,
Multiple Sklerose und jugendlicher Diabetes. In
Frankreich hat man aus diesem Grunde die
Impfkampagne - nachdem sie bereits vier Jahre lief
- wieder abgebrochen.
Das bisherige offizielle Impfkonzept des BAG sah
so aus, dass nur Risiko-Gruppen, d.h.
medizinisches Personal, i.v. -Drogenkonsumenten
und Neugeborene infizierter Mütter, geimpft
wurden. Dadurch gelang es in den letzten fünf
Jahren, die Anzahl der Neuinfizierten um die
Hälfte zu reduzieren.
85'000 Jugendliche pro Jahr gegen Hepatitis-B zu
impfen, kostet ungefähr 20 Millionen Franken.
"Profitieren" davon könnten allerhöchstens 100
potentiell an Hepatitis-B-Neuerkrankte. Die
Impfhersteller garantieren übrigens nur einen
Impfschutz von fünf Jahren. Werden Elfjährige
geimpft, sind sie vielleicht gar nicht mehr
immunisiert, wenn sie wirklich ins risikoreiche
Alter kommen. Wenn von einer Impfung weniger als
jeder tausendste Geimpfte profitiert, alle anderen
aber unnötigerweise einem Impfrisiko ausgesetzt
werden, dürfen auch seltene Impfnebenwirkungen
nicht ohne Weiteres akzeptiert werden (1).

"Hepatitis B passiert den Jugendlichen nicht
einfach - Hepatitis B holt man sich" (1).

Hepatitis_B wird wie HIV (AIDS-Virus) über Blut-
und Sexualkontakte übertragen. Erste Priorität
aller Massnahmen muss nach meiner Ansicht die
intensive Aufklärung der Jugendlichen über
Hepatitis-B und AIDS haben.Insgesamt bringt die
generelle Hepatitis-B-Impfung mehr Nachteile mit
sich (1).

Dagegen ist die konsequente Impfung der
Risikogruppen sinnvoll und soll unbedingt
beibehalten werden.Eine Frage bleibt laut Susan
Boos von der Wochenzeitung vom 14.1.99 offen:
Weshalb führt das BAG diese
Hepatitis-B-Impfkampagne ausgerechnet jetzt durch
- obwohl die Zahl der Erkrankten seit Jahren
sukzessive sinkt? Ist es, weil die WHO schon lange
eine generelle Hepatitis-Impfung fordert? Und weil
die Schweiz mit dem BAG-Direktor Thomas Zeltner,
so Susan Boos in ihrem Artikel, auf einen Sitz im
Exekutivrat der WHO aspiriert? Oder ist es, damit
die Firmen ihren neuen, gentechnisch teuer
hergestellten Impfstoff sicher absetzen können?

Dr. med. Emil Breu, Bern

1) Arbeitsgruppe für differenzierte Impfungen,
Postfach, 3000 Bern 9,
Dres. med. P. Klein und H. U. Albonico
-------------------------------------------------------------------------------

Als Quelle (1) wird angegeben:

-------------------------------------------------------------------------------
1) Arbeitsgruppe für differenzierte Impfungen,
Postfach, 3000 Bern 9,
Dres. med. P. Klein und H. U. Albonico
-------------------------------------------------------------------------------

Das ist exakt die Gruppe, die verantwortlich ist für den Kriminalfall
"Alternativer Impfplan".

Die Zahlen und "Argumente" des Pamphlets "Sollen wir unsere Kinder gegen
Hepatitis-B impfen lassen?", wiedergegeben in den "Homöo-News 1/99" des "Verein
zur Förderung der klassischen Homöopathie" stammen von eben jenem Albonico und
eben seinen Komplizen.

Sehen wir uns deren Lügen im Detail an. Denken Sie dabei daran, daß laut der
Schweizer STIKO die Hepatitis-B-Impfung FÜR ALLE erfolgen soll ab 11. Lebensjahr
bis SPÄTESTENS 15. Lebensjahr. Albonico et al wollen jedoch nur (siehe Zitat):

(geänderte Hervorhebungen)
-------------------------------------------------------------------------------
Jugendliche HBV
Die Hepatitis-B-Impfung lässt nur machen,
wer einer Risikogruppe angehört
(also wer Drogen spritzt, wechselnde Sexualpartner hat)
-------------------------------------------------------------------------------

Der "Verein zur Förderung der klassischen Homöopathie" behauptet:

(geänderte Hervorhebungen)
-------------------------------------------------------------------------------
Realistisch rechnet man in der Schweiz mit
höchstens 1000 Neuinfektionen pro Jahr (1), wovon
wahrscheinlich weniger als 1% später an einer
chronischen Leberzirrhose oder an einem
Leberkarzinom erkranken und sterben. Das BAG geht
von etwas höheren Zahlen aus.
-------------------------------------------------------------------------------

Da werden "so nebenbei" eigene fiktive Zahlen eingeschmuggelt und die
offiziellen Zahlen des BAG weder genannt noch korrekt berücksichtigt.

Die eigenen Zahlen der Homöopathen sind natürlich verharmlosend. Doch auch bei
den verharmlosenden Zahlen erkranken 1000 Personen, wovon (wie man hier liest) 1
Prozent sterben. (Das "weniger als" lasse ich hier weg, es ist einer der vielen
rhetorischen Tricks der Impfgegner.)

1 Prozent von 1000 sind 10 Tote. Diese 10 Toten lassen sich aber ziemlich sicher
vermeiden durch eine Impfung!

Nehmen wir die andere Zahl, die (ebenfalls zu Anfang genannte) Angabe der 5
Prozent:

(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
In ungefähr 5% der
Fälle gelingt es dem Erkrankten nicht, das Virus
aus dem Körper zu eliminieren. Er wird zum
chronischen Virusträger und andere können sich
theoretisch an ihm infizieren.
-------------------------------------------------------------------------------

5 Prozent von 1000 sind 50 chronisch Infizierte. Chronisch infiziert zu sein ist
eine sehr schwere Beeinträchtigung, das Leben wird Einem zerstört, sei es im
Beruf, in der Familie, im Freundeskreis - und auch falls man krank ist und zum
Arzt oder ins Krankenhaus muß - überall sind Vorsichtsmaßnahmen erforderlich!

Diese 50 Schicksale lassen sich mit großer Wahrscheinlichkeit durch eine Impfung
verhindern.

Doch was schreiben die Herrschaften vom "Verein zur Förderung der klassischen
Homöopathie"?:

(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Würde in der Schweiz ein ganzer Schüler-Jahrgang
von 85'000 Jugendlichen geimpft, hätten 84'900
Kinder davon keinen Vorteil. Sie würden aber
unnötigerweise mit den Impfnebenwirkungen
belastet (1).
-------------------------------------------------------------------------------

Das ist eine infame Lüge.

SELBSTVERSTÄNDLICH hätten ALLE 85.000 Geimpften einen Vorteil, nämlich den, daß
ihnen das mögliche Schicksal eines chronisch Infizierten oder der Tod erspart
bleibt. Und daß ihnen das Schicksal der Erkrankung und der Behandlung erspart
bleibt.

JEDEN Ungeimpften kann es treffen, JEDEN. Alles reine Statistik, alles Zufall...
Doch es sind nicht "nur" 50 Betroffene! Tatsachlich sind es 1000, nämlich jene
1000 "Neuinfizierten". Durch die Kleinrechnerei der Herrschaften vom "Verein zur
Förderung der klassischen Homöopathie" wird das beiseite geschoben, denn die
jammern:

(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Sie würden aber
unnötigerweise mit den Impfnebenwirkungen
belastet (1).
-------------------------------------------------------------------------------

und geben ihre Quelle an: Albonico et al.

Wenn 1000 von 85.000 erkranken, ist das 1 von 85.

Das ist eine erschreckend hohe Wahrscheinlichkeit. Dennoch jammern die
Homöopathen wegen der Impf-Nebenwirkungen. Und dann appellieren sie an den Geiz:
(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
85'000 Jugendliche pro Jahr gegen Hepatitis-B zu
impfen, kostet ungefähr 20 Millionen Franken.

"Profitieren" davon könnten allerhöchstens 100
potentiell an Hepatitis-B-Neuerkrankte.
-------------------------------------------------------------------------------

Wieso sie dabei auf einen Schlag 90 Prozent der 1000 Neuinfizierten weglassen,
ist auch ein Rätsel...

Und überhaupt: Man ist ja, ein jeder, seines Glückes Schmied:

(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
"Hepatitis B passiert den Jugendlichen nicht
einfach - Hepatitis B holt man sich" (1).
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Zitiert - wieder - nach Albonico und Komplizen. Und wieder ist es eine
unglaublich dreiste Lüge.

Der Rest des Pamphlets ist Verschwörungsphantasie. Ebenfalls völlig untragbar.

Seriöse Quellen über Keuchhusten und Haemophilus influenzae (Hib)

Vergleichen wir die Angaben des "Alternativen Impfplans der Arbeitsgruppe für
differenzierte Impfungen (Dr. med Albonico)" mit denen seriöser Quellen, und
zwar mit denen von Kinderärzten in der Schweiz und in Deutschland.

Am 15.5.2006 ist beim Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte e.V. (BVKJ)
(http://www.kinderaerzteimnetz.de/) zu den beiden erstgenannten Krankheiten
Keuchhusten (Pertussis) und Haemophilus influenzae Typ b (Hib) folgendes
angegeben:

http://www.kinderaerzteimnetz.de/bvkj/krankheit/show.php3?id=15&nodeid=60
(Hervorhebungen von mir)
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Keuchhusten (Pertussis)

Allgemeines

Keuchhusten ist nach wie vor weltweit eine der häufigsten
Infektionskrankheiten bei Kindern.

Auch Erwachsene können aber davon betroffen sein.

In Deutschland werden jedes Jahr durchschnittlich
mehrere Tausend Keuchhustenfälle registriert.

Todesfälle durch Keuchhusten treten heute vor allem
bei Säuglingen auf.

Die Krankheit ist hochansteckend und führt bei den Erkrankten
zu heftigen Hustenanfällen.
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http://www.kinderaerzteimnetz.de/bvkj/krankheit/show.php3?p=2&id=15&nodeid=60

(Hervorhebungen von mir)
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Keuchhusten (Pertussis)

Krankheitsbild

Die Keuchhusten-Bakterien setzen ein spezifisches Gift - das
Pertussis-Toxin - frei, das die typischen Beschwerden
verursacht. 1 bis 2 Wochen nach der Ansteckung kommt es
zunächst zu untypischen Krankheitszeichen, die eher einer
banalen Erkältung ähneln: Schnupfen, Husten und Heiserkeit.
Diese erste Krankheitsphase dauert etwa 1 bis 2 Wochen an.
Der Patient ist aber jetzt bereits hochansteckend!

Während der anschließenden 4 bis 8 Wochen dauernden
zweiten Phase kommt es zum charakteristischen
"Keuchhusten", der durch wiederholte krampfartige
Hustenanfälle bis hin zur Atemnot gekennzeichnet ist.

Der oft minutenlange, stakkatoartige Hustenanfall endet mit
einem juchzenden Geräusch beim Einatmen, das durch einen
Krampf des Kehlkopfes verursacht wird. Oft folgt einem
Keuchhustenanfall Erbrechen.

Innerhalb von 24 Stunden kommt es durchschnittlich zu 5 bis 50
Keuchhustenanfällen, die nachts häufiger als tagsüber auftreten.

In der dritten Phase nehmen die Hustenattacken allmählich ab,
doch auch diese Phase dauert noch 2 bis 6 Wochen an.

Insgesamt verlaufen etwa 2/3 der Erkrankungen im
Kindesalter typisch, etwa 10% zeigen schwere Verläufe.

Besonders im frühen Säuglingsalter kann es anstelle der
Hustenanfälle zu anfallsweise auftretenden Atemstillständen
(Apnoe) kommen. Diese sind für das Kind lebensbedrohlich
und erfordern eine stationäre Intensivtherapie.
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http://www.kinderaerzteimnetz.de/bvkj/krankheit/show.php3?p=3&id=15&nodeid=60
(Hervorhebungen von mir)
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Keuchhusten (Pertussis)

Auswirkungen

Über 70% der Todesfälle bei Keuchhusten treten bei
Säuglingen bis zum 5. Lebensmonat auf.

Auch die Folgeerkrankungen nach Keuchhusten-Infektionen
können problematisch sein. Zu ihnen gehören Mittelohrentzündung,
Lungenentzündung und Erkrankungen des Gehirns.

Eine Lungenentzündung tritt z. B.

im 1. Lebensjahr bei jedem fünften,
im 2. bis 4. Lebensjahr bei jedem zehnten Kind auf,

das an Keuchhusten erkrankt.

Besonders aber Kinder und Jugendliche, die an Asthma bronchiale
leiden, haben in der Regel einen schwereren Krankheitsverlauf,
zum Teil mit schweren Lungenentzündungen.
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http://www.kinderaerzteimnetz.de/bvkj/krankheit/show.php3?p=6&id=15&nodeid=60
(Hervorhebungen von mir)
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Keuchhusten (Pertussis)

Impfschutz

Der einzig wirksame Schutz vor einer Keuchhusten-Erkrankung
ist die Impfung.

Die Impfung kann zwar nicht vor jeder Keuchhusten-Infektion
schützen, aber vor einer schweren Erkrankung.

Die heute verwendeten azellulären Impfstoffe enthalten nur
noch die für die Entwicklung eines wirksamen Immunschutzes
wichtigen Bestandteile der Keuchhusten-Bakterien.

Sie werden biotechnologisch hergestellt und sind sehr gut
verträglich.

Je eine Impfung im dritten, vierten, fünften sowie zwischen
dem 12. und 15. Lebensmonat sorgt für einen wirkungsvollen
Schutz vor einer Keuchhusten-Erkrankung.

Bei der Impfung gegen Keuchhusten besteht die Möglichkeit, Babys
gleichzeitig auch vor anderen Infektionskrankheiten wie z.B.
Wundstarrkrampf (Tetanus) , Diphtherie , Kinderlähmung
(Poliomyelitis) , Hib (Haemophilus influenzae Typ b) und
Hepatitis B zu schützen. Hierfür stehen sehr gut verträgliche
Kombinationsimpfstoffe zur Verfügung.

Aufgrund der beobachteten hohen Keuchhusten-Erkrankungsraten
bei Fünf- bis 15-Jährigen empfiehlt die STIKO (Ständige
Impfkommission) seit Januar 2006 eine weitere Auffrischimpfung
im Vorschulalter (im Alter von 5 bis 6 Jahren) mit einem
Tdap-Kombinationsimpfstoff (Tetanus-Diphtherie-azelluläre
Pertussis). Der Abstand zur letzten Tetanus-Impfung sollte
dabei mehr als fünf Jahre zurückliegen.

Auch bei 9- bis 17-Jährigen sollte der Impfschutz gegen
Keuchhusten unbedingt wieder aufgefrischt werden.

Nach den Impfempfehlungen der STIKO sollte vor Geburt eines
Kindes bei den Geschwistern der Impfschutz gegen Keuchhusten
generell überprüft und gegebenenfalls aufgefrischt werden.

Ebenso sollten sich Frauen mit aktuellem Kinderwunsch und
ungeimpfte Erwachsene, die mit Neugeborenen in Kontakt
kommen, gegen Keuchhusten impfen lassen.
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http://www.kinderaerzteimnetz.de/bvkj/krankheit/show.php3?id=73&nodeid=59
(Hervorhebungen von mir)
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Haemophilus influenzae Typ b (Hib)

Allgemeines

Das Bakterium Haemophilus influenzae Typ b (Hib)
spielt besonders bei Kleinkindern im Alter bis
zu 5 Jahren eine wesentliche Rolle.

Die dadurch ausgelösten Infektionskrankheiten waren
bis zur Einführung der vorbeugenden Impfung für
diese Altersgruppe sehr gefürchtet.

Die Keime verursachen bei Kindern bis zu 3 Jahren
in erster Linie eine besonders schwere Form von
Hirnhautentzündung.

Bei Kindern bis zu 5 Jahren war die Entzündung des
Kehldeckels (Epiglottitis) lebensbedrohlich.
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http://www.kinderaerzteimnetz.de/bvkj/krankheit/show.php3?p=2&id=73&nodeid=59
(Hervorhebungen von mir)
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Haemophilus influenzae Typ b (Hib)

Krankheitsbild

Die häufigsten durch Hib-Bakterien verursachten
Erkrankungen sind die eitrige Hirnhautentzündung
(Meningitis) und die Kehldeckelentzündung (Epiglottitis).

Typische Krankheitszeichen einer Meningitis sind Erbrechen,
hohes Fieber, Bewusstseinstrübung und Krämpfe.

Eine Kehldeckelentzündung entwickelt sich innerhalb
weniger Stunden. Wichtigste Erkennungsmerkmale sind hohes
Fieber, Schluckbeschwerden, kloßige Sprache und
ausgeprägte Atemnot.

Weitere Erkrankungen, die durch die Erreger verursacht
werden, sind Entzündungen der Nasennebenhöhlen, der Ohren
und Gelenke.
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http://www.kinderaerzteimnetz.de/bvkj/krankheit/show.php3?p=3&id=73&nodeid=59
(Hervorhebungen von mir)
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Haemophilus influenzae Typ b (Hib)

Auswirkungen

Die durch Hib-Bakterien verursachte Hirnhautentzündung ist
eine außerordentlich schwere und rasch fortschreitende
Erkrankung.

Die Sterblichkeit beträgt bei unbehandelten Patienten
bis zu 80% und selbst bei frühzeitiger Therapie sterben
noch 5 bis 10% der Erkrankten.

Häufig führt eine Hirnhautentzündung auch zu Folgeschäden
wie Sprachstörungen, Hörschäden und geistiger Behinderung.

Eine Kehldeckelentzündung stellt immer einen Notfall dar, da
sich die Erkrankung extrem schnell entwickelt. Oft bleibt
gerade noch Zeit, einen Transport in die Klinik, immer mit
Arztbegleitung, zu organisieren.

Die Sterblichkeitsrate der Kehldeckelentzündung liegt
entsprechend, mit bis zu 25 %, extrem hoch.
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Doch was schreiben Albonico und Co.?

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ab 3. Lebensmonat Keuchhusten
(ausnahmsweise, wenn ein Kind in die Krippe geht)

Hib
(ausnahmsweise, wenn Kind in die Krippe geht)
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Keuchhusten kann durch infizierte Erwachsene übertragen werden, die von ihrer
Erkrankung gar nichts wissen, weil sie die nicht bemerken, weil sie BEI IHNEN
nur schwache Wirkung hat.

Es handelt sich um Krankheiten, die nicht unbedingt erkannt werden können, oder
- wenn doch - dann zu spät. Krankheiten, an denen die Kinder schwer leiden und
sterben können. Krankheiten, gegen die es Impfschutz gibt.

Wobei der Begriff "Kinderkrankheiten" schlicht und einfach falsch ist. Das zeigt
sich auch an der Altersstruktur, die sich ändert.

http://www.netdoktor.de/nachrichten/newsitem.asp?y=2002&m=4&d=17&id=77320
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Keuchhusten: Bei Erwachsenen auf dem Vormarsch

Mittwoch, 17. April 2002

Marburg (dpa) - Keuchhusten ist Experten zufolge keine
Kinderkrankheit mehr, sondern befällt mittlerweile vor allem
Jugendliche und Erwachsene. Seit 1990 sei der Anteil der
Patienten, die älter als zehn Jahre sind, bundesweit von
wenigen Prozent auf mehr als 60 Prozent gestiegen, teilt das
Deutsche Grüne Kreuz (DGK) in Marburg mit.
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Nach einer Grundimmunisierung im Säuglingsalter sollten, so die Meldung weiter,
9- bis 17-Jährige den Schutz durch eine erneute Impfung auffrischen lassen.

Doch Albonico und Komplizen impfen
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(ausnahmsweise, wenn Kind in die Krippe geht)
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"Gesundheitsfürsorge im Kindesalter", 1925

Albonico und Komplizen verhindern mit aller Gewalt eine SINNVOLLE
Krankheitsprävention. Sehen wir uns als Vergleich an, wie es denn aussieht OHNE
eine Krankheitsprävention. Dazu können wir Quellen nehmen wie zum Beispiel die
Zeitschrift "Gesundheitsfürsorge im Kindesalter", aus der Zeit als eine Impfung
noch nicht möglich war:

BILD: "Gesundheitsfürsorge im Kindesalter",
"Neue Folge der Zeitschrift für Säuglings- und Kleinkinderschutz",
Erster Band, 1925/26, erschienen im Verlag von Georg Stilke,
1925/26, Titelseite

Dort ist auf Seite 622 diese Tabelle:

BILD: "Gesundheitsfürsorge im Kindesalter",
Erster Band, 1925/26, erschienen im Verlag von Georg Stilke,
Seite 622: Gestorbene Kleinkinder 1922-1924 nach Todesursachen und Alterstufen

Die Zahlen lauten:

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Gestorbene Kleinkinder 1922-1924 nach Todesursachen und Alterstufen

Todesursachen Alter in Jahren .

1 - 2 2 - 3 3 - 5
. m w m w m w .
Scharlach 9 4 8 4 20 11
Diphterie 58 42 41 34 33 36
Typhus 1 6 - - - -
Genickstarre 7 5 4 6 7 -
Venerische Krankheiten 12 10 2 2 - 1
Keuchhusten 85 106 16 26 5 12
Tuberkulose der Atmungsorgane 55 48 33 28 37 20
Sonstige Tuberkulose 143 111 109 101 121 111
Masern 189 178 67 56 25 25
Influenza 73 57 24 15 19 18
Lungenentzündung 372 316 77 80 36 33
-------------------------------------------------------------------------------

Dabei entfallen auf Keuchhusten bzw Masern:

-------------------------------------------------------------------------------
1 - 2 2 - 3 3 - 5 SUMME

Keuchhusten 191 42 17 250

Masern 367 123 50 540
-------------------------------------------------------------------------------

In 3 Jahren 56 tote Kinder von 1-5 Jahren alleine durch Scharlach.

In 3 Jahren 244 tote Kinder von 1-5 Jahren alleine durch Diptherie.

In 3 Jahren 250 tote Kinder von 1-5 Jahren alleine durch Keuchhusten.

In 3 Jahren 540 tote Kinder von 1-5 Jahren alleine durch Masern.

Auf Seite 615 nennt Dr. Hans Guradze, Berlin, in einem Beitrag die Zahl der
Kinder bis zu 6 Jahren nach den Volkszählungen, in den Jahren 1910 und 1919:

BILD: "Gesundheitsfürsorge im Kindesalter",
Erster Band, 1925/26, erschienen im Verlag von Georg Stilke,
Seite 615: Kinder bis zu 6 Jahren nach den Volkszählungen, 1910, 1919

Kleinkinder (Alter 1-6) sind am 1.1.1925: 217.502. Macht rund 36.000 pro
Jahrgang, woraus für die Jahrgänge 1-5 rund 180.000 Kinder folgen.

Die Trennung in Säuglinge und Kleinkinder ist etwas obskur. Man sieht das an der
Todesfallstatistik, in der die Säuglinge NICHT enthalten sind.

Eine etwas größere Statistik (mit mehr Jahrgängen!) gibt es auf Seite 619 der
Zeitschrift:

BILD: "Gesundheitsfürsorge im Kindesalter",
Erster Band, 1925/26, erschienen im Verlag von Georg Stilke,
Seite 619: Gestorbene [Kinder] nach Todesursachen, 1922-1925

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In in Jahren 1922 -1925 starben in Berlin

alleine an Scharlach: 177
alleine an Diptherie: 641
alleine an Masern: 1002
alleine an Keuchhusten: 894
-------------------------------
Summe = 2537 Kinder
===================

... und das bei einer Geburtenrate von rund 36.000 Kinder pro Jahr
-------------------------------------------------------------------------------

In den 4 Jahren 1922, 1923, 1924, 1925 starben 894 Kinder an Keuchhusten.

Das Jahr 1924 brachte mit 14 toten Kindern insgesamt durch Masern einen
Ausreißer. 1925 starben 205. Zuvor waren es in 1922 439 und 1923 344.

Es starben in den Jahren 1922, 1923, 1924, 1925 insgesamt 1002 Kinder alleine
durch Masern.

[geaendert 22.1.2007]
Nehmen wir die Zahl der Säuglinge mit 37.616 an und die Kleinkinder von 1-5
Jahren in Berlin zu der Zeit mit rund 217.500 an und versuchen einen Vergleich
mit der Schweiz von heute. (37.616 + 217.500 = 255.116)

Der Vergleich wird dadurch erschwert, daß (hier) keine wirklich vergleichbaren
absoluten Zahlen vorliegen. So sind einerseits Säuglinge und Kleinkinder
getrennt ausgewertet, andererseits gibt es Krankheiten, wo die Todesraten auch
in höherem Alter als 6 Jahren bedeutend sind.

Bei Masern gibt es in den betrachteten 4 Jahren 1922-1925 von 1002 Todesfällen
nur 20 mit Alter >6 Jahre und bei Keuchhusten sind es von 894 Todesfällen gerade
mal 2. In beiden Fällen spielen also Kinder >6 Jahre für die Statistik keine
große Rolle.

Man kann also bei Masern und Keuchhusten von den Zahlen für Säglinge und
Kleinkinder auf alle Kinder schließen. Das ist wichtig, weil die Gesamtzahl der
Kinder aus den vorliegenden Unterlagen nicht hervorgeht.

Deshalb rechne ich um über die Geburtenrate. 36.000 in Berlin um 1922 und 85.000
in der Schweiz um 2006. Diese Betrachtung geht davon aus, daß die bis zum
Zeitpunkt X geborenen Kinder ignoriert und nur die neu hinzukommenden Kinder
betrachtet werden ("eingeschwungener Zustand"). Bei einer konstanten
Geburtenrate ist diese Betrachtung möglich.

Alle neu hinzukommenden Kinder werden in den Jahren ab Geburt mit den Erregern
konfrontiert, die einen früher, die anderen später. Manche auch gar nicht. Aber
zB im Fall von Masern erfolgt eine Infektion in mehr als 97 Prozent.

Erfolgen die Todesfälle in den Jahren 0, 1, 2, 3, 4, 5, so genügt es, diese 6
Jahrgänge zu nehmen. Ältere Kinder sterben nicht mehr (von Ausnahmen abgesehen).
Schwankt in diesen 6 Jahren die Geburtenrate kaum, kann man sie als ausreichend
akzeptabel konstant annehmen und zur Umrechnung benutzen.

Umrechnung von 36.000 auf 85.000 Neugeborene pro Jahr:
-------------------------------------------------------------------------------
tot durch Berlin, 1922-1925 Schweiz, fiktiver Stand 2006
36.000 Kinder/a 85.000 Kinder/a
in 4 Jahren in 4 Jahren in 1 Jahr
Keuchhusten 894 2111 528
Masern 1002 2366 591
-------------------------------------------------------------------------------

Übertragen auf die heutige Schweiz - 528 Kinder pro Jahr durch Keuchhusten und
591 tote Kinder pro Jahr durch Masern.

Wenn Ihnen das unglaublich hoch erscheint - nun, es gibt noch eine Überraschung
dabei! Kurz gesagt: Wer an einer Krankheit stirbt, stirbt nicht an einer
anderen.

Diese Tatsache ist NICHT vernachlässigbar bei hohen Todesraten. Wenn zum
Beispiel in afrikanischen Slums 5 Prozent der Kinder an Masern sterben, können
diese 5 Prozent nicht mehr an Malaria sterben. Will man die Sterblichkeit bei
Malaria berechnen, muß man folglich die Verringerung der Populationszahl durch
Masern und andere Krankheiten berücksichtigen.

Im alten Berlin waren die Todesraten NICHT vernachlässigbar. Bei der Umrechnung
über die Geburtenrate die Situation demnach beschönigt. Alleine die 1002 Toten
durch Masern verschieben die Statistik um 2,8 Prozent: 1002 von 36.000 sind 2,8
Prozent. Für die anderen Krankheiten ist die Personenzahl um 2,8 Prozent
geringer. Tote durch Keuchhusten und Masern zusammen sind bereits 5,3 Prozent...
Bei Lungenentzündung, einer Krankheit, die auch in höherem Alter als 6 Jahre
tötet, ist die Lage völlig anders: Von 13.103 gestorbenen Kindern insgesamt
entfallen 1687+1435+580+487 = 4189 auf Kinder <6 Jahre.

4189 Tote durch Lungenentzündung, das sind 11,6 Prozent von 36.000. Diese 11,6
Prozent sterben nicht mehr durch Masern oder Keuchhusten. Für die Statistik
bedeutet dies, daß die Erkrankungs- und Sterbewahrscheinlichkeiten für alle
anderen Krankheiten, eben auch für Masern und Keuchhusten, in Wahrheit höher
sind, als die nackten Zahlen zeigen. Es muß über eine komplizierte Umrechnung
mit Hilfe der gesamten Krankenstatistiken eine "Bereinigung" durchgeführt
werden. Krankenkassen und Lebensversicherungen besitzen hierzu Daten, halten sie
aber geheim.

Was auf den ersten Blick harmlos erscheint, die "einfache" Berechnung einer
Todeswahrscheinlichkeit, ist in Wahrheit alles andere als trivial. Ich werde
später noch einmal auf diese Berechnungen eingehen.

Jetzt ein weiterer Vergleich: Auf dem ganzen amerikanischen Kontinent mit rund
800 Millionen Einwohnern sind heute durch Impfung Masern ausgerottet und es gibt
NULL Tote durch Masern. Die einzigen Fälle von Infektionen (und Todesfälle)
erfolgen durch Touristen aus dem Ausland.

Ohne Impfung wären es selbst bei den guten medizinischen Leistungen wie in den
USA rund 1 Tote pro 500 Erkrankten, was mindestens 1,6 Millionen Tote bedeuten
würde.

Bei den Zuständen in afrikanischen Slums, wo rund 20 Prozent eines Jahrgangs an
Masern sterben, hätten wir zig Millionen Tote.

Irgendwo dazwischen, aber deutlich über 1,6 Millionen Tote durch Masern, das
wäre ganz Amerika ohne Impfung...

Auf den Punkt Masern werde ich später zurückkommen.

Seriöse Quellen über Hepatitis B

Nun zum Vergleich bei Hepatitis B. Hier gibt es eine deutsche und eine
schweizerische Quelle. Zuerst die deutsche, wieder vom Berufsverband der Kinder-
und Jugendärzte e.V. (BVKJ) (http://www.kinderaerzteimnetz.de/). Dort ist heute,
15.5.2006, zu lesen:

http://www.kinderaerzteimnetz.de/bvkj/krankheit/show.php3?p=0&id=42&nodeid=59
(Hervorhebungen von mir)
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Hepatitis B

Allgemeines

In Deutschland sind ca. 600.000 Menschen von einer
Hepatitis-B-Infektion betroffen, jährlich kommen
etwa 50.000 Neuerkrankungen hinzu.

Gut 25% der Betroffenen sind zwischen 15 und 25 Jahren
alt, über 10% sind jünger, die Altersgruppe zwischen
25 und 45 Jahren ist mit über 40% am meisten gefährdet.

Hepatitis B ist weltweit verbreitet - hohe
Durchseuchungsraten existieren vor allem in Zentral- und
Südafrika, in Südostasien und Südamerika.

In Deutschland gilt Hepatitis B irrtümlicherweise als
Krankheit einiger Risiko-gruppen. So sind z. B. Ärzte,
Dialyse-Patienten, hom*osexuelle oder Drogensüchtige
aufgrund der Übertragungswege zwar besonders gefährdet,
aber die restlichen Bevölkerungsgruppen machen mit ca.
75% den Großteil der Betroffenen aus.
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http://www.kinderaerzteimnetz.de/bvkj/krankheit/show.php3?p=2&id=42&nodeid=59
(Hervorhebungen von mir)
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Hepatitis B

Krankheitsbild

Die Krankheit kommt erst nach ca. zwei bis sechs Monaten
zum Ausbruch und hat damit eine ungewöhnlich lange
Inkubationszeit. Eine akute Hepatitis-B-Infektion äußert sich
vorerst in einem unspezifischen Krankheitsgefühl,
Abgeschlagenheit, Fieber und Appetitlosigkeit sowie
gelegentlich in Gelenkbeschwerden und Schmerzen im
rechten Oberbauch. Nach einigen Tagen bricht die Gelbsucht
aus - eine Gelbfärbung der Haut und Schleimhäute tritt auf,
begleitet von einer Dunkelfärbung des Urins und einem
entfärbtem Stuhl. So eindeutige Symptome haben allerdings
nur etwa 35% aller Betroffenen, bei Säuglingen und Kindern
bleibt die Erkrankung wegen untypischer Anzeichen sogar in
etwa 90% der Fälle völlig unerkannt. Bei einem
komplikationsfreien Verlauf klingen die Beschwerden nach
drei bis fünf Wochen ab.
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http://www.kinderaerzteimnetz.de/bvkj/krankheit/show.php3?p=3&id=42&nodeid=59
(Hervorhebungen von mir)
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Hepatitis B

Auswirkungen

Die Gefahr der Hepatitis B liegt in ihren Komplikationen.

Im schlimmsten Fall kann bereits in der akuten Phase die Leber
massiv geschädigt werden. Dieser Verlauf, der als fulminante
Hepatitis bezeichnet wird, geht mit dem Ausfall aller
Leberfunktionen einher und führt nicht selten zum Tode. Eine
Rettung der Patienten ist oft nur durch eine sofortige
Lebertransplantation möglich. Ein derartig schweres
Krankheitsbild gehört eher zu den Ausnahmen und trifft nur
etwa jeden hundertsten bis tausendsten Patienten mit einer
akuten Hepatitis B.

Weit häufiger ist eine weitere Komplikation dieser Infektion,
nämlich der Übergang in eine chronische Verlaufsform.

Die Chronifizierungsrate liegt für Erwachsene bei
5 bis 10% und für Säuglinge und Kleinkinder sogar bei
erschreckenden 60 bis 90%.

Die Patienten sind nicht nur eine permanente Infektionsquelle,
sondern sie entwickeln oft eine Leberverhärtung (Zirrhose),
auch als "Schrumpfleber" bezeichnet.

Die Betroffenen weisen häufig eine ausgeprägte Müdigkeit auf,
fühlen sich schwach und ihre Leistungsfähigkeit ist oft stark
eingeschränkt.

Verdauungsbeschwerden und rheumaähnliche Erscheinungen können
dazukommen. Im Endstadium können eine Bauchwassersucht
("Aszites"), Blutungen aus der Speiseröhre und
Beeinträchtigung der Gehirnfunktion bis zur Bewusstlosigkeit
auftreten.

Eine weitere Folge einer chronischen Leberentzündung ist die
Entstehung eines Leberkrebses.

Virusträger leiden bis zu 100mal häufiger an einem derartigen
Tumor als Menschen, die nicht mit dem Virus in Berührung
gekommen sind.

1500 bis 2000 Menschen sterben in Deutschland jedes Jahr
an den Folgen einer Hepatitis B.

Nicht jede Infektion mit dem Hepatitis B Virus führt
zwangsläufig auch zu einer Erkrankung. Aber, der infizierte
Mensch kann andere Personen anstecken und selbst die oben
genannten Komplikationen im Laufe seines Lebens
entwickeln.
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Hepatitis B ist mitnichten eine Krankheit von Risikogruppen, wie das Pamphlet
der Homöopathen weismachen will.

Kinder haben ein DEUTLICH höheres Risiko, SCHWER unter der Krankheit zu leiden:
http://www.kinderaerzteimnetz.de/bvkj/krankheit/show.php3?p=3&id=42&nodeid=59
(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Die Chronifizierungsrate liegt für Erwachsene bei
5 bis 10% und für Säuglinge und Kleinkinder sogar bei
erschreckenden 60 bis 90%.
-------------------------------------------------------------------------------

Doch was schreiben die Homöopathen?:

http://66.249.93.104/search?q=cache:hKeL5LzKG0QJ:forum.webmart.de/
wmmsg.cfm%3Fid%3D357215%26d%3D180%26t%3D2037742%26pg%3D2+%22gesundheit
+sprechstunde%22+albonico&hl=de&gl=de&ct=clnk&cd=7&ie=UTF-8

(Hervorhebungen von mir)
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26.05.04 11:21

Sollen wir unsere Kinder gegen Hepatitis-B impfen lassen?
Homöo-News 1/99

Verein zur Förderung der klassischen Homöopathie

[...]

In ungefähr 5% der
Fälle gelingt es dem Erkrankten nicht, das Virus
aus dem Körper zu eliminieren. Er wird zum
chronischen Virusträger
-------------------------------------------------------------------------------

Die Chronifizierungsrate liegt laut den deutschen Kinderärzten bei ERWACHSENEN
bei 5-10 Prozent, also ÜBER 5 Prozent - und bei Kindern kann sie je nach Alter
bis zu 90 Prozent betragen, dem 18-fachen jener 5 Prozent, die die Homöopathen
nennen.

Mit anderen Worten: Die Homöopathen lügen hemmungslos.

Nun zur Infektion mit Hepatitis B. Hierzu schreibt der Berufsverband der Kinder-
und Jugendärzte e.V. (BVKJ) (http://www.kinderaerzteimnetz.de/):

http://www.kinderaerzteimnetz.de/bvkj/krankheit/show.php3?p=1&id=42&nodeid=59
(Hervorhebungen von mir)
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Hepatitis B

Ursachen

Alle Altersklassen, also auch Kinder, können an Hepatitis B erkranken.

Das Hepatitis-B-Virus (HBV) wird durch kleinste Spuren von
Blut, Speichel oder anderen Körperflüssigkeiten übertragen
- Eintrittspforten sind bereits winzige Verletzungen der
Haut oder der Schleimhäute.

So kann die Infektion etwa unter kleinen Kindern durch Kratzen
und Beißen weitergegeben werden.

Auch Trends wie Piercing, Tätowierungen oder verletzungsträchtige
Mannschaftssportarten wie Fußball sind mögliche Ansteckungsquellen.

Aber auch innerhalb einer Wohngemeinschaft kann Hepatitis B durch
gemeinsame Benutzung von Gegenständen des täglichen Lebens, wie
zum Beispiel Nagelscheren, Nagelbürsten, Zahnbürsten oder
Rasierapparaten, mit denen man sich häufig geringfügig verletzt,
verbreitet werden.

Ein besonders häufiger Übertragungsweg ist der Geschlechtsverkehr.

Das Hepatitis-B-Virus ist 100mal infektiöser als HIV, damit ist
Hepatitis B die wichtigste sexuell übertragbare Erkrankung.

Auch Hepatitis-B-Virus-positive Schwangere können eine Infektion
während der Geburt auf ihr Kind übertragen.Das Virus geht nicht
über die Plazenta, sondern erst bei der blutigen Geburt auf das
Baby über.
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Spiel und Sport, wozu Kinder geradezu verdammt werden in der Schule, sind ein
Risiko. Berührungen und Verletzungen sind alltäglich, lassen sich oft gar nicht
vermeiden, insbesondere Berührungen nicht. Sie gehören zum Leben dazu!

Doch was schreiben die Homöopathen?:

http://66.249.93.104/search?q=cache:hKeL5LzKG0QJ:forum.webmart.de/
wmmsg.cfm%3Fid%3D357215%26d%3D180%26t%3D2037742%26pg%3D2+%22gesundheit
+sprechstunde%22+albonico&hl=de&gl=de&ct=clnk&cd=7&ie=UTF-8

(Hervorhebungen von mir)
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"Hepatitis B passiert den Jugendlichen nicht
einfach - Hepatitis B holt man sich" (1).
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Quelle wiederum: Albonico und Komplizen.

Die Behauptung
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"Hepatitis B passiert den Jugendlichen nicht
einfach - Hepatitis B holt man sich" (1).
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ist eine infame Lüge. Sie macht Menschen, und hier vor allem Kinder, für etwas
verantwortlich, macht sie zu Schuldigen in einer Sache, für die sie nichts
können, für die sie nicht verantwortlich sind, von der sie in den meisten Fällen
gar nichts wissen KÖNNEN.

In Deutschland sind laut den Kinderärzten rund 600.000 Menschen mit Hepatitis B
infiziert, können also andere anstecken.

Wo sind diese 600.000 Kranken? Die sind nicht in einer Kaserne interniert, nein,
sie sind mitten unter uns. JEDER um uns herum kann mit Hepatitis B infiziert
sein, ohne es selbst zu wissen.

Der einzige Schutz für Kinder und Erwachsene: eine Impfung!

Nun zum Text der Schweizerischen Gesellschaft für Pädiatrie. Ich übernehme die
Web-Seite fast vollständig und mache lediglich Hervorhebungen:

http://www.swiss-paediatrics.org/parents/hepatite/index-ge.htm
(Hervorhebungen von mir)
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Hepatitis B

Ursachen, Folgen und Prävention
Hepatitis - was ist das?

Hepatitis bedeutet Leberentzündung. Eine Leberentzündung
wird entweder durch Giftstoffe oder - wie in den meisten
Fällen - durch Viren verursacht. Nachdem Viren die Leber auf
dem Blutweg erreicht haben, nisten sie sich in den Leberzellen
ein und vermehren sich dort. Das körperliche Abwehrsystem
versucht, die Viren unschädlich zu machen, indem es die
befallenen Leberzellen abtötet. Dabei entsteht in der Leber
eine Entzündung.

Das bekannteste Krankheitszeichen einer akuten
Leberentzündung ist die sogenannte Gelbsucht. Die Haut und
die Augen werden gelb, der Urin braun, der Stuhl dagegen
auffallend hell. Häufig treten diese Symptome aber gar nicht
in Erscheinung, so dass die richtige Diagnose nicht gestellt wird
und die Betroffenen oft selbst nicht wissen, dass sie an einer
akuten Hepatitis B leiden. Bisher wurden insgesamt fünf
Viren entdeckt, die eine gezielte Infektion und Entzündung
der Leber bewirken. Diese Hepatitisviren unterscheiden sich in
ihren Eigenschaften. Was den Anstekkungsweg und die
Gefährlichkeit der Viren betrifft, bestehen grosse
Unterschiede. Die verschiedenen Hepatitisviren, die nach
derzeitigem Wissensstand nur bei Menschen vorkommen, werden durch
einen Buchstaben (A, B, C, D, E) genauer bezeichnet. Die
verschiedenen Formen der Leberentzündung (Hepatitisformen)
werden mit den gleichen Buchstaben wie die verantwortlichen
Erregerviren gekennzeichnet.

Welche Viren verursachen eine Hepatitis?

Formen ohne chronischen Verlauf

Die beiden Hepatitisviren A und E verursachen akute
Leberentzündungen, die in der Regel innert 6 Monaten wieder
abheilen. Todesfälle sind selten, sie betreffen vor allem
Erwachsene ab 40 Jahren und bei Hepatitis E auch Schwangere.

Die Viren gelangen durch Trinkwasser oder Nahrungsmittel, die mit
Kotspuren verunreinigt sind, in den Körper. In mehr als 40%
der Hepatitis-A-Fälle infizieren sich die Betroffenen auf
Reisen in Ländern mit mangelhaften hygienischen
Verhältnissen (z. B. Osteuropa, Asien, Ozeanien, Afrika,
Mittel- und Südamerika). In der Schweiz ist das
Ansteckungsrisiko gering. Hepatitis E ist selten, Ansteckungen
erfolgen fast ausschliesslich im Ausland.
Formen mit chronischem Verlauf

Die Hepatitisviren B, C und D können im Anschluss an die
akute Hepatitis eine chronische Leberentzündung bewirken.
Dabei wird die Leber mit der Zeit immer stärker
zerstört; sie schrumpft allmählich, und es bildet sich
eine Leberzirrhose, manchmal entsteht zudem ein Leberzellkrebs.

Mit gewissen Medikamenten können bei einem Teil der Personen
mit chronischer Hepatitis B, C oder D Behandlungserfolge erzielt
werden. Im schlimmsten Fall kann - sofern ein Spenderorgan
gefunden wird - nur eine Lebertransplantation den tödlichen
Verlauf der Krankheit verhindern. Die Hepatitisviren B, C und D
werden alle durch Blut-zu-Blut-Kontakte übertragen. Zur
Ansteckung genügt bereits eine sehr kleine Blutmenge, die
direkt mit dem Blutkreislauf in Berührung kommt.

Hepatitis-B-Viren sind besonders ansteckend und werden auch mit
anderen Körperflüssigkeiten übertragen,
häufig z. B. durch ungeschützten Sexualverkehr, weil
die Viren auch in der Sperma- und Scheidenflüssigkeit zu
finden sind. Ist eine Mutter mit Hepatitis-B-Viren infiziert
(chronische Trägerin), muss ebenfalls damit gerechnet
werden, dass ihr Neugeborenes angesteckt wird.

Die akute Hepatitis C geht bei vier von fünf Infizierten in
eine chronische Leberentzündung über. Dabei werden die
Betroffenen in der Regel erst nach vielen Jahren, wenn die Leber
bereits schrumpft (Leberzirrhose), auf ihre Leberentzündung
aufmerksam.

Das Hepatitis-D-Virus kommt in der Schweiz selten vor. Es kann
sich in der Leber nur dann vermehren, wenn diese gleichzeitig mit
Hepatitis-B-Viren infiziert ist.

Andere

Ein ursprünglich als Hepatitis-F-Virus bezeichneter Erreger
wurde 1994 im Stuhl eines Franzosen entdeckt. Dieses Virus wird
heute jedoch nicht mehr zu den Hepatitisviren gezählt. Den
Buchstaben G erhielt eine Gruppe von drei Viren. Nur eines davon
ist für den Menschen ansteckend, verursacht aber keine
Krankheitszeichen.

[...]

Hepatitis B in der Schweiz: immer noch zu häufig

Mit dem Hepatitis-B-Virus stecken sich in der Schweiz jedes Jahr
zahlreiche Menschen an, obschon seit vielen Jahren eine
hochwirksame Schutzimpfung zur Verfügung steht. Zwischen 1989 und
1994 wurden dem Bundesamt für Gesundheit jährlich jeweils rund
450 akute Hepatitis-B-Erkrankungen gemeldet.

Seit 1995 hat die Zahl der offiziell gemeldeten
Hepatitis-B-Erkrankungen abgenommen (1995: 354 Fälle, 1996: rund
200 Fälle), was vor allem auf die Verminderung von
Hepatitis-B-Meldungen bei Drogenkonsumenten zurückzuführen ist -
unter anderem eine Folge der in der Schweiz unternommenen
Bemühungen zur Eindämmung der AIDS-Epidemie (z. B. Abgabe
sauberer Spritzen, Präservativ-Empfehlungen).

Da erfahrungsgemäss nicht jede Infektion gemeldet wird und nur
jede dritte infizierte Person bei sich Krankheitszeichen bemerkt,
die dann vom Arzt als Symptome einer Leberentzündung erkannt
werden, beträgt die Gesamtzahl aller Ansteckungen ein Vielfaches
der offiziell erfassten Fälle - Schätzungen sprechen von 2000 bis
3000 Neuinfektionen pro Jahr.

Das Ansteckungsrisiko ist bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen
am grössten. 80% aller Ansteckungen betreffen Personen zwischen
15 und 40 Jahren. In der Schweiz wird bei allen schwangeren
Frauen mittels Bluttests abgeklärt, ob sie Virusträgerinnen sind.
Alle Neugeborenen von Virusträgerinnen erhalten kurz nach der
Geburt eine Impfung sowie ein Anti-Hepatitis-B-Serum als
Sofortschutz.

In der dritten Welt ist die Situation ganz anders. Dort spielt
die Übertragung des Hepatitis-B-Virus während der Geburt und
unter Kindern zahlenmässig die grösste Rolle. Akute
Hepatitis-B-Erkrankungen machen in der Schweiz jedes Jahr etwa
200 bis 250 Spitaleinweisungen nötig und verursachen 6 bis 10
Todesfälle wegen akuten Versagens der Leberfunktion.

Fast jede zehnte Person, die sich mit Hepatitis-B-Viren ansteckt,
wird zum chronischen Virusträger. Bei Säuglingen und Kleinkindern
sind chronische Verläufe noch häufiger. In der Schweiz gibt es
schätzungsweise 20000 Virusträger, weltweit rechnet man mit mehr
als 350 Millionen. Diese können die Infektion zeitlebens
weiterverbreiten und unterliegen selbst einem erhöhten Risiko von
ernsthaften, oft gar lebensgefährlichen Komplikationen. So
erkrankt jeder vierte Virusträger an einer chronisch
fortschreitenden Leberentzündung, aus der mit den Jahren eine
Leberschrumpfung (Leberzirrhose) und später in vereinzelten
Fällen ein Leberkrebs entsteht. Diese schweren Komplikationen
haben in der Schweiz jährlich 200 bis 400 Spitaleinweisungen und
zirka 40 bis 80 Todesfälle, weltweit mehr als eine Million
Todesfälle zur Folge.

Welche Ansteckungswege sind bekannt?

Das Hepatitis-B-Virus wird mit allen Körperflüssigkeiten
übertragen, besonders häufig beim Geschlechtsverkehr und durch
Blut-zu-Blut-Kontakte. Generell gilt Hepatitis B als äusserst
ansteckende Infektionskrankheit.

Auffallend ist, dass sich ein Teil der mit dem
Hepatitis-B-Virus infizierten Personen zur Zeit der Ansteckung
nicht risikoreich verhalten hat. Eine Ansteckung kommt also
längst nicht nur in sogenannten "Risikogruppen" vor.

Häufigste Ansteckungswege:

* Geschlechtsverkehr mit einer Partnerin oder einem Partner,
die/der mit dem Hepatitis-B-Virus infiziert ist

* Drogenkonsum mit unsterilen Injektionsnadeln und Spritzen

* Bei der Geburt, wenn die Mutter Virusträgerin ist

* Enger Körperkontakt mit einer infizierten Person
(z. B. Person im gleichen Haushalt, Institutionen für
Kleinkinder und geistig Behinderte)

Weitere mögliche Ansteckungswege:

* Tätowierungen und Piercings mit unsterilen Utensilien

* Bei Medizinalpersonen: versehentlicher Nadelstich mit
gebrauchter Nadel oder Schnittverletzungen mit
gebrauchtem Skalpell; Spritzer von Körperflüssigkeiten
auf Schleimhäute und Hautverletzungen

* Gebrauch der Zahnbürste oder des Rasierapparates einer
infizierten Person

Nur ein sehr geringes Ansteckungsrisiko besteht:

* an der künstlichen Niere bei der Blutwäsche (Dialyse)

* bei Bluttransfusionen und bei der Behandlung mit Blutprodukten,
z. B. für Bluter (gespendetes Blut wird regelmässig auf
Hepatitis-B-Viren getestet)

Kein Ansteckungsrisiko besteht:

* wenn ein Blutspritzer eines Virusträgers auf die unversehrte
Haut gelangt (das Hepatitis-B-Virus kann durch die intakte Haut
nicht in den Körper eindringen)

* beim Essen oder beim Trinken (diese Übertragungsart ist bei der
Infektion mit Hepatitisviren A und E entscheidend)

Welches sind die Krankheitszeichen der Hepatitis B?

Oft verläuft eine akute Hepatitis B ohne jegliche
Krankheitszeichen, oder es treten nur grippeartige Symptome in
Erscheinung (Appetitlosigkeit und Bauchbeschwerden, Übelkeit,
Erbrechen, Müdigkeit, Fieber). Die Krankheit kann aber auch akut
lebensbedrohlich sein und monatelang anhalten.

Nur eine von drei angesteckten Personen bemerkt deutliche
Krankheitszeichen der akuten Leberentzündung: Gelbsucht mit
Gelbfärbung von Haut und Augen, braunem Urin und hellem Stuhl.

Wenn das körpereigene Abwehrsystem erfolgreich ist, heilt die
Hepatitis aus, und die Leber wird wieder völlig gesund. Nach der
Ausheilung bleibt ein lebenslanger Schutz vor erneuter Ansteckung
zurück. Mit einem Bluttest kann der Arzt die neu gebildeten
Abwehrstoffe nachweisen, die fortan für den Ansteckungsschutz
verantwortlich sind.

Bei fast jeder zehnten Person heilt die akute Hepatitis B nicht
aus, sondern wird zur chronischen Infektion. Noch häufiger sind
chronische Infektionen bei Säuglingen und Kleinkindern. 80% aller
chronisch infizierten Personen fühlen sich gesund, obschon ihre
Leber Entzündungszeichen aufweist und sie als Virusträger
jederzeit andere, oft im eigenen Haushalt lebende Personen
anstecken können.

Bei jeder vierten chronisch infizierten Person geht jahrelang ein
starker Entzündungsprozess in der Leber weiter. Die
Krankheitszeichen der chronischen Leberentzündung sind oft
vieldeutig: Unwohlsein, Appetitlosigkeit, Müdigkeit. Um die
richtige Diagnose zu stellen, muss der Arzt Bluttests durchführen
und mit einer Nadel eine kleine Gewebeprobe aus der Leber
entnehmen.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Zur Behandlung der akuten Hepatitis stehen keine Medikamente zur
Verfügung, welche die Heilungschancen verbessern. Die Wirksamkeit
von sogenannten Leberschutzpräparaten ist nicht nachgewiesen. Das
bedeutet, dass die erkrankte Person abwarten muss, ob das
Abwehrsystem des Körpers die Viren aus eigener Kraft zu
beseitigen vermag. Bis dahin bleiben die Körperflüssigkeiten
(Blut, Sperma- oder Scheidenflüssigkeit, Speichel) ansteckend.

Im Falle einer chronischen Hepatitis B kann eine Therapie mit
Interferon alfa durchgeführt werden, falls sich das Virus
vermehrt und die Leberwerte (die sog. "Transaminasen") erhöht
sind. Interferone sind körpereigene Substanzen, die eine
Stimulierung des Abwehrsystems bewirken. Sie helfen dem Körper,
die Virusinfektion zu bekämpfen.

Eine Interferontherapie kann mit Nebenwirkungen einhergehen. Zu
Beginn treten bei den meisten Patienten grippeähnliche
Nebenwirkungen auf, die jedoch innerhalb von einigen Tagen wieder
abklingen. Die Therapie dauert vier Monate und wird im Rahmen der
obligatorischen Grundversicherung von den Krankenkassen
übernommen. Bei 30 bis 40% der Patientinnen und Patienten wird
die Vermehrung des Virus gestoppt, die Entzündung der Leber
klingt ab. Bei diesen Patienten lässt sich nach heutigem
Wissensstand ein Fortschreiten der Lebererkrankung verhindern.
Zur Zeit wird untersucht, ob die Therapie durch Kombination mit
antiviralen Medikamenten weiter verbessert werden kann.

Mit Impfen wirksam vorbeugen

Da es derzeit noch keine wirksamen Behandlungsmöglichkeiten bei
einer akuten Infektion mit Hepatitis-B-Viren gibt, kommt der
Hepatitis-B-Impfung als zuverlässige Möglichkeit der Vorbeugung
um so grössere Bedeutung zu. Seit 1981 steht die hochwirksame
Impfung gegen Hepatitis B zur Verfügung. Nach dreimaliger
Einspritzung des Impfstoffs sind 98% der Geimpften geschützt. Bei
über 90% der Geimpften dauert der Schutz mindestens zehn Jahre,
möglicherweise sogar zeitlebens.

Wie wirkt der Impfstoff?

Auch ohne Verwendung lebender Viren ist es möglich, das
körpereigene Abwehrsystem zur Herstellung von Schutzstoffen zu
bewegen. Diese Schutzstoffe heissen Antikörper und schützen vor
der Infektion mit dem Hepatitis-B-Virus. Die schützenden
Antikörper bilden sich im Körper, wenn als Impfstoff das
sogenannte "Hepatitis-B-Oberflächenantigen" eingespritzt wird,
das in der Hülle des Hepatitis-B-Virus vorkommt. Früher wurde die
Hüllensubstanz aus virushaltigem menschlichem Blut entnommen,
seit über zehn Jahren wird sie jedoch gentechnologisch aus
Bierhefe gewonnen. Diese Herstellungsmethode schliesst die Gefahr
aus, dass bei der Impfung unbeabsichtigt eine Ansteckung mit
einem Krankheitserreger stattfinden könnte.

Wie läuft die Impfung ab?

Die Impfung gegen Hepatitis B kann in jeder Arztpraxis
durchgeführt werden. Für einen ausreichenden Schutz werden drei
Impfungen innerhalb von sechs Monaten empfohlen. Bei Erwachsenen
wird mittels einer Spritze in den Oberarmmuskel, bei Kleinkindern
am Oberschenkel geimpft. Das Gesäss ist für die Impfung nicht
geeignet, weil der Impfstoff im Fettgewebe unwirksam ist. Bei
Personen mit speziell hohem Ansteckungsrisiko kann der Arzt den
Impferfolg mit einem Bluttest nachkontrollieren. Verursacht die
Impfung auch Nebenwirkungen?

In der Schweiz sind derzeit vier Impfstoffe gegen Hepatitis B
erhältlich - drei Einzelimpfstoffe und ein Impfstoff, der
gleichzeitig auch gegen Hepatitis A schützt.

Als harmlose Impfreaktionen kommen bei etwa einer von zehn
geimpften Personen kurzdauernde Erscheinungen an der
Einstichstelle vor, z. B. Schmerzen, Rötungen, Wärmegefühl,
Schwellungen. Allgemeinreaktionen im Körper (z. B. Fieber,
Müdigkeit, Kopfschmerzen, Hautausschlag) sind selten. Äusserst
selten (etwa einmal auf 600000 Impfspritzen) sind extreme
allergische Reaktionen bei Personen, die auf einen Inhaltsstoff
des Impfpräparates über- empfindlich reagieren. Solche
Reaktionen, die bei allen Spritzen möglich sind, erfordern eine
sofortige Behandlung durch den Arzt (z. B. mit dem Gegenmittel
Adrenalin).

Weltweit wurden bereits mehr als 550 Millionen Personen gegen
Hepatitis B geimpft. Dabei sind keine anderen schwerwiegenden
Nebenerscheinungen aufgetreten, die auf die Impfung zurückgeführt
werden konnten. Die Impfung kann also als sehr gut verträglich
bezeichnet werden. Man darf jedoch nicht vergessen, dass die
Impfung nur gegen Hepatitis B schützt. Andere Krankheiten können
jederzeit auftreten, wie bei ungeimpften Personen auch.

Wer sollte sich impfen lassen?

Für folgende Personen empfiehlt sich eine Impfung gegen Hepatitis B:

1. Alle Jugendlichen im Alter von 11 bis 15 Jahren
Jugendliche sollten wenn möglich geschützt werden, bevor sie
das Alter mit dem höchsten Ansteckungsrisiko erreichen
(höchstes Ansteckungsrisiko zwischen 15 und 35 Jahren).
Kinder können in jedem Alter geimpft werden.

2. Besonders gefährdete Kinder und Erwachsene

* Personen, die mit Patienten oder mit
* Körperflüssigkeiten in Kontakt kommen
(Berufe im Bereich der Medizin, der Zahnmedizin und der Pflege)

* Personen, die mit Hepatitis-B-Virusträgern im gleichen
Haushalt leben

* Geistig Behinderte und ihre Betreuer in entsprechenden
Institutionen

* Drogenkonsumenten

* Sozialarbeiter, Polizei- und Gefängnis-personal mit häufigem
Kontakt zu Drogenkonsumenten

* Personen mit wechselnden Sexualpartnern

* Prostituierte

* Personen, die mit der künstlichen Niere behandelt werden
(Hämodialyse)

* Hämophiliekranke

* Reisende in Länder mit grosser Verbreitung des Hepatitis-B-Virus.
Hepatitis B ist besonders häufig in Afrika, Asien und
Ozeanien, weiter auch in Osteuropa, im Mittelmeergebiet und in
Südamerika.
Reisende sollten sich vor allem impfen lassen, wenn enger
Kontakt zur Bevölkerung gesucht wird (z. B. Arbeit im
Gesundheitswesen, sexuelle Kontakte, Entwicklungshilfeprojekte),
bei Freizeitaktivitäten mit Verletzungsgefahr oder wenn
längere oder wiederholte Aufenthalte in diesen Ländern
geplant sind.

* Personen aus diesen Ländern, die sich in der Schweiz aufhalten

* Neugeborene, deren Mütter Hepatitis-B-Virusträgerinnen sind
(zusätzlich zur Impfung erhalten diese Neugeborenen ein
Anti-Hepatitis-B-Serum zum Sofortschutz)

Haben Sie Fragen?

Frage: Besteht Ansteckungsgefahr, wenn ein Familienmitglied an
Hepatitis B leidet?
Antwort: Ja, es besteht eine erhebliche Ansteckungsgefahr. Diese
wird um so grösser, je enger der Körperkontakt ist. Die anderen
Familienmitglieder sollten sich auf jeden Fall gegen Hepatitis B
impfen lassen.

Frage: Schützt die Impfung auch gegen AIDS?
Antwort: Nein, gegen AIDS gibt es noch keine Impfungen. Deshalb
ist es wichtig, jede Verletzung mit gebrauchten Spritzen zu
vermeiden und beim Geschlechtsverkehr Präservative zu verwenden.

Frage: Wann sollte man sich nicht gegen Hepatitis B impfen lassen?
Antwort: Alle gesunden Personen können sich impfen lassen.
Während der Schwangerschaft oder bei chronischen Krankheiten
sollten Sie sich hingegen von Ihrem Arzt beraten lassen.

Frage: Bemerken alle Träger von Hepatitis-B-Viren, dass sie diese
Krankheit haben?
Antwort: Nein, viele akute und chronische Träger wissen nicht,
dass sie das Virus in sich tragen und andere Personen anstecken
können. Nur ein Bluttest erlaubt eine sichere Diagnose.

Frage: Wie lange dauert es nach der Ansteckung, bis erste
Krankheitszeichen auftreten?
Antwort: Symptome einer akuten Hepatitis B treten zwischen sechs
Wochen und einigen Monaten nach der Ansteckung auf. Es kommt aber
häufig vor, dass sich gar keine Krankheitszeichen feststellen
lassen und die Krankheit erst bemerkt wird, wenn Jahre später die
Komplikationen der chronischen Hepatitis B eintreten
(Leberzirrhose, ev. Leberkrebs).

Schweizerische Hepatitis-Informationsstelle
Hochstrasse 113
4018 Basel
Telefon 061 331 90 80
Telefax 061 331 90 21

Herausgeber:
Schweizerische Gesellschaft für Infektiologie
Sekretariat
Abt. für Spitalhygiene
Kantonsspital Basel
Petersgraben 4
4031 Basel

Schweizerische Gesellschaft für Pädiatrie
Sekretariat
Postfach
3000 Bern 25
http://www.swiss-paediatrics.org
-------------------------------------------------------------------------------

Zum Punkt Todesfälle gibt es ZWEI Angaben:
ERSTENS: (geänderte Hervorhebungen)
-------------------------------------------------------------------------------
Akute
Hepatitis-B-Erkrankungen machen in der Schweiz jedes Jahr etwa
200 bis 250 Spitaleinweisungen nötig und verursachen 6 bis 10
Todesfälle wegen akuten Versagens der Leberfunktion.
-------------------------------------------------------------------------------

ZWEITENS: (geänderte Hervorhebungen)
-------------------------------------------------------------------------------
Fast jede zehnte Person, die sich mit Hepatitis-B-Viren ansteckt,
wird zum chronischen Virusträger. Bei Säuglingen und Kleinkindern
sind chronische Verläufe noch häufiger. In der Schweiz gibt es
schätzungsweise 20000 Virusträger, weltweit rechnet man mit mehr
als 350 Millionen. Diese können die Infektion zeitlebens
weiterverbreiten und unterliegen selbst einem erhöhten Risiko von
ernsthaften, oft gar lebensgefährlichen Komplikationen. So
erkrankt jeder vierte Virusträger an einer chronisch
fortschreitenden Leberentzündung, aus der mit den Jahren eine
Leberschrumpfung (Leberzirrhose) und später in vereinzelten
Fällen ein Leberkrebs entsteht. Diese schweren Komplikationen
haben in der Schweiz jährlich 200 bis 400 Spitaleinweisungen und
zirka 40 bis 80 Todesfälle, weltweit mehr als eine Million
Todesfälle zur Folge.
-------------------------------------------------------------------------------

Todesfälle durch AKUTE Hepatitis-B-Erkrankungen: 6 - 10 pro Jahr.

ZUSÄTZLICH Todesfälle SPÄTER durch Leberschrumpfung (Leberzirrhose) und
Leberkrebs: 40 bis 80 pro Jahr.

Gesamt also pro Jahr: 46 - 90 Tote.

Starke Impfreaktionen in Form von "allergischen Reaktionen bei Personen, die auf
einen Inhaltsstoff des Impfpräparates über- empfindlich reagieren" sind äusserst
selten (etwa einmal auf 600.000 Impfspritzen) [siehe obige Quelle bei den
Schweizer Kinderärzten].

Da für eine Immunisierung 3 Spritzen notwendig sind, gibt es einen solchen Fall
1x bei 200.000 Personen. Für die oben genannte Zahl von 85.000 Kindern pro
Jahrgang für die Schweiz wäre dies 1x in 2,35 Jahren.

OHNE IMPFUNG gibt es in diesem Zeitraum von 2,35 Jahren statistisch 108 - 211
Tote.

in 2,35 Jahren

[bei Impfung] [bei unzureichender Impfung]
-------------------------------------------------------------------
1 zwar gefährlichen, REAL 108 - 211 Tote
aber nicht unbedingt
tödlichen Ernstfall

Dennoch verlangen Albonico und Komplizen eine Impfung gegen Hepatitis bei
Jugendlichen nur :

http://www.impfschaden.info/Impfschaden_news.htm
(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
(nur wer zu einer Risikogruppe gehört)
-------------------------------------------------------------------------------

Wobei das mit der "Risikogruppe" ebenfalls falsch ist, siehe die Quelle bei den
deutschen Kinderärzten!

Ein weiterer Vergleich: Die Schweizer Homöopathen behaupten:

http://66.249.93.104/search?q=cache:hKeL5LzKG0QJ:forum.webmart.de/
wmmsg.cfm%3Fid%3D357215%26d%3D180%26t%3D2037742%26pg%3D2+%22gesundheit
+sprechstunde%22+albonico&hl=de&gl=de&ct=clnk&cd=7&ie=UTF-8

(geänderte Hervorhebungen)
-------------------------------------------------------------------------------
Realistisch rechnet man in der Schweiz mit
höchstens 1000 Neuinfektionen pro Jahr (1), wovon
wahrscheinlich weniger als 1% später an einer
chronischen Leberzirrhose oder an einem
Leberkarzinom erkranken und sterben. Das BAG geht
von etwas höheren Zahlen aus.
-------------------------------------------------------------------------------

Die Homöopathen lügen also doppelt: Erstens lassen sie die Toten durch die AKUTE
Hepatitis-B-Erkrankung unerwähnt und zweitens machen sie aus den später durch
Leberzirrhose und Leberkrebs gestorbenen 40-80 Toten pro Jahr höchstens 10
("WENIGER als 1 Prozent").

Aktuelle Mediziner-Ausbildung

Warum sagen die Homöopathen die Unwahrheit? Wissen Sie es nicht besser? Haben
Sie die Wahrheit nicht gelernt? Haben sie die Wahrheit nicht begriffen? Oder
lügen sie bewußt?

Schauen wir uns ein Beispiel aus der aktuellen Mediziner-Ausbildung an:
http://www.uni-kiel.de/immunologie/ag/steinmann/pharm2b.pdf

Das ist ein Foliensatz von Professor Steinmann vom Institut für Immunologie im
Universitätsklinikum Kiel zum Thema Immunologie.

Wenn schon nicht im Studium, dann in der fortlaufenden Weiterbildung MUSS ein
Arzt sich mit diesen Themen beschäftigen. Für einen Röntgenologen mag das in der
Weiterbildung vielleicht nicht gelten, ganz sicher aber gilt es für diejenigen,
die meinen, Ratschläge über das Impfen geben zu können.

Zunächst die Zahlen über Neuinfektionen und Neuerkrankungen in Deutschland:

http://www.uni-kiel.de/immunologie/ag/steinmann/pharm2b.pdf
-------------------------------------------------------------------------------
Hepatitis B

* In Deutschland 0,3% Virusträger (Anti HBc- Prävalenz)
* ca. 2500 Neuinfektionen
* ca. 1250 Neuerkrankungen
-------------------------------------------------------------------------------

Die Werte für ERWACHSENE in Deutschland:

http://www.uni-kiel.de/immunologie/ag/steinmann/pharm2b.pdf
-------------------------------------------------------------------------------
Hepatitis B Verlauf (Erwachsene)

* 65% asymptomatisch 25% akute Hepatitis mit Ausheilung und Viruselimination

* 0,1 - 1% Tod an fulminanter Hepatitis

* 5 - 10% (m:w 2:1) Viruspersistenz
davon 10-30% chronische Hepatitis
-------------------------------------------------------------------------------

Die Werte für Kinder liegen DEUTLICH schlechter, siehe oben!

Was sind die besonders gefährdeten Risikogruppen?:

http://www.uni-kiel.de/immunologie/ag/steinmann/pharm2b.pdf
-------------------------------------------------------------------------------
Hepatitis B Risikogruppen

* Medizinisches Personal
* hom*osexuelle Männer
* Drogenabhängige
* Dialysepatienten
* Strafgefangene, Heiminsassen
-------------------------------------------------------------------------------

Nun speziell zum Punkt Impfen. Dies sind Zahlen einer Studie aus Taiwan:
Hepatitis B wird bei der Geburt von Mutter auf das Kind übertragen. Deswegen hat
man die Kinder infizierter Mütter sofort nach der Geburt geimpft.

http://www.uni-kiel.de/immunologie/ag/steinmann/pharm2b.pdf
-------------------------------------------------------------------------------

Hepatitis B Impfung und Leberzellkarzinom

Alter Ohne Impfung Mit Impfung
bei
Diagnose 1974-1984 1984-1986
. n Krebs (Inzidenz) n Krebs (Inzidenz)
6 Jahre 3.940.747 18 (0,46) 648.642 0 (0,00)
7 Jahre 3.938.119 21 (0,53) 647.051 1 (0,15)
8 Jahre 3.931.983 19 (0,48) 644.892 1 (0,31)
9 Jahre 3.928.721 24 (0,61) 340.521 0 (0,00)
Alle 15.739.570 82 (0,52) 2.281.100 3 (0,13)
-------------------------------------------------------------------------------

Die Impfung gegen Hepatitis B rettet die Kinder also nicht nur vor der reinen
Erkrankung an Hepatitis B, sondern auch vor dem Leberkrebs. Die von Impfgegnern
immer wieder aufgestellte Behauptung, Impfung sei Ursache von Krebs, ist falsch
- und hier ganz besonders. Tatsache: Impfen schützt vor Krebs.

Beachten Sie in diesem Zusammenhang das "Alter der Kinder bei Diagnose"!: 6 bis
9 Jahre!

Noch einmal die Frage:

Warum sagen die Homöopathen die Unwahrheit? Wissen Sie es nicht besser? Haben
Sie die Wahrheit nicht gelernt? Haben sie die Wahrheit nicht begriffen? Oder
lügen sie bewußt?

Die Materie, Immunologie, ist Teil des Medizinstudiums. Ein Arzt MUSS diese
Dinge also wissen. Jemand, der Impfratgeber schreibt, muß sich mindestens
ausreichend informiert haben. Schreibt er Impftratgeber, hat sich aber nicht
ausreichend informiert, so lügt er mindestens über seinen Wissensstand. Eine
ganz bewußte Lüge liegt bei den Homöopathen also immer vor, so oder so.

Kritik in der Schweizer Ärzteschaft

Zurück zu der Kritik an der Broschüre der Stiftung fuer Konsumentenschutz.

Außer der Kritik durch Reto Kohler, die "von außen" erfolgte, gab es auch
innerhalb der Ärzteschaft Kritik. Die folgende erschien in "Synapse" Nr. 1 im
Januar 2004.

Die Web-Site: http://www.aerzte-bl.ch/extern/set_synapse.html

http://www.aerzte-bl.ch/extern/PDF/synapse_pdf/2004-1.pdf
-------------------------------------------------------------------------------
Seite 17 Dr. med. F. Rohrer, Facharzt für Innere Medizin FMH, Lausen

Seit gut drei Jahren gibt die von der
sozialdemokratischen Berner Ständerätin Simonetta
Sommaruga präsidierte Stiftung für Konsumentenschutz
eine Informationsbroschüre "Impfen - Grundlagen für
einen persönlichen Impfentscheid" heraus.

Dieses in ansprechendem Layout gestaltete, locker
lesbar geschriebene Büchlein wird von vielen Eltern
gelesen, liegt aber auch in vielen Wartezimmern auf.
Autor ist Hans-Peter Studer, für den medizinischen
Inhalt zeichnen aber die Ärzte Hansueli Albonico und
Peter Klein, Mitglieder der "Schweizerischen
Arbeitsgruppe für differenzierte Impfungen",
verantwortlich.

In der Weltwoche vom 31.12.2003 hat der
Wissenschaftsjournalist Reto Kohler das Werk einer
genaueren Überprüfung unterzogen und dabei viele
fehlerhafte, die Leser zu falschen Schlüssen führende
Informationen aufgedeckt.

Läuft da eine einseitige Kampagne,die unter dem Motto
"gutgemeinter Konsumentenschutz" segelt, sich
hinter dem Namen einer angesehenen
Konsumentenschutz-Organisation versteckt, aber die
Leser glauben machen will, Impfungen seien nicht nötig
oder nur für diejenigen sinnvoll, die unbedingt geimpft
sein möchten?

Im ersten Teil des Artikels zeigt Kohler auf, wie an
verschiedenen Orten Literaturstellen z.T. renommierter
Forscher falsch oder eben im Sinne des Autors
interpretiert zitiert werden. Damit soll etwa belegt
werden, dass durch Massenimpfungen zu sehr in das
natürliche Gleichgewicht von Mensch und Natur
eingegriffen werde und damit mit weiteren grossen
Katastrophen wie der AIDS-Epidemie zu rechnen sei oder
dass sich das Immunsystem in der Kindheit durch das
Fehlen natürlicher Herausforderungen nicht harmonisch
entwickeln könne, durch allzu viele Impfungen sogar
verwirrt werde und im Erwachsenenalter Mühe bekunde,
sich gegen Krebszellen zu wehren, im Falle von
Allergieerkrankungen übersensibel reagiere und sich in
Form von Autoimmunerkrankungen gegen sich selbst wende.

Weiter wird in der Broschüre darauf hingewiesen, dass
durch das Konservierungsmittel Thiomersal vor allem bei
Säuglingen mit ihrem geringen Körpergewicht
Quecksilberdosen im problematischen Bereich verabreicht
werden könnten. Da bei sind aber alle im
Routineimpfplan des BAG vorgesehenen Präparate seit
mindestens drei Jahren thiomersalfrei.

Auch im Bundesamt für Gesundheitswesen wurde man auf
die einseitige, aber weitverbreitete Broschüre
aufmerksam und hat diese durch einen externen Experten
überprüfen lassen. Gemäss dem Weltwoche- Artikel sollen
zur Zeit mit der Stiftung für Konsumentenschutz
Verhandlungen über eine Revision der Broschüre
stattfinden.

Kohler hat Ständerätin Simonetta Sommaruga,
Stiftungspräsidentin der SKS, mit den Vorwürfen
mangelnder Objektivität der Broschüre konfrontiert und
zur Antwort erhalten, Ziel des Büchleins sei es, den
Konsumenten aus einer differenziert-kritischen Sicht
Entscheidungshilfen zur Verfügung zu stellen. Da viele
Studien von der Pharmaindustrie mit Impfen finanziert
würden, wolle die Stiftung Gegensteuer geben. Daher
scheint es für die Auftraggeberin des Impfführers
legitim, Experten anzuheuern, die als Impfkritiker
allgemein bekannt sind.

Immerhin werden laut Angaben der Weltwoche 18 Prozent
des SKS-Budgets durch den Bund finanziert.

Ganz einfach wurde in der SKS-Broschüre vergessen zu
erwähnen, dass das Impfen die weitaus erfolgreichste
medizinische Technik ist.

WHO-Experten schätzen, dass Impfungen weltweit jährlich
drei Millionen Kindern das Leben retten.

Viele der in den letzten Jahren geäusserten
Verdachtsmomente für Impfkomplikationen konnten
aufgrund grosser Studien widerlegt werden. Beispiele
für solche Theorien sind die Vermutung, gegen Masern
geimpfte Säuglinge würden später vermehrt an Autismus
leiden,der vermutete Zusammenhang zwischen der
Hepatitis- B-Impfung und Multipler Sklerose oder
zwischen der Keuchhustenimpfung und dem Plötzlichen
Kindstod.

Die mit diesen Argumenten gesäte Verunsicherung führt
bei vielen Eltern zu häufig zu einem Entscheid gegen
die Durchführung einer Impfung. Damit ergeben sich
immer noch zu tiefe Durchimpfungsraten und das
wiederholte Auftreten kleinerer Epidemien,etwa von
Keuchhusten oder Masern.

Das BAG bezeichnet das Impfen weiterhin als vorrangiges
Anliegen der öffentlichen Gesundheitsvorsorge und weist
darauf hin, dass die Impfung aller Kinder und
Jugendlichen eine grosse Chance sei, die allzuoft
fälschlicherweise als harmlos betrachteten, durch
Impfungen aber verhütbaren Krankheiten zu bekämpfen.

Um dieses Ziel zu erreichen, wurden verschiedene
Informationsangebote aufgebaut, etwa mit der neu
konzipierten Impfbroschüre, die zur Verteilung im
Wartezimmer gratis beim BAG bezogen werden kann, der
unten aufgeführten Website www.sichimpfen.ch oder der
"Impfline" (Gratistelefonnummer 0848 448 448),
die durch Medgate betreut wird.

Für Ärztinnen und Ärzte wurden die wichtigsten Fragen
und Antworten in einem zusammen mit der Vereinigung der
Kantonsärzte ausgearbeiteten, ebenfalls beim BAG
kostenlos erhältlichen Argumentarium zusammengestellt.

Am vordringlichsten ist aber die sachgerechte
Information der Eltern und der Kinder und Jugendlichen.
Gerade durch das häufig schon seit längerem bestehende
Vertrauensverhältnis sind Ärztinnen und Ärzte,
medizinisches Personal wie Elternberatungsschwestern
oder Hebammen am besten in der Lage, sachgerecht die
nötigen Informationen abzugeben, auf die geäusserten
Bedenken der Eltern einzugehen und durch Beratung und
Motivation den Schutz der Kinder und Jugendlichen vor
verhütbaren Krankheiten zu verbessern.

Entsprechend sieht das BAG die Ärzteschaft in einer
Schlüsselfunktion im "Impfleben" eines Kindes.

Quelle: Kohler Reto, Einseitige Kampagne,
Weltwoche 01/04 vom 31.12.2003 oder http://www.weltwoche.ch

Weitere Impfinformationen unter
http://www.sichimpfen.ch
oder http://www.bag.admin.ch

für Fachfragen infovac {at} medecine.unige.ch

Bestelladresse für BAG-Broschüren:

BBL
3003 Bern
Fax 031 325 50 58 oder verkauf.zivil {at} bbl.admin.ch
-------------------------------------------------------------------------------

Zwischenbilanz

Es gibt eine "Arbeitsgruppe für differenzierte Impfungen" und einen Dr. med
Albonico.

Diese Gruppe macht einen "'Alternativen' Impfplan".

Dieser Plan plus Pseudoargumente werden sowohl vom "Verein zur Förderung der
klassischen Homöopathie" als auch von der "Stiftung Konsumentenschutz"
verwendet.

Die "Stiftung Konsumentenschutz" wird öffentlich zur Rede gestellt.

Die Homöopathen lügen. Die "Stiftung Konsumentenschutz"...?

Nehmen wir die Homöopathen und ihren "Verein zur Förderung der klassischen
Homöopathie". Da läßt sich zeigen, daß die Lügen nicht von Albonico kommen - bzw
Albonico nicht so leicht als Urheber der Lügen auszumachen ist.

Wie kann man dann erkennen, wer der Schuldige ist für die Lügen in dem Pamphlet
der Homöopathen? Wer hat gelogen, Albonico oder die Homöopathen? Oder beide?

Die Schwierigkeit bei Albonico ist, daß er sich wissenschaftlich gibt und mit
vielen Worten um sich wirft. Die Homöopathen schreiben ihre Täuschungsversuche
sehr plakativ, also leichter durchschaubar.

Aber müssen wir diese Frage so genau klären? Nein, das müssen wir nicht, denn es
ist wie bei einer Bombe: Der Zündmechanismus kann noch so kompliziert sein und
noch so viele Fallen haben - das einzige, was zählt, ist ganz am Ende der
Auslöser, der Draht in den Sprengstoff.

Dies ist der Auslöser, gemacht von Albonico und seinen Komplizen: der Auslöser
für Epidemien, für Krankheit, für Leid und für Tod.

Ich habe ihn bereits zitiert:

(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
ab 3. Lebensmonat Keuchhusten
(ausnahmsweise, wenn ein Kind in die Krippe geht)
Drei Wiederholungen im Abstand von zwei Monaten

ab 3. Lebensmonat Haemophilus influenzae b
(ausnahmsweise, wenn Kind in die Krippe geht)
Drei Wiederholungen im Abstand von zwei Monaten

7-13. Lebensmonat DT I Diphterie/Tetanus
(Gundimmunisierung)

7-13. Lebensmonat DT II
(1 bis 2 Monate nach DT I)

12 Monate später Diphterie/Tetanus III

18-24. Lebensmonat evtl. Auffrischung Haemophilus influenzae b

18-24. Lebensmonat evtl. Auffrischung Keuchhusten

2.-3. Lebensjahr Poliomyelitis
(Grundimmunisierung, von Schluckimpfung wird abgeraten)

12.-14. Lebensjahr Masern
(sofern das Kind die Masern noch nicht durchgemacht hat,
im Zweifelsfall Antikörpertest machen lassen)

12.-14. Lebensjahr Röteln
(nur Mädchen, sofern sie die Röteln noch nicht
durchgemacht haben, im Zweifelsfall Antikörpertest
machen lassen)

12.-14. Lebensjahr Mumps
(nur Knaben, sofern sie den Mumps noch nicht
durchgemacht haben, im Zweifelsfall Antikörpertest
machen lassen)

Jugendliche HBV
Die Hepatitis-B-Impfung lässt nur machen,
wer einer Risikogruppe angehört
(also wer Drogen spritzt, wechselnde Sexualpartner hat)
-------------------------------------------------------------------------------

Dieser "alternative Impfplan" hätte - bei allen Kindern in der Schweiz
kontinuierlich angewendet - alleine bei Hepatitis B ein grauenhaftes Ergebnis.

Selbst jetzt sterben wegen unzureichender Impfung (statistisch verteilt) in der
Schweiz 46-90 Tote PRO JAHR durch Hepatitis B.

Dabei sind diese Werte schon beträchtlich gesunken, denn noch vor wenigen Jahren
lagen sie beim 3fachen. Erst durch eine Impfkampagne konnten sie gesenkt werden.
Verständlich, daß die seriösen Kinderärzte Sturm laufen gegen den Irrsinn der
vorsätzlichen Körperverletzung mit einkalkulierter Todesfolge durch die von den
Homöopathen propagierte und auch betriebene vorsätzlich unterlassene
medizinische Prävention.

Nun wäre es logisch und selbst nach Regeln des menschlichen Verstandes zu
erwarten und zu fordern, daß die "Arbeitsgruppe für differenzierte Impfungen" um
Dr. med Albonico und daß die Homöopathen vom "Verein zur Förderung der
klassischen Homöopathie" ihre Fehler einsehen und ihren irrsinnigen
"alternativen" Impfplan einstampfen.

Doch dem ist nicht so.

Die Homöopathen lügen nach wie vor. Das sind wir gewöhnt. Und Albonico und
Komplizen? Die fälschen und verfälschen weiterhin Literaturzitate, wie es ihnen
schon bisher nachgewiesen wurde.

2005 erscheint in der "Schweizer Ärztezeitung" der Artikel von Claire-Anne
Siegrist, Christoph Aebi, Daniel Desgrandchamps, Ulrich Heininger und Bernard
Vaudaux, in dem Albonico und Hirte in klaren Worten und in nicht zu
überbietender Deutlichkeit "Konsistent unrichtige Informationen" vorgehalten
werden. Dabei geht es auch um den Mißbrauch von Literaturzitaten.

Einer, der von dem Mißbrauch seiner Werke betroffen ist, ist der
Nobelpreisträger Prof. Zinkernagel.

Prof. Zinkernagel nimmt DIREKT Stellung zu der Broschüre der "Stiftung
Konsumentenschutz" und zu der Art und Weise, wie Albonico und Hirte fälschen:

http://www.aerzte-bl.ch/extern/PDF/synapse_pdf/2004-1.pdf
(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Impfungen - ein weiterhin ungelöstes Problem

Ich werde im Zusammenhang des obenerwähnten Artikels zweimal auf
Seite 1202 genannt [1].

Diese Zitate sind aus dem Zusammenhang gerissen und werden so
verwendet, dass sie den Autoren dienen, nicht aber den
allgemeinen Sinn meiner Darstellung wiedergeben.

Ich habe immer dafür plädiert, dass die bestehenden Impfprogramme
den neueren Erkenntnissen angepasst werden müssen.

Ich habe nie plädiert, dass bestehende Impfstoffe für die
wichtigsten Kinderkrankheiten nicht angewendet werden.

So wie ich zitiert werde, könnte der Leser den Eindruck erhalten,
dass ich den Verzicht auf Impfungen zugunsten einer
Aufrechterhaltung der natürlichen Viruszirkulation fordere. Dem
ist eindeutig nicht so.

Ich lehne die Haltung des Impfratgebers (der Stiftung für
Konsumentenschutz) und der Kollegen Albonico und Hirte
grundsätzlich ab.

Jede medizinische Handlung (wie jede menschliche Handlung) hat
nie nur Vorteile, aber im Falle der anerkannten Impfungen ist der
Vorteil für die Gesundheit des Kindes, und auch im weiteren Sinn
für die Bevölkerung, mit einem Faktor zwischen 10 und 1000 (oder
noch grösser), bezifferbar. Auf diesen Vorteil zu verzichten ist
schlicht unmenschlich.

Dass bei Impfungen selten auch Nebenwirkungen auftreten, kann und
will ich nicht bestreiten.

Wie überall bei medizinischen Interventionen muss auch bei
Impfungen durch genügend grosse, sauber durchgeführte Studien
nachgewiesen und quantifiziert werden, wie gross der Vorteil
eines Impfschutzes in einer Population ist.

Gleichzeitig müssen die Häufigkeit und der Schweregrad von
potentiellen Nebenwirkungen gemessen werden.

Entscheidend ist nun, wie gross der Vorteil eines Impfschutzes
gegen eine Wildtypinfektion im Verhältnis zu diesen potentiellen
seltenen Nebenwirkungen ist.

Ganz grob kann man diese drei, für die Bevölkerung wesentlichen
Faktoren für jede einzelne Infektion mit epidemiologischen
Grundlagen belegen.

Wir wissen z. B. von Masern, dass die Wildtypinfektionen bei
einem von 1000 bis 3000 Infizierten mit zentralnervösen
Komplikationen einhergeht.

Nach der Einführung der Masernimpfung haben sich diese möglichen
Komplikationen um einen Faktor von 10 bis 100 reduziert.

Objektivierbare, schwere Impfnebenwirkungen sind so selten, dass
sie nicht gesichert definiert werden können.

Es gibt nun gewisse Gruppen (ich will aber auf diese und deren
Daten bzw. Beweggründe nicht eingehen), die behaupten, dass es
zusätzliche seltene aber schwerwiegende Nebenwirkungen bei
Masernimpfungen gibt, wie z.B. Autismus.

Dies sind Behauptungen oder Zufallsresultate, die aber in
neuester Zeit nicht objektiviert werden konnten. Im Gegenteil,
eine entsprechende Studie, die einen Zusammenhang zwischen der
MMR-Impfung und dem Autismus suggeriert hatte, musste sogar
teilweise zurückgezogen werden [2].

Die Schlüsselfrage ist: Sind die Nebenwirkungen von Impfungen
gleich gross, grösser oder kleiner als die von Wildtypinfektionen?

Dieser Gretchenfrage weichen die meisten Impfgegner aus.

Das ist die Frage, die uns als Väter, Mütter, Ärzte und
Gesundheitspolitiker interessieren muss.

Es gibt meines Wissens keine fundierten Hinweise in der gesamten
Weltliteratur, dass die Nebenwirkungen von zugelassenen Impfungen
auch nur annähernd (d. h. ein Zehntel oder ein Hundertstel) die
Auswirkungen von Wildtypinfektionen erreicht haben.

Aus dieser Sicht wird für Impfprävention folgendes ganz klar:
Dass Natur pur viel besser ist als eine moderne Umwelt und ein
moderner Haushalt mit vernünftiger und nachweislich höchst
wirksamer Präventivmedizin, kann zwar geträumt werden, ist aber
einfach nicht wahr.

Die konventioneilen Impfungen, wie sie in den letzten hundert,
vor allem aber in den letzten fünfzig Jahren implementiert worden
sind, stellen wahrscheinlich die erfolgreichsten medizinischen
Handlungen überhaupt dar.

Kaum eine andere medizinische Aktivität hat soviel schwere
Krankheit und Leiden verhindert als Impfstoffe.

Rolf Zinkernagel, Zürich

1 Albonico H-U, Hirte M. Impfungen - ein weiterhin ungelöstes Problem.
Schweiz Ärztezeitung 2005;86(20): 1202-15.

2 Horton R. The lessons of MMR. Lancet 2004; 363:747-9.
-------------------------------------------------------------------------------

Das war, wie gesagt, im Jahr 2005. Ich darf dem im folgenden noch etwas
hinzufügen.

Die "Supplementa" des Schweizer "Bundesamt für Gesundheit" (BAG)

Das Schweizer "Bundesamt für Gesundheit" (BAG) gibt "Supplementa" heraus, die
man aus der sehr ordentlichen und wohlgeordneten Web-Site des BAG herunterladen
kann.

Deutsche Institutionen mit ihren zum Teil höchstblamablen Web-Ruinen sollten
sich hier mehr als nur eine Scheibe abschneiden...

Dies ist eine der Übersichtsseiten des BAG über "Supplementa", in diesem Fall
über Infektionskrankheiten:
http://www.bag.admin.ch/themen/medizin/00682/00684/02535/index.html?lang=de

-------------------------------------------------------------------------------
Titel Größe Datum
------------------------------------------------------------------------------
Supplementum I - Malariaschutz für Kurzzeitaufenthalter
Stand: März 2006 280 kB 23.05.2006

Supplementum II - Empfehlungen zur Hepatitis-B-Impfung
Stand: Dezember 1997 192 kB 22.05.2006

Ergänzung zum Supplementum II - Empfehlungen zur Hepatit*-B-Impfung
Stand: Dezember 1997 Ergänzung zum Supplementum II -
Bull BAG 2001; Nr. 36: 4-5 37 kB 22.05.2006

Supplementum III - Empfehlungen zur Poliomyelitisimpfung
Stand: März 1990 3038 kB 21.05.2006

Ergänzung zum Supplementum III -
Empfehlungen zur Poliomyelitisimpfung
Stand: Oktober 1999 Ergänzung zum Supplementum III -
Bull BAG 1999; Nr. 43: 809-811 119 kB 21.05.2006

Supplementum V - Postexpositionelle passive Immunisierung
Stand: Oktober 2004 289 kB 19.05.2006

Supplementum VI - Impfungen für Auslandreisen
Stand: Juli 2000 917 kB 18.05.2006

Supplementum VII - Empfehlung zur Prävention von Haemophilus
influenzae Typ b-Infektionen bei Kindern
Stand: November 1991 604 kB 17.05.2006

Supplementum VIII - Schweizerischer Impfplan 2006
Stand: Januar 2006 66 kB 16.05.2006

Supplementum IX - Empfehlungen zur Hepatitis-A-Prävention
Stand: Juni 1992 983 kB 15.05.2006

Supplementum X - Prä- und postexpositionelle
Tollwutprophylaxe beim Menschen
Stand: Juli 2004 188 kB 14.05.2006

Supplementum XI - Empfehlungen zur Keuchhustenprdvention
Stand: Januar 1996 1294 kB 13.05.2006

Supplementum XII - Prävention von Masern, Mumps und Röteln
Stand: Juni 2003 232 kB 12.05.2006

Supplementum XIII - Empfehlungen zur Grippeprävention
Stand: August 2000 232 kB 11.05.2006

Supplementum XV - Kranke und gesunde Ausscheider infektiöser oder
toxigener Erreger im Umgang mit Lebensmitteln
Stand: April 1999 1871 kB 09.05.2006

Supplementum XVI - Allgemeine Empfehlungen zu Impfungen
Stand: Juni 2003 249 kB 08.05.2006

Ergänzung zum Supplementum XVII
- Weniger Impfdosen, gleicher Nutzen: Reduktion des Impfschemas
gegen Pneumokokken bei gesunden Kindern unter 2 Jahren
Bull BAG 2006; Nr. 21: 409-411
60 kB 07.05.2006

Supplementum XVII - Pneumokokkenimpfung bei Kindern unter 5 Jahren
Stand: November 2005 72 kB 07.05.2006

Supplementum XVIII - Impfung gegen Meningokokken der Serogruppe C
Stand: November 2005 79 kB 06.05.2006

Supplementum XIX - Überwachung, Prävention und Kontrolle des
schweren akuten respiratorischen Syndroms (SARS)
Stand: Oktober 2005 165 kB 05.05.2006

Supplementum XX - Impfung von Frauen im gebärfähigen Alter gegen
Röteln, Masern, Mumps und Varizellen
Stand: Februar 2006 56 kB 04.05.2006
-------------------------------------------------------------------------------

Alle Texte sind leider nur als PDF vorhanden, einem für das WWW völlig
ungeeigneten Datenformat aus der Druckvorstufe.

Diese Liste ist nur ein Schnappschuß vom Juni 2006. Sie sollten daher immer die
Site des BAG besuchen und nach den neuesten Versionen sehen.

Insbesondere der neue Impfplan 2006 Supplementum VIII - Schweizerischer Impfplan
2006 ist interessant als Vergleich zu dem oben zitierten im Kasten (aus dem Jahr
2002)

Die PDFs sind in den Suchmaschinen anscheinend weitgehend unbekannt. Vor allem
sind PDFs mit Web-Browsern nicht lesbar. Deshalb habe ich vom BAG die Erlaubnis
erbeten und freundlicherweise auch erhalten, "Supplement XII" Supplementum XII -
Prävention von Masern, Mumps und Röteln in meiner Web-Site als plain HTML
spiegeln zu dürfen.

Dies ist der Mirror: http://www.ariplex.com/ama/ama_im30.htm

Wegen der derzeit grassierenden Masern-Welle in Nordrhein-Westfalen und weil
Masern eines der wichtigsten Themen beim Impfen sind, habe ich DIESES PDF-File
in HTML umgesetzt, so daß sich Text und Tabellen leicht zitieren lassen.

Die "Supplementa" erscheinen seit etlichen Jahren. Jenen, die sich mit Impfen
beschäftigen oder das vorgeben, MÜSSEN diese Schriften des BAG also bekannt
sein. Sowohl Albonico und Komplizen als auch die Homöpathen können sich nicht
auf Unwissenheit oder zu wenig Material berufen. Nein, Albonico usw. handeln
TROTZ des Wissens, das ihnen sowohl BAG als auch ärztliche
Fortbildungsmöglichkeiten täglich bieten.

Was geht vor im Kopf eines "Arztes"?

Die Diskussion um das Impfen ist mitnichten ein akademischer Streit. Es geht um
das Leben von Menschen, die meisten davon hilflose Kinder.

Diejenigen, die FÜR das Impfen eintreten, wollen das Leben dieser Kinder retten.
Es geht alleine in der Schweiz um vermutlich mindestens 100 Todesfälle pro Jahr,
die sich problemlos durch Impfungen vermeiden lassen.

Alleine Hepatitis B ist daran mit 46-90 Toten pro Jahr beteiligt...

Dennoch erlebt man "Argumente" wie zum Beispiel die in dieser Email, die mir
zugespielt wurde:

(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Betreff: [Individuelle_Impfentscheidung] Masern
Datum: Thu, 16 Jun 2005 00:06:25 -0700
Von: Dr. Jenö Ebert <Praxis-***@gmx.de>

Liebe Kollegen,

mit großem Interesse verfolge ich die Diskussionen bei Yahoogroups
"individuelle Impfentscheidung", bei der immer wieder die gleichen Namen wie
Hirte, Rabe und Klein manchmal aber auch Andere auftauchen. Auch die
Medienberichte der aktuellen Masern Epidemie in Südbayern veranlassen mich
dazu, mich in diese Diskussion einzuschalten und meine Meinung kund zu tun.
Im Großen und Ganzen möchte ich den Kollegen Georg Soldner und Udo
Schippling beipflichten, die nicht für die Empfehlung einer Masern Impfung
plädieren.

Das Durchleben und Überstehen einer Masernerkrankung ist dazu da, daß das
Immunsystem daran reifen soll; es ist nicht gegeben, daß wir die Erkrankung
"wegimpfen". Dies gilt natürlich auch für andere Kinderkrankheiten. Mit den
Impfungen nach dem Gießkannenprinzip, ohne zu differenzieren und Einbezug
des impfenden Individuums verschieben wir die Kinderkrankheiten ins
komplikationsreiche Jugend- und Erwachsenenalter.

Die Schicksale der impfgeschädigten Kinder wiegen - meines Erachtens - die
Schäden einer eventuellen Erkrankung auf.

Es sollte festgehalten werden:
Eine Sicherheit oder lebenslanger Schutz ist durch eine Impfung nicht
gewährleistet.

Es ist alles eine Glaubenssache. Wir Ärzte sollten deshalb entschlossen und
geschlossen in der Öffentlichkeit auftreten und klarmachen, daß wir, mit
Impfungen nicht das erreichen, was sich Politiker, Ärzte und Patienten davon
versprechen. Unser Tun in dieser Richtung ist immunologisch auf das
zelluläre Geschehen noch immer völlig unklar. Auch humoral gibt es viele
Fragezeichen... Es fehlen zu diesem Thema vergleichende und Langzeitstudien.
Wir sollten den immer wieder zitierten Argumenten von Ausrottung der
Infektionskrankheiten wie Pocken oder Polio entschieden mit dem Hinweis auf
bessere hygienische und ernährungsspezifische Situation begegnen. Wir,
impfkritische Ärzte sollten darauf hinweisen, dass die Kinderkrankheiten -
ohne Ausnahme - mit homöopathischen Mitteln sehr gut zu behandeln sind. Das
beweist der mutige Einsatz der "Coburger Ärzte" im Jahr 2001.

Auch die immer wieder aufgezeigten Zahlen einer Masern Encephalitis 1:1000
und Todeszahlen von 1:50.000 müssen revidiert werden. Es ist dringend an der
Zeit, daß wir beweisen, daß diese Zahlen völlig unrealistisch und überzogen
sind. Dagegen sind die präsentierten Zahlen der Pharmaindustrie über die
"äußerst geringen Nebenwirkungen" deutlich nach oben zu korrigieren. Dies
könnte durch bessere Erfassungssysteme und Schulung der Ärzte, Impfschäden
zu erkennen, vorangetrieben werden. Es ist ausgesprochen schwach, daß es
keine korrekt und lückenlos geführten Listen von Impfschäden gibt! So oder
so, wir sollten vermeiden, uns impfkritische Ärzte als verantwortungslose
Übeltäter abstempeln zu lassen!

Frage an Herrn Soldner: kann ich die "Parsifal"-Studie zu lesen bekommen?

Frage an Hern Hirte: inwieweit ist es gesichert, daß SSPE nach
durchgemachter Masernerkrankung auftritt? Gibt es vielleicht auch andere
Ursachen für SSPE?

Das bekannte ein-Punkt-Denken der Schulmediziner (Eisbergmediziner) sollten
wir nicht übernehmen! (Siehe Chlamydien machen Herzinfarkt!)

Die Koch'schen Postulate sowie die Pasteur'schen Thesen sind längst
überfällig und müßten einem neuen Verständnis der Krankheiten weichen: ein
Paradigmawechsel ist längst überfällig. Das Immunsystem ist das, was uns
schützt, eine sichere, zuverlässiger Schutz wird nie durch eine Impfung
erreicht!

Daher sollte die Devise in jedem Fall lauten: hegt und pflegt das
Immunsystem und schädigt es nicht durch Impfungen! Also: primum nil nocere!
(Galen)

In diesem Sinne, liebe Grüße an Alle

Dr. Jenö Ebert
Hauptstr 1 B
D-86356 Neusäß
Germany

Tel.: +49(0)821-467977
Fax.: +49(0)821-467939

Internet:www.dr-j-ebert.de
E-mail:Praxis-***@gmx.de
-------------------------------------------------------------------------------

Nehmen wir die wichtigen Punkte dieser Einlassungen unter die Lupe:

AUSSAGE 1 (Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Das Durchleben und Überstehen einer Masernerkrankung ist dazu da, daß das
Immunsystem daran reifen soll; es ist nicht gegeben, daß wir die Erkrankung
"wegimpfen". Dies gilt natürlich auch für andere Kinderkrankheiten. Mit den
Impfungen nach dem Gießkannenprinzip, ohne zu differenzieren und Einbezug
des impfenden Individuums verschieben wir die Kinderkrankheiten ins
komplikationsreiche Jugend- und Erwachsenenalter.
-------------------------------------------------------------------------------

Da erklärt ein Arzt rundheraus, daß die Kinder Krankheiten haben SOLLEN.

Das gilt natürlich (sic!) in jedem Land der Erde. Werfen wir dazu einen Blick in
die Statistiken der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Beispiel Masern:
http://www.who.int/mediacentre/factsheets/fs286/en/ (
Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Disease and mortality burden

While measles is now rare in many industrialized countries, it remains a
common illness in many developing countries. More than 30 million
people are affected each year by measles. In 2004, it was estimated that
there were 454 000 measles deaths globally: this translates to more than
1200 deaths every day; 50 people die every hour from measles. The
overwhelming majority (> 95%) of measles deaths occur in countries
with per capita Gross National Income of less than US $1000. In
countries where measles has been largely eliminated, cases imported
from other countries remain an important source of infection.

Table 1: Estimated measles deaths, with uncertainty bounds*, by
World Bank geographical region (2004)

Sub-Saharan Africa 216.000 [216.000 - 279.000]
South Asia 202.000 [145.000 - 264.000]
East Asia & Pacific 32.000 [ 21.000 - 47.000]
Middle East & North Africa 4.000 [ 2.000 - 5.000]
Europe & Central Asia [-]
Latin America & Caribbean [-]
High Income Countries [-]

TOTAL 454 000 [329.000 - 596.000]

* Based on Monte Carlo simulations that account for uncertainty in key
input variables (i.e., vaccination coverage and case-fatality ratios)

The primary reason for continuing high childhood measles morbidity and
mortality is the failure to deliver at least one dose of measles vaccine
to all infants.

Prevention: a cost-effective, safe vaccine

Suffering, complications and death caused by measles can be easily
prevented through immunization.

The measles vaccine is safe, effective and inexpensive. It costs less
than one US dollar (consisting of cost of vaccine, injection equipment
and operational costs) to immunize a child against measles, making
measles vaccination one of the most cost-effective public health
interventions available for preventing deaths.

Measles immunization carries the highest health return for the money
spent saving more lives per unit cost.

The vaccine, which has been available for more than 40 years,
costs about US $0.30 per dose ($0.15 for the vaccine itself and $0.15
for the safe injection equipment) if procured through UNICEF (United
Nations Children's Fund).
-------------------------------------------------------------------------------

Im Jahr 2005 starben insgesamt rund 395.000 Kindern an Masern. Noch vor wenigen
Jahren waren es mehrere Millionen pro Jahr.

Um Ihnen einen Überblick zu geben und den Vergleich zu ermöglichen, habe ich aus
dem "CIA World Factbook" 3 Tabellen in den Anhang dieses Textes übernommen:

Statistik: Geburtsraten weltweit
Kinder pro 1000 Einwohner

Säuglingssterblichkeit weltweit
Tote pro 1000 Lebendgeburten

Statistik: Fruchtbarkeit, weltweit
Geburten pro Frau

Millionen Tote durch Masern. Jahr für Jahr. Es wurde erst durch das konsequente
Impfen besser:

---------------------------------------------
1999 873.000 Kinder an Masern gestorben
2000
2001
2002 540.000
2003 530.000
2004 454.000
2005 395.000
---------------------------------------------

Eine ausgezeichnete Tabelle für die gemeldeten Erkrankungen in den Jahren ab
1980 gibt es bei der WHO:
http://www.who.int/immunization_monitoring/en/globalsummary/timeseries/tsincidencemea.htm
Über diese Web-Seite der WHO gelangt man zu Statistiken für Mumps, Masern,
Röteln, Diphterie, Polio, Tetanus, Gelbfieber, und Keuchhusten.

Außerdem gibt es das Ganze als Spreadsheet-Datei:
http://www.who.int/entity/immunization_monitoring/data/incidence_series.xls

Auf meine Fragen bekam ich von der WHO auch diese sehr aufschlußreiche Antwort:
"... from these reported cases, WHO comes up with the estimated deaths due to
measles at global and regional level. WHO publishes the data in the Weekly
Epidemiological Record (WER). Please find below the links to the WER articles on
measles:

Progress in reducing global measles deaths 1999-2004:
http://www.who.int/immunization_delivery/adc/measles/wer2006_measles.pdf

Progress in reducing global measles deaths 1999-2003:
http://www.who.int/immunization_delivery/adc/measles/reh_09.pdf

Progress in reducing global measles deaths 1999-2002:
http://www.who.int/wer/2004/wer7903.pdf

Progress in reducing global measles deaths:
http://www.who.int/wer/2003/en/wer7821.pdf "

Das erklärt auch die große Streuung bei den Todeszahlen: Grundlage sind die
GEMELDETEN Erkankungen - aus denen dann die Todeszahlen BERECHNET werden.

Komplikationen werden gar nicht erfaßt und vermutlich auch Todeszahlen nicht
oder nur unvollständig.

Nun - wenn auch mit Unsicherheiten - noch rund 395.000 tote Kinder durch Masern
im Jahr 2005.

Und MILLIONEN Kinder wurden JEDES JAHR durch das Impfen gerettet. DENNOCH
schreibt Jenö Ebert, Arzt:

AUSSAGE 2 (Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Die Schicksale der impfgeschädigten Kinder wiegen - meines Erachtens - die
Schäden einer eventuellen Erkrankung auf.
-------------------------------------------------------------------------------

Außer den mehreren Millionen TOTEN Kindern sind da noch die Kinder, die von
Lungenentzündungen bis zu lebenslangem Siechtum (zum Beispiel durch Hirnschäden)
BLEIBENDE Schäden hatten (und haben), weil sie NICHT geimpft wurden.

Was sind denn die "Schicksale der impfgeschädigten Kinder"!?

Wo sind die Millionen Toten, die es nach Ebert's Behauptung geben müßte? Wo sind
die Abermillionen durch Komplikationen geschädigten Kinder?

Antwort: Es gibt sie nicht.

Hier wie auch in ungezählten anderen Fällen ist es immer das gleiche: Immer
wieder werden von den Impfgegnern Behauptungen aufgestellt, die durch nichts
anderes gespeist werden als das Weitertragen von Lügen, von Märchen und von
alten und neuen religiösen Hirngespinsten.

Was treibt Jenö Ebert? Die Antwort ist einfach: Jenö Ebert ist Homöopath, Jenö
Ebert ist Mitglied der Gruppe "Ärzte für Individuelle Impfentscheide", in der
maßgeblich Anthroposophen sind...

Anthroposophen WOLLEN, daß Kinder krank werden.

Anthroposophen WOLLEN, daß Kinder krank werden. Ja, Sie haben richtig gelesen,
siehe das folgende Zitat aus Todeskult "Anthroposophische Medizin"
(http://www.ariplex.com/ama/ama_im37.htm)

Walther Bühler und Wilhelm zur Linden, zwei anthroposophische Ärzte, schreiben
1982 (!) in "Vom Sinn der Kinderkrankheiten" WÖRTLICH:

(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Daran kann man erkennen, mit welcher verzweifelten Kraft ein
gesund geborenes Kind einmal, ein einziges Mal eine Krankheit
wirklich erleben und durchstehen möchte.
-------------------------------------------------------------------------------

Da steht tatsächlich, daß ein GESUNDES Kind krank sein WILL. Und diese Idiotie
sagt nicht irgendwer, sondern das sagen Ärzte. Nicht irgendwelche Ärzte, sondern
anthroposophische Ärzte.

Die Kinder werden nach dem Willen der Anthroposophen VORSÄTZLICH völlig
ungeschützt den Krankheiten zum Fraß hingeworfen.

Warum? Wegen der "Inkarnation", oder auf deutsch: aus Sektenwahn.

Dazu Walther Bühler und Wilhelm zur Linden:

(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Kräftig auftretende Masern führen zu einer Art von Aufquellung
der Haut und der Schleimhäute. Das führt zu Schnupfen,
Bindehautentzündung, Husten mit Schleimabsonderung, vor allem
aber zu einer Aufweichung der Gesichtszüge, die Konturen werden
unscharf, was oft zu einer grotesken Veränderung der
Gesichtsformen führt. Dann aber, nach zwei oder drei Tagen, gehen
alle Schwellungen zurück, das Fieber und alle katarrhalischen
Erscheinungen an Augen, Nase und Bronchien lassen nach.
Langsam, aber immer deutlicher kommt dann ein neuer, oft fremder
Gesichtsausdruck zur Erscheinung und nach einiger Zeit fällt
aufmerksamen Eltern auf, daß vielleicht sogar die bisherige
Ähnlichkeit des Kindes mit Vater oder Mutter abgenommen hat, daß
ein neues, individuelleres Gesicht entstanden ist. Auch sonst
zeigt sich eine Veränderung im Kindel. Eigenarten oder
Schwierigkeiten im Wesen, die bisher zu bemerken waren, treten
zurück. Das Kind ist offensichtlich in ein neues
Entwicklungsstadium eingetreten. Will man es exakt ausdrücken, so
kann man sagen: "Das Kind ist jetzt besser inkarniert", Leib und
Seele haben sich besser gefunden. Eine tiefere Erklärung für
diese Vorgänge kann man nur geben, wenn man auf die intimeren
Zusammenhänge im Menschenwesen eingeht: Das Kind konnte gewisse
Besonderheiten, die es aus der Vererbung übernommen hatte, mit
Hilfe des Fieberprozesses überwinden, und es ist nun erst richtig
zu sich selbst gekommen. Sein eigenes Wesen, das, was seine
innerste Persönlichkeit ausmacht, hat sich durchgesetzt - mit
Hilfe der Masern und unter Mitwirkung des Fiebers.
-------------------------------------------------------------------------------

Masern und Fieber als Instrumente im Menschwerdungsprozeß...

Wenn man annimmt, das Kind sei bereits schon einmal "inkarniert", so nimmt man
auch an, der Tod sei nicht schlimm. Daß Eltern ihr Kind nicht verlieren wollen,
ist völlig egal. Sie tragen ihr Schicksal. Daß das Kind leben will, ist auch
einerlei. Es hat zu sterben für den höheren Zweck. Und wenn es nicht stirbt,
dann wird sich schon irgendetwas Positives zeigen. Selbst wenn es die SSPE in
fünf Jahren ist.

Das wissen Eltern in der Regel nicht, wenn sie zum anthroposophischen Arzt
gehen. Sie wissen nicht, was in seinem Kopf vorgeht. Denn es wird ihnen nicht
gesagt.

Wer würde länger als fünf Minuten bei einem Arzt sitzen bleiben, der behauptet,
es sei völlig egal, ob man stirbt oder nicht?

Und was sagt Jenö Ebert?:

AUSSAGE 2 (Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Die Schicksale der impfgeschädigten Kinder wiegen - meines Erachtens - die
Schäden einer eventuellen Erkrankung auf.
-------------------------------------------------------------------------------

Eines ist klar: Homöopathen und Anthroposophen unterscheiden sich nicht in ihrer
Behauptung, daß Kinderkrankheiten ERLEBT werden müssen. Anthroposophen BETREIBEN
ja schließlich Homöopathie, lediglich mit einem noch furchtbareren sektoiden
Überbau.

Ebert schreibt in seiner eigenen Web-Site über Homöopathie:

http://www.dr-j-ebert.de/Seiten/Homeop.html
(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Klassische Homöopathie

[...]

Jeder Patient, vom Baby- bis zum Greisenalter, kann homöopathisch
behandelt werden! Nicht homöopathisch behandelt werden
können: Mangelzustände (z.B. Vitamine, Mineralien, Hormone),
Organschäden im Endzustand (z.B. Leberzirrhose,
Querschnittslähmung), akute, lebensbedrohliche Erkrankungen des
Kreislaufs (z.B. Herzinfarkt), der Lunge (Lungenödem), des
Zentralnervensystems, Entzündungen der Hirnhäute und
Verletzungen, die einen chirurgischen Eingriff erfordern. Alle
übrigen Krankheiten sind mit der Homöopathie behandelbar!

Es ist die hohe Kunst des behandelnden Arztes, die passende
Arznei zu finden. Der Homöopath muss beurteilen, auswählen,
sortieren und die Symptome entsprechend gewichten. Das
erfordert nicht nur viel Sorgfalt, Zeit und Wissen, der Arzt
muss sich in seinen Patienten gewissermaßen hineinfühlen, ihn
verstehen können, um dann das ähnliche, korrespondierende
Medikament zu bestimmen.
-------------------------------------------------------------------------------

"Alle übrigen Krankheiten sind mit der Homöopathie behandelbar!" - also ALLE
Infektionen, laut Jenö Ebert. Wobei er sich in der Rolle des Arztes auch noch
überhöht, etwas das in der Esoteriker-Szene typisch ist: "Es ist die hohe Kunst
des behandelnden Arztes, die passende Arznei zu finden."

Das Wort "Behandeln" ist ein übler Trick, ein Betrug mit der Sprache, denn
Homöopathie ist bestenfalls wirkungslos.

Das "Behandeln" ist nichts anderes als einem Kranken Zuckerpillen zu geben - mal
aus diesem, mal aus jenem Röhrchen, am besten mit wohlklingenden lateinischen
Namen.

Für einen großen Teil - vermutlich mehr als die Hälfte - der angebotenen Mittel
gibt es, wie ich festgestellt habe, nicht einmal die nach den heiligen Regeln
der Homöopathie notwendige "Arzneimittelprüfung".

Homöopathie ist in mehr als nur einer Hinsicht Betrug, siehe unter anderem:

Über den Wahnsinn Homöopathie
* [ Homöopathie : Die Königin der Heilerkunst ]
* [ Tödliche Gefahr Homöopathie ]
* [ Tödliche Gefahr Homöopathie: Bißwunden ]
* [ Tödliche Gefahr Homöopathie: Falschbehandlung bei Asthma ]
* [ Danke, Herr Homöopath! ]
* [ Homöopathische Kindesmißhandlung ]
* [ Impfgegner ]
* [ Impfgegner leben juristisch gefährlich ]
* [ Hundescheiße als Arzneimittel ]
* [ Neuordnung der Mikrobiologie ]
* [ Der Fall Griesshammer ]
* [ Der Fall Bea Soldat-Braun ]
* [ Der Fall Christian Peter Dogs ]
* [ Der Fall Klaus Roman Hör ]
* [ "Wasser fließt bergauf" ]
* [ Das Organon der ächten Heilkunst ]
* [ Homöopathie : Halstuch und Lachesis ]
* [ Repertorium hydrargyrum: Wie man Kranken Quecksilber verkauft ]
* [ Maliciosa der Homöopathie ]
* [ Homöopathie - Die No-Medicine Medicine ]
* [ Mein Schwur ]
* [ Arzneimittelrätsel ]
* [ Homöopathisches Akutmittel bei Asthma ]
* [ Homöopathie bei Blinddarmentzündung]
* [ Schwerer Pfusch "Arzneimittelprobe" ]
* [ Siegfied Bär: "Wunder der Homöopathie" ]
* [ Hans-Joachim Krämer u. Ernst Habermann: "Ein Vorlesungsversuch zur
Homöopathie" ]
* [ Ernst Habermann: "Genügt das Genfer Gelöbnis?" ]
* [ Ernst Habermann: "Numerische Ethik" ]
* [ Ernst Habermann über "evidence based medicine" ]
* [ Ernst Habermann: "Besondere Therapieformen" ]

Der Haken ist immer wieder, daß von "Behandeln" die Rede ist.

Was sollte ein Homöopath auch anderes tun, denn eine Infektion KENNT er ja
nicht, so etwas GIBT ES NICHT in der Homöopathie, sondern einzig und allein
"Verstimmung der Lebenskraft".

Die gesamte Vorsorge, die gezielte VERHINDERUNG einer Krankheit, existiert bei
Homöopathen gar nicht.

Homöopathen "behandeln" Krankheiten, die man in Wahrheit verhindern kann - und
die man verhindern muß!

Homöopathen "behandeln" Krankheiten, die SIE erst haben entstehen lassen durch
vorsätzliches Unterlassen der Prävention.

Doch, wie sagt Jenö Ebert?: "Alle übrigen Krankheiten sind mit der Homöopathie
behandelbar!"

Wie soll das wohl sein bei Erregern wie Ebola oder Marburg? Oder Tollwut? Nicht
einmal Tetanus, das durch eine Impfung verhindert werden kann, ist durch
Homöopathie BEHANDELBAR. Und dennoch, Homöopathen behaupten von sich, sie
könnten HEILEN...

Da wundert auch nicht, daß Jenö Ebert seinen Patienten "Bioresonanz" verkauft:

http://www.dr-j-ebert.de/Seiten/Bioresonanz.html
-------------------------------------------------------------------------------
Bioresonanz

Jedes Lebewesen, aber auch sogenannte "tote" Materie besteht
letztendlich aus reiner, feinstofflicher Energie mit einer ganz
spezifischen Schwingungsfrequenz.
Genauso wie elektrischer Strom kann diese Energie durch Kabel
geleitet werden, die Amplitude und Frequenz des Schwingungsbildes
kann dabei sowohl verringert als auch verstärkt werden.
Zur Anwendung kommt dieses außerordentlich vielseitige
Verfahren bei uns hauptsächlich in der Behandlung von
ALLERGIE- Erkrankungen, sowie zur Austestung bei Verdacht auf
bestimmte Unverträglichkeiten als Ursache für
Heuschnupfen, Asthma, Neurodermitis, Hauterkrankungen im
allgemeinen und Dick- und Dünndarmentzündungen.
Häufig bringt das Aufdecken versteckter Allergene auch bei
Schmerzpatienten des Rätsels Lösung!

Wir stehen für Ihre weiteren Fragen zu dieser
Therapieform jederzeit gerne zur Verfügung!

Die Bioresonanzmethode ist ein modernes Verfahren, das von
Dr. Morell 1975 entwickelt wurde, ein in sich geschlossenes,
biophysikalisches System mit den Möglichkeiten für Diagnostik
und Therapie.
-------------------------------------------------------------------------------

Bioresonanz ist von a bis z reiner Schwindel.

Auch wundern Ebert's "Buchtips" nicht:

http://dr-j-ebert.de/Seiten/Buch.html
-------------------------------------------------------------------------------
Buchtipps

Batmanghelidj F. Dr. Med. Sie sind nicht krank, Sie sind durstig!
Calatin A. Die Rotationsdiät
Carnegie D. Sorge Dich nicht, lebe!
Derbolowsky J. Dr. Med. Tropho-Training - So fühle ich mich wohl
Dethlefsen/Dahlke Krankheit als Weg
Ebert J. Dr. Gefahr Arzt!
Emoto, Masaru Die Botschaft des Wassers
Egli R. Das LOLA Prinzip
Friedrich U. Homöopathie als Alternative
Hartenbach W. Prof. Dr. Med. Die Cholesterinlüge
Hay L.L. Gesundheit für Körper und Seele
Hirte M. Impfen Pro und Contra
Kast-Zahn/Morgenroth Jedes Kind kann Schlafen lernen
Lützner H. Dr. Med. Wie neugeboren durch Fasten
Mateu I Ratera Dr. Med. Erste Hilfe durch Homöopathie
Montignac M. Essen gehen und dabei abnehmen
Moss R. Allergien: Folge von Umweltbelastung und
Ernährung
Reichberg-Ullmann J./Ullmann R. Es geht auch ohne Ritalin
Stumm U. Das grosse Buch der Trennkost
-------------------------------------------------------------------------------

Zurück zu Ebert's Email:

AUSSAGE 3 (Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Eine Sicherheit oder lebenslanger Schutz ist durch eine Impfung nicht
gewährleistet.
-------------------------------------------------------------------------------

Erstens:
Das selbe gilt für viele Infektionskrankheiten: Auch Diphterie oder
HiB-Infektionen hinterlassen keinen lebenslangen Schutz vor einer Neuerkrankung.
Auch an Masern kann man mehrmals erkranken.

Natürlich sind bei verschiedenen Impfungen Auffrischungen nötig. Aber worin
sollte da der Nachteil bestehen?

Allgemein ist der Impfschutz meist besser als der Schutz, den eine
durchgemachte, schwere Krankheit hinterlässt.

Zweitens:
Niemand erwartet, daß das Paar Schuhe, das er gerade trägt, 70 Jahre lang hält.
Warum soll dann ausgerechnet eine Impfung lebenslang wirken? Alleine der
ANSPRUCH ist blödsinnig.

Eine Impfung ist ein HILFSMITTEL, ein Schutz, ebenso wie ein paar Schuhe. Mehr
nicht.

Eine zweite Erklärung, etwas technischer:

Ein Rad eines PKW wird mit mehreren Schrauben befestigt.

Eine Schraube alleine ist zu schwach. Deswegen nimmt man mehrere.

Niemand käme auf die Idee, sich zu beschweren, weil ein Rad mit mehreren
Schrauben befestigt ist und nicht mit einer.

Erst recht käme niemand auf die Idee, Autoräder abzulehnen, weil sie mit
mehreren Schrauben befestigt werden.

Ist es nicht merkwürdig, daß Menschen, die täglich Auto fahren, entweder als
Fahrer oder als Passagier, auf der einen Seite Räder mit mehreren
Befestigungschrauben als völlig normal ansehen - und die gleichen Menschen auf
der anderen Seite eine Sicherung der Gesundheit durch MEHRERE Impfungen als
unannehmbar betrachten, nur weil es MEHRERE sind und nicht eine...?

Zurück zu Ebert's Email:

AUSSAGE 4 (Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Wir sollten den immer wieder zitierten Argumenten von Ausrottung der
Infektionskrankheiten wie Pocken oder Polio entschieden mit dem Hinweis auf
bessere hygienische und ernährungsspezifische Situation begegnen.
-------------------------------------------------------------------------------

Das ist eine Lüge, die unter anderem auch von Buchwald verbreitet wird.

Dr. Dr. Maurer, Wien, gab mir freundlicherweise diese statistischen Daten:
-------------------------------------------------------------------------------
Maserntodesfälle in der DDR vor der Einführung der Masernimpfung:

1958: 186
1959: 101
1960: 146
1961: 99
1962: 151
1963: 90
------------
Summe: 773 gemeldete Maserntote
-------------------------------------------------------------------------------

In den Jahren 1958 bis 1963 gab es in der DDR 773 gemeldete Maserntote. Damals
gab es die Masernimpfung noch nicht.

Dittmann, Starke, Ocklitz, Grahneis und Giesecke haben in "Bulletin World Health
Organization, Vol 53, 1976", p 3414. bzw 21 ff" die Entwicklung ihres Impfstoffs
und dessen Auswirkung beschrieben.

Ich gebe aus dem "Bulletin" der WHO sehr stark gekürzt (!) einige Teile wieder:

http://whqlibdoc.who.int/bulletin/1976/
Vol53/Vol53-No1/bulletin_1976_53%281%29_21-24.pdf
Bull World Health Organ. 1976;53(1):21-4.
-------------------------------------------------------------------------------

The measles eradication programme in the German Democratic Republic

S. Dittmann, G. Starke, W. Ocklitz, H. Grahneis, H. Giesecke

Epidemiological, clinical and sociooeconomic considerations pointed to the
need for a vaccination campaign against measles in the german Democratic
Republic.

Each year from 50.000 to 100.000 cases (300-600 per 100.000) were being
recorded, while the real morbidity rate was much higher. Complications
occured in 6-7 percent of cases, and an average of nearly 50 children
died of the disease annually.

The yearly cost attributable to measles was estimated at 50 million marks.

[...]

In June 1966 the vaccine was tested in a small field trial (4) and in
1966-1967 it was tested again on a larger scale (7).

In 1967 it was compared with 3 vaccines of different provenance in a
further field test trial.

[...]

A thorough regional programme of measles eradication was started in
April 1967 in the district of Halle. The programme tookj the form of
several vaccination campaigns of short duration aimed at:

first immunizing all children in the 3-6 year age group, especially
in crèches and kindergartens;

secondly, immunizing all children in the 7-8 year age group in schools;
eliminating epidemic foci; and achieving an equal immunization rate
throughout the district.

Vaccinations were carried out chiefly following the epidemic seasons.
By April 1968, due to vaccination and natural infection, the level of
immunity amounted to almost 100 percent, and measles can now be regarded
as having been eliminated for 7 years in the district (3).

[...]

By 1970 more than 90 percent of all children attending crèches and
kindergartens had been immunized agasinst measles.

[...]

As a result of these efforts morbidity decreased from 169 per 100.000
in 1970 to less than 10 per 100.000 in 1974 (2,3 per 100.000) and 1975
(8,8 per 100.000), in which year only 400 and 1494 cases respectively
were registered in the entire country (Fig. 1).
-------------------------------------------------------------------------------
Die Impfkampagne dauerte von 1967 bis 1973, also insgesamt rund 7 Jahre. In
diesen 7 Jahren fiel die Zahl der Erkrankungen von rund 50.000-100.000 pro Jahr
auf 400 bis 1494 (1974 bzw 1975).

Es wird wohl niemand bei klarem Verstand behaupten wollen, daß sich in der DDR
in diesen 7 Jahren die "hygienische und ernährungsspezifische Situation" so
dramatisch verändert hätte, daß dies der Grund für den Rückgang der Erkrankungen
war.

Buchwald und die anderen Lügner betrügen ihre Leser und deren (durch sie
betroffene) Kinder, indem sie zwei Dinge vermengen: die Zahl der Todesfälle und
die Zahl der Erkrankungen.

Angenommen, es erkrankten in einem Land pro Jahr 100.000 Menschen an einer
Krankheit - und diese Zahl bliebe konstant - dann könnte durch bessere
Behandlung der Erkrankten deren Heilung verbessert werden und es stürben Jahr
für Jahr weniger PRO JAHR.

Das würde aber NICHTS an der Tatsache ändern, daß PRO JAHR weiterhin 100.000
Menschen mit dieser Krankheit infiziert und krank werden. Die Krankheit wäre
also nicht ausgerottet, sondern lediglich in der Härte ihrer Auswirkungen
verringert.

Eine hochinfektiöse Krankheit wie Masern KANN man nicht durch "Hygiene"
verringern. Masern erreichen fast 100 Prozent der Menschen, die einen früher,
die anderen später. Aber fast alle im Kindesalter.

Damit haben wir mit der Zahl der Geburten pro Jahr auch ungefähr die Anzahl der
Erkrankungen, die sich IM DURCHSCHNITT ereignen werden. Allerdings sieht man
diesen Durchschnitt nicht, weil es erstens eine rein statistische Größe ist und
zweitens die Infektionen in epidemischen Wellen erfolgen.

Drittens kann nicht erkranken, wer schon vorher stirbt. Auch dieser Faktor zieht
die Zahl deutlich unter den theoretischen Wert.

Masern sind aufgrund der so hohen Infektuosität eine Krankheit, für die obiges
Modell gilt. Damit kann man besonders leicht zeigen, daß die Argumentation der
Impfgegner eine Lüge ist.

Hier ein reales Beispiel, in dem Dr. Stephen Basser die Impfgegnerin Viera
Scheibner der Lüge überführt:

Stephen Basser schreibt im Journal "the Skeptic", Vol 17 No 1, in
"Anti-immunisation scare: The inconvenient facts":

http://www.skeptics.com.au/journal/1997/1_immunise.htm
-------------------------------------------------------------------------------
51. MMWR. Summary of Notifiable Diseases MMWR 1991 Vol 41 No 55.

Measles

Table 3 lists the number of cases of measles
and reported deaths from measles
for the years 1960-69 in the USA. 51

Year Cases Deaths Ratio
1960 441,703 380 1:1162
1961 423,919 434 1: 977
1962 481,530 408 1:1180
1963 385,156 364 1:1058
1964 458,083 421 1:1088
1965 261,904 276 1: 949
1966 204,136 261 1: 782
1967 62,705 81 1: 774
1968 22,231 24 1: 926
1969 25,826 41 1: 629

Table 3.
Measles cases and related deaths in the USA, 1960-69.

What these figures demonstrate is a period of no significant
change in cases or deaths (1960-64) followed by a period of
marked decline (1965-69). Anyone with even a rudimentary
knowledge of epidemiology would look at these figures and
hypothesize that something occurred around about 1963-64
that resulted in a marked decline in the number of cases
and deaths from measles.

What happened at this time? Measles immunisation was
introduced in the USA in 1963-64.

Dr Scheibner, not surprisingly, does not report these
figures, but she does claim that:
...vaccination against measles is totally ineffective
and

measles occurs irrespective of and despite vaccination. 2(p82)
[emphasis added]

If measles immunisation is "totally ineffective" then I
would be interested in her explanation for the above figures,
and for the experience in Finland, where a nationwide
immunisation program resulted in a 99% decrease in the
incidence of measles.52
-------------------------------------------------------------------------------

Auch in anderen Ländern lügen die Impfgegner. Viera Scheibner, die in
Deutschland gerne als Quelle zitiert wird, ist eine solche Lügnerin. Kein
Wunder, daß die Impfgegner sie gerne zitieren...

# Korrektur 24.10.2006

In der Tabelle "Table 3" habe ich die rechte Spalte "Ratio" eingefügt.

Eigentlich sollte man ein Absinken der Todeswahrscheinlichkeit erwarten dürfen,
dies aus 3 Gründen:
Erstens die verbesserten medizinischen Mittel und
zweitens bei den Fällen, wo trotz Impfung eine Erkrankung auftrat, eine
schwächere Wirkung der Krankheit,
drittens einen Schutz in der Altersgruppe, wo es besonders viele Todesfälle
gibt: bei Kleinkindern. So daß jene, die erkranken, in einem ungefährlicheren
Alter sind.

Doch das Gegenteil ist der Fall: die Todeswahrscheinlichkeit steigt von rund 1
pro 1100 Erkrankten auf rund 1 pro 600, fast das Doppelte. Warum?

Die oben genannten Punkte erstens und zweitens sind sicher vorhanden, fangen
aber die Ursache nicht auf.

Tatsache ist, daß die Zahl der Erkrankungen sinkt, Tatsache ist auch, daß die
Zahl der Toten sinkt. Die Impfung richtet also keinen Schaden an, sondern ist
eine erhebliche Verbesserung.

Aber es werden nicht alle Kinder geimpft, denn es gibt 2 wesentliche Ausnahmen:

* alle, die nicht geimpft werden dürfen (weil zu jung oder aus medizinischen
Gründen)

* Kinder von Impfgegnern, die die Impfung verweigern

2 Selektionen, und beide haben es in sich.

Bei den Impfgegnern ist - vor allem, wenn es sich um Sekten handelt - die
medizinische Versorgung insgesamt mangelhaft, so daß es zum einen durch die bei
Sekten häufige räumliche Zusammenballung mehr Erkrankungsfälle gibt (oft auch
noch angefeuert durch die "Masernparties") und zum anderen bei Erkrankung eine
völlig unzureichende Behandlung, man läßt die Kinder leiden - die Krankheit
dient ja der "Erziehung"...

Von den Kindern, die nicht geimpft werden können, sind die mit medizinischen
Gründen (Gendefekte, Immunsuppression) die Ausnahme. Das Mindest-Impfalter
selektiert fast das gesamte Alterssegment "Säuglinge bis X Monate" aus. In
diesem Altersbereich (heute 11 Monate) ist eine Maserninfektion besonders
schwerwiegend. Erkrankt ein Kind in diesem Alter, ist nicht nur der schnelle Tod
wahrscheinlicher als bei älteren Kindern, auch die Wahrscheinlichkeit für die
später auftretende SSPE ist höher.

Auch vor der Impfung ist die Infektion in diesem Altersbereich aufgetreten und
es gab es viele Todesfälle. Sie sind aber in der Gesamtzahl auf- bzw
untergegangen. Impfen wir ab Alter X, dann treten die in dem Altersbereich davor
auftretenden Fälle statistisch in den Vordergrund. Eine einfache mathematische
Angelegenheit, aus der die Impfgegner aber intensiv Profit schlagen.

Zurück zur Situation in den USA: In der kurzen Zeit von 1963, wo die Impfungen
begannen, bis 1967 fielen die Erkrankungen von mehr als 400.000 auf 62.000, und
dann noch einmal, auf 22.000 in 1968. In dieser Zeit sollte sich in den USA die
Hygiene oder die Ernährung so dramatisch geändert haben? Nur ein
psychopathischer Lügner würde das behaupten.

[ergaenzt 22.1.2007]
In ihrem Article "Measles Mortality in the United States 1971-1975" haben Sister
Jeffrey Engelhardt, Neal A. Halsey, MD, Donald L. Eddins und Alan R. Hinman, MD
neben Tabellen auch eine Grafik, die nicht nur die Jahre 1971-1975 zeigt,
sondern auch die Entwicklung ab 1912:

Bild: "Measles Mortality in the United States 1971-1975"
Sister Jeffrey Engelhardt, Neal A. Halsey, MD, Donald L. Eddins, and Alan R.
Hinman, MD
Quelle:
http://www.pubmedcentral.nih.gov/picrender.fcgi?artid=1619577&blobtype=pdf

In das original schwarz/weiße Bild habe ich in rot zwei senkrechte Linien
gezogen:
* einmal zum Beginn des Jahres 1963, denn in diesem Jahr wurde in den USA mit
dem Impfen gegen Masern begonnen.
* einmal zu jenem Datum, an dem klar erkennbar die Zahl der Erkrankungen steil
abfällt.

Bei der Grafik sind ZWEI Dinge zu beachten:
* 1. die Skalen für Erkrankungszahlen bzw Todeszahlen sind im Gegensatz zu den
anderen hier verwendeten Grafiken logarithmisch.
In einer normalen (linearen) Grafik ist der Abfall sehr viel steiler, umfaßt er
doch den Wertebereich von rund 300 herunter auf 12 oder 13.
Die Zahl der Erkrankungen bzw der Todesfälle wird normiert auf "pro 100.000
Einwohner".

Wie man sieht, ist von 1912 bis 1963 die Kurve der Erkrankungen im Bereich von
durchschnittlich 300/100.000 Einwohner. Die Zahl der Todesfälle nimmt, wenn auch
holprig, ständig ab.

Eine gewisse Zeit nach Beginn der Impfungen fällt die Zahl der Erkrankungen
steil ab, und die Zahl der Toten fällt in Folge.

-------------------------------------------------------------------------------
TABLE 4 - Age Distribution of Cases, Case Rates, Deaths, Death Rates,
and Death-to-Case Ratio, United States, 1973-1975

Deaths Cases per Deaths per 1000
Number of per Million Number of Million Reported
Age Group Deaths Population Cases Population Measles Cases

< 1 13 4.22 2,415 784.34 5.38
1-4 21 1.54 8,652 634.54 2.43
5-9 10 0.55 14,109 779.29 0.71
10-14 11 0.53 13,891 767.25 0.79
15-19 4 0.19 4,783 232.74 0.84
20+ 4 0.03 1,231 9.18 3.25
Unknown 0 - 28,077 - -
Total 63 0.30 73,158 347.70 0.86
Annual 21 0.10 24,386 115.90 0.86
Average

FIGURE 1-Reported Measles Cases and Deaths per 100,000 Population,
United States 1912-1975

[1168 AJPH November 1980, Vol. 70, No. 11]
-------------------------------------------------------------------------------

Hier sieht man, was in der Grafik nicht zu sehen ist: die horrend hohe
Todeswahrscheinlichkeit bei Kinder < 1 Jahr: 5,38 Fälle auf 1000 Erkrankungen,
das heißt 1:186. Die Gefährdung gerade für Säuglinge ist die größte überhaupt,
verglichen mit den anderen Alterstufen.

Nachdem dies geschah in den Jahren 1971-1975, gerade mal 8-12 Jahre nach Beginn
des Impfens, kann man sicher sein, daß die Mütter bis zum Beginn des Impfens
1963 durchweg alle die Masern schon gehabt hatten. Der gloriose Nestschutz, von
dem immer die Rede ist (und den die Impfgegner so hochloben), erweist sich auch
an diesem Beispiel als Märchen. Die 2.415 Erkrankungsfälle bei Kindern <1 Jahr
sprechen eine deutliche Sprache...

In einer höchst obskuren Web-Site von Impfgegnern in Großbritannien habe ich die
folgenden Bilder gefunden:

http://web.archive.org/web/20010607085033/
www.vegan.swinternet.co.uk/images/vaccgraph1.jpg

http://web.archive.org/web/20010607085019/
www.vegan.swinternet.co.uk/images/vaccgraph2.jpg

http://web.archive.org/web/20010607084831/
www.vegan.swinternet.co.uk/images/vaccgraph3.jpg

http://web.archive.org/web/20010607084600/
www.vegan.swinternet.co.uk/images/vaccgraph4.jpg

http://web.archive.org/web/20010607084639/
www.vegan.swinternet.co.uk/images/vaccgraph5.jpg

http://web.archive.org/web/20010607084956/
www.vegan.swinternet.co.uk/images/vaccgraph7.jpg

Immer wieder wird der Triumph der (jeweils) modernen Medizin, der sinkende
Prozentsatz von Toten unter den Erkrankten, herangezogen. Immer wieder wird
behauptet, daß die sozialen und hygienischen Umstände für den Rückgang der
Erkrankung verantwortlich seien und NICHT die Impfungen.

Alleine anhand dieser Grafiken kann man den Betrug entlarven. Die Entwicklung
der ERKRANKUNGSFÄLLE (das Zahlenmaterial also, auf das es ankommt) wird nämlich
NICHT gezeigt.

Ein anderer Trick: daß es sich bei den Zahlenangaben nicht um "Todesfälle pro
100.000 Erkrankte", sondern um "Todesfälle pro 1.000.000 EINWOHNER" handelt,
also eine völlig irrelevante Zahl.

In einer Grafik der statistischen Auswertung läßt sich zeigen, daß die Zahl der
Toten sinkt. Dazu kann man BEHAUPTEN, daß dies durch die besseren Lebensumstände
so sei. Genau dies tun die Impfgegner.

Aber die einzig relevante Zahl, nämlich die der ERKRANKUNGEN, werden die Lügner
nicht bringen. Bei einer Krankheit wie Masern mit fast 100 Prozent
Infektionsrate in der ungeimpften Bevölkerung würde sich sonst sofort zeigen,
daß die Krankheit keinesfalls zurückgegangen ist.

Die britische "Health Protection Agency (HPA)" http://www.hpa.org.uk/ hat eine
ausgezeichnete Web-Site, in der sich genau so ein Diagramm befindet. Es umfaßt
sogar den langen Zeitraum von 1940 bis 2004.

Über diese Seite http://www.hpa.org.uk/infections/topics_az/measles/data.htm
gelangt man zu den einzelnen Daten bzw Grafiken.

Aus Sicherheitsgründen habe ich diese beiden Bilder übernommen:

Bild: Britische Statistik: Tote durch Masern, 1940 - 2004
Quelle:
Loading Image...DR. ANDREW WAKEFIELD WAS RIGHT. BRIAN DEER IS THE LIAR. (2)

Bild: Britische Statistik: Jährlich gemeldete Masernfälle versus
Durchimpfungssraten, 1950 - 2000
Quelle: Loading Image...DR. ANDREW WAKEFIELD WAS RIGHT. BRIAN DEER IS THE LIAR. (3)

Im oberen Bild ist die Zahl der Toten. Diese Zahl sinkt aufgrund der besseren
medizinischen Behandlungsmöglichkeiten gegen die Komplikationen. Gegen die
Masernviren selbst gibt es jedoch nach der Infektion KEINE
Behandlungsmöglichkeit.

Im unteren Bild sieht man deutlich die großen Schwankungen, das sind die in
Intervallen zuschlagenden Epidemien. Die linke Skala reicht bis 800.000 - wie
die Zahlen der dazugehörenden Tabelle zeigen:

http://www.hpa.org.uk/infections/topics_az/measles/nots_and_deaths.htm
-------------------------------------------------------------------------------
Measles notifications and deaths in England and Wales, 1940-2004

Reviewed on 31 January 2006

Year Notifications Total Deaths
1940 409,521 857
1941 409,715 1,145
1942 286,341 458
1943 376,104 773
1944 158,479 243
1945 446,796 729
1946 160,402 204
1947 393,787 644
1948 399,606 327
1949 385,935 307
1950 367,725 221
1951 616,182 317
1952 389,502 141
1953 545,050 242
1954 146,995 45
1955 693,803 174
1956 160,556 28
1957 633,678 94
1958 259,308 49
1959 539,524 98
1960 159,364 31
1961 763,531 152
1962 184,895 39
1963 601,255 127
1964 306,801 73
1965 502,209 115
1966 343,642 80
1967 460,407 99 ----- 1967: Entwicklung des Masern-Impfstoffs
1968 236,154 51
1969 142,111 36
1970 307,408 42
1971 135,241 28
1972 145,916 29
1973 152,578 33
1974 109,636 20
1975 143,072 16
1976 55,502 14
1977 173,361 23
1978 124,067 20
1979 77,363 17
1980 139,487 26
1981 52,979 15
1982 94,195 13
1983 103,700 16
1984 62,079 10
1985 97,408 11
1986 82,054 10
1987 42,158 6
1988 86,001 16
1989 26,222 3
1990 13,302 1
1991 9,680 1
1992 10,268 2
1993 9,612 4
1994 16,375 0
1995 7,447 1
1996 5,614 0
1997 3,962 3
1998 3,728 3
1999 2,438 3
2000 2,378 1
2001 2,250 1
2002 3,232 1* (* Known not to be measles infection)
2003 2,488 0
2004 2,356 1

Source: Office for National Statistics

The last death from acute measles in England & Wales was
a two year old child who died in 1992.

Since 1992 all deaths have been in older individuals and were caused
by the late effects of measles. These infections were acquired during
the 1980s or earlier, when epidemics of measles occurred.

Link to graph
Measles notifications and deaths in England and Wales, 1940-2004
http://www.hpa.org.uk/infections/topics_az/measles/images/mea_death_graph.gif
-------------------------------------------------------------------------------

Beeindruckend - wenn auch teilweise im negativen Sinn - sind die Zahlen in
http://www.hpa.org.uk/infections/topics_az/vaccination/cover.htm

Darin sieht man, daß die Durchimpfungsrate nur sehr schlecht stieg und auch nie
besonders gut war. DENNOCH gab es seit 1992 keine Toten mehr durch akute Masern.
Achtung: Die Toten in den Jahren 1992 und folgende sind NICHT durch akute
Erkrankungen, sondern Spätwirkungen von Jahre zurückliegenden Infektionen.
Demnach scheinen es Fälle von SSPE zu sein.

SSPE ist ein klarer Fall: SSPE ist absolut tödlich. Natürlich gilt auch für die
SSPE die folgende Behauptung der Homöopathen wie Jenö Ebert:

AUSSAGE 5 (Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Wir,
impfkritische Ärzte sollten darauf hinweisen, dass die Kinderkrankheiten -
ohne Ausnahme - mit homöopathischen Mitteln sehr gut zu behandeln sind. Das
beweist der mutige Einsatz der "Coburger Ärzte" im Jahr 2001.
-------------------------------------------------------------------------------

Wie gezeigt, ist diese Aussage eine Lüge. Darüber hinaus ist ausgerechnet der
Hinweis auf "den mutigen Einsatz der "Coburger Ärzte" im Jahr 2001" eine
Frechheit.

Es sind gerade DIESE BEIDEN Coburger Ärzte Fromme und Hüttner, die die Epidemie
auf dem Gewissen haben:

* [ Epidemie Coburg: Stimmen aus dem Ausland ]
* [ Epidemie Coburg: Kommentar Fromme ]
* [ Kontraste-Sendung vom 11.4.2002: "Impfgegner, Gefahr für Kinder" ]
* [ Arenz, Kalies, Ludwig, Hautmann, Siedler, Liebl, Morlock, von Kries: ]
[ "Der Masernausbruch in Coburg: Was lässt sich daraus lernen?" ]

Es gehört kein Mut dazu, mit dem Leben von fremden Kindern Russisches Roulette
zu spielen!

In Deutsches Ärzteblatt 100, Ausgabe 49 vom 05.12.2003, Seite A-3245 MEDIZIN
erschien der Artikel "Der Masernausbruch in Coburg: Was lässt sich daraus
lernen?" von Stephan Arenz, Helen Kalies, Maria-Sabine Ludwig, Wolfgang
Hautmann, Anette Siedler, Bernhard Liebl, Gabi Morlock, Rüdiger von Kries.
Daraus 2 Punkte:

-------------------------------------------------------------------------------
Zusammenfassung

Im November 2001 begann in der Stadt und im Landkreis Coburg
ein Masernausbruch, der insgesamt acht Monate dauerte. In
dieser Zeit wurden 1191 Masernfälle gemeldet,
entsprechend einer kumulativen Inzidenz von 882/100000
Einwohner mit 43 (4 Prozent) gemeldeten stationären
Masernfällen. 398 Patienten konnten anhand von
Fragebögen untersucht werden; in dieser Gruppe traten
bei 28 Prozent Komplikationen auf, es kam jedoch zu keinen
Masernenzephalitiden oder Todesfällen. Neun Prozent der
Masernpatienten waren geimpft. Bei Durchimpfungsraten von 90
Prozent oder höher in den Nachbarlandkreisen blieb der
Ausbruch auf Stadt und Landkreis Coburg beschränkt, wo
die Durchimpfungsrate bei 77 Prozent.

[...]

Ausgangspunkt war eine anthroposophische Schule. Von hier aus
breiteten sich die Masern auf das Stadtgebiet und die Gemeinden
im Landkreis aus.
-------------------------------------------------------------------------------

Jenö Ebert weiter:
AUSSAGE 6 (Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Auch die immer wieder aufgezeigten Zahlen einer Masern Encephalitis 1:1000
und Todeszahlen von 1:50.000 müssen revidiert werden. Es ist dringend an der
Zeit, daß wir beweisen, daß diese Zahlen völlig unrealistisch und überzogen
sind.
-------------------------------------------------------------------------------

Ebensogut kann man Forderungen aufstellen, der Mond sei rot und blau kariert.
Aber er ist es nicht. Ebensowenig sind die von Ebert genannten Zahlen wahr,
sondern Wunschtraum, um von der Realität abzulenken. Mit Zahlen, die die Risiken
von Masern als gering hinstellen, kann man die Eltern leichter manipulieren als
mit den harten Fakten wie zum Beispel aus Rumänien, wo bei der Epidemie Ende
2005 zehn Kinder gestorben sind.

Im Forum von Ökotest http://www.oekotest.de/cgi/yabb2/YaBB.pl gab es wegen der
grassierenden Masern-Epidemie in Deutschland eine eigens eingerichtete
Abteilung, die von mehreren Experten betreut wurde.

Dort erschien diese Zwischenbilanz:

-------------------------------------------------------------------------------
29.05.06 10:41

Masernkomplikationen sind leider haeufiger, man sieht es ja an den Zahlen
aus Nordrhein-Westfalen:

1200 Masernmeldungen

170 Krankenhauseinweisungen
4 (Meningo)enzephaliten
1 Dauerschaden
1 [moeglicherweise] sterbendes Kind

Spaetfolgen sind noch nicht auszuschliessen.

In der Schweiz gab es 2003 einen Masernausbruch mit folgenden
publizierten Komplikationen:

Während der 22 ersten Wochen des Jahres 2003 wurde bei 51 (11,0%)
der 464 gemeldeten Fälle eine Komplikation beobachtet.
Es handelte sich um

3 Fälle von Enzephalitis,
14 Pneumonien,
3 Fälle mit Verdacht auf Pneumonie,
11 Fälle von Otitis,
1 Delirium,
1 Myokarditis,
1 Fall mit generalisierten tonischen Konvulsionen,
1 Gingivostomatitis,
1 Hepatitis mit Verdacht auf Appendizitis,
1 Otitis mit Hepatitis und

14 Hospitalisierungen ohne Nennung von Komplikationen.

26 (5,6%) Personen wurden hospitalisiert,
davon eine Person für nahezu 6 Wochen wegen einer Enzephalitis.

Generell wird von 8 bis 12% Otiten und Pneumonien ausgegangen.
Schwere Verlaeufe mit langem hohem Fieber, Erbrechen und Durchfall gibt
es bei bis zu 35% der Masernerkrankten.
-------------------------------------------------------------------------------

SOLCHEN schwerkranken Kindern werden von Homöopathen absolut wirkungslose
Zuckerkugeln gegeben. Und DAS nennen sie dann "Behandlung".

Nein, da wundert auch diese Frage nicht, die Jenö Ebert an Martin Hirte richtet:
AUSSAGE 7 (Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Frage an Hern Hirte: inwieweit ist es gesichert, daß SSPE nach
durchgemachter Masernerkrankung auftritt? Gibt es vielleicht auch andere
Ursachen für SSPE?
-------------------------------------------------------------------------------

SSPE ist EINDEUTIG als Folge von Infektion mit Wildmasern (also Masernviren aus
der freien Natur) nachgewiesen. Jemand, der Mitglied der Gruppe "Ärzte für
Individuelle Impfentscheide" ist, DER sollte dies auf jeden Fall wissen, erst
recht, wenn er selbst Bücher schreibt, wovon eines den Titel "Gefahr Arzt!"
trägt, in dem er gegen die "Standardmedizin", die "Eisbergmedizin" hetzt.

Weiter in der Email, Ebert ist sich seiner Sache so sicher, daß er fordert:

AUSSAGE 8 (Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
ein
Paradigmawechsel ist längst überfällig. Das Immunsystem ist das, was uns
schützt, eine sichere, zuverlässiger Schutz wird nie durch eine Impfung
erreicht!
-------------------------------------------------------------------------------

... und überhaupt, so Ebert:
AUSSAGE 9 (Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Daher sollte die Devise in jedem Fall lauten: hegt und pflegt das
Immunsystem und schädigt es nicht durch Impfungen!
-------------------------------------------------------------------------------

Schon wieder ein Skandal bei der Bayerischen Ärztekammer

SSPE ist EINDEUTIG als Folge von Infektion mit Wildmasern (also Masernviren aus
der freien Natur) nachgewiesen. Das ist in der Ärzteschaft bekannt. Vielmehr: es
SOLLTE bekannt sein.

Was aber ist, wenn sich ein Arzt bei Fortbildungen für ÄRZTE auf gegen Impfungen
hetzende Hausfrauen als Dozenten verläßt...?

Die Bayerische Ärztekammer ist kein Ruhmesblatt. Es gibt bereits mehr als genug
Fälle, in denen sie versagt hat und noch heute versagt durch eine - man muß
schon sagen gnadenlose - Skrupellosigkeit: Pfusch in einem unglaublichen Ausmaß
wird trotz intensiver Hinweise entweder nicht zu Kenntnis genommen oder -
schlimmer - toleriert.

Noch schlimmer ist es, wenn Pfusch nicht bloß toleriert, sondern sogar aktiv
gefördert wird.

Dazu ein Fall aus der Ärztefortbildung. Für ihre Fortbildung benötigen Ärzte
sogenannte "Fortbildungspunkte", die sie sammeln können durch Teilnahme an
Fortbildungsveranstaltungen.

Damit für eine Veranstaltung Punkte vergeben werden können, muß die
Veranstaltung durch eine Ärztekammer zertifiziert sein.

Die folgenden Scans zeigen Einladung etc zu einer Veranstaltung über das Impfen.
Die Veranstaltung ist zertifiziert durch die Ärztekammer Bayern.

BILD: Scan der Einladung

BILD: Anmeldebogen mit den Preisen

Im Forum von "Deutsches Ärzteblatt" wurde diese Einladung kommentiert:
http://www.aerzteblatt.de/v4/foren/beitrag.asp?id=68074

Mit Erlaubnis des Autors H2SO4 darf ich diesen Kommentar hier wiedergeben. Er
enthält auch den Klartext der Einladung.

"Fortbildung" - Gefunden bei der Bayerischen Landesärztekammer
H2SO4 in "Deutsches Ärzteblatt", 15.06.2006

[ZITAT]
-------------------------------------------------------------------------------

Impfungen
Risiken und Nutzen

Ein Streitthema!
Zweifellos kann man heute davon ausgehen, dass Impfungen bezüglich der
Bekämpfung von Kinderkrankheiten ihre Wirkung hatten. Es gibt so gut wie keine
Polio, Diphtherie, Tetanus etc. mehr, wenngleich der Streit hier weiter geht! -
Welche Rolle spielen bessere Hygiene, besserer Ernährungszustand, Vorsorge,
sowie Aufklärung?

Die Kehrseite der Medaille?
Die Frage drängt sich auf: Welchen Preis wir dafür bezahlen? Kinder sind
insgesamt nicht gesünder? Schwere Pathologien werden immer häufiger beobachtet!
Haben wir etwas übersehen?

Die Genologie gibt darauf eine Antwort.
Bei der Geburt liegen in unseren Genen die Krankheitsneigungen der Zukunft
bereits vor. Das wissen wir inzwischen sicher über Diabetes, Krebs, Rheuma und
andere schwere Krankheiten. Wir wissen auch dass es Aktivatoren braucht, diese
Dispositionen aus ihrem latenten Zustand zu wecken und in manifeste Krankheiten
zu bringen.
Wer kann mit Sicherheit behaupten, dass massive Fremdeiweiß-Gaben, Zusatzstoffe
wie Quecksilber, Aluminium, Phenol etc., keinen Einfluss auf diesen Prozess
haben? Vor allem wenn sich der Organismus noch in einem unausgereiften,
ungeschützten Zustand befindet wie bei einem Baby bis zu einem Jahr?

Die Naturheilkunde kennt den "Konstitutions- oder Reaktionstyp" schon seit
Jahrhunderten.
Es gibt die unterschiedlichsten Typen, die in ihrer eigenen Weise reagieren. Die
Therapie hat entsprechend darauf Rücksicht zu nehmen. Die Homöopathie kennt
darüber hinaus noch Krankheitsneigungen, die sie "Miasmen" (nach Hahnemann:
Verunreinigungen) nennt. Hier hat Hahnemann, der Begründer der Homöopathie,
jahrzehntelang zusammen getragen, wie sich Krankheiten unter bestimmten
Dispositionen fast zwangsläufig entwickeln müssen - die Bestätigung haben wir
heute durch die Genologie erfahren. Diese Entwicklungen oder Gefahren zu
erkennen und dagegen zu steuern ist die Arbeit eines Therapeuten.

Impfungen sind nicht immer harmlos! Wo sind die Risiken?
Wie kann man sie vermeiden?

Dies sind die Themen, die am Wochenende, vom 14.-16. Juli 2006 in einer
Homöopathie-Fortbildungs-Veranstaltung (Referentin: Henny Heudens-Mast) in
Ergolding, Bürgersaal, für Ärzte und Heilpraktiker behandelt werden. Zusätzlich
wird Frau Petek-Dimmer (AEGIS-Schweiz) über Zusatzstoffe in Impfungen am
Samstag-Nachmittag für 2 Stunden referieren, und zwar speziell für Therapeuten.
Am Abend des gleichen Tages in einem Vortrag für Laien über "Nutzen und Risiken"
sprechen.

Wer seine Verantwortung für seine Patienten ernst nimmt,
kann sich diesen Themen nicht entziehen.
Das Seminar findet unter der bewährten Leitung von Frau Henny Heudens-Mast
statt. Einer international bekannten Referentin mit fast 40 Jahren
Praxis-Erfahrung und Autorin verschiedener homöopathischer Bücher. Im
Mittelpunkt des Themas werden Impf-Folgeschäden stehen, deren konstitutioneller
Hintergrund und Heilmittel.

Zum Thema "Impfen" (und hier speziell über die Zusatzstoffe in den Seren)
spricht Frau Anita Petek-Dimmer von der Organisation AEGIS Schweiz. Sie ist
einem internationalen Publikum bekannt durch ihre kritische Auseinandersetzung
mit diesem Thema. Wobei sie die Überzeugung gewonnen hat, dass die Informationen
zur Sache hauptsächlich von Seiten der Hersteller kommen, was einer objektiven
Einschätzung entgegensteht.

Der Seminargebühr für 3 Tage einschließlich Kaffeepausen und Mittagessen beträgt
325 Euro inkl. MWSt. Es ist möglich, nur den Vortrag von Frau Petek-Dimmer am
Samstagnachmittag von 16.00 - 18.30 Uhr zu buchen. Hier wird eine Gebühr von 35
Euro inkl. MWSt erhoben.
Der Eintrittspreis für den Samstagabend Vortrag für das interessierte Publikum
außerhalb des Seminars beträgt 5 Euro inkl. MWSt.

Dieses Seminar wird von der "Bayerischen Ärztekammer" als Fortbildungs-Seminar
anerkannt.

Dieses Fortbildungsseminar findet vom 14. - 16. Juli 2006 im Bürgersaal in
Ergolding
(bei Landshut) statt. Nähere Informationen erhalten Sie mit der
Anmeldebestätigung. Zeitlicher Ablauf: Freitag 9.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr,
Samstag 8.30 Uhr bis 18.30 Uhr, Sonntag 8.30 Uhr bis 13.00 Uhr. Es gelten die
üblichen Stornobedingungen.

___________________________________________________________________________

Ich möchte noch in diesem Zusammenhang auf folgende Literatur hinweisen, die im
Verlag Kristina Lotz herausgegeben wurden:
"Theorie der Unterdrückung" und "Die Gesetzmäßigkeiten der Miasmen" von Dr.
Prafull Vijayakar,
und die von AEGIS herausgegebenen Bücher von Frau Anita Petek-Dimmer: "Rund ums
Impfen"; und
"Kritische Analyse der Impfproblematik"

___________________________________________________________________________

Fax-Antwort (08771 / 96 95 17)

Ja, ich melde mich hiermit verbindlich zum Fortbildungs-Seminar vom 14.- 16.
Juli 2006 an.
Die Seminargebühr beträgt 325 Euro inkl. 16 % MWSt.

Ja, ich möchte am Fachvortrag für Therapeuten von Frau Petek-Dimmer am
Samstagnachmittag von 16.00 - 18.30 Uhr teilnehmen.
Die Gebühr beträgt 20 Euro inkl. 16 % MWSt.

Ich bin interessiert an der Abendveranstaltung über "Impfen - Risiken und
Nutzen"
am Samstagabend um 20 Uhr und melde mich dafür an.
Der Eintritt kostet 5 Euro inkl. 16 % MWSt.
Ich werde in Begleitung von ______ Personen kommen.

[ ] Ich bin interessiert an Informationen zu weiteren Veranstaltungen

Ort, Datum Stempel, Unterschrift

Seminar-Organisation Kristina Lotz, Banater Straße 1, 84061 Ergoldsbach
Telefon 08771 / 969512 (9-12 Uhr), Telefax 08771 / 969517
Bankverbindung: Konto-Nr. 55 95 908, Sparkasse Ergoldsbach (BLZ 743 500 00)
UST-Nr.: 132/125/16951 / UST-Ident-Nr.: DE221026609

-------------------------------------------------------------------------------
[/ZITAT]

Kommentar von H2SO4:

Ich bitte davon abzusehen, sich bei diesem Seminar anzumelden. Die
Fortbildungspunkte wurden hoffentlich gestrichen.

Stand der Dinge ist, daß die BLÄK bei der Anmeldung reingelegt wurde. Und das
geht, soweit das bisher ermittelbar war, so:
- Man nehme einen Arzt, der die Fortbildung bei der Ärztekammer eintragen läßt.
Was dieser da reingeschrieben hat, läßt sich leider nicht genau sagen.
Jedenfalls trug das Seminar offiziell den schönen Titel "Impfen - Nutzen und
Risiken, Spezialthema: Impfzusatzstoffe".

- Dann bestücke man das "Seminarzentrum" einer Heilpraktikerin mit Referenten
aus der Laienspielerszene: Einer "Homöopathin" die keinerlei in Deutschland
gültige Ausbildung besitzt und einer allseits bekannten schweizer Impfgegnerin,
die ich eigentlich nur als Hausfrau kenne.

- Die Homöopathin macht die tatsächliche Seminarleitung und die Hausfrau ist
"Gaststar" (wenn man später dann in die Vita dieser Leute schauen wird, stellt
man fest, daß sie alle angeben schon "vor ärztlichem Publikum" Fortbildungen
abgehalten zu haben).

- Erhält man nun (so wie ich) eine Einladung zu diesem Seminar, findet sich der
"ärztliche Seminarleiter" überhaupt nicht mehr im Programm. Ja selbst die
Fragen, die man an ihn stellt, leitet er hurtig an die Heilpraktikerin weiter,
die einem natürlich geschäftstüchtig antwortet.

Sowas geht so lange gut, bis jemand der Sache auf die Schliche kommt.

Einstweilen kann man nur abwarten, was die Ärztekammer mit dem "Seminarleiter
a.D." zu tun gedenkt, der nicht einmal auf E-Mails zu "seinem " Seminar
antworten kann. In der Regel sind Ärztekammern leider unfähig eine kurze
Information per Mail zu schreiben, und brauchen Monate für einen Brief. So
bewirbt dieses "Seminarzentrum" nämlich bereits die nächste Fortbildung mit
Punktevergabe für November, wie folgt:
[ZITAT]
-------------------------------------------------------------------------------
Diese Seminare werden von der Bayerischen Ärztekammer als
Fortbildungs-Veranstaltung unter der Leitung von F. W. anerkannt.
-------------------------------------------------------------------------------
[/ZITAT]

325.- Euro soll der Arzt dafür bezahlen. Man erwägt bereits eine Preiserhöhung
von 25 Euro, weil alles ja "ach so teuer ist".

Am Ende steht der Arzt ohne Punkte da, weil die Sache aufgeflogen ist, und
Punkte nachträglich aberkannt wurden, und hat zusätzlich zum Zeitaufwand noch
über 300 Euro für eine Laienveranstaltung mit esoterischen Impfgegnern bezahlt.

H2SO4

Hinzuzufügen ist, daß der Kurs, der bislang unter dieser URL
http://www.blaek.de/fortbildung/fb_kal/fortbildungskalender_details.cfm
?id_kursnr=85792&typ=1
bei der Bayerischen Ärztekammer verzeichnet war, dort nicht mehr zu finden ist.

Im Einladungsbrief der Organisatoren heißt es:

-------------------------------------------------------------------------------
Liebe Kolleginnen und Kollegen,

wir beginnen dieses Jahr mit unserer beliebten und erfahrenen
Referentin, Frau Henny Heudens-Mast, und einer neuen Art von Training.
Es soll die Wahrnehmung des Therapeuten geschult werden, v. a. für
Kinder und andere Personen, die nicht so für sich sprechen können, wie
wir das von normalen Erwachsenen kennen. Ein weiterer Schritt ist die
Umsetzung der Beobachtungen in die Repertoriums-Sprache. Hier wird
sicher auch von Konstitutionstypen und verwandten Mitteln gesprochen
werden.

Außerdem möchten wir besonders auf das Impfseminar im Juli aufmerksam
machen, zu dem wir zusätzlich am Samstag-Nachmittag und -Abend die
bekannte Autorin und Fachfrau Frau Petek-Dimmer (AEGIS) aus der
Schweiz gewinnen konnten. Hier wird es vor allem um die Zusatzstoffe
gehen, mit denen die Impfstoffe hergestellt und haltbar gemacht werden
und die auch in unserer Arzneimittellehre eine Rolle spielen, wie z.
B. Quecksilber, Silber, Phenole etc.

Durch die stetig steigenden Kosten, die von allen Seiten auf uns zu
kommen, werden wir ab Sommer auch die Preise um 25,- Euro erhöhen
müssen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Diese Seminare werden von der Bayerischen Ärztekammer als
Fortbildungs-Veranstaltung unter der Leitung von Fritz Witzig
anerkannt. Sie sind in einen Theorie- und einen Supervisions-Teil
aufgegliedert.

Wir hoffen auf spannende und interessante Seminare, durch die uns Frau
Henny Heudens-Mast mit ihrer 35-jähriger Erfahrung und ihrem
unvergleichlichen Geschick zu lehren, führen wird. Sie ist uns seit
vielen Jahren eine unentbehrliche Stütze geworden auf unserem Weg zum
homöopathischen Erfolg.

Freuen Sie sich mit uns auf die nächsten Seminartermine:

14. - 16. Juli 2006 Impfungen (mit Vortrag von Frau Petek-Dimmer)
10. - 12. November 2006 Wahrnehmungstraining Kleinkinder

Zeitlicher Ablauf: Freitag 9.00 Uhr bis ca. 18.00 Uhr
Samstag 8.30 Uhr bis 18.30 Uhr
Sonntag 8.30 Uhr bis 13.00 Uhr

Seminargebühr: Für 3 Tage 325 Euro inkl. Mehrwertsteuer
Im Preis eingeschlossen sind die Kaffeepausen und das Mittagessen.

Die Kurse können nur in Ausnahmefällen tageweise gebucht werden.
Die Buchung von Samstag und Sonntag ist zum Preis von 240 Euro inkl.
MwSt möglich. Die Buchung von Freitag und Samstag zum Preis von 270
Euro inkl. MwSt, da am Samstag bereits ein Teil des Sonntags herein
gearbeitet wird.

Seminarort: "Bürgersaal", Ergolding, Lindenstraße
Ergolding ist ein Vorort von Landshut und sehr gut über die Autobahn
München - Deggendorf zu erreichen. Von München braucht man mit dem
Auto ca. 50 Minuten und vom Flughafen München ca. 30 Minuten.
Andernfalls verkehren zwischen dem Bahnhof von Landshut und Ergolding
regelmäßig Stadtbusse.

Anreise per Auto: Autobahn München - Deggendorf - Ausfahrt Essenbach /
Ergoldsbach / Ergolding;
Autobahnausfahrt: Richtung Landshut, auf die vierspurige
Schnellstraße, Abfahrt: Ergolding; dann links Rottenburger Straße bis
zur Kirche; von dort links in die Lindenstraße. Der Bürgersaal ist
rechts. Parkplätze hinter dem Haus.
Anreise per Bahn: Bahnhof Landshut: Buslinie 2, Ergolding:
Lindenstraße / Bürgersaal
Seminaranmeldung:
Bitte per Post oder Fax. Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Frau
Seisenberger im Büro unter der Telefon-Nr. 08771 / 969512. Die
Bestätigung Ihrer Anmeldung erhalten Sie sechs Wochen vor dem Seminar
per Post.

Stornierungen:
Bitte lassen Sie uns Stornierungen vermeiden!
Stornos bis genau sechs Wochen vor Seminarbeginn verursachen keine
Kosten. Stornos in der Zeit von sechs bis zwei Wochen vor
Seminarbeginn haben eine Bearbeitungspauschale von 25 Euro zur Folge.
Sobald die Seminarbestätigung / Rechnung versandt wurde - 6 Wochen
vorher - ist eine kostenlose Stornierung nicht mehr möglich. Bei
Stornierung in den letzten zwei Wochen vor Seminarbeginn sind 80 % der
Seminargebühr fällig.

Unterkünfte:
Hotel Rosenhof, Ergolding, Festplatzstr. 3, Tel. 0871 / 975800 (EZ 55,
DZ 80 Euro) (zu Fuß zu erreichen!) (Gruppenrabatt)
Gästehaus Elisabeth, Landshut-Altdorf, Bernsteinstr. 40, Tel. 0871 /
932500 (EZ 36, DZ 65 Euro)
Nähe Bahnhof Landshut, Buslinie 8, Richtung "Eugenbach", Station:
Bernsteinstraße.
- Shuttle-Service vom Hotel zur Bürgerhalle in Ergolding - (Gruppenrabatt)
Pension Geiger, Ergolding, Industriestraße 15 a, Tel. 0172/8690434
oder 0172/8690433
(EZ ab 20 Euro, DZ ab 36 Euro) (günstige Lage, einfache Zimmer - neue
Ausstattung, Selbstversorger, z. T. Etagen-Dusche und -WC)
Hotelgasthof Luginger, Mirskofen, Obere Sendlbachstr. 11, Tel. 08703 /
93300 (EZ 36, DZ 62 Euro)
Hotelgasthof Wadenspanner, Landshut-Altdorf, Kirchgasse 2. Tel. 0871 /932130
(EZ 45, DZ 80 Euro) (Gruppenrabatt)
Hotelgasthof Meyer, Landshut-Piflas, Dekan-Simbürger Str. 22, Tel.
0871 / 974240
(bei Gruppen ab 20 Pers. ca. EZ 41, DZ 75 Euro) (Gruppenrabatt)
Landgasthof Lainer, Eugenbach, Bucherstr. 28, Tel. 0871 / 932160
(EZ 41, DZ 64 Euro)
Gästehaus Wagner, Käufelkofen, Käufelkofen 100, Tel. 08784 / 1001
(14 Betten, 4-Bett-Zimmer - ohne Frühstück)
Gästehaus Bayerwald, Landshut, Bayerwaldstr. 43, Tel. 0871 / 12536 (EZ
31, DZ 55 Euro)
Caf? Restaurant Himmel, Landshut, Isargestade 734, Tel. 0871 / 25874
(EZ 34, DZ 54 Euro)
Jugendherberge, Landshut, Richard-Schirrmann-Weg 6, Tel. 0871 / 23449
(Bettenpreis 12,80 - 17,20 Euro) - Buslinie 2 vom Ländtor oder
Altstadt nach Ergolding

Für die angegebenen Preise kann keine Garantie übernommen werden, sie
sind teilweise dem Hotelverzeichnis "Übernachten in LA 2003" entnommen.

Weitere Unterkünfte, die bisher genutzt wurden:

Gasthof Pritscher, Greilsberg / Bayerbach 08774 / 226
Gasthof Bergmüller, Mettenbach 08702 / 2314
Frühstückspension Mathilde Kolbeck, Ergoldsbach - Kläham 08771 / 2233
Hotel-Gasthof Dallmayer, Ergoldsbach 08771 / 1210
Gasthof Waldeck, Ergoldsbach - Siegensdorf 08771 / 1530
Landgasthof Beck, Ergoldsbach - Kläham 08771 / 1383
Schott-Zierer, Ergoldsbach - Iffelkofen 08771 / 1275
Schloßhotel Neufahrn, Neufahrn in Ndb. 08773 / 7090
Gasthof Ramsauer, Neufahrn in Ndb. 08773 / 280

Bitte nehmen Sie ihre Zimmerreservierung selbst vor!

Wir freuen uns, Sie bei unseren Seminaren begrüßen zu dürfen und
wünschen Ihnen in der Zwischenzeit viel Freude und Erfolg mit Ihrer
Arbeit!

Mit herzlichen Grüßen
Ihr Seminarteam:
Kristina Lotz,
Peter Bergmann und
Doris Seisenberger

Wir weisen darauf hin, dass keine Mitschriften weitergegeben und
vor Ort keine Tonbandaufnahmen gemacht werden dürfen!

Bankverbindung: Konto-Nr. 55 95 908, Sparkasse Ergoldsbach (BLZ 743 500 00)
UST-Nr.: 132/125/16951 / UST-Ident-Nr.: DE221026609
-------------------------------------------------------------------------------

Kuscheliger Seminartourismus, Treffen ganz entre nous, der ordentlich Geld in
die Kasse bringt - auch den Hotels, siehe die Auflistung.

Und für esoterischen Unfug Homöopathie und Laienpredigt durch eine angebliche
"Fachfrau" kriegt ein Arzt seine Fortbildungspunkte...

Weitergabe des "Wissens": verboten. Wäre doch peinlich, wenn die Wahrheit ans
Licht käme.

Wie man die Punkte bekommen bzw vergeben kann, ist ebenfalls sehr illustre:

http://www.blaek.de/fortbildung/fobizert/punkteantrag.cfm?
CFID=3583214&CFTOKEN=10451353
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Home Fortbildung Fortbildungszertifikat

Fortbildungszertifikatpunkte online

Fortbildungspunkte zum Erwerb des freiwilligen Fortbildungszertifikates der
Bayerischen Landesärztekammer (BLÄK)

Hier können Veranstalter ärztlicher Fortbildungen, wie
beispielsweise Kongresse, Seminare, Vorträge oder Qualitätszirkel,
die Anerkennung von Punkten zum Erwerb des freiwilligen
Fortbildungszertifikates der BLÄK online beantragen.
Die Eingabe von Veranstaltungsdaten ist einfach, zügig und sicher,
wird sie doch auch auf Wunsch durch eine spezielle Menüführung
erläutert. Dazu lotsen kleine Hinweisfenster, sogenannte "pop-ups",
den Internetnutzer durch das Programm.

Ärztliche Kreis- und Bezirksverbände sowie Akademien
wissenschaftlich-medizinischer Fachgesellschaften und Berufsverbände
haben darüber hinaus die Möglichkeit, die Teilnahmebescheinigung mit
Fortbildungspunkten online selbst auszustellen. Dazu ist es notwendig,
einen Akkreditierungsvertrag zur Vergabe von Fortbildungszertifikat-Punkten
für eigene Veranstaltungen zu unterzeichnen. Der Vertragstext kann von den
genannten Institutionen über akk-***@blaek.de angefordert werden.

Der Akkreditierungsvertrag beinhaltet die Einwilligung
in ein Stichproben-Kontrollverfahren der BLÄK zu den
Fortbildungsveranstaltungen akkreditierter Institutionen.

Mit der Möglichkeit zur web-basierten Beantragung von
Fortbildungs-Zertifikat-Punkte soll das Procedere für alle
Fortbildungs-Veranstalter weiter verbessert werden.

Eingabemaske für Veranstalter (Anmeldung einer Veranstaltung)
Allgemeine Hinweise ( ca. 17 KB)
Regularien zum Fortbildungszertifikat ( ca. 66 KB)
Tipps und Tricks ( ca. 8 KB)

(c) Bayerische Landesärztekammer
Mühlbaurstr. 16, 81677 München, Tel. 089/4147-0 Fax 089/4147-280
-------------------------------------------------------------------------------

Das erscheint mir wie die freundliche Umschreibung eines
Selbstbedienungsautomaten. Daß die Qualitätskontrolle versagt hat, ist
offensichtlich. Die eigentliche Frage ist, ob es überhaupt eine gibt...

Lügenschleuder AEGIS

Welche dreisten Lügen Anita Petek-Dimmer von sich gibt, zeigen Beispiele aus der
Web-Site aegis.ch, dort vorgefunden am 19.7.2006. Da wird sinnentstellend
zusammengeklittert, verfälscht, gefälscht, und glatt gelogen. Selbst ein
Schulkind muß es besser wissen. Doch hier agiert Anita Petek-Dimmer, die sogar
(siehe oben) auf Kursen für Ärzte-Fortbildung Vorträge hält, und über die es in
der Reklame für eines ihrer Machwerke heißt:

http://www.hvs.ch/content.php/classic/type/lit
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Rund um's Impfen

Petek-Dimmer A. /Emmenegger J.
Verlag: Aegis
ISBN: 3-905353-58-X

Das bekannte Nachschlagewerk der
Sozialpädagogin und Impfexpertin Anita
Petek-Dimmer und der erfahrenen
Gesundheitsschwester im Fachbereich
Mütterberatung. Krankheitsbilder,
normaler Verlauf der Erkrankungen und
deren Komplikationen, Informationen
über Impfstoffe sowie Hinweise zur
Vorbeugung von Impferkrankungen. Kann
als Entscheidungsgrundlage, aber auch
als Nachschlagewerk benutzt werden.
4. erweiterte und aktualisierte Auflage,
193 Seiten, kartoniert
-------------------------------------------------------------------------------

Wie intensiv Anita Petek Dimmer auftritt, illustriert dieses Zitat aus ihrer
(Selbst-?)Darstellung:

http://web.archive.org/web/20040605222104/
http://internationalsymposium.co.uk/bioap.htm
(Hervorhebungen von mir)
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She has been active in education about vaccination for 10 years and
founded AEGIS Switzerland in 1996. Since then she has been giving
talks and presentations, on average 2 presentations per week,
in Switzerland as well as in the rest of the German speaking world.
-------------------------------------------------------------------------------

Ich zitiere nun einige der markantesten Stellen aus der AEGIS-Site:

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http://www.aegis.ch/neu/impfungen/impfung.php?ImpfID=1

Masern sind eine harmlose Kinderkrankheit

Während der Krankheit darf unter keinen Umständen das
Fieber gesenkt werden.

Kinder mit durchgemachten Masern werden selbständiger,
Stottern und Bettnässen können verschwinden, und
allergische Krankheiten ausheilen (Kummer, Merkurstab, 1992,
3:180-189).
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http://www.aegis.ch/neu/impfungen/impfung.php?ImpfID=4

Diphterie: Gefährliche Nebenwirkungen und kein Nutzen

Die Impfung gegen Diphtherie kann ausserdem keinerlei Schutz
gegen die Krankheit bieten.
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http://www.aegis.ch/neu/impfungen/impfung.php?ImpfID=5

FSME (Zeckenimpfung): Hysterie angesichts eines kleinen Tierchens

Nach dem Entfernen sollte man die Stichstelle desinfizieren, z.B.
mit Calendulaessenz.

Die Schäden nach einer Zeckenimpfung können
vielfältig sein, von Fieber über Lähmungen bis hin
zur Multiple Sklerose.
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http://www.aegis.ch/neu/impfungen/impfung.php?ImpfID=7

Hepatitis A: Eine durch mangelnde Hygiene erzeugte Krankheit

Die Häufigkeit von Hepatitis A-Erkrankungen liegt
jährlich in der Schweiz zwischen 200 und 300. Der
Altersgipfel liegt bei uns zwischen 20 und 30 Jahren,
Todesfälle gibt es in weniger als 0,1 Prozent der
Fälle, meist sind ältere Menschen betroffen.

Hepatitis A ist eine unangenehme aber relativ harmlose Krankheit.
Kinder unter 10 Jahren erkranken bei uns in Mitteleuropa nicht
oder in der Regel sehr leicht.

Es gibt bis heute keine Langzeitstudien zu Wirkdauer und
Nebenwirkungen der Hepatitis A-Impfung. Hingegen kann die Impfung
zu Erkrankungen des Nervensystems, Hautausschlag,
Thrombozytopenien, Multiple Sklerose, Myelitis,
Blutgefässentzündungen,
Bauchspeicheldrüsenentzündung,
Leberfunktionsstörungen, etc. führen.
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http://www.aegis.ch/neu/impfungen/impfung.php?ImpfID=8

Hepatitis B: Schützt sie uns oder ist sie das noch
grössere Übel als die Krankheit?

Hepatitis B nennt man auch Gelbsucht, sie ist eine
Entzündung der Leber. Auffallend sind bei der Erkrankung der
helle, farblose Stuhl und der dunkle Urin.

Heute wird der absolute Grossteil der Erkrankung im Drogen- und
Prostituiertenmilieu übertragen.

Nicht jeder Virusträger erkrankt auch an Hepatitis B. Nach
amerikanischen Studien ist mit einer Erkrankung von weniger als 5
Prozent zu rechnen, die gleichen Angaben gelten auch für
Mitteleuropa (Arbeitsgruppe für differenzierte Impfungen,
Bern).

Bei weniger als 1 Prozent der Erkrankten kann sich eine
chronische Leberentzündung entwickeln, die zu einer
Leberschädigung führen kann. Das Risiko für
Kinder, an einer Hepatitis B zu erkranken ist sehr gering.

Prof. Rolf Zinkernagel hat mit seiner Forschungsgruppe bei
Mäusen überraschend festgestellt, dass gentechnisch
hergestellte Impfstoffe im Gegensatz zu den herkömmlich
hergestellten Impfstoffen das Gleichgewicht zwischen Virus und
Immunabwehr so ungünstig beeinflussen, dass eine Krankheit
nach der Impfung verstärkt anstatt abgeschwächt wird
(Oehen, et al, Science, 11.1.1991, S. 195-198).
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http://www.aegis.ch/neu/impfungen/impfung.php?ImpfID=9

Hib-Impfung (Haemophilus influenzae Typ b):Eine durch Impfungen
verursachte Krankheit?

Viele Eltern sind der Meinung, wenn ihr Kind gegen Hib geimpft
sei, dann sei es gegen die gefürchtete
Gehirnhautentzündung geschützt. Dem ist keineswegs so.
Denn einerseits schützt diese Impfung nicht gegen Hib und
andererseits ist Hib keine Gehirnhautentzündung.

Die Krankheit hinterlässt keine Immunität, d.h. die
Kinder können mehrmals an Hib erkranken. Doch wenn die Natur
von sich aus beim Menschen keine Immunität vorgesehen hat,
wie kann dann die Impfung einen "Schutz" vor einer Krankheit
geben?

Neueste Untersuchungen belegen, dass wir uns durch die
Massenimpfungen gegen Diphtherie/Tetanus/Keuchhusten vermutlich
vermehrt Hib-Fälle eingehandelt haben.
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http://www.aegis.ch/neu/impfungen/impfung.php?ImpfID=10

Keuchhusten (Pertussis): Eine Krankheit die viel von ihrem
Schrecken verloren hat
Keuchhusten kann bei Kindern, die jünger als ein halbes Jahr
alt sind, gefährlich werden, da die Kinder den Schleim nicht
abhusten können.
Bei der Erkrankung sollte unbedingt auf fiebersenkende und
schmerzstillende Medikamente verzichtet werden, da sie zu einem
schwereren Verlauf sowie zu unnötigen Komplikationen der
Krankheit führen können.
Hustenstillende Mittel darf man den Kindern ebenfalls keine
geben, da der Husten dadurch seltener und kraftloser wird, d.h.
der Schleim bleibt leichter in der Lunge und es kann in der Folge
zu einer Lungenentzündung und zu einem Sauerstoffmangel im
Gehirn kommen. Eine homöopathische Behandlung ist unbedingt
während der Erkrankung zu empfehlen.

In einer neuseeländischen Studie entwickelte sich bei jedem
vierten gegen Keuchhusten geimpften Kind eine allergische
Erkrankung (Kemp T., et al, Epidemiology 1997, 11(8):678). Die
Pharmaindustrie benutzt den Keuchhustenimpfstoff seit mehr als 20
Jahren in der Forschung um Allergien zu erzeugen.

Kinder mit Neigung zu Anfallsleiden (Krämpfe, Epilepsie,
etc.), sollten niemals gegen Keuchhusten geimpft werde. Schrilles
Schreien nach der Impfung ist das typische Zeichen bei
frühkindlichen, zentralnervösen Störungen und
kommt häufig bei einer Gehirnentzündung vor. Es tritt
bei etwa einer von 500 Impfdosen auf (Überall et al, Dev
Biol Stand 1997, 89:83-89). Der plötzliche Kindstod (SIDS)
häuft sich vor allem nach der Keuchhustenimpfung markant.
Bis zu 80 % der SIDS-Todesfälle werden innerhalb von wenigen
Stunden bis sieben Tagen nach den Keuchhustenimpfungen von vielen
Autoren gemeldet (Torch, W.C., 1982, Miller C.L, und Fletcher,
N.B., 1976,BrMedJ 17 Jan. 117-119).

Die Impfstoffhersteller versuchen uns natürlich die
Nützlichkeit einer Impfung anzupreisen. Dabei sagen sie,
dass diese Impfung erst ab der 3. Injektion vor der Krankheit
"schütze". In der Schweiz werden die Kinder im 2., 4. und 6.
Lebensmonat geimpft. Die Impfung "schützt" also in einem
Alter, in dem die Kinder bereits aus der grössten Gefahr
für diese Krankheit heraus sind. Dass diese Impfung auch
nicht vor Keuchhusten schützt, haben wir in der Schweiz
gesehen:
In der Schweiz trat 1994/96 eine Keuchhustenepidemie auf, obwohl
etwa 90 Prozent der Kinder geimpft waren.
Die Krankheit betraf fast ausschliesslich Kinder im Alter
zwischen sechs Monaten und fünf Jahren, also genau in dem
Alter, in dem die Impfungen stattfinden.
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http://www.aegis.ch/neu/impfungen/impfung.php?ImpfID=11

Pocken: Die Pockenimpfung schützt nicht vor einer
Pockenerkrankung

Die Pockenerkrankung ist nicht auf die leichte Schulter zu
nehmen, jedoch heute ist eindeutig das Risiko eines schweren
Schadens nach einer Pockenimpfung weit grösser als die
Gefahr einer Pockenerkrankung.

Es kann bei uns ... ein Blatt mit den wichtigsten
homöopathischen Mitteln angefordert werden, mit denen man im
Falle einer Erkrankung mit Hilfe eines homöopathischen
Arztes die Krankheit behandelt.
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http://www.aegis.ch/neu/impfungen/impfung.php?ImpfID=12

Polio (Kinderlähmung): Eine bedeutungslos gewordene
Krankheit wird zum Schreckgespenst

Polio brach vor allem im Sommer aus und man nahm deshalb an, dass
der Erreger sich im Wasser aufhalte. Dr. B. Sandler aus North
Carolina, USA, veröffentlichte 1941 seine bahnbrechende
Arbeit, in der er bewies, dass eine Ansteckung mit dem Poliovirus
nicht möglich ist, wenn man sich ohne Fabrikzucker und
Auszugsmehle ernährt (Sandler B.P., Amer J Pathol., 17, p.
69, 1941). Er durfte seine These bei einer Polioepidemie in North
Carolina austesten, und es kam in der Folge zu keinen weiteren
Ansteckungen.

Dr. Neveau, ein franz. Arzt, beschrieb 1943 eine
Behandlungsmethode, mit der er grossen Erfolg hatte. Er
verabreichte den Erkrankten Magnesiumchlorid und brachte so
erstaunliche Heilungen zustande. Der Nobelpreisträger Prof.
A. Lwoff entdeckte, dass das Poliovirus bei einer Temperatur von
40 °C abstirbt. Deswegen sollte man bei Poliokranken niemals
das Fieber senken.

Kinderlähmung trat bis vor ca. 200 Jahren fast
ausschliesslich ohne die heute so gefürchteten
Lähmungen auf.
Polioepidemien waren unbekannt. Erst seit Ende des 19.
Jahrhunderts erschien plötzlich die paralytische Form, d.h.
mit Lähmung. Genau zu diesem Zeitpunkt begannen die ersten
Massenimpfungen gegen Pocken. Es handelte sich um eine
Immunschwäche der Menschen, bedingt durch die
Pockenimpfungen (Plotkin, Orenstein, Vaccines, W.B. Saunders
Company, 3. Edition, 1999).
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http://www.aegis.ch/neu/impfungen/impfung.php?ImpfID=13

Röteln: Kann sie eine Rötelnembryopathie verhindern?

Röteln sind eine harmlose Kinderkrankheit, die jedes Kind,
ob Bub oder Mädchen, durchmachen sollte.

Da es keine Schutzwirkung durch die Rötelnimpfung gibt,
besteht die Gefahr einer Ansteckung im ersten Drittel der
Schwangerschaft.
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http://www.aegis.ch/neu/impfungen/impfung.php?ImpfID=14

Tetanus (Wundstarrkrampf): Eine Impfung, die angeblich die Natur
überlisten kann!

Wenn junge Eltern eine Impfentscheidung fällen, dann wird
dies bei der Tetanusimpfung immer am schwierigsten. Vor allem
wenn sie mit einem impffreudigen Arzt darüber gesprochen
haben. Dieser hat ihnen versichert, dass der Tetanuserreger
allgegenwärtig ist und man sich bei der kleinsten Verletzung
eine Tetanuserkrankung zuziehen kann. Schon bei geringsten
Arbeiten im Garten, z.B. bei einem kleinen Stich mit einem
Rosendorn könne die Erkrankung ausbrechen. Das dem nicht so
ist, erkennt man daran, dass die Menschheit etliche Jahrmillionen
ohne die Tetanusimpfung überlebt hat.

Die Chance einer Tetanuserkrankung bei uns in Mitteleuropa
für ein Kleinkind ist so gut wie ausgeschlossen und für
einen Erwachsenen sehr gering. Dr. Stefan Wild sagt dazu: "Die
Wahrscheinlichkeit für junge Menschen an Wundstarrkrampf zu
erkranken entspricht nahezu der, von einem Meteoriten erschlagen
zu werden." Laut Statistik bei uns in Mitteleuropa erkranken
ältere Menschen (eher Männer) häufiger als Kinder
und junge Erwachsene (Buchwald G., Impfen das Geschäft mit
der Angst, Knaur 1997, Seite 112). In Deutschland gibt es ca.
7-10 Erkrankungen jährlich, in der Schweiz und
Österreich je 1-2 Erkrankungen jährlich. Das Wichtigste
um einer Erkrankung vorzubeugen ist die richtige Wundversorgung:
1. Jede Wunde muss bluten (evtl. drücken, bis Blut
austritt).
2. Desinfizieren mit sauberem Wasser oder Calendulaessenz
3. Bei grösseren Verletzungen homöopathisch behandeln
(Arnica bei grober Verletzung, Hypericum bei einer
Nervenverletzung und Ledum bei einer Stichverletzung).

Die Impfung kann aus zweierlei Gründen nicht gegen Tetanus
"schützen-: Tetanus sowie Diphtherie sind Krankheiten, die
keinerlei Immunität hinterlassen. Man kann also öfters
an Tetanus und Diphtherie erkranken. Impfungen ahmen die Natur
nach, wie uns die Impfbefürworter sagen. Wie kann die
Impfung aber hier wirken, wenn die Natur das gar nicht so
vorgesehen hat?
Bei der Tetanus- und Diphtherieimpfung handelt es sich um
sogenannte Toxoidimpfungstoffe. Dort wird nicht der Erreger,
sondern vielmehr das (entgiftete) Gift, welches er ausscheidet,
verimpft. Dies soll uns dann im Krankheitsfalle schützen, da
der Körper in der Zwischenzeit durch die Impfung eine
Immunität entwickelt hat, wird uns gesagt. Der menschliche
Körper aber kann nicht immun gegen Gifte werden. Der eine
Mensch verträgt ein wenig mehr als der andere, aber eine
Immunität gegen Gifte gibt es nicht (Lewin Louis, Gifte und
Vergiftungen, 6. Auflage, Haug Verlag 1992). Wie kann hier die
Impfung uns einen "Schutz- geben?
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http://www.aegis.ch/neu/impfungen/impfung.php?ImpfID=15

Tollwut: Diese Impfung erzeugt oft eine tollwutähnliche
Erkrankung

Das Tollwutvirus wird - laut schulmedizinischen Angaben -
über den Speichel eines an Tollwut erkrankten Tieres
(Füchse, Hunde, Katzen, etc.) durch Biss- oder Kratzwunden
übertragen. Nicht jeder Speichelkontakt führt zu einer
Erkrankung. Es ist eine hohe Virusdosis nötig, um Menschen
anzustecken. Die blosse Berührung eines kranken Tieres
führt nicht zur Tollwuterkrankung des Menschen. Hingegen
bestätigen Veterinäre, dass man in dem Speichel eines
tollwütigen Tieres keinen Tollwuterreger finden und im Labor
nachzüchten kann.

Das einzige Tier, das Gift im Speichel, bzw. im Maul hat, ist die
Schlange.

Wunden müssen sofort zum Bluten gebracht werden, mit viel
Wasser und Beigabe von desinfizierendem, wundheilendem Mittel
ausgespült oder ausgeschwemmt werden. Falls nicht vorhanden,
Essig oder Zitronensaft auf die Wunde träufeln. Sofort einen
homöopathisch arbeitenden Arzt aufsuchen. Tollwut ist eine
sehr, sehr seltene Erkrankung. Sie führt zu Lähmungen
im Atmungssystem, Herzlähmung und zum Tod. In Deutschland
starben zwischen 1950 und 1982, also innerhalb von 32 Jahren, 39
Menschen an Tollwut.

Die Impfung wird auf menschlichen Krebszellen oder befruchteten
Hühnereiern gezüchtet. Sie kann Reaktionen wie:
Schmerz, Rötung, Schwellung, Fieber, Lymphknotenschwellung,
Gelenkschmerzen und Beschwerden des Magen-Darm-Traktes,
Kopfschmerzen, Abgeschlagenheit, allergische Reaktionen,
neurologische Störungen, Lähmungen bis hin zur
Atemlähmung (GBS), Muskelkrämpfe,
Sensibilisierungsstörungen, Gangstörungen,
Kreislaufreaktionen, Schweissausbrüche, Schüttelfrost,
Myalgien, etc. verursachen.
Uns ist der Fall eines kleinen Mädchens bekannt, das seit
der Tollwutimpfung unter tollwutähnlichen Beschwerden
leidet.
In einigen Ländern, so z.B. Australien ist die Einfuhr von
tollwutgeimpften Tieren verboten. Da diese Länder
tollwutfrei sind, besteht die Gefahr, durch geimpfte Tiere die
Krankheit einzuschleppen.
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http://www.aegis.ch/neu/impfungen/impfung.php?ImpfID=16

Tuberkulose: Eine sinnlose, aber gefährliche Impfung

Der Rückgang der Tuberkulose hatte nichts mit der Impfung zu
tun, sondern mit der Tatsache, dass die Menschheit endlich
genügend zu essen hatte, sauberes Trinkwasser und trockene,
heizbare Wohnungen besass.
Eine durchgestandene Erkrankung hinterlässt keine
Immunität, hier kann also auch die Impfung uns keinen
"Schutz" vor der Krankheit bieten.
Die Tuberkulose war bis zur Einführung der Pockenimpfung
eine nicht sehr häufige Erkrankung. Erst nach den
Massenimpfungen gegen die Pocken nahm sie massiv zu.
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http://www.aegis.ch/neu/impfungen/impfung.php?ImpfID=17

Windpocken sollten alle Kinder durchmachen dürfen

Windpocken sind einer der harmlosesten Kinderkrankheiten. Alle
Kinder sollten die Gelegenheit haben, in ihrem Leben diese
Krankheit durchzustehen.

In den USA sterben jährlich ca. 100 Kinder an Windpocken
weil man ihnen entzündungshemmende oder fiebersenkende
Mittel verabreicht hatte (CDC, MMWR May 15, 1998, 47(18).

Die Sterblichkeit bei Windpocken liegt normalerweise bei Kindern
bei 0,0014 Prozent und bei Erwachsenen bei 0,068 Prozent
(Preblud, S., Pediatrics, 1986, 78 Suppl: 728-735)
Windpocken gehören neben Masern, Mumps und Röteln zu
den Krankheiten, die das Diabetes- und das Krebsrisiko im
späteren Leben massiv verringern (Albonico, et al, Med
Hypotheses 1998, 51(4):315-320).

Das Impfvirus bleibt latent im Körper, es kann gelegentlich
reaktiviert werden und eine Gürtelrose verursachen.
(Spiess, H. Impfkompendium, 5. Aufl., Thieme, 1999).
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http://www.aegis.ch/neu/impfungen/impfung.php?ImpfID=20

Meningokokken: Diese Impfung schützt nicht gegen den am
häufigsten vorkommenden Erreger-Typ

Die Meningokokken-Impfung soll uns gegen
Gehirnhautentzündungen, verursacht vom Erreger A, C, W135
und Y schützen.
In erster Linie tritt in unseren Breitengraden aber
Meningokokken-Typ B auf, gegen den es keine Impfung gibt.

Von Typ C gibt es nur wenige Fälle jährlich. In der
Schweiz geht man von ca. 20-30 Fällen jährlich aus bei
Typ C, bei Typ B dagegen von ca. 120-150 Fällen.

Nach der durchgestandenen Krankheit gibt es keine Immunität,
d.h. die Krankheit kann sehr oft wieder den Menschen befallen.
Wenn aber die Krankheit selber uns keine Immunität verleiht,
wie sollte dann die Impfung uns einen Schutz verleihen?

Jeder zweite Säugling und jedes fünfte Kleinkind klagen
über eine erhöhte Irritabilität nach der Impfung.
In England sind im Jahr 2000 zwölf Kinder nach dieser
Impfung gestorben.

In Saudi-Arabien treten zur Hadsch-Zeit (Pilgerzeit) immer viele
Fälle auf, obwohl die Impfung für die Pilger eine
Pflichtimpfung ist und keiner ungeimpft das Land betreten darf.
Im Jahr 2000 sind mehr als 70 europäische Pilger in
Saudi-Arabien an Meningokokken erkrankt.
Gegen Meningokokken Typ B gibt es deswegen keinen Impfstoff, weil
das Polysaccharid des Serotyps B auch im Gehirn natürlich
vorkommt und durch eine Impfung würden die Antikörper
das Gehirn schwer schädigen.

Eine Meningitis (Gehirnhautentzündung) ist keine
eigenständige Krankheit, sondern immer die Folge einer
Immunschwäche, d.h. sie tritt als Komplikation einer bereits
bestehenden Krankheit auf.
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http://www.aegis.ch/neu/impfungen/impfung.php?ImpfID=21

Pneumokokken: Diese Impfung ist vor allem bei älteren
Menschen gefährlich

Die Pneumokokken, ein Bakterium, sind bei jedem zweiten Menschen
ein harmloser Bestandteil der Mundflora, d.h. er ist kein obligat
pathogener Keim. Es gibt mehr als 83 verschiedene Stämme des
Erregers.

Diese Impfung wird neuerdings älteren Menschen über 60
Jahren empfohlen. Pneumokokken treten nicht als Epidemie auf,
sondern als nosokomiale Infektionen, d.h. diese Krankheit holt
man sich im Krankenhaus.

Die Abwehrlage bei gesunden Menschen ist sehr hoch, wichtigstes
Abwehrorgan ist die Milz, da sie Pneumokokken aus dem Blut
entfernt.
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Was macht ein Arzt, der in einem Vortrag (und dann auch noch im Rahmen seiner
Fortbildung) solch einen Irrsinn vorgesetzt bekommt?

Wieso haben die Ärzte bisher geschwiegen? Ist ihr Wissensstand so gering, daß
sie den Vortrag von Anita Petek-Dimmer als Wissenszuwachs betrachten?

Oder sind sie gar von der gleichen geistigen Machart?

Was tun sie ihren Patienten an...?

Ohne wenn und aber: Vor Anita Petek-Dimmer und ihren Lügen muß gewarnt werden.
Und es muß gewarnt werden vor solchen "Ärzten", vor denen, die mitmachen, und
vor denen, die zu diesem Betrug schweigen.

Zu der algerischen "Impf"-Sache

Abgesehen davon, daß bei AEGIS und anderen Impfgegnern nach der Methode
Vogelsang gefälscht wird, sind insbesondere die Horrorgeschichten über die
furchtbaren Wirkungen von Impfungen mit Vorsicht zu genießen. Je weiter weg der
Ort der Handlung, desto größer die Wahrscheinlichkeit, daß es Lügen sind.

Wer von uns hier in Österreich, Schweiz oder Deutschland kann diese Geschichten
nachprüfen?

Also kommt es nur auf die Art der Darstellung an - und die Eltern glauben die
Geschichten.

Darum ein Fall, der von Ute Quast aufgedeckt wurde:

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Zu der algerischen "Impf"-Sache
DAS Forum f. Medizin, Heilkunde und Medizinkritik

Geschrieben von Ralf B. am 26. Dezember 2001 23:16:24:
Persönliche Nachricht - autorisiert.

Von einer älteren, sehr erfahrenen Impfexpertin: Frau Dr. Ute Quast
(siehe ihre Bücher)

Liebe Kolleginnen und Kollegen,
vielleicht darf ich 'mal aus meiner aktiven Zeit berichten,
ich glaube nicht, dass dieser Tatbestand heute noch der
Geheimhaltung unterliegt:

Wir (Arzneimittelsicherheit Behring) bekamen vor vielen
Jahren die Nachricht, dass in Algerien innerhalb weniger
Tage 4 Kinder nach DPT, damals noch Ganzkeimimpfstoff,
gestorben seien. Wir konnten uns das Ganze überhaupt nicht
erklären; bei uns wurde die gleiche Charge des Impfstoffes
ohne Probleme eingesetzt, und in der Produktion und
Qualitätskontrolle war sie völlig unauffällig.

Ich bin deshalb damals selbst nach Algerien gefahren, um die
Fälle aufzunehmen und die Hintergründe zu klären, kam
allerdings nicht weiter vor als bis zum Gesundheitsminister
und in das Ministerium zu einem sehr hilfsbereiten
staatlichen Apotheker. Aber

1. Ich liess mir die Original "Spontan"-Meldungen zeigen,
wobei klar wurde, dass es sich nicht um spontan gemeldete
Fälle handelte, sondern um die aktive Abfrage eines für
den Impfstoff-Einkauf zuständigen Angestellten des
Ministeriums. Ein Rundschreiben richtete sich an alle
staatlichen Impfstellen und fragte nach möglichen
Nebenwirkungen der DPT-Impfung.

2. Bei den Antworten fand sich auch ein Fax, bei dem aus
einer Oase vier Fälle gemeldet wurden, wobei es am Ende
einer Zeile hiess: "quatre cas", und mit der Hand war in
die Kopie des Faxes eingefügt "cedés", wodurch aus den
Fällen (cas) Todesfälle (cas cedés) wurden).

Ich erbat das Original - und siehe da, der Zusatz "cedés"
fehlte dort. Es gab also vier Fälle mit Nebenwirkungen,
und zwar offenbar - das ging auch aus dem Fax hervor -
bei Reihenimpfungen in mehreren Schulklassen.

3. Später fuhr dann eine französisch sprechende
Nativ-Speakerin (mein Französisch ist nicht so berückend,
das reichte nur fürs Ministerium, nicht für eine ferne
Oase) noch vor Ort und bat um Einsicht in die
Krankenunterlagen der Kinder - worauf man ihr sagte,
"ach, Sie können gerne mit den Kindern selbst sprechen"
und hereinspaziert kamen vier putzmuntere Jugendliche,
die vor vielen Wochen einmal einen Tag nach der Impfung
gefiebert hatten.

Hintergrund der ganzen Angelegenheit: Der kaufmännische
Angestellte im Ministerium wollte statt Behring eine andere
Lieferfirma einführen und wurde von dieser bestochen.

Das ist eine etwas verkürzte und vereinfachte Version der
später in meiner Abteilung sprichwörtlich gewordenen
"Algerienstory". Aber so ist das in solchen Ländern schon
mal. Ich hatte mir deshalb angewöhnt, in undurchsichtigen
Fällen nicht nur die Unterlagen, sondern auch (s. Antwort
Dr. Maurer) die Kühlschränke, die Läger, etc., und falls
möglich auch die Applikationsweise und die Patienten
persönlich zu besichtigen. Seitdem bin ich deutlich
abgebrühter und gelassener geworden, was Horrorstories
betrifft.

Dinge gibts, die gibt es überhaupt nicht - aber leider nicht
nur in Algerien!

Ute Quast

Antworten:
DAS Forum f. Medizin, Heilkunde und Medizinkritik
-------------------------------------------------------------------------------

Tabelle
Tot durch Masern

Masern sind für Homöopathen und erst recht für Anthroposophen eine magische
Krankheit. Dabei wird gelogen, vor allem mit gefälschten oder verfälschten
statistischen Angaben und Behauptungen.

Glücklicherweise gibt es Datenmaterial bis in die Vor-Impf-Aera. Daraus setze
ich hier eine Tabelle zusammen, die im Moment noch sehr lückenhaft ist, aber
gelegentlich ergänzt werden wird.

-------------------------------------------------------------------------------

Geburten in Deutschland (Lebendgeborene)
Jahr .
1964 1.357 304 ??? [3]
1965 1.044.328 [1]
1970 810.808 [1]
1975 600.512 [1]
1980 620.657 [1]
1985 586.155 [1]
1990 727.199 [1] incl DDR
1995 765.221 [1]
1996 769.013 [1]
1997 812.173 [1]
1998 782.251 [1]
1999 770.744 [1]
2000 766 999 [4] 655 732 ??? [2]
2001 734 475 [4] 636 448 ??? [2]
2002 719 250 [4] 622 900 ??? [2]
2003 715.000 [5] 706 721 ??? [3]
2004 712.000 [6]

[1] http://www.isoplan.de/
[2] http://www.single-generation.de/wissenschaft/geburten.htm
[3]
http://www.faz.net/s/RubFC06D389EE76479E9E76425072B196C3/Doc~E8C5500CA136345ED8FDCAEB590B33922~ATpl~Ecommon~Scontent.html

[4] http://www.cdl-online.de/leben/abtrei/g-rate.htm
[5] http://www.gesundes-kind.de/gsk/archivtopaktuell/show.asp?nr=430
[6] http://www.bvf.de/presse_info.php?s=0&r=2&m=0&artid=213

TOT DURCH MASERN
==============================
OHNE IMPFUNG zZt. TATSÄCHLICH
----------------- -----------
Jahr Geburten Tote bei Tote bei
in BRD 1:1000 1:500
------------------------------------------------------------------
Deutsches Reich
1924 1.622.000 2,6 # Mortalität
1925 6.858.000 11,0
1926 3.926.000 6,2
1927 3.670.000 5,8
1928 2.554.000 4,0
1929 2.858.000 4,5
1930 2.979.000 4,6
1931 1.281.000 2,0
1932 1.525.000 2,3
1933 1.522.000 2,3
1934 1.477.000 2,3
1935 1.701.000 2,5
1936 1.843.000 2,7
1937 1.342.000 2,0
1938 1.497.000 2,2

Kriegschaos

1950 389 0,8
1951 465 0,9
1952 149 0,29
1953 373 0,7
1954 210 0,40
1955 201 0,38
1956 315 0,6
1957 130 0,24
1958 251 0,46
1959 149 0,27
1960 161 0,29
1961 187 0,33
1962 140 0,25
1963 113 0,20
1964 153 0,26
1965 86 0,15
1966 127 0,21
1967 53 0,09
1968 116 0,19
1969 104 0,17
1970 79 0,13
1971 84 0,14
1972 39 0,06
1973 37 0,06
1974 28 0,05
1975 43 0,07
1976 15 0,02
1977 25 0,04
1978 19 0,03
1979 7 0,01
1980 17 0,03
1981 9 0,01
1982 8 0,01
1983 8 0,01
1984 20 0,03
1985 5 0,01
1986 2 0,00
1987 2 0,00
1988 6 0,01
1989 6 0,01
1990
1991
1992
1993
1994
1995
1996
1997
1998
1999

Jahr Geburten Tote Tote
. in BRD 1:1000 1:500 .

BRD DDR
1958 186
1959 101
1960 146
1961 99
1962 151
1963 90
1964 1.357 304 ??? 1357 2714
1965 1.044.328 [1] 1044 2088
1970 810.808 [1] 810 1620
1975 600.512 [1] 600 1200
1980 620.657 [1] 245.000 620 1240 245 490
1981 625.000 [X] 238.000 625 1250 238 476
1982 621.000 [X] 240.000 621 1242 240 480
1983 594.000 [X] 234.000 594 1198 234 438
1984 584.000 [X] 228.000 584 1178 228 456
1985 586.155 [1] 228.000 586 1172 228 456
1986 626.000 [X] 222.000 626 1252 222 444
1987 642.000 [X] 226.000 642 1284 226 452
1988 677.000 [X] 226.000 677 1354 226 452
1989 677.000 [X] 199.000 677 1354 199 398

-------------------------------------------------------------------------
1989 = Wiedervereinigung / Meldepflicht
-------------------------------------------------------------------------

1990 727.199 [1] 727 1454
1995 765.221 [1] 765 1530
1996 769.013 [1] 769 1538
1997 812.173 [1] 812 1624
1998 782.251 [1] 782 1564
1999 770.744 [1] 770 1540 ......... 4
2000 766 999 [4] 766 1532 ......... 2
2001 734 475 [4] 734 1468 ......... 1
2002 719 250 [4] 719 1438 ......... 2
2003 715.000 [5] 715 1430 ......... 2 *
2004 712.000 [6] 712 1424 ......... _ *
2005 _______ ......... 1 *
2006 _______ ......... *

* = Statistik noch nicht abgeschlossen

[X] RKI

Morbidität = Erkrankte/Bevölkerung * 100.000
-------------------------------------------------------------------------------

Das tödliche Komplott des Andrew Wakefield
Ein Lehrstück über Strategie und Tarnung

Ein überaus bizarres Geschehen hat sich um Andrew Wakefield entwickelt.
Wakefield ist kein Impfgegner, sondern ein Impfbefürworter. Dennoch ist er ein
Werkzeug der Impfgegner.

So zu sehen zum Beispiel in Foren, wo aus dem Nichts jemand auftaucht und über
die Gefährlichkeit der MMR-Impfung rätselt und wie es aussehe im Vergleich zu
Einzelimpfungen. Die Sicherheit sei ja gar nicht richtig geprüft ("Wo sind die
Studien!?") - und überhaupt. Nein, man sei kein Impfgegner, aber solange es
nicht erwiesen sei, daß die MMR-Impfung sicher sei, würde man lieber
Einzelimpfungen nehmen. Dazu gibt es dann Verweise und Links auf Texte etc, in
denen Wakefield erwähnt wird.

Wer ist Wakefield?

Das hat sich der englische Journalist Brian Deer gefragt - und löste durch seine
Recherchen eine Lawine aus.

Ich will hier nicht in die wissenschaftlichen Details der Affaire Wakefield
eingehen. Das hat Brian Deer in seiner Web-Site http://briandeer.com ausführlich
getan: http://briandeer.com/wakefield-deer.htm

Hier nur in kürze die wesentlichen Fakten:

Andrew Wakefield wurde von Eltern autistischer Kinder als Gutachter in Prozessen
gegen Impfstoffhersteller beauftragt. Wakefield machte mit DIESEN Kindern eine
Studie, wobei er den Auftrag der Eltern und die Bezahlung in seiner Studie
unterschlug.

Die Studie erschien in The Lancet und führte zu einem weltweiten Horror, denn
Wakefield meldete, daß er in den Därmen der Kinder Masernviren gefunden hätte,
die durch die Impfung (gegen Masern wird mit lebenden, aber abgeschwächten
Masernviren geimpft) dorthin gelangt seien. Diese Masernviren seien die Ursache
für den Autismus der Kinder.

Aufgrund dieser Meldung brach eine Hysterie aus und die Impfquoten sanken
dramatisch.

Als Brian Deer die Sache später untersuchte, fand er heraus, daß sogar in dem
Klinik-Institut, in dem Wakefield angestellt war, dessen Kollegen KEINE
Masernviren finden konnten. (siehe
http://briandeer.com/wakefield/nick-chadwick.htm, siehe
http://briandeer.com/wakefield/chadwick-bruce.htm)

Schlimmer noch, eine Probe, die in England als negativ getestet worden war,
verschickte Wakefield nach Japan, wo der Test positiv ausfiel. Über DIESES
Testergebnis als neuem "Beweis" schrieb Wakefield dann. Als Gerüchte laut wurden
über eine Kontaminierung der Probe im japanischen Labor, zog Wakefield das Paper
zurück, ohne dies öffentlich zu sagen. So glauben weiterhin viele Gegner der
MMR, insbesondere Eltern autistischer Kinder, daß Wakefield einen Zusammenhang
zwischen Impfviren und Autismus nachgewiesen hätte. (siehe
http://briandeer.com/wakefield/hisashi-kawashima.htm)

Die Dinge um Wakefield eskalierten und er ging in die USA, wo er ebenso wie eine
Mitarbeiterin der Klinik, die Psychologin Carol Stott (siehe
http://briandeer.com/mmr/carol-stott.htm), in "Thoughtful House" ( siehe
http://briandeer.com/wakefield/thoughtful-clinical.htm) kam, eine Stätte zur
Betreuung autistischer Kinder.

* http://web.archive.org/web/*sr_1nr_100/
http://users.argonet.co.uk/business/insight/*
* http://72.14.221.104/search?q=cache:H0xW_dFpnA4J:
users.argonet.co.uk/business/insight/links.htm+
autistic+%22carol+stott+%22&hl=de&gl=de&ct=clnk&cd=1

Der eigentliche Sprengstoff im Fall Wakefield ist aber ein Masern-Impfstoff, den
Wakefield entwickelt und Monate VOR der Veröffentlichung in Lancet zum Patent
angemeldet hatte. Brian Deer fand die Unterlagen zur Patentanmeldung. Sie sind
in seiner Web-Site veröffentlicht:
Siehe http://briandeer.com/wakefield/wakefield-patents.htm
siehe http://briandeer.com/wakefield/vaccine-patent.htm

Es gab sogar schon Verhandlungen mit einer kleinen deutschen, auf
gastroenterologische Produkte spezialisierten Firma, "Dr. Falk Pharma", und man
wartete auf einen Geschäftsplan...
(siehe http://briandeer.com/wakefield/falk-pharma.htm)

Vorläufiges Ende der Affaire in Sicht: Bis Ende 2006 soll ein Verfahren gegen
Andrew Wakefield eröffnet werden mit dem Ziel, ihm die Approbation zu entziehen.
Dabei spielt der Interessenskonflikt durch den Auftrag der Eltern wohl die
kleinste Rolle.

Schwerer wiegt die Tatsache, daß außer Wakefield niemand Masernviren in den
Därmen autistischer Kinder fand.

Hier ein Beispiel der Studien zum Thema:
http://www3.interscience.wiley.com/cgi-bin/abstract/112535802/ABSTRACT?CRETRY=1&SRETRY=0
-------------------------------------------------------------------------------
Journal of Medical Virology
Volume 78, Issue 5 , Pages 623 - 630
Published Online: 22 Mar 2006
Copyright c 2006 Wiley-Liss, Inc., A Wiley Company

Absence of detectable measles virus genome sequence in blood of
autistic children who have had their MMR vaccination during the
routine childhood immunization schedule of UK

M.A. Afzal 1 *, L.C. Ozoemena 1, A. O'Hare 2, K.A. Kidger 1,
M.L. Bentley 1, P.D.

Minor 1
1 Division of Virology, National Institute for Biological Standards
and Control, South Mimms, Potters Bar, Hertfordshire, United Kingdom

2 Child Life and Health, Department of Reproductive and Developmental
Sciences, University of Edinburgh, Edinburgh, United Kingdom

email: M.A. Afzal (***@nibsc.ac.uk)

* Correspondence to M.A. Afzal, Division of Virology, National
Institute for Biological Standards and Control, South Mimms,
Potters Bar, Hertfordshire, EN6

3 QG, UK.

Funded by:
Department of Health, UK
Autism Research and Development Fund
Friends Endowment Fund
Royal Hospital for Sick Children, Edinburgh

Keywords
real-time quantitative RT-PCR - measles virus - autism

Abstract
Leukocyte preparations from children with documented evidence of MMR
vaccination and confirmed diagnosis of autism were examined by
several assays designed to target multiple regions of the measles
virus genome sequence. No sample was found positive by any method.
The assays applied were highly sensitive, specific and robust in
nature, and were based on the amplification of measles virus RNA
transcripts by real-time quantitative RT-PCR (QRT-PCR) as well as by
conventional RT-PCR-nested PCR. The assays applied were potentially
able to detect measles virus RNA down to single figure copy numbers
per reaction. The amount of total nucleic acid extract of leukocytes
subjected to various measles virus-specific investigations was
several fold higher than minimally required of a sample where
measles virus persistence is well documented.
This study failed to substantiate reports of the persistence of
measles virus in autistic children with development regression.

J. Med. Virol. 78:623-630, 2006. (c) 2006 Wiley-Liss, Inc.
Accepted: 31 January 2006
Digital Object Identifier (DOI)
10.1002/jmv.20585 About DOI
-------------------------------------------------------------------------------

Killerkriterium ist jedoch die Tatsache, daß Wakefield's Einzelimpfstoff gegen
Masern überhaupt nicht zu vermarkten ist, wenn überall nur ein
Dreifach-Impfstoff gegen Mumps, Masern und Röteln (MMR) eingesetzt wird.

Wakefield hatte daher ein wirtschaftliches Interesse, MMR-Impfstoffe mit allen
Mitteln zu sabotieren - vor allem emotional, indem er Ängste dagegen schürte.

Das Auslaufen des Patents für den MMR-Impfstoff ermöglicht die Produktion des
MMR als Genericum durch jedermann, so daß auch preislich ERHEBLICHER Druck im
Markt entstand.

Dagegen setzte Wakefield intensive Angstmache und Hetzen gegen Ärzte In
folgendem Zeitungsartikel sind Erklärungen von ihm wiedergegeben. Man erkennt
die typischen primitiven Pseudoargumente der Impfgegner und Esoteriker:
* "das Beste wollen"
* "selbst bestimmen"
* "wir Eltern sind informiert"
* "die Ärzte tun als wären sie allwissend"
* "die Ärzte behandeln uns, die Eltern, wie Trottel"

http://www.sundayherald.com/22194
(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Why I Owe It To Parents To Question Triple Vaccine

Andrew Wakefield explains why he first warned of a
possible link between the MMR jab and autism

"What I'm advocating is that in the presence of this
question mark, a question mark that was put there by the
parents, which we have corroborated in repeated
studies, while that question mark exists, at the very least,
parents deserve a choice of how they protect their children
against these infections, whether it be with the MMR vaccine
or with the single vaccine."

"There is a very limited body of material bearing on the
safety of the vaccine, but those studies were totally
inadequate from the beginning. They looked at short-term
outcomes three or four weeks after vaccination, but these
children regress insidiously over weeks or months, and this
is never ascribed to the vaccine by the attending
physician."

"I sit across from you as the parent and you say: 'this is
what happened to my child, they were developing normally,
they had speech, language, social skills, they received
their MMR vaccine and they developed bowel symptoms and
their behaviour deteriorated, I lost them, the light went
out'."

"You listen to that story, you don't buy into it, but you
say: 'is there anything I can do to substantiate this in my
job as a physician?' You investigate the symptoms and you
find that there is an inflammatory bowel disease that has
gone unrecognised in these children. So the parents were
right. So when they say: 'I believe my child regressed after
the MMR vaccine', do you take that seriously? Damn right you
do."

"I don't believe that [single vaccinations would lead to a
drop in take-up]. I think parents are well informed, they
are not inherently anti-vaccine, nor are we. We have
advocated throughout that children continue to be protected.
But in the light of this evidence there is a question mark,
and while that question mark exists, parents must have the
choice over how they protect their children."

"What we have done is to show that the parents' story is
valid. We have found measles virus highly in excess of
developmentally normal controls in the diseased [bowel]
tissue of children with autism, and not only in the diseased
tissue but in the very cells in that diseased tissue that
you would anticipate if it were the cause of the disease.
This is a very compelling observation that means, once
again, that though causation has not been proven, there is
sufficient anxiety that the parents must have a choice."

"What actually precipitated this crisis? What precipitated
this crisis was the removal of the single vaccine, the
removal of choice, and that is what has caused the furore,
because the doctors, the gurus, are treating the public as
though they are some kind of moronic mass who cannot make an
informed decision for themselves."
-------------------------------------------------------------------------------

Wakefield's Forderung: die Dreifach-Impfung durch 3 Einzelimpfungen ersetzen!
Der Knackpunkt dabei ist der zeitliche Abstand, den er zwischen den Impfungen
fordert, siehe diesen Zeitungsartikel:

http://www.telegraph.co.uk/htmlContent.jhtml;?html=/archive/1998/02/27/nmmr27.html
-------------------------------------------------------------------------------
UK News Electronic Telegraph
Friday 27 February 1998 Issue 1008

Vaccination may trigger disease linked to autism

By Celia Hall, Medical Editor

BRITISH doctors have discovered a new bowel disease in
children that they believe causes autism and that could be
triggered by the vaccination for measles, mumps and rubella.

But they have not proved a link with the MMR vaccine and are
divided on how best to advise parents. The doctors cannot
show if what they have found is coincidence or the very
first cases of a serious childhood illness with wide
implications for the MMR vaccination programme.

[...]

The study - published today in The Lancet - says that 12
children who had previously developed normally were given
tests and scans. All had disorders of their intestines, nine
had diagnoses of autism and in eight, the parents' or the
child's GP said the changes in health and behaviour followed
MMR vaccination in six days on average. In another series of
patients, 46 out of 48 children had the bowel and behaviour
symptoms.

[...]

Dr Wakefield is also expected to show the presence of
measles virus in the intestine at two international meetings
this summer. He believes that the three vaccines should be
given separately.
But some of his colleagues say that there is not enough
evidence and have called for more research.

"There is not a consensus among us as to what should happen
next.
I believe this syndrome has appeared since MMR. ...
There is sufficient concern in my own mind for a case to be
made for vaccines to be given individually at not less than one
year intervals."

"For the vast majority of children, the MMR vaccine is fine
but I believe there are sufficient anxieties for a case to
be made to administer the three vaccinations separately." Dr
Wakefield said.

However, Prof Arie Zuckerman, dean of the Royal Free
Hospital Medical School, said: "It is absolutely essential
to everyone that we do not dent the immunisation programme
because it is children who will suffer."

[...]

More than 1,350 parents have registered with solicitors with
a view to claiming compensation for damage to their children
following MMR vaccination.

Pasteur Mérieux MSD, which supplies vaccine to the
Department of Health, said: "It would be unfortunate if the
results of controversial studies such as these resulted in a
drop in public confidence in the vaccine, which the vast
majority of the informed medical profession supports
totally."
-------------------------------------------------------------------------------

Wakefield benutzt die Pseudoargumente der Impfgegner und die Impfgegner benutzen
die seinen.

Die Desinformationskampagne hat Erfolg. Man sieht deutlich, wie jedes einzelne
der Pseudoargumente mit Wucht einschlägt. In den Worten der Eltern erkennt man
genau das wieder, was Wakefield gesät hat.

http://www.telegraph.co.uk/news/main.jhtml;?xml=/news/2002/02/04/nmmr04.xml
(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
80 percent are opposed to MMR triple jab

By Hamida Ghafour
(Filed: 04/02/2002)

CONTROVERSY over the MMR vaccine
continued to plague the Government
yesterday, as an NOP poll revealed that
eight out of 10 people believed parents
should be given an alternative to the triple
jab.

Of those surveyed, 38 per cent were not
happy with how the Government has
handled the campaign to get parents to
vaccinate children against measles,
mumps and rubella.

The findings come as Tony Blair faces
growing criticism for refusing to reveal
whether his son Leo has had the triple jab.

An admission by Mr Blair that Leo had
had the MMR vaccine could boost
shrinking public confidence and help to
prevent an outbreak of measles.

The Public Health Laboratory has warned
that take-up of MMR has dropped below
85 per cent, but experts say that 95 per
cent of the population must be vaccinated
to prevent an epidemic.

According to the poll, commissioned by
ITV's Tonight with Trevor McDonald, to
be broadcast this evening, parents believe
they are being "condescended to" and
"patronised" by Mr Blair.

Carol Vorderman, the television presenter
who refused to give her four-year-old son
the jab because her daughter had become
ill after receiving the vaccine, will say on
the programme: "It is a scandal that we
are not given the option of single
vaccinations. It's a simple thing."

In the survey, 55 per cent of 1,000
respondents also said Mr Blair should say
whether his son was given the jab, and 85
per cent said the health service should
offer a choice between the triple vaccine,
and separate injections.
-------------------------------------------------------------------------------

The Bevölkerung ist aufgebracht, ist gegen die Dreifach-Impfung - und will klare
Antworten der Politiker. Blair, der sich vorbildlich verhalten könnte, versagt
auf ganzer Linie, indem er eine klare Aussage über die Impfung seines Sohns
verweigert.

Schwere Schuld tragen aber auch die "Royals", das englische Königshaus, das
bekanntermaßen dem Unsinn Homöopathie huldigt.

Wakefield hetzt mit dem Zerrbild "Ärzte, die über die Köpfe der Eltern
entscheiden". In der Bevölkerung wird dies auch übertragen auf die Regierung,
von der man sich "patronisiert" fühlt...

Intensiv wird der Eindruck erweckt, als seien die Ärzte zerstritten. Auch diese
Lüge verfehlt ihre Wirkung nicht:

http://www.awares.org/pkgs/news/archive.asp?showItemID=175
(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Welsh study: Half of all British
parents wrongly believe
scientists are split over MMR
vaccine safety

CARDIFF, Wales: Half of all
British parents wrongly believe
that scientists are split over the
safety of the triple MMR
(measles, mumps, rubella)
vaccine, according to findings
from Cardiff University reported
on May 19.

(Sources:
The Western Mail;
The Daily Telegraph;
The Independent, May 19, 2003)
-------------------------------------------------------------------------------

Die Durchimpfungsrate ist drastisch gesunken: auf nur noch 70 Prozent:

http://www.timesonline.co.uk/article/0,,11069-2201494,00.html
(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
The Times
May 29, 2006

US study supports claims of MMR link to autism

[...]
Uptake of MMR, which was
introduced into Britain in 1988, has
improved in recent years, but remains
as low as 70 per cent in the wake of
ongoing questioning of its possible
side-effects. The World Health
Organisation recommends 95 per cent
coverage, and the shortfall has been
blamed for contributing to rising rates
of measles and mumps in recent
years.
A recent analysis of 31 MMR studies
by the Cochrane Library, one of the
most authoritative sources of
evidence-based medicine, showed no
credible grounds for claims of serious
harm.
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Über die Zustände in Großbritannien kann man nur den Kopf schütteln. Der nun
folgende Absatz ist entnommen
The IMPROBABLE SCIENCE page
(http://www.ucl.ac.uk/Pharmacology/dc-bits/quack.html)
, einer Seite, die es in sich hat. LESENSWERT!

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Tony Blair supports quackery and fraud

Many papers report that Tony Blair spoke to EU leaders this month, to oppose the
very sensible and modest European Food Supplements directive (for example The
Independent (http://news.independent.co.uk/uk/health_medical/article295756.ece)
, 20 June, 2005). This directive is a small move to prevent the most fraudulent
claims for 'food supplements' and to prevent sale of those that are actually
dangerous. It would, for example, prevent the sale of Viridian
(http://www.nutritioncentre.co.uk/prod/637.html) Trace Mineral Complex, which
contains Manganese, Selenium, Boron, Copper, Vanadium, Chromium and Molybdenum.
And a good thing too.

Does Tony Blair really believe the new age nonsense of supplement salesmen?
Given his notorious defence in the House of Commons, of the teaching of Young
Earth Creationism
(http://www.ucl.ac.uk/Pharmacology/dc-bits/jurassic.html#vardy1) , at the
taxpayers' expense, one can believe that he does. Given, also, his apparent
difficulties in distinguishing truth
(http://www.ucl.ac.uk/Pharmacology/dc-bits/corrie.html) from fiction in the
matter of the Iraq war, one can believe his capacity for self-delusion
approaches even that of George Bush. On the other hand, Blair has made sensible
noises about climate change (even if the action has, so far, been limited).
Perhaps, in the matter of quackery, he is under the influence of his wife,
Cherie Blair, whose dabblings in the mystical leave Nancy Reagan's astrologer in
the shade. Much h as been written about this (Libby Purves, in The Times
(http://www.timesonline.co.uk/article/0,,1056-509209,00.html) is pretty good, as
is Nick Hume (http://www.timesonline.co.uk/article/0,,1054-766366,00.html) ).

But my favourite is the following account, quoted from Francis Wheen's
(http://www.ucl.ac.uk/Pharmacology/dc-bits/jurassic.html#wheen) wonderful book,
"How Mumbo-Jumbo Conquered the World: A Short History of Modern Delusions"

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Even the no-nonsense Margaret Thatcher was a devotee of mystical "electric
baths" and Ayurveda therapy. But she was a mere dabbler compared with more
recent inhabitants of Downing Street. Cherie Blair found her devout Catholicism
no impediment to flirtations with New Age spirituality - inviting a feng-shui
expert to rearrange the furniture at No 10 and wearing a "magic pendant" known
as the BioElectric Shield, which has "a matrix of specially cut quartz crystals"
that surround the wearer with "a cocoon of energy" to ward off evil forces.

The catholicism - if not Catholicism - of her tastes was further demonstrated in
2002 by the revelation that she employed a former member of the Exegesis cult,
Carole Caplin, as a "lifestyle guru". Through Caplin, the prime minister's wife
was introduced to an 86-year-old "dowsing healer", Jack Temple, who treated her
swollen ankles by swinging a crystal pendulum over the affected area and feeding
her strawberry leaves grown within the "electro-magnetic field" of a neolithic
circle he had built in his back garden.

It was long assumed that Tony Blair, who wears his Christianity on his sleeve,
did not share his wife's unorthodox enthusiasms. But that was before he and
Cherie had a "rebirthing experience" under the supervision of one Nancy Aguilar
while holidaying on the Mexican Riviera in the summer of 2001. "The Times"'s
detailed account of the prime ministerial mudbath is worth quoting at some
length:

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"Ms Aguilar told the Blairs to bow and pray to the
four winds as Mayan prayers were read out ...
Within the Temazcal, a type of Ancient Mayan steam
bath, herb-infused water was thrown over heated
lava rocks, to create a cleansing sweat and
balance the Blairs' 'energy flow'.

"Ms Aguilar chanted Mayan songs, told the Blairs
to imagine that they could see animals in the
steam and explained what such visions meant. They
were told the Temazcal was like the womb and those
participating in the ritual must confront their
hopes and fears before 'rebirth' and venturing
outside. The Blairs were offered watermelon and
papaya, then told to smear what they did not eat
over each other's bodies along with mud from the
Mayan jungle outside.

"The prime minister, on holiday just a month
before the 11 September attacks, is understood to
have made a wish for world peace. Before leaving,
the Blairs were told to scream out loud to signify
the pain of rebirth. They then walked hand in hand
down the beach to swim in the sea."
---------------------------------------------------

Although Mayan rebirthing rituals are not yet available in Britain through the
National Health Service, some of Cherie Blair's other peculiar obsessions have
already been adopted as official policy. In January 1999 the government
recruited a feng-shui consultant, Renuka Wickmaratne, for advice on how to
improve inner-city council estates. "Red and orange flowers would reduce crime,"
she concluded, "and introducing a water feature would reduce poverty. I was
brought up with this ancient knowledge."

Two years later, the government announced that, for the first time since the
creation of the NHS, remedies such as acupuncture and Indian ayurvedic medicine
could be granted the same status as conventional treatments. According to the
Sunday Times, "The inclusion of Indian ayurvedic medicine, a preventative
approach to healing using diet, yoga and meditation, is thought to have been
influenced by Cherie Blair's interest in alternative therapy." An all too
believable suggestion, since Cherie was a client of the ayurvedic guru Bharti
Vyas and officiated at the opening ceremony for her holistic therapy centre in
London.

The swelling popularity of quack potions and treatments in recent years is yet
another manifestation of the retreat from reason and scientific method.
According to a 1998 survey by the Journal of the American Medical Association,
the use of homeopathic preparations in the United States more than doubled
between 1990 and 1997. In Britain, by the end of the 20th century the country's
36,000 general practitioners were outnumbered by the 50,000 purveyors of
complementary and alternative medicine - some of whom receive the seal of royal
approval.

The Queen carries homeopathic remedies with her at all times. Princess Diana was
a devotee of reflexology, the belief that pressure applied to magical "zones" in
the hands and feet can heal ailments elsewhere in the body. Prince Charles has
been a prominent champion of "holistic" treatments since 1982.

Most alternative therapies, homeopathy included, are closer to mysticism than to
medicine. This may explain their appeal to the British royal family, whose
survival depends on another irrational faith - the magic of hereditary monarchy,
so fiercely debunked by Tom Paine and other Enlightenment pamphleteers.
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It has even been alleged, according to the Daily Telegraph
(http://www.telegraph.co.uk/news/main.jhtml?xml=/news/2004/03/13/nblur113.xml&sSheet=/news/2004/03/13/ixnewstop.html)
, that "Cherie Blair did not allow her youngest child, Leo, to have the
controversial MMR vaccine and instead asked a New Age healer to wave a "magic"
pendulum over him". "Peter Foster, the convicted fraudster, claims that Jack
Temple, a former market gardener with no medical qualifications, was also asked
by Mrs Blair to swing his crystal pendulum over a lock of the Prime Minister's
hair and some of his finger-nail clippings." It must be said, though, that the
source of this information, plausible though it may be, is less than reliable.
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Frohlocken über den britischen Politikerwahnsinn ist fehl am Platz. Deutsche
Politiker sind vom gleichen Strickmuster: zwei links, zwei rechts, und ganz
kraus...

Die Tarnung "Ich bin aber gar kein Impfgegner"

Das Wakefield-Komplott zeigt, daß nicht nur mit Statistik gelogen wird, sondern
sogar - und da erst recht! - unter dem Tarnmantel "Ich bin aber gar kein
Impfgegner". Diese Tarnung ist eiskalt. Ist geplant. Ist koordiniert.

Die Tarnung "Ich bin aber gar kein Impfgegner" ist Grundbestandteil der Hetze
gegen das Impfen. Es ist eine Anpassung, ein Schutzschild, hinter dem die
Impfgegner operieren. Hier ist ein Beispiel: der "alternative Impfplan"

Der Trick dabei: vordergründig FÜR Impfung aufzutreten, aber nur sehr verhalten
und mit vielen, vielen Vorbehalten, um dann mit noch mehr Tricks, Finten und
auch mit klaren Lügen alles zu sabotieren und behindern, damit die Kinder TROTZ
"Plan" krank werden.

Im "alternativen Impfplan" von Albonico und Komplizen ist ALLES verzögert,
selbst das, was als Impfung durchgeführt wird.

Die Bestrebungen, DASS die Kinder Masern kriegen, fallen aber auf. So zum
Beispiel im Juni 2005, als es hieß:

http://portale.web.de/FitundGesund/msg/5849507/
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Zur Übersicht "Fit & Gesund"

Homöopathen lehnen "Masern-Partys" nicht generell ab

München - Homöopathische Ärzte lehnen "Masern-Partys" nicht
generell ab. Das bestätigte der Münchner Kinderarzt Dr. Steffen
Rabe.

Bei Abwägung der möglichen Nebenwirkungen einer Impfung mit den
Risiken einer Erkrankung sei eine bewusst herbeigeführte Ansteckung im
Alter zwischen etwa drei und acht Jahren "eine Überlegung wert." In
diesem Alter seien ernste Komplikationen die seltene Ausnahme. Nach einer
Masernwelle in Südbayern hatte Bayerns Gesundheitsminister Werner
Schnappauf (CSU) am Wochenende "Masern-Partys" scharf kritisiert.

Der Facharzt für Kinderheilkunde und Jugendmedizin, im Deutschen
Zentralverein homöopathischer Ärzte Internetbeauftragter, machte die
derzeitige Impfpolitik für die Zunahme von Masernerkrankungen bei
Säuglingen und Erwachsenen mitverantwortlich. Es sei eine Folge der
Impfkampagnen, dass im Vergleich zu früher bei Masernausbrüchen
heute mehr Säuglinge und Erwachsene erkranken. Bei diesem Personenkreis
sei jedoch das Risiko, infolge von Masern an Komplikationen wie zum Beispiel
einer Hirnentzündung zu erkranken, bis zu zehn Mal höher, sagte
Rabe.
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Daß jetzt MEHR Säuglinge als früher an Masern erkranken, ist eine Lüge. Das läßt
sich ganz leicht beweisen durch die Tabelle auf Seite 619 der bereits zitierten
Schrift "Gesundheitsfürsorge im Kindesalter", Erster Band, 1925/26, erschienen
im Verlag von Georg Stilke: "Gestorbene [Kinder] nach Todesursachen, 1922-1925".
In den Jahren 1922, 1923, 1924, 1925 starben in Berlin insgesamt 1002 Kinder im
1. Lebensjahr, davon 325 (das ist rund ein Drittel der Todesfälle!) an Masern.

Diese Zeit war WEIT vor der Impfaera. Das ist der Zustand, den die Homöopathen
und Anthroposophen wiederhaben wollen.

Die genannten Todesfälle waren in einer Stadt mit 36.000 Neugeborenen pro Jahr.
Wieviele Todesfälle (und erst recht wieviele Infektionsfälle!) gäbe es dann pro
Jahr in einem Gebiet mit 800 Millionen Einwohnern, nämlich den beiden Amerikas
zusammen, also der Bevölkerung des ganzen amerikanischen Kontinents?

Würden nicht durch Touristen von den anderen Kontinenten Masern in die Amerikas
eingeschleppt, gäbe es dank der Durchimpfung GAR KEINE Masernfälle.

Hierzu der österreichische Impf-Experte Dr. Dr. Maurer, Wien:

(Hervorhebungen von mir)
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[Zitatenfang]

Thema: Masern ein europäischer Exporthit

Wolfgang M, 18. Dezember 2002 16:55

Es ist eine Schande.

1990 hatte Gesamtamerika ca 250.000 Masernfälle.

Durch Impfprogramme ging das zurück auf 2.109 im Jahr 1996.

Da ging auch bei uns die letzte Masernepidemie zu Ende mit ca 30.000
Fällen.

1997 in Amerikas dann ein Rückschlag 52.284 Fälle in Brasilien ausgehend
von Sao Paulo - die Behörden dort haben das Impfprogramm nicht mitgemacht.

Es wurde intensiv weitergeimpft:

1.754 Masernfälle im Jahr 2000.

541 im Jahr 2001. Das war der absolute Tiefpunkt.

Bis dahin war ein Masernvirus mit dem Genotyp D6 immer als
Infektionserreger identifiziert worden.

Im August 2001 begann eine neue Masernepidemie in Venezuela und sprang über
nach Kolumbien.

Der letzte Fall ereignete sich am 20.Sept.2002.

Insgesamt erkrankten bei diesem Ausbruch 2.495 Personen in Venezuela und
128 in Kolumbien.

Der Masernvirusstamm D9- der früher noch nie in Amerika isoliert wurde,
stammte aus Europa. Ein ungeschützter Tourist hatte sich hier angesteckt
und in Folge letztlich über 2500 Personen angesteckt.

Masern als europäischer Exporthit.

Also wenn Amerikaner in die Tropen fahren, werden sie gegen
Tropenkrankheiten geimpft.
Wenn sie nach Europa fahren werden sie gegen Europakrankheiten - das sind
die Masern - geimpft.

Alles vermeidbar durch 2x MMR

Ach ja Gesamtamerika ca 800 Mio Einwohner.
Österreich 8 Mio.

Coburg mit ca 1.400 Masernfällen ca 135.000 Einwohner

Quelle:
http://www.paho.org/English/HVP/HVI/sne2405.pdf
[Zitatende]
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Weiter in der Meldung aus München:

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Früher hätten wesentlich mehr Mütter als heute
im Kindesalter selbst Masern durchgemacht und damit einen
lebenslangen Schutz vor der Erkrankung erworben, erläuterte
der Mediziner. "Diese Mütter konnten ihren Babys erstklassige
Antikörper mitgeben, die sie im kritischen ersten Lebensjahr
vor Masern schützten."
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Im Berlin der zwanziger Jahre hatte fast jede Mutter diesen "Schutz", von dem
Steffen Rabe spricht. Dieser Schutz ist so "gut", daß in den Jahren 1922, 1923,
1924, 1925 trotzdem 325 Kinder starben. Ein bemerkenswert guter Schutz,
fürwahr...

Weiter in der Meldung:

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Geimpfte Mütter verfügten dagegen nur über einen "Immunschutz
zweiter Klasse", den sie in der Schwangerschaft an ihre Babys weitergeben.
"Die gestiegene Masern-Erkrankungshäufigkeit bei Säuglingen ist eine
unmittelbare Folge der Impfpolitik", so Rabe.
-------------------------------------------------------------------------------

Auch das ist so nicht wahr.

-------------------------------------------------------------------------------
Die letzte Entscheidung über die Teilnahme eines Kindes an einer
"Masern-Party" liegt nach Auffassung des Mediziners immer bei
Eltern. "Wenn Eltern zu mir in die Praxis kommen, kläre ich sie
über die Risiken einer Ansteckung genauso auf wie über das Risiko
einer Impfung", erläuterte Rabe.
-------------------------------------------------------------------------------

Auch das ist so nicht wahr.

-------------------------------------------------------------------------------
Natürlich scheide eine "Masern-Party" immer dann aus, wenn zum Beispiel
ein Baby in der betreffenden Familie lebt. Im Falle einer Masernerkrankung
rät der Kinderarzt zum völligen Verzicht auf fiebersenkende Mittel,
da diese das Komplikationsrisiko möglicherweise erhöhten. "Der
Patient braucht vielmehr vor allem Ruhe und Schonung."
-------------------------------------------------------------------------------

Sehr weit weg von den "Masern-Partys" ist Rabe demnach wohl nicht. Und er will
das magische Fieber...

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Die Krankheit sei mit klassischer Homöopathie in vielen Fällen
gut zu behandeln.
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Immerhin macht Rabe nicht die pauschale Behauptung, ALLE Krankheiten seien mit
Homöopathie behandelbar.

Aber auch Rabe hetzt gegen das Impfen:

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Rabe widersprach der Auffassung Schnappaufs, wonach das Risiko von
Nebenwirkungen nach einer Masernimpfung gegen Null tendiere. "Es kommt
nach dem Impfen häufig zu Fieber, sogar zu Fieberkrämpfen, selten
auch zu Hirnhautentzündung", sagte der Facharzt. "Auch beim
frühkindlichen Autismus im Zusammenhang mit Masernimpfungen gibt es
irritierende Studienergebnisse." Die Masernimpfung ist nach
Überzeugung Rabes im Hinblick auf Nebenwirkungen eine der
problematischsten unter den empfohlenen Schutzimpfungen. Die Risiken von
Impf-Nebenwirkungen würden in Deutschland unzureichend erfasst,
kritisierte er. "Vielleicht ist dies ja auch politisch nicht ungewollt."

© dpa Meldung vom 08.06.2005 11:17 Uhr
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Selbst wenn ALLE Impflinge nach der Impfung Fieber bekämen, wäre das RISIKO
gering. Der Haken bei der Darstellung ist der Gebrauch des Wortes "Risiko".

"Risiko" ist die Wahrscheinlichkeit, daß etwas ERNSTHAFTES geschieht. "Risiko"
ist NICHT die Wahrscheinlichkeit, daß überhaupt etwas geschieht.

Verglichen mit den Komplikationen durch die ECHTE Masern-Infektion, die zum
Beispiel bei der beobachteten Gruppe in Coburg bei 28 Prozent der Fälle
auftraten, sind die Komplikationen der ABGESCHWÄCHTEN Impfmasern DEUTLICH
geringer. Eben DESHALB wird ja geimpft, WEIL die Komplikationen geringer sind!

Der bayerische Gesundheitsminister Werner Schnappauf ließ sich nicht bluffen und
konterte:

http://www.pressrelations.de/new/standard/result_main.cfm?aktion=jour_pm&comefrom=scan&r=193068
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PRESSEMITTEILUNG: 08.06.2005 | 17:07 UHR |
BAYERISCHES STAATSMINISTERIUM FÜR UMWELT (STMUGV)

Zur dpa-Meldung 'Homöopathen lehnen Masern-Partys nicht ab'

Als 'nicht den Tatsachen entsprechend' wies Bayerns
Gesundheitsminister Werner Schnappauf die Behauptungen zurück, dass
die Masern-Impfung im Hinblick auf die Nebenwirkungen eine der
problematischsten unter den empfohlenen Schutzimpfungen sei.

München, 08. Juni 2005 - Als 'nicht den Tatsachen entsprechend' wies
Bayerns Gesundheitsminister Werner Schnappauf die Behauptungen zurück,
dass die Masern-Impfung im Hinblick auf die Nebenwirkungen eine der
problematischsten unter den empfohlenen Schutzimpfungen sei.
Schnappauf: 'Die Statistik spricht eine eindeutige Sprache für die
Masern-Schutzimpfung. Das Risiko, durch die Impfung schwer
beispielsweise an einer Hirnentzündung zu erkranken, kommt statistisch
bei einer Million Impfungen einmal vor. Ohne Impfung hingegen verläuft
die Masern-Erkrankung im Schnitt bei jedem Tausendsten sehr schwer und
kann in einer tödlichen Hirnentzündung enden.'

Im Vergleich zu anderen Impfungen besteht bei der Masernimpfung keine
auffällig höhere Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen. Nur in wenigen
Fällen können mit der Impfung Nebenwirkungen wie Fieber, Rötung am
Oberarm oder masernähnlicher Hautausschlag verbunden sein. Die Impfung
wird nur durchgeführt, wenn der Impfling gesund ist und sein
Immunsystem gut arbeitet. Einen Ungeschützten kann die Erkrankung
jederzeit treffen, also auch in Phasen, in denen er schon geschwächt
ist.

Weitere Informationen: http://www.gesundheit.bayern.de
-------------------------------------------------------------------------------

Wenige Monate später, im Oktober 2005, schreibt Steffen Rabe in einem Brief an
die "Süddeutsche Zeitung":

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folgenden Leserbrief, bezogen auf Ihren Artikel "Schutz ohne
Spätfolgen- (SZ Wissen, 19.10.05), bitte ich Sie zeitnah zu
veröffentlichen:

"Dass die SZ ungeachtet ihrer sonst differenzierten und kritischen
Attitüde beim Thema Impfen eine durchgehend befürwortende, ja
teilweise moralisierend-drängende Haltung zum journalistischen A
priori erklärt hat, konnte dem geneigten Leser Ihrer Zeitung schon in
der Vergangenheit kaum entgehen. Neu ist, das dieser Setzung auch
journalistische Grundregeln im Umgang mit zitierten Quellen geopfert
werden.

Der Artikel von Werner Bartens vermittelt, von der Überschrift bis zum
Fehlen des beim Zitieren von Quellen üblichen Konjunktivs eine
Sicherheit in der Erkenntnis, die der dürftigen Qualität der
Datenlage, die Demicheli zusammenfasst nicht entspricht. In einer 2003
erschienenen Literaturübersicht zum gleichen Thema kam dieser zum
Ergebnis, dass die Erfassung der Impfstoffsicherheit bezüglich der
MMR-Impfung insgesamt völlig unzureichend ("largely inadequate-) sei"
eine solche Datenqualität verbietet apodiktische Äußerungen wie sie im
SZ-Artikel zu lesen sind, das recherchieren und zitieren einer solchen
erheblichen Verständnishilfe der Cochrane-Veröffentlichung sollte
journalistischer Standard sein.

Im Vergleich zu diesem Lapsus sind die anderen im Artikel enthaltenen
- nennen wir es: Ungenauigkeiten Bartens' fast nebensächlich: das
Risiko einer Hirnentzündung im Kindesalter liegt nach Masern bei ca.
1 zu 10.000 (nicht bei 1 zu 500 - 1000), das Risiko einer
Hirnhautentzündung nach der Impfung bei ungefähr 1 zu 10.000, das
einer chronischen Hirnentzündung (SSPE) nach Impfung bei ca. 1 zu
einer (nicht fünf) Millionen und die gefürchtete chronische
Hirnentzündung nach Masern gefährdet vor allem Säuglinge geimpfter (!)
Mütter (und ist damit mittelbare Folge unserer Impfpolitik...).

Wir werden der Komplexität der Materie und dem Informationsbedürfnis
in der Entscheidung stehender Eltern durch tendentiös-vereinfachende
Berichterstattung nicht gerecht - diese Qualität von Information
erhalten Eltern schon jetzt im Überfluss von beiden (!) Seiten der
hochpolarisierten (und oft polemisierenden) Impfdiskussion. Die SZ
sollte die Chance, hier ganz in ihrem sonstigen journalistischen
Geiste so objektiv wie möglich zu informieren, um den Lesern eine
eigene Meinungsbildung zu ermöglichen, nicht leichtfertig verspielen."

Dr. Steffen Rabe,

Facharzt für Kinderheilkunde und Jugendmedizin
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Rabe's Aussagen sind nicht haltbar.

Wer ist Rabe, daß er so agiert? Antwort: Steffen Rabe ist einer der Anführer der
deutschen Homöopathen-Szene. Zusammen mit Martin Hirte, und Stefan
Schmidt-Troschke schrieb er vor wenigen Wochen einen Leserbrief an die
"Süddeutsche Zeitung", denn diese hatte unter anderem geschrieben:

http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/306134
(Hervorhebungen von mir)
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SZ - Leben- 14.05.2006

Epidemie der Fahrlässigkeit: Die Rückkehr der Masern

Weil viele Eltern impfmüde sind, können sich die Masern in
Deutschland wieder ausbreiten

Im Sommer 2002 blickten Urlauber mit dem Reiseziel Italien
verunsichert in Richtung Süden. Schuld an dieser Beunruhigung war
nicht etwa eine heraufziehende Schlechtwetterfront. Sorgen
bereiteten viel mehr Meldungen über eine grassierende
Masern-Epidemie, die in der Provinz Campagna sowie in der Region
um Neapel wütete und in deren Verlauf mehr als 20 000 Menschen
erkrankten sowie mehrere Kinder starben. Wie sich herausstellte,
war nicht einmal jeder zweite Bewohner der betroffenen Gebiete
gegen Masern geimpft.

Mangelnder Impfschutz hat vier Jahre später auch hier zu Lande
die Ausbreitung von Masern forciert. Seit Jahresbeginn erkrankten
vor allem entlang des Niederrheins, so in Duisburg,
Mönchengladbach und dem Kreis Wesel, etwa 1100 Menschen an der
Krankheit.

160 davon mussten mit Lungen- und schweren Mittelohrentzündungen
in Krankenhäusern behandelt werden.

Ein siebenjähriges Mädchen leidet nach einer Gehirnentzündung
dem behandelnden Arzt zufolge an "Wissensverlusten und
Konzentrationsstörungen" und muss wohl in eine Förderschule
wechseln.

Als ernst wurde der Zustand eines Jugendlichen und einer jungen
Frau bezeichnet.

Insbesondere Schüler im Alter zwischen 10 und 19 Jahren
infizierten sich mit dem Virus, ...

[...]

Für die rasche Ausbreitung der
Krankheit gibt es einen einfachen Grund: 97,5 Prozent der
Erkrankten waren nicht gegen Masern geimpft. In Duisburg ist
bisher nur jeder zweite Einwohner ausreichend immunisiert.
Bundesweit liegt die Quote bei der Erstimpfung bei 93,3 Prozent.

Nur 65,7 Prozent der Bundesbürger besitzen jedoch die für einen
ausreichenden Schutz vor einer Ansteckung erforderliche zweite
Impfung. Da half es auch nicht, dass die Behörden in der
Ruhrgebietsstadt Schulen und Kindergärten vorübergehend schlossen
und ein Impfmobil auf Marktplätze schickten. Jahrelang Versäumtes
ließ sich so schnell nicht aufholen.

[...]
-------------------------------------------------------------------------------

Darauf dieser Leserbrief "An die Redaktion der Süddeutschen Zeitung":

(Hervorhebungen von mir)
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From: Martin Hirte
To: ***@sueddeutsche.de
Sent: Wednesday, May 17, 2006 5:13 PM

Dr. med. Martin Hirte
Kinderarzt
Leopoldstr. 68
80802 München

An die Redaktion der Süddeutschen Zeitung
Abt. Leserbriefe

Leserbrief zu Ihren Artikeln

"EPIDEMIE DER FAHRLÄSSIGKEIT", "UNVERANTWORTLICHE MYTHEN" und
"ANSCHNALLEN IST AUCH PFLICHT" vom 15. Mai 2006

Sehr geehrte Damen und Herren,

alle Jahre wieder gibt es großformatige Artikel in der Deutschen
Tagespresse zum Thema Masern. Impf-Hardlinern wird großzügig
Platz eingeräumt, vor dem geneigten Leser ihre
ordnungspolitischen Vorstellungen von Impflicht auszubreiten oder
zu Anzeigenkampagnen gegen angeblich untätige Behörden
aufzurufen. Dem Leser wird das Gefühl vermittelt, es bestünde im
Fall der Masern ein bedrohlicher volksmedizinischer Notstand.

Sicher gehören die Masern zu den schwereren Kinderkrankheiten,
und es gibt in seltenen Fällen bedrohliche Komplikationen wie
Lungenentzündung oder Gehirnentzündung. Noch kann jedoch niemand
mit Sicherheit sagen, ob der Versuch der Ausrottung durch
generelle Impfprogramme auch langfristig zu einer günstigeren
Situation führt: Ein Teil der Geimpften bleibt ohne Schutz oder
verliert nach Jahren den Impfschutz wieder, so dass künftig mit
Epidemien unter Erwachsenen gerechnet werden muss, die besonders
stark zu Komplikationen neigen.

Die schwerste und immer tödliche Masernkomplikation SSPE ist
sogar in Folge der Impfung häufiger geworden: Geimpfte Mütter
geben ihren Säuglingen nur noch einen minderwertigen Nestschutz
mit, so dass diese schon im ersten Lebensjahr an Masern erkranken
können, was häufiger als nach einer späteren Erkrankung zur SSPE
führt.

Des Weiteren gibt es Anhaltspunkte dafür, dass durch die Impfung
zwar die Gehirnentzündung durch das Masernvirus seltener wird,
die Gesamtzahl schwerer Gehirnentzündung in der Bevölkerung
jedoch gleich bleibt, weil andere Viren die entstandene Lücke
auffüllen.

Wir möchten nicht die Masernimpfung als solche kritisieren. Die
gegenwärtige Impfkampagne jedoch, mit der um jeden Preis die über
95%ige Durchimpfung im Kindesalter durchgesetzt werden soll,
bringt es mit sich, dass die Bevölkerung nicht mehr objektiv über
die Impfung und ihre möglichen Folgen informiert wird. Da werden
die Masernkomplikationen ins Groteske übertrieben (Hartmann:
"SSPE tritt bei jedem tausendsten Infizierten auf"), und es wird
behauptet, es gäbe so gut wie keine Impfnebenwirkungen. Dabei ist
es allgemein bekannt, dass systematische Untersuchungen zu
Nebenwirkungen von Impfungen nicht durchgeführt wird, dass das
diesbezügliche deutsche Meldewesen völlig zusammengebrochen ist
und dass das zuständige Paul-Ehrlich Institut die spärlich
eingegangenen Meldungen von Impfnebenwirkungen weder laufend noch
detailliert veröffentlicht.

Der Vorsitzende der deutschen Impfkommission STIKO Heinz-Josef
Schmitt hetzt Ihrem Bericht nach Eltern dazu auf, Politiker und
Gesundheitsämter im Falle der Masernepidemie wegen "fahrlässiger
Körperverletzung" anzuzeigen. Eine Institution, deren
Vorsitzender Impfkampagnen mit den juristischen Dampfhammer
durchführt, disqualifiziert sich selber und vertritt
offensichtlich nicht die Interessen mündiger Bürger, die einen
Anspruch auf differenzierte Informationen haben. Eine
Impfkommission, die regelmäßig wichtige und weit reichende
Empfehlungen herausgibt, sollte von unabhängigen und
dialogbereiten Kräften besetzt sein.

Dr. med. Martin Hirte
Kinderarzt
Leopoldstr. 68
80802 München

Dr.med. Steffen Rabe
Kinderarzt
Offenbachstr. 9
81245 München

Dr.med. Stefan Schmidt-Troschke
Kinderarzt
Ärztlicher Direktor des Gemeinschaftskrankenhauses Herdecke
Gerhard-Kienle-Weg 4
58313 Herdecke

für den Verein "Ärzte für eine individuelle Impfentscheidung"
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Korrekte wissenschaftliche Fakten? Keine, dafür Hetze gegen die Impfung:
"Wir möchten nicht die Masernimpfung als solche kritisieren. Die gegenwärtige
Impfkampagne jedoch, mit der um jeden Preis...

Und dann gleich mit DREI Ärzten als Absender... Aber die "Süddeutsche Zeitung"
läßt sich nicht bluffen.

Das war VOR dem 109. Deutschen Ärztetag in Marburg. NACH diesem 109. Deutschen
Ärztetag sah die Welt anders aus, wie der oben genannte Martin Hirte feststellt
(und nicht nur er...):

(Hervorhebungen von mir)
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From: Martin Hirte
To: Individuelle Impfentscheidung
Sent: Saturday, May 27, 2006 12:13 PM
Subject: [IIE] Deutscher Ärztetag Impfpflicht etc.

Liebe KollegInnen,

auf dem Deutschen Ärztetag wurden, wie mir Hermann Gloning
mitteilte, drastische Entschlüsse zum Impfen gefasst, die unter
http://www.bundesaerztekammer.de/30/Aerztetag/109_DAET/
03Beschluss/Beschluss109DAET.pdf
abzurufen sind.

Die Beschlüsse betreffen u.a.:

1. Die Pflichtimpfung gegen Masern: "Der Deutsche Ärztetag
fordert die Bundesregierung auf, umgehend die Masernimpfung in
Deutschland nach 20 Abs. 6 Infektionsschutzgesetz (IfSG) als
eine Pflichtimpfung vorzusehen."
(Beschluss Nr. 10)

2. Maßnahmen gegen Ärzte, die sich gegen Impfungen aussprechen :
"Der Deutsche Ärztetag fordert die Ärztekammern auf, zu prüfen,
ob gegen Ärzte, die sich explizit und wiederholt gegen empfohlene
Schutzimpfungen nach 20 (3) Infektionsschutzgesetz (IfSG)
aussprechen, berufsrechtliche Schritte eingeleitet werden können,
da sie mit ihrem Verhalten gegen das Gebot der ärztlichen
Sorgfalts- und Qualitätssicherungspflicht verstoßen."
(Beschluss Nr. 11)

3. Aufnahme in Gemeinschaftseinrichtungen nur noch bei
vollständigem Impfzeugnis: "Der Deutsche Ärztetag fordert die
zuständigen Länderministerien auf, die notwendigen
Rechtsbestimmungen zu erlassen, dass in
Gemeinschaftseinrichtungen, wie Kindergärten und Schulen, nur
Kinder aufgenommen werden dürfen, die einen vollständigen
Impfstatus entsprechend den nach 20 (3) IfSG von den obersten
Landesgesundheitsbehörden öffentlich empfohlenen Schutzimpfung
dokumentiert vorweisen können; es sei denn nach ärztlichem bzw.
amtsärztlichem Urteil ist eine Impfung bei dem Kind oder
Jugendlichen kontraindiziert."
(Beschluss Nr. 12)

"Der 109. Deutsche Ärztetag fordert die zuständigen Ministerien
der Bundesländer auf, eine vollständig erfolgte Durchimpfung von
Säuglingen und Kleinkindern entsprechend den aktuellen
Empfehlungen der Ständigen Impfkommission (STIKO) zur
Voraussetzung für die Aufnahme in überwiegend staatlich
finanzierten Kinderkrippen und Kindergärten zu machen und diese
in dem künftigen Präventionsgesetz auch gesetzlich zu verankern."
(Beschluss Nr. 13)

Alle Beschlüsse wurden mit großer Mehrheit gegen einige wenige
Gegenstimmen angenommen, in der Akademie für Kinder- und
Jugendmedizin waren sie einstimmig vorbereitet und unterschrieben
worden. Federführend waren Prof. Kunze (München Großhadern),
Prof. Mau (ehemaliger DGKJ-Präsident) und Prof. Leupold (Stellv.
Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendmedizin
des Universitätskliniku*ms Dresden und Mitglied der sächsischen
Impfkommission, die derzeit durch besonders weitreichende
Impfempfehlungen auffällt).

Von Kollegenseite weht künftig also ein schärferer Wind

Martin Hirte
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Auf die Beschlüsse des Ärztetages komme ich noch zurück.

Die Tarnung Verein "Ärzte für eine individuelle Impfentscheidung"

Hier die in der Web-Site des Vereins "Ärzte für eine individuelle
Impfentscheidung" öffentlich angegebenen Mitglieder:

http://www.individuelle-impfentscheide.de/mitglieder.htm
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Mitglieder

Herr Jun R. Adelt Aachen
Herr Dr.med. Bernhard Ahlborn München
Frau Gabriele Albrecht Alfter
Herr Dr.med. Lisa Arndt Berlin
Herr Dieter Ast Korbach
Frau Cornelia Bajic Remscheid
Herr Dr.med. Daniel Beha Amberg
Herr Carsten Behrens Ahrensburg
Herr Dr.med.dent. Norbert Baltes Balingen-Weilstetten
Herr Dr.med. Hartmut Baltin Aschau i. Chiemgau
Herr H.J. Balzat Herdecke
Frau Dr.med. Barbara Barchert Oberammergau
Herr Dr.med. Hartwig Barthel Bad Oldesloe
Frau Dr. Inge Bartke-Anders Berlin
Frau Dr.med. Ulrike Bartram Hochberg
Frau Erika Bauer Bergisch-Gladbach
Frau Nicola Baumeister Herdecke
Frau Renate Baumgärtner-Schuster Stuttgart
Herr Dr. med. Paolo Bavastro Filderstadt
Frau Dr.med. Christine Bäumler München
Herr Michael Beck Bochum
Herr Dr.med. Andreas Becking Wickede / Ruhr
Herr Dr.med. Christoph Beckmann Köln
Frau Katrin Beckmann Witten
Herr Dr.med. Ulf-Jürgen Beckmann Stuttgart
Herr Dr.med. Wolf Bergmann Freiburg
Frau Mechtild Bischof Herdecke
Frau Dr.med. Susanne Bischoff Ahrensburg
Frau Dr.med. Ulrike Bischoff Egestorf
Frau Dr.med. Cornelia Blaich-Czink Heilbronn
Frau Dr.med. Petra Blum Tegernsee
Herr Dr.med. Johannes Bockemühl Neuenweg
Herr Andreas Boecker Flemhude
Herr Carsten Böttcher Bochum
Frau Dr.med. Christiane Bonhage Herdecke
Herr Guido Bonrath Bendorf
Herr Franz Bonsch Freiburg
Frau Dr.med. Dorothea Brauss Heidelberg
Herr Dr. med. Thomas Breitkreuz Herdecke
Frau Dr.med. Cornelia Buldmann Bielefeld
Herr Dr.med. Jörn Buldmann Bielefeld
Herr Dr.med. Nikolaus Butin Hamburg
Frau Leila Butschko Aichtal
Herr Dr. Peter Büttner Memmingen
Herr Peter Buwalda Dortmund
Frau Dr.med. Christane Clauder Ebersbach
Frau Dr.med. Barbara Czech Lübeck
Herr Dr.med. Timo Czech Lübeck
Frau Dr.med. Angelika Dahmen Berlin
Frau Dr.med. Ingeborg Dannecker Bayreuth
Frau Dr.med. Dauenhauer Flein
Herr Carlos de Quero Essen
Herr Dr.med. Jost Deerberg Hamburg
Frau Dr.med.Dr.phil. Lore Degeller Konstanz
Frau Dr.med. Manuela Deupmann-L?szlop Köln
Frau Dr.med. Claudia Dinkelacker Stockelsdorf
Herr Dr.med. Norbert Disterheft Neuwied (Engers)
Frau Dr.med. Gabriele Dobmann-Murrmann Nürnberg
Herr Dr.med. Arnulf Donath Jena
Frau Dr.med. Jutta Draeger Köln
Herr Richard Ernst Drexel Hamburg
Herr Henryk Dykier Essen
Herr Dr.med. Jenö Ebert Neusäß
Frau Sabine Ehringfeld Kirchheim
Herr Rüdiger Eichholz Filderstadt
Herr Dr. Christine Eick Frücht
Frau Dr. Catherine Eimer Herxheim
Herr Dr.med. Henning Elsner Bendorf-Stromberg
Herr Dr.med. Joachim Engel München
Herr Christian W. Engelbert Zeven
Herr D.med. Rainer Etzel Possenhofen
Herr Dr.med. Wolfram Faber Stuttgart
Frau Dr.med. Fabri-Richters Wiesbaden
Herr Dr.med. Ulrich Fackert Heidelberg-Kirchheim
Herr Dr.med. Klaus Fees Dreihausen
Herr Dr.med. Manfred Feix Wangen i.A.
Frau Nicola Fels Krefeld
Herr Dr.med. Tillman Fellmer Schwerte
Frau Dr.med. Barbara Fersch Dachau
Frau Christiane Fiedler Stuttgart
Herr Dr.med. T. Finkenrath Wuppertal
Herr Peter Fischer-Wasels Dortmund
Herr Dr.med. Herbert Flaskamp Wasserburg
Frau Annegret Fleckner Baldham
Herr Dr.med. M. Freiherr v. Ungern-Sternberg Detmold
Herr Dr. Matthias Freutsmiedl Filderstadt
Herr Dr.med.Dr.med.dent. Andreas Fried Berlin
Herr Dr.med. Karl-Heinz Friese Weil der Stadt
Frau Hedda Friesland Münster
Herr Dr.med. Karl Fromme Coburg
Herr Peter Frommherz Riepsdorf
Frau Dr.med. Elisabeth Gabka-Heß Berlin
Herr Dr.med. Martin Gailhofer Eichstätt
Herr Dr.med. Johannes Gantner Schwäbisch Gmünd
Herr Dr.med. Hans Garten München
Herr Dr.med. Karl-Heinz Gebhardt Karlsruhe
Frau Andrea Gemringer Berlin
Herr Dr.med Andreas Gentner Aachen
Herr Dr.med. Matthias Girke Berlin
Frau Dr.med. Michaela Glöckler Dornach
Herr Dr.med. Martin Gmeindl Herdecke
Herr Dr.med. Stefan Görnitz Straubing
Frau Birgit Goetze Bremerhaven
Herr Dr.med. Hubert Gomer Stutensee-BL
Herr Jens-Uwe Goos Bochum
Frau Sabine Goos Herdecke
Frau Tatjana Grah Berlin
Frau Dr.med. Heike Groh Miesbach
Frau Dr.med. Margit Greger Friedberg
Herr Dipl.-Med. Jörg Großer Dresden
Herr Dr.med. Thomas Güdelhöfer Bielefeld
Herr Horand Gugg Filderstadt
Frau Sabine Güldenring Dresden
Herr Dr.med. Doris Günther Walldorf
Herr Dr.med. Roland Günther Walldorf
Frau Maria Gutmann Kulmbach
Herr Dr.med. Johannes Gutsch Gevelsberg
Herr Dr.med. Ulrich Haag Kirchheim am Ries
Frau Ursula Haberland Rheinstetten
Herr Dr.med. Klaus Hadamovsky Flensburg
Frau Dr.med.dent. Dorothee Häntjes Wachtberg
Herr Dr.med. Lothar Hahn Wetzlar
Herr Dr.med. Leonhard Haller Bornheim
Herr Dr.med. Eberhard Hander Duisburg
Herr Ulrich Hartmann Grafrath
Herr Andreas Hauptmann Hamm
Herr Dr.med. Gerhard Hauser Essen
Frau Dr.med. Eva Held Wuppertal
Herr Peter Helms Hamburg
Herr Dr.med. Bernhard Henneka Berlin
Herr Dr.med. Albrecht Herrmann Lübeck
Frau Dr.med. Almut Hildebrandt Bochum
Frau Dr.med. Dörte Hilgard Herdecke
Frau Annette Himmelstoß Kirchheim u.T.
Herr Dr.med. Martin Hirte München
Herr Dr.med. Wolfgang ho*rter Stuttgart
Herr Dr.med. Dirk Hofbauer Pforzheim
Frau Dr.med. Ute Hoffmann Karlsruhe
Herr Andreas Hofinga Ottersberg
Frau Bettina Hofinga Herdecke
Frau Barbara Hofinga Ottersberg
Herr Dr.med. Lothar Hollerbach Heidelberg
Herr Dr.med. Gernot Homeyer Ulm
Herr Dr.med. Hartmut Horn Reutlingen
Frau Dr.med. Lore Hösl Sulzbach-Rosenberg
Herr Dr.med. Max Hösl Sulzbach-Rosenberg
Herr Heinz Huber Calw
Herr Dr. Roman Huber Freiburg
Frau Christine Hug Freiburg
Herr Dr.med. Armin Husemann Stuttgart
Frau Dr.med. Emmi Husemann Ostfildern
Herr Dr.med. Friedwart Husemann Gräfling b. München
Herr Dr.med. Godhard Husemann Stuttgart
Herr Wolfgang Hüttner Coburg
Frau Dr.med. Christa Jacobsthal St. Peter
Herr Christoph Johannsen Haan
Herr Christoph Junge Herdecke
Herr Dr.med. Bernhard Karcher Lahnstein 2
Herr Dr. Markus Karutz Köln
Frau Dr. Renate Karutz Köln
Herr Dr.med. Heimar Kauer Konstanz
Frau Annette Kaufmann Bremen
Frau Marina Kayser-Springorum Isernhagen
Herr Michael Kehrle-Seiler Waiblingen
Herr Dr.med. Christian Kern Hamburg
Herr Wolfgang Kersten Engelberg
Herr Dr. Eva Kiesgen Obing
Herr Dr. Reinhard Kindt Hannover
Frau Dr.med. Sibylle Klein Gaienhofen-Horn
Herr Dr.med. Gottfried Klemp Krefeld
Frau Dr.med. Jutta Klimpel Hamburg
Herr Thomas Klimpel Hamburg
Herr Dr.med. Andreas Knieß Hamburg
Frau Erika Knittel Neu-Isenburg
Herr Dr.med. Michael Knoch Berlin
Frau Dr.med. Ulla Köhle Esslingen
Herr Dr.med. Bodo Köhler Freiburg i. Br.
Frau Elisabeth Köhler Bassum-Neubruchhausen
Frau Sylvia Köhler Buchenbach
Herr Dr.med. Harry F. König Karlsruhe
Frau Dr.med. Birgit Köppl Pettendorf
Herr Sebastian Kolben Witten
Frau Friederike Kollewijn Berlin
Herr Wolfgang Krahne Köln
Herr Dr.med. H.-P. Krause Wuppertal
Herr Johannes Krebs Herxheim
Herr Dr.med. Manfred Krüger Wetzlar
Herr Dr.med. Gottwalt Kuhn Hamburg
Herr Dr.med. Karl-Reinhard Kummer Karlsruhe
Herr Prof.Dr.med. Hans Christoph Kümmel Herdecke
Frau Dr.med. Susanne Kunz Landau
Herr Dr.med. Bernd Labonte Herdecke
Herr Dr.med. Nikolaus Landbeck Hinterweidenthal
Herr Jean P. Lange Lauffen/N.
Herr Dr.med. Alfred Längler Herdecke
Herr Dr.med. Eckard von Laue Pforzheim
Herr Dietrich Lehmann Filderstadt
Frau Dr.med. Gerda Lemmerhirt Cuxhaven
Herr Viktor Lerke Prien
Frau Dr.med. Astrid Lindberg Nürnberg
Frau Dr.med. Andrea Lindner Heidenau
Herr Thomas Linke Berlin
Frau Bettina Lohn Stourbridge, West Midlands GB
Herr Dr.med. Matthias Lohn Filderstadt
Frau Dr.med Brigitte von Lorentz Tübingen
Herr Dr.med. Harry von Lorentz Tübingen
Herr Bernhard Luft Mainz
Herr Dr.med. Th. Lukowski München
Frau Heike Lummerzheim Herdecke
Frau Dr.med. Babrara Lunau Hamburg
Herr Georg Lunau Hamburg
Frau Dr.med. Gabriele Lutz Witten
Herr Dr.med. Christian Maaß Herborn
Herr Dr.med. M. Maasz Schlitz-Sassen
Frau Dr.med. Annemarie Maceiczyk Metten
Herr Dr.med. Alfons Macke Bruckmühl
Herr Dr.med. Rene Madeleyn Filderstadt
Frau Dr.med. Rita Maoz Kiel
Herr Dr.med. Bartholomeus Maris Krefeld
Herr Dr. H. Markmann Niefern-Öschelbronn
Herr Dr. med. Norbert Martzog Filderstadt
Herr Dr. med. Heiner Mast Berlin
Prof. Dr. med. Peter F. Matthiessen Herdecke
Herr Ulrich Meier Evessen
Herr Dr. med. Christoph Meinecke Berlin
Herr Dr. med. Hansjörg Meining Witten
Frau Iris Mellenthin - Fried Berlin
Frau Dr.med. Maria Melzer Freising
Frau Dr. med. Claudia Mente Goslar
Herr Dr. Harald Merckens Bad Liebenzell
Herr Dr. med. Michael Mertner Münster
Frau I. Metz Neustadt
Herr Franz Meyer Püttlingen-Köllerbach
Frau Karin Michael Herdecke
Herr Dr. med. Christoph Michels Stuttgart
Herr Peter Milek Herdecke
Frau Dr. Inge Mittag Bremen
Herr Dr. Hans Kaspar Mittelstrass Filderstadt
Herr Dr.med. Jürgen Möller Hannover
Herr Dr. med. Uwe Momsen Herdecke
Frau Dr. med. Elke Müller Esslingen
Herr Dr. med. Franz-Josef Müller Krefeld
Frau Dr. med. Karin Musielski Berlin
Frau Dr. med. Barbara Mutschler Wiesbaden
Herr Dr. med. univ. Wiggo Nobbe Stuttgart
Frau Dr. med. Jutta Nötges-Borgwardt Lüneburg
Frau Silvia Nuvoloni-Buhl Graßaitingen
Herr Dr. med. Ruprecht Olbeter Reichshof
Frau Dr. med. Doris Ossapofsky Radebeul
Herr Dr. med. Andreas Ossapofsky Radebeul
Frau Barbara G. Otter-Theiling Bünde
Frau Dr. med. Ingrid Parr Kaiserslautern
Herr Dr. med. Andreas Pauw Erwitte
Herr Hermann Peiffer Boll-Bad Boll
Frau Dr. med. Angela Peltzer Stuttgart (West)
Frau Dr. Irene Peltzer Lörrach
Herr Dr.sc.nat. Winfried Peteler
Frau Anja Peters Bordesholm
Herr Markus Peters Bordesholm
Frau Dr.med. Annette Petersen Flensburg
Herr Dr.med. Ulrich Petri Rosenheim
Herr Dr.med. Gerhard Pfeiffer Biebach
Frau Dr.med. Karin Pietschmann Ottersberg
Herr Dr.med. Walter Pohl Mannheim
Herr Dr.med. Mathias Poland Wehr
Frau Helen Proctor Hamburg
Herr Dr.med.Christian Pröll Linz, Österreich
Herr Dr.med. Wolfgang Pulß Kiel
Herr Dr.med. Steffen Rabe München
Herr Bert Raderschatt Großenkneten
Frau Dr.med. Angela Raestrup Steinfurt-Borghorst
Herr Dr.med. Thomas Rampp Essen
Herr Dr.med.Johannes Freiherr von Redwitz Boll
Frau Dr.med. Susanne Reubke Bornheim
Frau Erika Richter Marburg-Cappel
Herr Dr.med. Christoph Richter Leipzig
Herr Dr. med. Andreas Richter Haunetal - Holzheim
Frau Dr.med. Heidrun Rieger Bamberg
Herr Dr.med. Hartmut Rieß Niefern-Öschelbronn
Herr Dr.med. Sebastian Rinn Reutlingen
Herr Dr.med. Wolfgang Rißmann Buchenbach bei Freiburg i. Brsg.
Herr Andreas Rivoir Niefern-Öschelbronn
Frau Dr.med. Ingrid Röckelein Steinen
Frau Dr.med. Angelika Rode Diessen
Herr Frank Ruijl Lüneburg
Herr Dr.med. Werner Sameith Freiburg i. Br.
Frau Dr.med. Stefanie Sartorius Nürnberg
Herr Dr.med. Mathias Sauer Bad Liebenzell
Frau Dr.med. Gabriele Schaefermeyer Bremen
Herr Dr.med. Heinrich Schaefermeyer Bremen
Herr Christian Scheffer Berlin
Herr Dr. med. Dietmar Schelcher Bremen
Herr Dr.med. Thomas Schenkl Furth im Wald
Frau Barbara Schindewolf-Lensch Isernhagen
Herr Bernd Schlehufer Soltau
Herr Dr.med. Dietrich Schlodder Rosenfeld
Herr Dr.med. Arne Schmidt Herdecke
Frau Dr.med. Gisel Schmidt Kiel
Frau Claudia Schmidt-Troschke Herdecke
Herr Dr.med. Stefan Schmidt-Troschke Herdecke
Herr Dr.med. Michael Schneider Lahr
Herr Dr.med. Otfried Schneider Amerang
Frau Dr.med. Nicola Schneider Lahr
Herr Dr. med. Michael Schnur Dresden
Herr Ulrich Schram Reutlingen
Frau Dr.med. Hannelore Schraegle Bad Wildbad-Calmbach
Herr Dr.med. Christian Schuldt Osnabrück
Herr Dr.med. Horst Schulmayer Filderstadt
Frau Dr.med. Renate Schuster Stuttgart (West)
Herr Dr.med. Wolfgang Schuster Stuttgart (West)
Frau Angelika Schütze Herdecke
Herr Dr.med. Hans Schwaiger Salzburg
Herr Dr.med. Reinhard Schwarz Graz
Herr Dr.med. Norbert Schweig Saarbrücken
Herr Andreas Schweigstill Herdecke
Herr Dr.med. Michael Seefried Dresden
Frau Dr.med. Ute Seelig Freiburg
Frau Coelestine Sichelschmidt Borchen
Frau Christina Siebicke Lübeck
Herr Johannes Siebicke Lübeck
Frau Barbara Simon Berlin
Frau Dr. Cornelia Singer Weßling
Herr Georg Soldner München
Herr Markus Sommer München
Herr Dr.med. Klaus Sonnenberg Sinzig
Herr Dr. Hans-Georg Spannagel Stuttgart
Frau Dr.med. Renate Späth München
Frau Dr. Anne Steinmüller Berlin
Herr Martin-Günther Sterner Hagen
Frau Ulrike Steurer Hamburg
Herr Christoph von Stietencron Pforzheim
Herr Christoph Stolzenburg Marbach
Herr Dr.med. Johannes Storto Trier
Herr Dr.med. Gregor Sträter Münster
Frau Dr.med. Lioba Ströder-Blersch Hausham
Herr Dr.med. Christoph Tautz Herdecke
Frau Dr. Hannelore Thal Göttingen-Geismar
Herr Dr. med. Joachim Thiele München
Herr Dr.med. Nikolaus Thieme Freiburg i.B.
Herr Dr.med.Andreas Tilch Fraiburg
Frau Dr.med. Dagmar Traupe Miesbach
Herr Dr.med. Ernst Trebin Bamberg
Herr Dr.med. Anja Troje Bochum
Herr Dr.med. Thengis Tsouloukidse Berlin
Frau Dipl.Med. Karla Uhlig Chemnitz
Herr Dr.med. Bernhard Ulrich Saarbrücken
Herr Dr.med. Eberhard Urban Brakel
Frau Julia Veil Bad Liebenzell
Frau Dr.med. Kathryn Ventocilla Krefeld
Herr Dr.med. Hendrik Vögler Dortmund (Mitte)
Herr Dr.med. Walter von Gierke Leun-Bissenberg
Herr Dr.med. Heinrich von Hoff Hamburg
Herr Dr. H.B. von Laue Niefern-Öschelbronn
Herr Dr.med. H. Eckard von Laue Pforzheim
Herr Dr.med. Wessel von Loe Maulbronn
Frau Dr.med. Brigitte von Lorenz Tübingen
Herr Dr.med. Harry von Lorenz Tübingen
Herr Dr.med. M. Frhr.von Ungern-Sternberg Detmold
Herr Dr.med. Harald von Zimmermann Köln
Frau Dr.med. Sigrid Vormann Köln
Herr Dr.med. Andreas Wacker Mannheim
Frau Dr.med. Elisabeth Wagner Stuttgart
Herr Dr.med. Andreas Wagner Landsberg am Lech
Herr Dr.med. Peter Wagner Eggstätt
Frau Dr.med. Sabine Wallis Kiel
Herr Dr.med. Martin Wassermeyer Diessen / Ammersee
Frau Dr.med. Gisela Weber Kochel am See
Frau Dr. Monika Weber München
Herr Ingo Weckenmann Darmstadt
Frau Dr.med. Monika Wecker Berg.Gladbach
Herr Markus Wegner Freiburg
Frau Dr.med. Angelika Weidemann Ulm
Herr Dr.med. Karl Weiß Detmold
Herr Dr.med. Eckhard Wellmann Würzburg
Herr Dr. med. Jochen Welte Ravensburg, Württ.
Frau Dr.med. Dorothea Wemhöner Witten
Herr Dr.med. Günter Wemhöner Witten
Herr Dr.med. Rainer Widmann Ludwigsburg
Frau Dr.med. Ingrid Wilczek Gaißach
Herr Dr.med. Stefan Wild Stockach
Herr Dr.med. Berhard Wingeier Arleshorn
Frau Sonja Winkler Herdecke
Frau Renata Wispler Borchen
Herr Dr.med. Heinz Wolf Starnberg
Herr Dr.med. Wolfgang Zangl Bamberg
Frau Dr.med. Gabriele Zell Essen
Herr Dr.med. Roland Zerm Berlin
Frau Dr.med. Sonja Zinn Sindelfingen
Herr Andreas Zucker Salem

Weitere Mitglieder werden auf eigenen Wunsch nicht öffentlich genannt!
------------------------------------------------------------------------------

Wir erkennen nicht wenige davon wieder als Autoren von Büchern, als Dozenten,
als Lehrer und Hochschullehrer (Professoren!), als Ausbilder von Arzthelferinnen
und Krankenschwestern, und und und... Und, das zeige ich noch, als
Indoktrinatoren in Vereinen bei Kursen von Volkshochschulen etc, in denen bei
Eltern Angst vor dem Impfen eingeflößt wird.

Indoktrinieren GEGEN das Impfen tut Steffen Rabe auch in seiner eigenen
Web-Site, siehe diese Beispiele:

http://www.impf-info.de/Seiten/Wirkungen/WirkAllg.html
(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
impf-info.de Allgemein HiB Pneumokokken Masern Aktuelles

Was heißt Wirksamkeit einer Impfung

Auf der Grundlage dieser Evidenz werden dann Leitlinien für
ärztliches Handeln erstellt, die, um dem eigenen Anspruch gerecht
zu werden, eine Reihe von Kriterien erfüllen müssen:
so muss jede gute Leitlinie klar den Endpunkt, das Ziel der
Intervention definieren " dies ist, nach Sackett, dem Vater der
modernen EBM, in aller erster Linie "Schwerwiegende
Krankheitsverläufe mit Defektheilung oder Todesfolge zu
verhindern"

Dies deckt sich im Groben durchaus mit der Präambel der
STIKO-Empfehlung in der als Ziel formuliert wird: "den Geimpften vor
einer Krankheit zu schützen" (s. o.).

Erklärtes Ziel aktueller Impfprogramme und -strategien ist jedoch
zunehmend die Eradikation einer Erkrankung, am besten im globalen
Maßstab, Erfolgskriterium und Argumentationsgrundlage sind vor
allem Erregernachweise und die Häufigkeit von Serotypen, reine
Surrogatparameter also, die als kurzfristige "Ersatzziele" zunehmend
alleinig in den Mittelpunkt der Diskussion rücken.

Hinweise darauf, wie wenig diese Kriterien mit dem eigentlichen Ziel,
dem Schutz vor (schwerer) Erkrankung zu tun haben, gibt es zunehmend.
-------------------------------------------------------------------------------

http://www.impf-info.de/Seiten/Varia/Grippe/Grippe.html
(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
impf-info.de Über Grippeviren Vogelgrippe Killergrippe/Pandemie Impfung
Medikamente Sonstiges

Aktuelles Grippe 2006

Über Grippeviren

Die von Mensch zu Mensch übertragenen Influenzaviren werden
unterschieden in die Gruppe der Influenza A- und die der Influenza
B-Viren; darüber hinaus gibt es wie mittlerweile jedem bekannt
auch Grippeviren, die primär nicht Menschen, sondern z. B.
Geflügel befallen, wie die "aviäre Influenza- (Vogelgrippe).

Besonders die Influenza A-Viren verändern permanent ihr
"immunologisches Gesicht", so dass im Vorhinein nie sicher
feststeht, wie der für die kommende Saison verantwortliche
Erreger im Détail aussehen wird. Eine Klassifikation wird
international einheitlich nach den jeweiligen so genannten
"Hämagglutinin- (H)- und den "Neuraminidase- (N)-Eigenschaften
vorgenommen " hieraus resultieren dann die mittlerweile in aller Munde
befindlichen Virusbezeichnungen wie H3N2 oder H5N1.

Auf der Grundlage einer Vermutung, in welche Richtung diese
immunologischen Veränderungen ("Antigen-Shift") verlaufen
könnte und der darauf fußenden WHO-Empfehlung für die
Impfstoffzusammensetzung, die im Frühjahr eines jeden Jahres
veröffentlicht wird, beginnt die Produktion des spezifischen
Impfstoffes gegen menschliche Grippe Monate bevor erste
Erkrankungsfälle beobachtet und untersucht werden können.
Dieses Verfahren birgt ein großes Maß an Unsicherheit: so
war der für die Grippesaison 2003/2004 dann tatsächlich
verantwortliche Virus im in diesem Zeitraum verwendeten Impfstoff
schlicht nicht enthalten... .

Dessen ungeachtet wurde - man darf unterstellen wohl nicht zuletzt
aus ökonomischen Erwägungen, denn die Millionen von
Impfdosen waren bereits produziert - die flächendeckende Impfung
mit dieser Vakzine empfohlen, die Effektivität ließ,
wie zu erwarten war, zu wünschen übrig.
-------------------------------------------------------------------------------

Mein Vater erkrankte 1999 an einer Grippe und wurde dadurch zum Pflegefall. Eine
Impfung, hätte er sich impfen lassen, hätte dies mit großer Wahrscheinlichkeit
verhindern können.

Die Wahrheit kann man bei Homöopathen und Anthroposophen offensichlich nicht
erfahren. Die Wahrheit findet man an wissenschaftlich arbeitenden Lehrstühlen
von Hochschulen, so in der Universität Kiel. Dort heißt es im Lehrmaterial von
Professor Steinmann:

http://www.uni-kiel.de/immunologie/ag/steinmann/pharm2b.pdf
-------------------------------------------------------------------------------
Kinderimpfungen: Einwände und Argumente III

[Behauptung:] * "Andere, z.B. homöopathische Andere,
z.B. homöopathische Methoden können
Impfungen ersetzen

[Tatsache:] Es gibt keine alternative Prophylaxe.

[...]

Wirksamkeit der aktuellen Impfstoffe

Diphtherie: 87%-96%
Tetanus: > 90%
Pertussis: > 90%
Haemophilus influenzae type b (Konjugat): 94%-100%
Oral polio: 90%-100%
Masern: 90%-95%
Mumps: 90%-98%
Röteln: > 95%
Tuberkulose 0%-80% (BCG, Bacille Calmette-Gu?rin):
Typhus 70%
Cholera ?, stammabhängig
Influenza 40-80%
Pneumokokken ? 40%
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Patientin, 7 Jahre alt, was tun?

Eines der Mitglieder des Vereins "Ärzte für eine individuelle Impfentscheidung"
(siehe obige Liste) stellt eine Frage:

-------------------------------------------------------------------------------
From: "Dr. Werner Sameith" <Dr.Werner-***@t-online.de>
To: <***@yahoogroups.de>
Sent: Tuesday, June 20, 2006 10:11 PM
Subject: [IIE] An die Kinderärzte

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich betreue ein 7 jähriges Mädchen mit einer diskreten Aortenstenose
bei asymmetrischer Aortenklappe ohne Insuffizienzzeichen. Das Kind ist
normalerweise gesund und leistungsfähig. Nach Pertussis im November 2005
dauerte die Rekonvaleszenz bis zum April 2006. Inzwischen volle
Leistungsfähigkeit. Bei der im April durchgeführten
kinderkardiologischen Routinekontrolle, wies die Kollegin die Mutter
an, die Tochter unbedingt gegen Masern impfen zu lassen. Ausser der
üblichen Endokarditisprophylaxe bei eitrigen Infektionen etc., sind
sonst keine weiteren Vorsichtsmaßnahmen vorgesehen. Gibt es bei dieser
Diagnose ein erhöhtes Risiko bei Virusinfektionen, z.B. Masern??? Oder
wurde hier die Krankheit instrumentalisiert, um eigene Impfinteressen
durchzusetzen?
Hier wären mir fundierte Meinungen und Erfahrungen eine große Hilfe.

Danke und viele Grüße

Werner Sameith
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Faktum 1:
Ein Kind hat von November 2005 bis April 2006 Keuchheusten. Das sind 5 bzw 6
Monate. Mit einer absolut NICHT harmlosen Infektion. Das Kind hat 5 bzw 6 Monate
darunter gelitten. Vielleicht hatte es sogar Erstickungsanfälle...

Faktum 2:
Das Kind war nicht gegen Keuchhusten geimpft. Sonst hätte es ziemlich sicher
Keuchhusten NICHT bekommen.

Faktum 3:
Ziehen wir den (alten) Schweizer Impfplan des BAG (Schweiz, siehe oben) zu rate.
Der Standard-Impfstoff laut Plan des BAG ist einer gegen Diphterie, Tetanus und
Pertussis (Keuchhusten) (= DTP) gleichzeitig.

Damit folgt:

Faktum 4:
Das Kind ist nicht gegen Diptherie geimpft.
Das Kind ist nicht gegen Tetanus geimpft.

Faktum 5:
Das Kind ist nicht gegen Masern geimpft.

Faktum 6:
Der Standard-Impfstoff laut obigem Plan des BAG ist einer gegen Mumps, Masern
und Röteln (MMR) gleichzeitig.

Damit folgt:

Faktum 5:
Das Kind ist nicht gegen Mumps geimpft.
Das Kind ist nicht gegen Röteln geimpft.

Die DTP-Impfung hätte laut BAG-Plan möglichst früh, also ab dem 2. Lebensmonat
erfolgen müssen.

Die MMR-Impfung hätte laut BAG-Plan möglichst früh, also ab dem 12. Lebensmonat
erfolgen müssen.

Das Kind war also fast sein ganzes Leben gegen diese Krankenheiten NICHT
geschützt.

Laut Plan des BAG gibt es noch die Hib-Impfung und Polio-Impfung ("IPV").

Nehmen wir an, das Kind wäre dennoch entsprechend den Standard-Impfstoffen des
BAG wenigstens minimal geimpft. Dann wäre es, nachdem die anderen Impfungen
fehlen, wenigstens gegen Hib und Polio geimpft.

Nehmen wir als Gegenstück an eine "Impfung" nach Plan der Herrschaften Abonico
und Co. Da hätten wir:

1. Keuchhusten: nein, denn das Kind wurde ja krank

2. Laut Plan könnte gegen Keuchhusten ausnahmsweise geimpft werden, wenn das
"Kind in eine Krippe geht".

Aus dem Fehlen der Keuchhusten-Impfung kann man folgern, daß das Kind NICHT in
eine Krippe ging. Damit entfällt dieser Punkt auch für die Impfung gegen Hib.
Diese Impfung fehlt demnach auch.

3. Diphterie/Tetanus: ja, mit Zweifach-Impfstoff.

4. Polio: "Grundimmunisierung".

Logisches Ergebnis:

Minimal, wenn BAG: Hib richtig und Polio richtig

Minimal wenn nach Albonico und Co.: Diphterie richtig, Tetanus richtig, Polio
richtig.

So oder so ist es ein Armutszeugnis jenseits von gut und böse. Erst recht, wenn
man mit dem neueren deutschen Impfplan der STIKO als Maßstab nimmt.

Die Frage des Werner Sameith, Doktor der Medizin, Arzt für Allgemeinmedizin,
erfolgte am 20.6.2006.

Man kann ganz sicher davon ausgehen, daß Werner Sameith, Doktor der Medizin,
Arzt für Allgemeinmedizin, am 20.6.2006 von der Existenz eines Deutschen
Ärztetages wußte, der tagte vom 23.-26.5.2006 in Magdeburg. Immerhin wurde er
per Email von seinem Kollegen Martin Hirte darüber informiert (siehe oben).

Man kann ferner ganz sicher davon ausgehen, daß Werner Sameith, Doktor der
Medizin, Arzt für Allgemeinmedizin, am 20.6.2006 von der Existenz folgender
Beschlüsse eben dieses 109. Deutschen Ärztetages wußte, der da tagte vom
23.-26.5.2006 in Magdeburg:

Auszüge aus dem Beschlussprotokoll des 109. Deutschen Ärztetages vom
23.-26. Mai 2006 in Magdeburg
(Volltexte siehe oben)
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Pflichtimpfung für Masern

Der Deutsche Ärztetag fordert die Bundesregierung auf,
umgehend die Masernimpfung in Deutschland nach 20
Abs. 6 Infektionsschutzgesetz (IfSG) als eine
Pflichtimpfung vorzusehen.

Quelle:
http://www.bundesaerztekammer.de/30/Aerztetag/109_DAET/03Beschluss/Top07/09/10.html

Impfstatus in Gemeinschaftseinrichtungen

Der Deutsche Ärztetag fordert die zuständigen
Länderministerien auf, die notwendigen
Rechtsbestimmungen zu erlassen, dass in
Gemeinschaftseinrichtungen, wie Kindergärten und
Schulen, nur Kinder aufgenommen werden dürfen, die
einen vollständigen Impfstatus entsprechend den nach
20 (3) IfSG von den obersten
Landesgesundheitsbehörden öffentlich empfohlenen
Schutzimpfung dokumentiert vorweisen können; es sei
denn nach ärztlichem bzw. amtsärztlichem Urteil ist eine
Impfung bei dem Kind oder Jugendlichen kontraindiziert.

Quelle:
http://www.bundesaerztekammer.de/30/Aerztetag/109_DAET/03Beschluss/Top07/09/12.html

Höhere Durchimpfungsrate

Der 109. Deutsche Ärztetag fordert die zuständigen
Ministerien der Bundesländer auf, eine vollständig erfolgte
Durchimpfung von Säuglingen und Kleinkindern -
entsprechend den aktuellen Empfehlungen der Ständigen
Impfkommission (STIKO) - zur Voraussetzung für die
Aufnahme in überwiegend staatlich finanzierten
Kinderkrippen und Kindergärten zu machen und diese in
dem künftigen Präventionsgesetz auch gesetzlich zu
verankern.

Quelle:
http://www.bundesaerztekammer.de/30/Aerztetag/109_DAET/03Beschluss/Top07/09/13.html
-------------------------------------------------------------------------------

Der 109. Deutsche Ärztetag war sich seiner Verantwortung für Gesundheit und
Leben der Patienten bewußt. Die Beschlüsse sprechen eine außergewöhnliche klare
und deutliche Sprache.

Vergleichen wir den Zustand des 7-jährigen Mädchens mit den entsprechenden
Beschlüssen des 109. Deutschen Ärztetages:

1. Ist das Kind gegen Masern geimpft?

Antwort: nein!
Das Kind ist nicht ausreichend gegen Infektionen geschützt und im Fall einer
Erkrankung besteht eine Gefährdung für das Kind und für andere Personen eine
Gefährdung durch das Kind.

2. Ist das Kind gemäß den Vorgaben der STIKO geimpft?

Antwort: nein!
Das Kind ist nicht ausreichend gegen Infektionen geschützt und im Fall einer
Erkrankung besteht eine Gefährdung für das Kind und für andere Personen eine
Gefährdung durch das Kind.

3. Ist das Kind entsprechend seines Alters für die Teilnahme an
Gemeinschaftseinrichtungen (die Schule) entsprechend geimpft?

Antwort: nein!
Das Kind ist nicht ausreichend gegen Infektionen geschützt und im Fall einer
Erkrankung besteht eine Gefährdung für das Kind und für andere Personen eine
Gefährdung durch das Kind.

Es besteht sowohl eine Gefahr für das Kind als auch eine durch das Kind. Hierzu
hat der 109. Deutsche Ärztetag beschlossen:

Auszug aus dem Beschlussprotokoll des 109. Deutschen Ärztetages vom
23.-26. Mai 2006 in Magdeburg
(Volltext siehe oben)
-------------------------------------------------------------------------------
Impfungen

Der Deutsche Ärztetag fordert die Ärztekammern auf, zu
prüfen, ob gegen Ärzte, die sich explizit und wiederholt
gegen empfohlene Schutzimpfungen nach 20 (3)
Infektionsschutzgesetz (IfSG) aussprechen,
berufsrechtliche Schritte eingeleitet werden können, da sie
mit ihrem Verhalten gegen das Gebot der ärztlichen
Sorgfalts- und Qualitätssicherungspflicht verstoßen.

Quelle:
http://www.bundesaerztekammer.de/30/Aerztetag/109_DAET/03Beschluss/Top07/09/11.html
-------------------------------------------------------------------------------

Wenn dem so ist, fordere ich vom Deutschen Ärztetag und von der Gesamtheit aller
deutschen Ärztekammern Rechenschaft.

Widmen wir uns zunächst der Frage: "Wer ist Dr. Werner Sameith?"

Eine Suche im WWW ergibt am 21.6.2006 unter anderem diesen Treffer:

http://elternwerden-elternsein.de/text.php?s=print&id=11
(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
PLÄDOYER FÜR INDIVIDUELLE IMPFENTSCHEIDUNG ab 5. Mai 2006

KINDERKRANKHEITEN ODER IMPFUNGEN - WAS MUTE ICH MEINEM KIND ZU?
WIE WERDEN WIR UNSERER VERANTWORTUNG GERECHT?

Der Kurs erstreckt sich über drei Abende, die thematisch aufeinander
aufbauen, so dass eine regelmäßige Teilnahme empfehlenswert ist (vor
allem der ersten beiden Abende). Der Besuch einzelner
Veranstaltungen ist jedoch auch möglich.

Erster Abend: Freitag, 5. Mai 2006
Die Angst vor Kinder-Krankheiten, vor Fieber ist groß. Ist das
berechtigt? Wo sind die realen Gefahren? Inwiefern besteht hier eine
unverzichtbare Hilfe für die Entwicklung eines kompetenten
Immunsystems? Wie kann die Gesundheit unserer Kinder nachhaltig
gefördert werden? Durch jegliches Vermeiden von Krankheiten
(Impfungen) oder eher durch unsere Hilfe bei der Überwindung von
Krankheiten?

Zweiter Abend: Freitag, 12. Mai 2006
Wogegen soll ich mein Kind impfen lassen?
Die vielen widersprüchlichen Informationen verunsichern, die
notwendigen Entscheidungen werden erschwert. Der Druck auf die
Eltern ist enorm. Der Beitrag zu diesem Thema möchte nicht
polarisieren, sondern Hilfe sein zu eigener Meinungsbildung und
individueller Entscheidungsfindung.

Dritter Abend: Freitag, 19. Mai 2006
Ihre Fragen aus der Kinder-Sprechstunde werden im Mittelpunkt des
Abends stehen.
Nie wieder ist die Hilfsbedürftigkeit unserer Kinder, und damit die
Unsicherheit von uns Eltern, so spürbar wie in den ersten
Lebensjahren. Ständig werden wir gefordert, Entscheidungen zu
treffen, deren Folgen kaum zu überschauen sind (Vitamin K - und
Vitamin D Prophylaxe; Impfungen etc.).

Was können Sie als Eltern tun, z.B. bei hohem Fieber,
Brechdurchfällen, häufigen Infekten, Allergien etc.? Welche
Medikamente werden eingesetzt? Wann bedarf es der ärztlichen Hilfe?

Termine: 3 mal freitags,
jeweils 20.15 - 21.45 Uhr
Beitrag: 5 pro Person und Abend
Anmeldung nicht erforderlich!

Seminarleitung: Dr. med. Werner Sameith,
Arzt für Allgemeinmedizin - Anthroposophische Medizin

Copyright by Eltern werden - Eltern sein e.V. - Freiburg
-------------------------------------------------------------------------------

Werner Sameith, Doktor der Medizin, Arzt für Allgemeinmedizin, der uns am
20.6.2006 eine 7-jährige Patientin vorstellt, die NICHT den Vorgaben der STIKO
entsprechend geimpft ist und die NICHT den Beschlüssen des 109. Deutschen
Ärztetages vom 23.-26. Mai 2006 in Magdeburg entsprechend geimpft ist, tritt
also als Doktor der Medizin, als Arzt für Allgemeinmedizin vor Eltern und
erklärt ihnen, daß sie, "unsicher" durch die vielen widersprüchlichen
Informationen" ihre EIGENE, IHRE GANZ PERSÖNLICHE, ihre INDIVIDUELLE
IMPFENTSCHEIDUNG über Gesundheit und Leben ihre Kindes bestimmen sollen.

Was könnte, was sollte Werner Sameith, Doktor der Medizin, Arzt für
Allgemeinmedizin, diesen Eltern anderes sagen als das, was nach derzeitig
gültigem Stand der Wissenschaft die höchstmögliche Sicherheit für Gesundheit und
Leben des Kindes ist, zusammengefaßt in den Vorgaben der STIKO? Ist Werner
Sameith nicht gebunden an die Beschlüsses des höchsten Standesgremiums der
Ärzte, den deutschen Ärztetag?

Warum sind die Eltern durch "die vielen widersprüchlichen Informationen
verunsichert"? Antwort: Weil sie vor die "Alternative" gestellt werden:
"jegliches Vermeiden von Krankheiten (Impfungen)" oder "Überwindung [also
ERLEBEN!] von Krankheiten".

Das ist das Werk der Homöopathen und Anthroposophen. Sie sind es, die mit Lügen
und Tricks aller Art (siehe oben!) Eltern erst in diesen Zwiespalt
hineinmanövrieren und Ängste erzeugen - um sich dann als die großen Führer und
Retter und als DIE Wissenden darzustellen...

Die Verunsicherung ist das Werk, das Mittel und das Ziel der Homöopathen und
Anthroposophen.

Der derzeit gültige Stand der Wissenschaft für die höchstmögliche Sicherheit für
Gesundheit und Leben des Kindes ist zusammengefaßt in den Vorgaben der STIKO.

Diese Vorgaben sind EINDEUTIG und OHNE JEDE WIDERSPRÜCHE.

Was also könnte, was also sollte Werner Sameith, Doktor der Medizin, Arzt für
Allgemeinmedizin, diesen Eltern anderes sagen als das, was nach derzeitig
gültigem Stand der Wissenschaft die höchstmögliche Sicherheit für Gesundheit und
Leben des Kindes ist, zusammengefaßt in den Vorgaben der STIKO?

Wer ist überhaupt dieser Werner Sameith?:

http://elternwerden-elternsein.de/text.php?s=print&id=11
-------------------------------------------------------------------------------
Seminarleitung: Dr. med. Werner Sameith,
Arzt für Allgemeinmedizin - Anthroposophische Medizin
-------------------------------------------------------------------------------

Er ist Anthroposoph...

Anthroposophen behaupten, ein Mensch MÜSSE seine Krankheit erleiden. Sie zu
verhindern, zum Beispiel durch Impfungen, sei falsch.

Anthroposophen behaupten auch, der Mensch würde immer wieder wiedergeboren. Für
Untaten in vorigen Leben würde er in den folgenden von einer höheren Instanz
bestraft. Ein Arzt dürfe hier nicht eingreifen.

Kurz gesagt: das ist religiöser Wahnsinn.

Um diesem Wahnsinn in der Medizin zu huldigen, werden abstruse und abstruseste
Phantasien erfunden und ausgelebt - zum Verschleiern der wahren Absichten werden
Nebelkerzen geworfen.

Das Verschweigen und Verschleiern der wahren Absicht der Anthroposophen ist
nichts neues. Schon ihr großer Führer Rudolf Steiner forderte es.

Hierzu ein Zitat aus
Heft 7 der "Konferenzen Rudolf Steiners mit den Lehrern der
Freien Waldorfschule in Stuttgart 1919-1924", Ausgabe 1962
------------------------------------------------------------------
[ZITAT]

Der Schularzt spricht über besondere medizinische Fälle.

Dr.Steiner:
Das Mädchen L. K. in der 1. Klasse, da wird
irgend eine recht schlimme Verwickelung da sein
mit dem ganzen Innern. Da wird auch nicht viel zu
machen sein. Das sind diese Fälle, die immer
häufiger vorkommen, daß Kinder geboren werden und
Menschenformen da sind, die eigentlich in bezug
auf das höchste Ich keine Menschen sind, sondern
die ausgefüllt sind mit nicht der Menschenklasse
angehörigen Wesenheiten.

Seit den neunziger Jahren schon kommen sehr viele
ichlose Menschen vor, wo keine Reinkarnation vorliegt,
sondern wo die Menschenform ausgefüllt wird von
einer Art Naturdämon. Es gehen schon eine
ganze Anzahl alte Leute herum, die eigentlich nicht
Menschen sind, sondern naturgeistige Wesen und Menschen
nur in bezug auf ihre Gestalt.
Man kann nicht eine Dämonenschule errichten.

x: Wie ist das möglich?

Dr.Steiner:
An sich ist nicht ausgeschlossen, daß im Kosmos
ein Rechenfehler geschieht. Es sind doch lange
für einander determiniert die hinuntersteigenden
Individualitäten. Es geschehen auch Generationen,
für die keine Individualität Lust hat hinunter
zukommen und sich mit der Leiblichkeit zu
verbinden, oder die sie auch gleich am Anfang
verlassen. Da treten dann andere Individuen ein,
die nicht recht passen. Aber dies ist wirklich
jetzt sehr häufig, daß ichlose Menschen
herumgehen, die eigentlich keine Menschen sind,
die nur menschliche Gestalt haben,
naturgeistähnliche Wesen, was man nicht erkennt,
weil sie in menschlicher Gestalt herumgehen. Sie
unterscheiden sich auch sehr wesentlich von den
Menschen in bezug auf alles Geistige. Sie können
es zum Beispiel nie zu einem Gedächtnis bringen
in den Dingen, die Sätze sind. Sie haben
eigentlich nur Wortgedächtnis, kein Satzgedächtnis.

Die Rätsel des Lebens sind nicht so einfach. Wenn
eine solche Wesenheit durch den Tod geht, dann
geht sie zurück in die Natur, woher sie gekommen
ist. Der Leichnam zerfällt; eine richtige
Auflösung des Ätherleibes ist nicht da, und das
Naturwesen geht in die Natur zurück.

Es könnte sein, daß irgendwie automatisch etwas
geschehen könnte. Der ganze Apparat des
menschlichen Organismus ist da. Man kann unter
Umständen in den Gehirn-Automatismen eine
Pseudo-Moral züchten.

Man redet sehr ungern über diese Dinge, nachdem
wir ohnedies vielfach gegnerisch angefallen
werden. Denken Sie, was die Leute sagen, wenn sie
hören, hier wird erklärt, daß es Menschen gibt,
die keine Menschen sind. Aber es sind Tatsachen.
Wir würden auch nicht solchen Niedergang der
Kultur haben, wenn ein starkes Gefühl dafür
vorhanden wäre, daß manche Leute herumgehen, die
gerade dadurch, daß sie rücksichtslos sind, etwas
werden, daß die keine Menschen sind, sondern
Dämonen in Menschengestalt.

Aber wir wollen das nicht in die Welt
hinausposaunen. Die Gegnerschaft ist so schon
groß genug. Solche Dinge chokieren die Menschen
furchtbar. Es hat einen furchtbaren Chok
hervorgerufen, als ich genötigt war zu sagen, daß
ein ganz berühmter Universitätsprofessor, der
einen großen Ruf hat, daß der nach einem sehr,
kurzen Leben zwischen Tod und neuer Geburt ein
wiederverkörperter Neger war, ein Forscher.

Aber diese Dinge wollen wir nicht der Welt verkünden.

[/ZITAT]
------------------------------------------------------------------

"Aber diese Dinge wollen wir nicht der Welt verkünden." - eben DARUM geht es.
Wäre es doch äußerst peinlich, wenn herauskäme, daß Anthroposophen (ÄRZTE!)
glauben, daß es ums uns herum Wesen in Menschengestalt gibt, die aber gar keine
Menschen sind, wie das kleine Mädchen
"Das Mädchen L. K. in der 1. Klasse,"

Eines der Irrlichter der Anthroposophen ist der Begriff "Salutogenese". Wie man
im folgenden sieht, ist auch Werner Sameith damit unterwegs:

http://72.14.221.104/search?q=cache:ydI5HFfQU5wJ:
www.kulturjoker.de/neu/archiv/januar04/34-jano-04.pdf
+%22werner+sameith%22&hl=de&gl=de&ct=clnk&cd=14&ie=UTF-8
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HTML-Version der Datei
http://www.kulturjoker.de/neu/archiv/januar04/34-jano-04.pdf

Page 1
G E S U N D H E I T

34 KULTUR JOKER

Wie entwickelt sich Gesundheit?

Ein Beitrag zur Salutogenese-Diskussion

Für uns Menschen stellt Ge-
sundheit die biologische Nor-
malität dar, mit der wir uns von
der Natur ausgestattet fühlen.

Krankheitssymptome werden
als Störungen dieses vertrau-
ten Zustandes erlebt. Die Fra-
ge nach der Entstehung von
Krankheiten liegt uns viel nä-
her als die: "Wie entwickelt
sich Gesundheit?" Wann habe
ich mich nur erkältet? Wer hat
mich angesteckt? Wie ist es
dann aber möglich, dass zwar
viele Menschen in den Winter-
monaten erkranken, aber we-
sentlich mehr gesund bleiben,
obwohl eine Erkältungswelle
die nächste ablöst? Der Mensch
selbst muss also über Fähig-
keiten verfügen, die Erkran-
kungen verhindern bzw. Ge-
sundungen fördern können.
Die rein naturwissenschaftlich
orientierte Medizin der letzten
150 Jahre hat dieses uralte
Wissen von den selbsthei-
lenden Kräften immer mehr
verdrängt. In der Euphorie me-
dizinischer Erfolge verkümmer-
te der Mensch zum Objekt ei-
ner "grenzenlosen" Medizin-
Industrie. Seit Ende des 20.
Jahrhunderts mehren sich nun
wieder innerhalb der medizini-
schen Wissenschaft die Stim-
men derer, die den Menschen
nicht nur als Opfer krankma-
chender Einflüsse sehen, son-
dern ihm gesundende und
krankheitsabwehrende Fähig-
keiten attestieren. Ein Teil der
Wissenschaftler beginnt nach
der Entstehung von Gesund-
heit (= Salutogenese), nach
Gründen individueller Gesund-
heitsfähigkeit zu forschen.

Die wissenschaftlichen Studi-
en zeigen übereinstimmend,
dass mit der Fähigkeit, Krank-
heiten, Konflikte und Krisen
anzunehmen und auszutragen,
selbstverantwortlich zu han-
deln, dem Leben einen Sinn zu
geben, häufig ein hohes Maß
an Gesundheit verbunden ist.

Auf der körperlichen Ebene
wird die Bedeutung eines Im-
munsystems erkannt, das durch
aktive Auseinandersetzung mit
seiner unmittelbaren Umge-
bung sich die Fähigkeit der
Selbst-Behauptung, der Ab-
grenzung gegenüber allem Kör-
perfremden erarbeitet.

Wer den Menschen vor jedem
Krankheitserreger schützen
will und damit das Immunsys-
tem chronisch unterbeschäf-
tigt, läuft Gefahr, eine Immun-
schwäche zu provozieren, die
sch u.a. in chronischer Infekt-
anfälligkeit, in Allergien oder
in Autoimmunerkrankungen
auswirken kann. Auf der seeli-
schen Ebene öffnet sich der
Mensch mit Interesse seiner
weiteren Umwelt, seinen Mit-
bens, der Weltenentwicklung
auseinanderzusetzen, religiöse
Bindungen einzugehen, spiri-
tuelle Erfahrungen zuzulassen.
Gelingt es, sich mit anderen
Menschen in dieser Suche
verbunden zu fühlen, das eige-
ne Leben in einen größeren
Zusammenhang einzuordnen,
so kann sich daraus eine Über-
windung des Gegensatzes von
Mensch und Welt ergeben
und die Entwicklung eines tie-
fen Vertrauens in eine geister-
füllte Welt gefördert werden.

Das Überwinden existentieller
Ängste, die sinnvolle Ausein-
andersetzung mit Lebenskri-
sen, Krankheiten und der eige-
nen Sterblichkeit sind Voraus-
setzungen zur Entwicklung

menschen, ohne dabei aller-
dings seinen "Standpunkt",
seine Identität aufzugeben.

Was die immunologische Kom-
petenz für den körperlichen
Bereich bedeutet, ist hier mit
der seelischen Eigen-Ständig-
keit vergleichbar. Mit dem Un-
terschied, dass es ihr gelingen
kann, die fremde Seele nicht
als Bedrohung, sondern als
Bereicherung wahrzunehmen.
Beziehungs- und Konfliktfä-
higkeit, das Aushalten von
Widersprüchen und Gegensät-
zen sind Zeichen einer Selbst-
gesundenden Seelenentwick-
lung.
Auf der geistigen Ebene ist der
Mensch in der Lage, sich mit
Fragen nach dem Sinn des Le-
Selbst-heilender Fähigkeiten.
Und obwohl sich der Mensch
um eine gesunde Lebensweise
auf allen Ebenen bemühen
kann, wird damit kein Anrecht
auf Gesundheit erhoben. Ge-
sundheit ist, in letzter Konse-
quenz, auch wie ein Geschenk.

Dr. Werner Sameith

"Wie entwickeln wir Gesund-
heit - Krankheitsangst oder
Gesundheitswahn: gibt es
Wege aus dem Dilemma?" -

das ist der Titel einer Veran-
staltung, die am 16./17. Janu-
ar in der Katholischen Aka-
demie Freiburg stattfindet.

Info und Anmeldung: FIAM
Praxis Dr. med. Sameith, Tel.
0761/499577.
------------------------------------------------------------------------------

Georg Soldner, ebenfalls Mitglied des Vereins "Ärzte für eine individuelle
Impfentscheidung" antwortet dem Werner Sameith:

(Hervorhebungen von mir)
------------------------------------------------------------------------------
From: Georg Soldner
To: ***@yahoogroups.de
Sent: Tuesday, June 20, 2006 11:11 PM
Subject: AW: [IIE] An die Kinderärzte

Lieber Herr Semeith,

hier besteht mit Sicherheit kein erhöhtes Risiko bei Masern, sondern die
Erkrankung wurde instrumentalisiert für Impfempfehlungen.

Liebe Grüsse

Georg Soldner

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: ***@yahoogroups.de
[mailto:***@yahoogroups.de] Im Auftrag von Dr.
Werner Sameith
Gesendet: Dienstag, 20. Juni 2006 22:11
An: ***@yahoogroups.de
Betreff: [IIE] An die Kinderärzte

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich betreue ein 7 jähriges Mädchen mit einer diskreten Aortenstenose

[...]
------------------------------------------------------------------------------

Mehrere Wochen nach den Beschlüssen des Ärztetages, schreibt Georg Soldner,
Arzt, im Juni 2006, eine Krankheit würde "instrumentalisiert für
Impfempfehlungen".

Alle Fakten, selbst die Epidemien der letzten Jahre in den europäischen Ländern,
sogar die Todesfälle in Deutschland, sind offensichtlich an ihm abgeprallt.
Dabei ist er doch Arzt, jemand, der Kindern helfen soll, gesund zu bleiben, der
sie deswegen impfen soll.

Zu den Folgen des Keuchhustens: Pertussis macht bei den typischen Hustenstößen
eine Hypoxie, welche zu ZNS-Schäden führen kann. Und dann könnte ein Kind mit
diagnostiziertem Herzschaden ohne Insuffizienzzeichen auch mal
Insuffizienzzeichen bekommen - so eines war ja möglicherweise die lange
Rekonvaleszenz-Phase.

Zur Frage nach Masern: Die WHO 1997:

http://www.who.int/child-adolescent-health/New_Publications/IMCI/fs_180.htm
-------------------------------------------------------------------------------
Measles

The problem: Despite the major impact made on this disease by
successful immunization programmes, measles infects over
40 million children and kills over 800,000 under-fives each year.

That translates to 2,000 deaths of young children everyday from measles,
often in association with diarrhoea and pneumonia.

IMCI solution: Young children with measles often develop acute
respiratory infections, diarrhoea and malnutrition, and children who
survive measles are more vulnerable to other dangerous infections for
several months afterwards. Trained health workers learn to recognize
the complications of measles that they can treat and those that need
rapid referral for more specialized treatment.
-------------------------------------------------------------------------------

Mehr als 800.000 Kinder unter 5 Jahren pro Jahr durch Masern gestorben, das sind
mehr als 2000 pro Tag.

Die WHO stellt in 2003 fest:
http://www.who.int/mediacentre/background/2003/back5/en/
-------------------------------------------------------------------------------
745 000 Children Die of Measles Each Year, but all Measles
Deaths are Preventable Using a Comprehensive Immunization Strategy

PROBLEM: Despite the availability of a safe, highly effective and
inexpensive vaccine, measles affects over 30 million children and claims
the lives of almost 750 000 each year - more than half of them in
Africa. Of all the vaccine-preventable diseases, measles remains the
leading killer of children.
-------------------------------------------------------------------------------

750.000 Tote bei 30. Mio Masern-Infektionen, das sind 2,5 Prozent Todesrate.

Jedes 40. erkrankte Kind stirbt.

Am 7. April 2005 veröffentlichte die WHO ihren "World health report 2005". Darin
heißt es :

http://www.who.int/mediacentre/news/releases/2005/pr16/en/index.html
-------------------------------------------------------------------------------
According to the report, almost 90% of all deaths among children under
five years of age are attributable to just six conditions. These are:
acute neonatal conditions, mainly preterm birth, birth asphyxia and
infections, which account for 37% of the total; lower respiratory
infections, mostly pneumonia (19%); diarrhoea (18%); malaria (8%);
measles (4%); and HIV/AIDS (3%).

Most of these deaths are avoidable through existing interventions
that are simple, affordable and effective.
-------------------------------------------------------------------------------

Bei 4 Prozent der Kinder, die vor ihrem 5. Geburtstag sterben, sind Masern
schuld, also bei jedem 25. Kind.

Die Situation ist nach wie vor dramatisch, und zum Glück ist sie nur in schlecht
entwickelten Gebieten so schlecht. In Industrieländern wie USA und Deutschland
liegt die Todesrate zwischen 1:500 bis 1:1000 infizierten Kindern.

Dank der Impfkampagnen sind die Kinder heute besser geschützt als noch vor
wenigen Jahren.

-------------------------------------------------------------------------------
Beispiele für Masern-Epidemien in westlichen Industrieländern

1989/1991 : USA

55.622 Masernerkrankte

11.000 Krankenhauseinweisungen

123 Tote durch Masern (--> Todesrate 1:452)

90% der Toten waren nicht geimpft.
Bei den verbleibenden 10% blieb offen,
ob eine Impfung (nur 85% Schutz)
oder zwei Impfungen erfolgt waren.
(Sicherheitshalber muß 2x geimpft werden!)

http://www.cdc.gov/nip/publications/pink/meas.pdf

1999-2000 : Niederlande (Region um Utrecht)
(Die dort lebenden Calvinisten lehnen jede Art von Impfung ab.)

2961 Menschen erkrankt
Bei 510 von ihnen entwickelten sich Komplikationen
68 Krankenhauseinweisungen
Bei 5 Patienten Masernenzephalitis
3 Kinder starben (--> Todesrate 1:987)

http://www.cdc.gov/mmwr/PDF/wk/mm4914.pdf

2961 Fälle:
2770 waren nicht geimpft
137 waren geimpft,
--> von diesen hatten 117 nur eine Impfung erhalten,
bei 20 war unbekannt wieviele Impfungen erfolgt waren

Dez. 2001 : Dänemark

19 Fälle:
--> 15 ungeimpft
2 unsicher / unbekannt
2 nur einmal MMR geimpft

http://www.eurosurv.org/update/

2001 : Deutschland :

Januar bis August 2001 : 5093 Erkrankungen, darunter 1 Todesfall

2001/2002 : Deutschland : Coburg

27.1.2003:
Daten über die Coburger Masernepidemie:
Es gab 1350 Masern-Erkrankungen.

Mehr über Coburg: http://www.ariplex.com/ama/ama_cob2.htm

Landkarte:
http://www.landkreis-coburg.de/aktuell/masern2.html
(gezipptes Beweisstück: http://www.ariplex.com/ama/ama_mas1.zip)

Zu den Folgen von Masern gehören:
Masern-Encephalitis: Todesrate 1:500 - 1:1000 Masern-Erkrankungen
SSPE: Todesrate 1:3000 Masern-Erkrankungen

Mehr über SSPE: http://www.ariplex.com/ama/ama_sspe.htm

In den Entwicklungsländern gehören die Masern
zu den häufigsten Ursachen für Erblindungen.
-------------------------------------------------------------------------------

Dennoch findet man in der Web-Site http://www.individuelle-impfentscheide.de
diese Seite:

Die Epidemie in Coburg, 2001/2002

http://www.individuelle-impfentscheide.de/begleitbrief.htm
(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

im Zuge der jüngsten Masern-Epidemie in Coburg ist in letzter Zeit in
den Medien immer wieder in tendenziöser Weise über Masern und deren
möglichen Folgeerkrankungen berichtet worden. In einigen
Fernsehsendungen wurde Archivmaterial so verwendet, dass der Eindruck
eines Massensiechtums entstand. Das Interview mit einem behandelnden
Arzt und Interviews mit Patienten wurden in entstellender Weise
wiedergegeben. Soweit uns bekannt, konnten in Coburg bei keinem der
insgesamt ca. 1.170 Patienten Langzeit-Komplikationen festgestellt
werden. Insgesamt 43 Patienten wurden hospitalisiert. Bei 834
Patienten aus zwei komplementärmedizinisch orientierten Arztpraxen in
Coburg sind allerdings nur 2 Krankenhauseinweisungen notwendig
gewesen. Die hohe Rate an Hospitalisierungen, veranlasst durch die
übrigen Kollegen, spiegelt die inzwischen weit verbreitete
Verunsicherung der Ärzteschaft im Umgang mit der Masernerkrankung
wieder.

Wir setzen uns für den Weiterbestand einer freien Impfentscheidung der
Einzelnen nach umfassender ärztlicher und eigener Aufklärung ein. Dem
entspricht ärztlicherseits ein kritisch differenzierender Umgang mit
den einzelnen Impfungen, die Beachtung salutogenetischer Bedingungen
und die Ablehnung von Repressalien und Fehlinformationen in der
Öffentlichkeit. Wir wollen eine Auseinandersetzung auf der Basis
verfügbarer Fakten führen und distanzieren uns von ihrer politischen
Instrumentalisierung.
Als Ärzten, die einen differenzierten Umgang mit Impfungen anstreben
und dabei die Betroffenen als Entscheidungsträger individuell
einbeziehen, ist es uns ein klares Anliegen, die in der Öffentlichkeit
entbrannte, emotionalisierte Diskussion auf eine sachliche Ebene zu
bringen. In diesem Sinne wollen wir gemeinsam mit Ihnen ein Netzwerk
von Ärzten aufbauen. Das Netzwerk soll als Forum zur Urteilsbildung
dienen, Argumentationshilfen bieten und ausgewogene Stellungnahmen
abgeben.
Die beiliegende Stellungnahme ist eine erster Schritt, dieses Vorhaben
zu verwirklichen. Wir möchten Sie bitten, zu prüfen, ob Sie sich den
Ausführungen inhaltlich anschließen können. Ist dies der Fall, so wäre
es gut, wenn Sie auch der Veröffentlichung Ihrer Unterschrift unter
dem Dokument zustimmen.
Bitte erklären Sie anderenfalls, ob Sie unsere Aktivität unterstützen,
auch ohne dass Ihre Unterschrift veröffentlicht wird. Die
Stellungnahme soll im Ärzteblatt und nach Möglichkeit auch in
überregionalen Tageszeitungen veröffentlicht werden. Hierzu sind wir
auch auf Ihre finanziellen Beiträge angewiesen.
Zusätzlich bemühen wir uns um Sponsoren für die Aktion.
Wenn Sie unsere Aktivität unterstützen wollen, bitten wir Sie daher:
1. um Rücksendung der ausgefüllten Erklärung (s. Formular)
2. um Überweisung eines Betrages von Euro 15,- (Richtsatz) auf das
untenstehende Konto unter dem Stichwort äImpfentscheide?

Bank:
Stadtsparkasse Herdecke
Kontoinhaber:
Gemeinschaftskrankenhaus
Konto-Nr.:
30 60 001
BLZ:
450 514 85
Stichwort:
äImpfentscheide"

3. um Weiterleitung unseres Schreibens an nahestehende KollegInnen.
(Sie können uns auch gerne entsprechende Adressen zukommen lassen.)

Für das Netzwerk:
Dr. K. Fromme, Coburg
Dr. K.-R. Kummer, Karlsruhe
Dr. S. Schmidt-Troschke, Herdecke
Dr. K.-H. Gebhardt, Karlsruhe
Dr. R. Madeleyn, Filderstadt
G. Soldner, München
Dr. M. Glöckler, Dornach (CH)
Dr. Chr. Meinecke, Berlin
Dr. Chr. Tautz, Herdecke
Dr. W. Goebel, Herdecke
Th. Michael, Herdecke
Dr. B. Ulrich, Saarbrücken
Dr. M. Hirte, München
Dr. A. Pollmann, Hamburg
Dr. H. von Zimmermann, Köln
W. Hüttner, Coburg
Dr. S. Rabe, München
-------------------------------------------------------------------------------

Namen, die wir schon kennen. Das Bild verdichtet sich. "Salutogenese", ja,
dieser Begriff darf nicht fehlen. Den MÜSSEN die ja reinbringen... ist es doch
einer der Tricks der Esoteriker, durch selbstgestrickte Begriffe eine eigene
Sprachwelt aufzubauschen, in der man nach Herzenslust schwafeln und biegen kann.
Dieser Passus spricht Bände:
http://www.individuelle-impfentscheide.de/begleitbrief.htm
(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Bei 834
Patienten aus zwei komplementärmedizinisch orientierten Arztpraxen in
Coburg sind allerdings nur 2 Krankenhauseinweisungen notwendig
gewesen. Die hohe Rate an Hospitalisierungen, veranlasst durch die
übrigen Kollegen, spiegelt die inzwischen weit verbreitete
Verunsicherung der Ärzteschaft im Umgang mit der Masernerkrankung
wieder.
-------------------------------------------------------------------------------

2 Praxen haben fast alle Fälle ausgelöst. Aus DIESEN BEIDEN Praxen gibt es 2 (in
Worten: ZWEI) Krankenhauseinweisungen. Von den 43 Krankenhauseinweisungen sind
also 41 aus anderen, mit Sicherheit NICHT SO homöopathischen Praxen.

DAFÜR machen Fromme, Kummer, Schmidt-Troschke, Gebhardt, Madeleyn, Soldner,
Glöckler, Meinecke, Tautz, Goebel, Michael, Ulrich, Hirte, Pollmann, von
Zimmermann, Hüttner und Rabe die "inzwischen weit verbreitete Verunsicherung der
Ärzteschaft im Umgang mit der Masernerkrankung" verantwortlich.

NEIN!, verantwortlich sind DIE Ärzte, die dieses Desaster VERURSACHT haben!

Sieht man genau hin, erkennt man in der Schuldzuweisung der Homöopathen noch
etwas: die Kälte und Sorglosigkeit, mit der sie den kranken Kindern und dem an
ihnen angerichteten Unheil gegenüberstehen. Die Erklärung für die Kälte dürfte
man, nachdem man die Herren zur Linden und Bühler, beides anthroposophische
Ärzte (siehe oben), expressis verbis erlebt hat, auch gefunden haben:

(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
I) WILHELM ZUR LINDEN / WALTHER BÜHLER

Abhärtung im Kindesalter

Die moderne Zivilisation, die uns das äußere Leben
in vieler Beziehung so leicht und bequem macht, hat es mit
sich gebracht, daß der Mensch, zumal der Städter, sich
der Natur immer mehr entfremdet.

Unseren Großeltern war noch selbstverständlich, daß
sie von Kind auf bei Sturm und Regen, bei Hitze, Schnee und
Kälte die weitesten Wege zu Fuß machen mußten; sie
empfanden das nicht als besondere Strapaze, sondern als
Kräftigung und Stählung ihrer Natur.

-------------------------------------------------------------------------------

Die gesamte Analyse:
Todeskult "Anthroposophische Medizin"
(http://www.ariplex.com/ama/ama_im37.htm)

Zur Linden und Bühler indoktrinieren vor allem dies (oben bereits zitiert):

(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Daran kann man erkennen, mit welcher verzweifelten Kraft ein
gesund geborenes Kind einmal, ein einziges Mal eine Krankheit
wirklich erleben und durchstehen möchte.
-------------------------------------------------------------------------------

Nicht nur, daß Kinder vorsätzlich Krankheiten ausgeliefert werden - sind die
Kinder krank, müssen sie viel mehr leiden als bei der geschmähten
"Schulmedizin". Und das natürlich ohne viel zu klagen. Sie sollen ja "gestählt"
werden.

Außerdem WOLLEN die Kinder das ja, so zur Linden und Bühler.

Fromme, Mitauslöser der Coburger Masern-Epidemie, schreibt unter anderem:

http://web.archive.org/web/20030522132750/http://www.individuelle-impfentscheide.de/stimmenfromme.htm
(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Die meisten Kinder bekamen während
des gesamten Masernverlaufs, auch auf
dem Höhepunkt bei 40,7 Grad C, kein einziges
fiebersenkendes Medikament. Ich
erklärte den Eltern, daß das Fieber das
Wichtigste ist, was der Mensch zur
Verfügung hat, um sich gegen die Viren,
die sich am wohlsten bei 37 Grad C fühlen, zu
wehren, und daß durch das Fieber das
Immunsystem gestärkt und
Komplikationen vorgebeugt wird.
-------------------------------------------------------------------------------

Der Mensch ist durch die Evolution entstanden, Eine Packung Tabletten im Gepäck
- ist nicht dabei. Der Mensch ist eine Konstruktion, die auf sich selbst
gestellt überleben muß. Das Individuum zählt nicht, es zählt nur das Überleben
der Art.

Fieber ist die natürliche (sic!) Methode, die Lebensbedingungen für
eingedrungene Erreger so zu verschlechtern, daß die restliche Abwehr des Körpers
die Erreger beseitigen kann. Dabei gibt es keine Sicherheitsgrenze. Ist das
Fieber zu hoch, zerstört es körpereigenes Eiweiß irreversibel. Das ist die
Entscheidung zwischen Tod und Tod, zwischen Tod durch Erreger und Tod durch
Fieber.

Der Mensch ist durch die Evolution entstanden, aber die Medizin kann dem
Menschen in vielem besser helfen als der sich selbst. DAZU gibt es die moderne
Medizin doch! Dazu gibt es Antibiotika und dazu gibt es Fiebersenker. Hohes
Fieber, das auch noch gefährlich wird, nein, das muß nicht sein. Dagegen gibt es
Medikamente.

Aber hier, im Fall Coburg? Man braucht es nicht aus Büchern zu lesen, man sieht
es in den Worten der Beteiligten (der Verursacher!), wes Geistes Kind sie
sind...

Sie folgen Steiner, nichts anderem als Steiner. Einer schlicht und ergreifend
verrückten Vorstellung eines lang verstorbenen theosophisch verkorksten
Psychopathen, der an Wurzelrassen und sonstigen Irrsinn glaubte.

Da kann der Tod schon mal zum Ziel werden, oder wie es Otto Waalkes sagte:
"Warum nicht, wenn man sich beruflich verbessern kann?"

Tautz zitiert Steiner:

-------------------------------------------------
Der Leib unterliegt dem Gesetz der
Vererbung; die Seele unterliegt dem
selbstgeschaffenen Schicksal. Und der
Geist steht unter dem Gesetz der
Wiederverkörperung, der
wiederholten Erdenleben.
Unvergänglich ist der Geist; Geburt
und Tod walten nach den Gesetzen der
physischen Welt in der Körperlichkeit;
das Seelenleben, das dem Schicksal
unterliegt, vermittelt den
Zusammenhang von beiden während
eines irdischen Lebenslaufes."
-------------------------------------------------

Tautz in seinem Buch über Fieber:

-------------------------------------------------------------------------------
Die Folge davon ist die gängige Praxis,
gegen die "Krankheit Fieber" reflexartig
pharmakologisch vorzugehen in Form
von fiebersenkenden Mitteln, meist als
Zäpfchen und sehr häufig auch
zusammen mit einem Antibiotikum.
Weitgehend Willkürlich legt man
dafür die magische Grenze von 38,5 Grad C
fest, jenseits derer dann eingegriffen
werden muß, um das Kind nicht zu
gefährden.
-------------------------------------------------------------------------------

Welcher korrekt arbeitende Kinderarzt gibt bei 38,5 Grad C Fieber ein
fiebersenkendes Mittel?

Das findet sich auf http://meldestelle-masern.de:

-------------------------------------------------------------------------------
Die in komplementärmedizinisch orientierten Praxen behandelten
Patienten stellen eine Vergleichsgruppe dar, an der sich zeigen
könnte, dass die Erkrankung z.B. durch den weitgehenden Verzicht
auf eine chemische Antipyrese u.U. günstiger verläuft.
-------------------------------------------------------------------------------

Übersetzt: Kinder sollen keine Fiebersenker erhalten. Dadurch soll der
Krankeitsverlauf besser sein.

Warum!?

Warum einen "günstigeren" Verlauf einer Erkrankung, wenn man diese durch eine
ganz simple Impfung ganz und gar VERMEIDEN kann!?

Hier offenbart sich SCHON WIEDER, daß das alles reine Tarnmanöver sind - denn
man WILL die Krankheit. Man versucht mit allen Mitteln, die Krankheit am Leben
zu halten, zu verbreiten, zu propagieren. Schließlich dient sie dem Karma!

Zur Linden und Bühler wörtlich:
-------------------------------------------------------------------------------
Damit nähern wir uns dem eigentlichen Sinn einer solchen
Erkrankung: Das Ich des Kindes, also sein in ihm wirkendes Wesen,
benutzt die Wärmesteigerung, die wir Fieber nennen, um zur
Selbstverwirklichung zu gelangen. Es wird dadurch erst richtig
Herr im eigenen Haus.
-------------------------------------------------------------------------------

Zur Linden und Bühler wörtlich:

-------------------------------------------------------------------------------
Kinderkrankheiten haben einen Sinn!
-------------------------------------------------------------------------------

Das ist der Sinn, das ist DER Sinn ALLER anthroposophischen "Medizin".

Aber dieser Sinn (genauer gesagt: dieser mordende Irrsinn) hat mit MEDIZIN
nichts gemein. Aus diesem Grund ist das, was Anthroposophen betreiben, auch
keine Medizin, sondern sie nennen es "erweiterte Medizin". Auch das ist wieder
ein Betrug. Mit dem krallen sie sich wie ein Parasit an seinem Opfer fest,
ziehen sich hinein und höhlen es aus.

Der Arzt hat ausdrücklich die Pflicht, seinen Patienten deutlichst die Impfungen
zu empfehlen. Und zwar nach STIKO-Regeln.

An dieser Klippe MÜSSEN die Anthroposophen scheitern. Deswegen ersinnen sie
Schleichwege an der Wahrheit vorbei.

Nehmen wir zum Beispiel jene Einstweilige Verfügung, die Stefan Schmidt-Troschke
einem seiner Kritiker aufzwingen wollte. Darin schreibt er (bzw sein Anwalt):

-------------------------------------------------------------------------------
Grundsätzlich weist der Antragssteller zu 1) als Arzt des
Gemeinschaftskrankenhauses Herdecke Eltern darauf hin,

dass eine Masernimpfung (zweifach)
spätestens vor Eintritt in die Pubertät
erfolgen sollte.

Er impft dementsprechend auch selbst Kinder
gegen Masern, soweit er davon ausgehen kann,
dass sich die Eltern bewusst für eine Impfung
entschieden haben.

Glaubhaftbarmachung: eidesstattliche
Versicherung des Antragsstellers zu 1) in
Anlage ASt 8 (bereits vorgelegt
-------------------------------------------------------------------------------

Die STIKO-Empfehlung lautet bekanntermaßen völlig anders.

Jedes einzelne Wort kann man unter die Lupe nehmen. Jedes Wort zeigt die
Fallstricke...

1.
So heißt es, daß "der Antragssteller ... als Arzt des Gemeinschaftskrankenhauses
Herdecke"...

Das heißt aber doch nicht, daß diese Person nicht auch eine PRIVATMEINUNG haben
und diese nicht äußern dürfte...

2.
Die Impfung hat nicht SPÄTESTENS zu erfolgen, sondern so früh wie möglich. Sinn
der impfung ist ein SCHUTZ. Je eher dieser Schutz wirksam ist, desto besser.

3.
"Er impft dementsprechend auch selbst Kinder gegen Masern, soweit er davon
ausgehen kann, dass sich die Eltern bewusst für eine Impfung entschieden haben."
Sinn der Impfung ist der SCHUTZ vor einer Erkrankung. Deswegen müssen die Eltern
über Wirkungen und Nebenwirkungen aufgeklärt werden. Aber so, wie Stefan
Schmidt-Troschke es schreibt, ist es so, daß er NICHT impft, "ES SEI DENN, daß
die Eltern sich auch wirklich ganz, ganz, ganz sicher sind..."

Just dies ist aber EXAKT das, was die getarnten Impfgegner praktizieren, wie man
ihren Worten entnehmen kann.

Fromme hat zum Fall Coburg eine Stellungnahme abgegeben:
http://www.individuelle-impfentscheide.de/stimmenfromme.htm ,welche ich in
Coburg: Kommentar Fromme" (http://www.ariplex.com/ama/ama_cob2.htm) analysiert
habe.

An dieser Stelle entnehme ich von dort Punkte, die mit dem neuen Material
korrespondieren.

Unter anderem heißt es:

http://www.individuelle-impfentscheide.de/stimmenfromme.htm :
http://web.archive.org/web/20030522132750/http://www.individuelle-impfentscheide.de/stimmenfromme.htm
(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Erfahrungsbericht eines behandelnden Kinderarztes
im Rahmen der Coburger Masernepidemie 2002

Nachdem die Masern-Epidemie in Coburg abgeklungen ist, möchte ich
der interessierten Öffentlichkeit darstellen, wie sie wirklich
abgelaufen ist:

Der Grund für diese Veröffentlichung ist, daß ich in meiner
20-jährigen Tätigkeit als niedergelassener Kinderarzt noch nie einer
derartigen Hetzkampagne ausgesetzt war, die von Kollegen und vom
Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) ausging und dann
über Fernsehen und andere Medien fortgesetzt wurde.

Die ersten Masern-Fälle nach der letzten Epidemie 1996/97
registrierte ich in meiner Praxis im Oktober 2001, es waren 2
türkische Kinder, die sich auf einer Reise angesteckt hatten. Danach
kam es zu einem zunächst allmählichen Anstieg: bis Ende Dezember auf
332 Fälle, dann rasante Zunahme: im Januar 2002 152 Neuerkrankungen,
im Februar 141, im März nur noch 47, im April 13 und im Mai gab es
bis heute (07.05.) keine neue Erkrankung mehr.
-------------------------------------------------------------------------------

Das Wort "Hetzkampagne" ist fehl am Platz. Für das, was sich die Impfgegner in
Coburg geleistet haben, steht die adäquate Strafmaßnahme noch immer aus...

Nun zu den Zahlen der erkrankten Kinder in der Praxis Fromme:

bis Ende Dezember 332 Fälle
im Januar 2002 152 Neuerkrankungen
im Februar 141
im März 47
im April 13
---------------------------
= 685 Erkrankungen

Das ist rund die Hälfte aller Fälle (1350) in Coburg.

Das heißt: In dieser Kinderarztpraxis war das Impfen gegen Masern, eine
medizinische Standardversorgung, in 685 Fällen nicht durchgeführt worden!

In "Deutsches Ärzteblatt" gibt Fromme ebenfalls eine Stellungnahme ab und dem
bezeichnenden Überschrift "Für und Wider der Impfung abwägen":

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=42500
-------------------------------------------------------------------------------
Fromme, Karl

Der Masernausbruch in Coburg:
Für und Wider der Impfung abwägen

Deutsches Ärzteblatt 101, Ausgabe 26 vom 25.06.2004,
Seite A-1895
MEDIZIN: Diskussion
zu dem Beitrag von Dr. med. Stephan Arenz, MPH
Dipl.-Biol. Helen Kalies, MPH Dr. med. Maria-Sabine
Ludwig, MPH Dr. med. Wolfgang Hautmann Dr. oec.
Anette Siedler Priv.-Doz. Dr. med. Bernhard Liebl
Dipl.-Biol. Gabi Morlock, MPH Prof. Dr. med. Rüdiger
von Kries, MSc in Heft 49/2003

In meiner pädiatrischen Praxis wurden 400 der 1200
Masernfälle behandelt. Da ich die Zusatzbezeichnung
"Homöopathie" habe, wurden alle Kinder homöopathisch
behandelt. Die Eltern wussten, dass ihre Kinder bei der
nächsten Masernepidemie erkranken würden, sonst hätten
sie ihre Kinder impfen lassen. (Circa 70 Prozent der von
mir betreuten Kinder werden gegen Masern geimpft).
-------------------------------------------------------------------------------

Soweit ich erkennen kann, ist bei der angeblichen "Meldestelle" in
Witten-Herdecke von 1170 Kranken in Coburg die Rede. Arenz et al sprechen von
1191. Fromme selbst schreibt in seiner nach
[http://www.individuelle-impfentscheide.de/stimmen/stimmenfromme.htm verlegten
Stellungnahme von 1350.

Gehen wir daher von der Zahl 1191 aus. Diese 1191 ergeben gerundet 1200. Das ist
die Zahl, die Fromme (ab wann?) als Gesamtzahl angibt. Wieso er seine alte Zahl
1350 verlassen hat, erklärt er nicht. Möglicherweise war es sogar einmal 1360.

Wie will Fromme die Diskrepanz zwischen den 685 erklären, die ihm nach seinen
eigenen Worten als krank gemeldet werden, und den 385, die er in der ersten
Stellungnahme nennt?:

http://www.individuelle-impfentscheide.de/stimmenfromme.htm :
(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Bei den insgesamt 385 in meiner Praxis behandelten Patienten trat
bei 21 Patienten eine otitis media und bei 12 Patienten eine
Pneumonie auf; diese Komplikationen wurden in der Regel antibiotisch
behandelt und waren nach 3 bis 7 Tagen ausgeheilt. Weitere
Komplikationen außer dem stationär behandelten Krupp traten nicht
auf (s.u.).
-------------------------------------------------------------------------------

300 Fälle fehlen. Soll das heißen, daß die ihm zwar gemeldet wurden, die Eltern
dann mit ihren Kindern aber ZUR BEHANDLUNG in andere Praxen gingen? Oder wurden
300 überhaupt nicht behandelt?

Oder handelt es sich um einen nie korrigierten Tippfehler und es waren als
ersten Zahl nicht 332, sondern 32 Kranke bis Ende Dezember? Dann wäre die Ziffer
3 doppelt getippt worden...

Sicher ist, daß diese Zahl für SEINE Praxis gilt, denn die Gesamtzahl ist
ziemlich sicher UNGEFÄHR 1191 - und NICHT 685.

In "Deutsches Ärzteblatt 100, Ausgabe 49 vom 05.12.2003, Seite A-3245 MEDIZIN"
ist von Stephan Arenz, Helen Kalies, Maria-Sabine Ludwig, Wolfgang Hautmann,
Anette Siedler, Bernhard Liebl, Gabi Morlock, Rüdiger von Kries abgedruckt: "Der
Masernausbruch in Coburg: Was lässt sich daraus lernen?"

Darin heißt es:

(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Im November 2001 begann in der Stadt und im Landkreis Coburg
ein Masernausbruch, der insgesamt acht Monate dauerte. In
dieser Zeit wurden 1191 Masernfälle gemeldet,
entsprechend einer kumulativen Inzidenz von 882/100000
Einwohner mit 43 (4 Prozent) gemeldeten stationären
Masernfällen. 398 Patienten konnten anhand von
Fragebögen untersucht werden; in dieser Gruppe traten
bei 28 Prozent Komplikationen auf, es kam jedoch zu keinen
Masernenzephalitiden oder Todesfällen.
-------------------------------------------------------------------------------

Vergleichen wir mit den Recherchen von "Kontraste":
http://www.kontraste.de/0202/manuskripte/txt_impfgegner.html

Da heißt es:
http://www.kontraste.de/0202/manuskripte/txt_impfgegner.html
(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Marvin, drei Jahre alt, aus Coburg. Er war nicht geimpft. Seine
Mutter hat auf die Ratschläge von Impfgegnern gehört.

Marvin bekam die Masern, mit schweren Komplikationen.
Er konnte nicht mehr laufen, nicht mehr sprechen - Verdacht auf Hirnschaden.

Stefka Sedlacek:
"Er hat die Hölle durchlebt, er hat starke Schmerzen gehabt, er hat
geweint unendlich, er hat das erste Mal das Krankenhaus erlebt, ihn hat es in
der Entwicklung zurückgeworfen um ein halbes Jahr oder um ein Jahr. Das
hätt er nicht durchmachen müssen. Das hätte ich ihm ersparen
können."

Marvin muß das Sprechen mühsam neu lernen. Er ist noch
immer geschwächt, wird häufig krank. Marvin wurde das Opfer von
Impfgegnern.
-------------------------------------------------------------------------------

Weiter bei "Kontraste:":

(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
In Coburg wohnen besonders viele Impfgegner, darunter auch der
homöopathische Kinderarzt Dr. Fromme. Er redet Eltern ein: Masern sind
gut fürs Kind.

Dr. Karl Fromme, Kinderarzt Coburg:
"Insofern hab ich irgendwie ein gutes Gefühl dabei, also ich hab
irgendwie das Gefühl, das schaffen wir und das geht gut, und die machen
die Masern durch."

Doch sein Gefühl täuscht. Auch Marvin war sein Patient - ihm und
vielen Kleinen ging es gar nicht gut.
-------------------------------------------------------------------------------

"Irgendwie" scheint es bei Fromme und auch in der "Meldestelle Masern" eine
selektive Gedächtnislücke zu geben...

Marvin war Patient von Fromme. Allerdings brachte die Mutter ihn NICHT mehr zu
Fromme. Eine "Abstimmung mit den Füßen"?

Wieviele andere Mütter sind ebenfalls NICHT mehr zu Fromme oder Hüttner
gegangen?

Auf diese Weise kann sich die "Erfolgsstatistik" der beiden Ärzte deutlich
verschieben...

Insgesamt betrachtet, sind daher sowohl die Zahlen, die Fromme angibt, als auch
die der "Meldestelle Masern" grundsätzlich als falsch anzusehen.

Auch etwas anderes sollte überprüft werden:
http://www.individuelle-impfentscheide.de/begleitbrief.htm
(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Soweit uns bekannt, konnten in Coburg bei keinem der
insgesamt ca. 1.170 Patienten Langzeit-Komplikationen festgestellt
werden.
-------------------------------------------------------------------------------

Unterschrieben von: Fromme, Kummer, Schmidt-Troschke, Gebhardt, Madeleyn,
Soldner, Glöckler, Meinecke, Tautz, Goebel, Michael, Ulrich, Hirte, Pollmann,
von Zimmermann, Hüttner, Rabe.

Zur Erinnerung: Zur Linden und Bühler wörtlich:

(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Daran kann man erkennen, mit welcher verzweifelten Kraft ein
gesund geborenes Kind einmal, ein einziges Mal eine Krankheit
wirklich erleben und durchstehen möchte.
-------------------------------------------------------------------------------

Marvin ist keiner der einfachen Fälle, sondern einer, der auffällt, der
auffallen muß. Um so erstaunlicher, daß dieser Fall einfach "unter den Tisch
fällt"...

Weiter mit Fromme, der schreibt:

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=42500
(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Ich bin kein "Impfgegner", wie mir von einigen "Kollegen"
und auch den öffentlichen Medien zum Teil unterstellt
wurde. Ich bin nicht für oder gegen eine Impfung, genauso
wie ich nicht für oder gegen Antibiotika bin, sondern wäge
in jedem Einzelfall die Indikation so genau wie möglich ab.

Bei der Abwägung für oder gegen die Impfung wurde
ausführlich beraten, der Verlauf der Masernerkrankung
erklärt, es wurde erwogen, ob das Risiko Masern
durchzumachen vertretbar ist (zum Beispiel keine
Masern-Komplikationen in der Familie, keine chronische
oder angeborene Krankheit beim Kind). Den Eltern war
klar, dass Masern eine schwere Erkrankung sind und sie
haben sich aktiv in jedem Einzelfall für die Krankheit
entschieden.
-------------------------------------------------------------------------------

In seiner anderen Wehklage wider seine Kritiker schreibt Fromme:

http://www.individuelle-impfentscheide.de/stimmenfromme.htm :
(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Die Eltern waren gut darauf vorbereitet, daß ihre Kinder bei der
nächsten Masern-Epidemie erkranken würden.
-------------------------------------------------------------------------------

WARUM war dem so? Und wieso waren die Eltern "gut vorbereitet"!?

WER hat die Eltern "gut vorbereitet"? WER, wenn nicht Fromme?

WER hat denn die PFLICHT zur WAHRHEITSGEMÄSSEN Aufklärung? Der Kinderarzt. Also
Fromme.

Fromme weiter im "Ärzteblatt":

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=42500
(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Wir wissen, dass nach der Masernerkrankung eine
lebenslange Immunität besteht. In Coburg haben die
Geimpften von der Masernepidemie profitiert, da ihr
Impfschutz dadurch geboostert wurde (eventuell sogar
lebenslänglich). Die zehn Prozent Impfversager haben
Gelegenheit gehabt, Masern noch in der Kindheit
durchzumachen, ein Lebensalter, in dem die
Komplikationsrate wesentlich geringer ist als bei
Erwachsenen.

Niemand weiß, wie lange die Geimpften wirklich geschützt
sind, da es erst eine circa 35-jährige Erfahrung mit der
Impfung gibt.
-------------------------------------------------------------------------------

Fromme wörtlich: "In Coburg haben die Geimpften von der Masernepidemie
profitiert".

Nicht alle haben "profitiert". Marvin ganz sicher nicht...

Fromme, der behauptet "Ich bin kein 'Impfgegner'", schreibt im "Ärzteblatt"
einen an Geständnissen nicht armen Text, mit einem Zynismus nach dem anderen:

http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=42500
(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Ob sich das heute mehrheitlich angestrebte Ziel der
weltweiten Masern-Ausrottung verwirklichen lässt, ist
zweifelhaft. Masern sind eine in allen Aspekten andere
Krankheit als Polio oder Pocken.
-------------------------------------------------------------------------------

Es ist zweifelhaft, daß die Masern ausgerottet werden können? Die Amerikas (800
Millionen Menschen!) haben bewiesen, daß es geht. Finnland hat bewiesen, daß es
geht.

Fromme weiß von der Situation auf dem amerikanischen Kontinent und er weiß von
der Situation in Finnland. Das heißt: Entweder Fromme lügt oder er ist völlig
unfähig, die Realität zu erkennen.

Und dann:
http://www.aerzteblatt.de/v4/archiv/artikel.asp?id=42500
(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Ließe sich aus der Coburger Masernepidemie, bei der 1200 Menschen
die Krankheit ohne schwere Komplikationen und vor allem ohne blei-
bende Schäden durchgemacht haben, vielleicht auch lernen,
dass zwischen den zwei Extremen "Ausrottung" und "Alle
machen Masern durch" ein Mittelweg möglich ist?
Dr. med. Karl Fromme
Löwenstraße 15a
96450 Coburg
-------------------------------------------------------------------------------

"Ließe sich ... vielleicht auch lernen" ist eine dreiste Anklage, gerichtet
gegen jene, die seiner Meinung nach noch lernen MÜSSEN, was ER, Fromme, schon
längst weiß...

Er, Fromme, der schreibt: "Ich bin kein 'Impfgegner'".

Er, Fromme, der auch schreibt:

http://www.individuelle-impfentscheide.de/stimmenfromme.htm :
-------------------------------------------------------------------------------
Jedes Kind wurde homöopathisch behandelt, lege artis individuell je
nach den vorhandenen Symptomen. Häufig war Bryonia oder Pulsatilla
indiziert, was ich in der D30 verabreichte.
-------------------------------------------------------------------------------

Homöopathie ist ein völlig wirkungsloses, sinnloses Placebo. Von "lege artis"
kann also auf gar keinen Fall die Rede sein.

Das Wort Größenwahn dürfte eher zutreffen.

Eltern als Täter

Man sieht, was Fromme und Hüttner angerichtet haben. Daß Fromme nichts gelernt
hat, sieht man.

Für Kinder droht Gefahr von 2 Seiten: von solchen "Ärzten" und von Eltern, den
eigenen und fremden.

In folgendem Forumsbeitrag erleben Sie eine Hymne auf Fromme, vorgetragen von
einer Impfgegnerin:

http://f24.parsimony.net/forum55247/messages/11138.htm
(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Wird sind Ärzten wie Dr. Fromme äußerst dankbar!

[ Forum Impfen ]

Geschrieben von Angelika Kögel-Schauz am 13. April 2003 15:31:47:
Als Antwort auf: Coburg - Fromme - Masernepidemie geschrieben von
UlrikeS am 12. April 2003 16:30:03:

Hallo Ulrike,

schön, dass es Ärzte gibt, die die Entscheidung der Eltern (ein
Grundrecht, das in der deutschen Verfassung verankert ist!)
respektieren! Es ist schon ein Armutszeugnis für die Coburger
Kinderärzte, dass sich fast die Hälfte der bei diesem Ausbruch an
Masern erkrankten Kinder bei diesem einen Kinderarzt in Behandlung
begeben mussten! Der arme Arzt war sicherlich total überarbeitet nach
diesem Vorfall. Und dann noch die Tatsache, dass seine "Kollegen"
und die Medien über ihn hergefallen sind wie die Hyänen. Hut ab vor
Dr. Fromme, dass er sein Rückgrat nicht hat brechen lassen!

Die Masern-Erkrankung bietet viele Vorteile. Dazu gibt es wirklich
gute Literatur, z.B. das Buch von Dr. Hirte "Impfen - pro und
contra", alles mit fundierten Quellen belegt. Hast du dieses Buch
eigentlich mal gelesen? Wäre schon wichtig!

Und diese Horrorzahlen eine Enz. auf 1000 Masernkinder sind natürlich
mathematischer Blödsinn! Es ist erwiesen, dass korrekt behandelte
Masern (kein Fieber senken, Ruhe, liebevolle Pflege, homöopathische
Begleitung) im Kindesalter keine Komplikationen nach sich ziehen.

Wenn allerdings an Masern erkrankte Jugendliche mit Fiebermitteln und
Antibiotika vollgepumpt werden, weil man (Arzt) Scharlach vermutet,
dann darf es nicht verwundern, wenn es zu Komplikationen kommt.

Im Übrigen muss jeder Mutter von Masern geimpften Kindern den Kindern,
die die Wildmasern noch verbreiten, sehr dankbar sein, weil sie so den
Titer ihrer Kinder regelmässig auffrischen!

Grüße
Angelika

P.S.: Auch auf unserer EFI-Homepage gibt es eine gute Information zum Thema.

Maserninformationen
[LINK: http://www.augusta.de/~efi/PDF/masern.pdf]
[ Forum Impfen ]
-------------------------------------------------------------------------------

Der Gipfel der Dreistigkeit:

http://f24.parsimony.net/forum55247/messages/11138.htm
-------------------------------------------------------------------------------
Im Übrigen muss jeder Mutter von Masern geimpften Kindern den
Kindern, die die Wildmasern noch verbreiten, sehr dankbar sein, weil sie so
den Titer ihrer Kinder regelmässig auffrischen!
-------------------------------------------------------------------------------

Übersetzt: Kinder, die andere mit Masern infizieren, tun etwas Gutes, und man
soll den Müttern dieser Kinder dafür dankbar sein.

Am 23.2.2005 starb ein 14-jähriges Mädchen an Masern. Es war nicht geimpft, weil
es wegen seines Gendefekts nicht geimpft werden durfte: Down-Syndrom.
"Masern: Bericht über eine Erkrankung mit tödlichem Ausgang"

http://www.rki.de/cln_011/nn_226734/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/
2005/13__05,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/13_05

Sollen sich die Eltern für den Tod ihres Kindes BEDANKEN bei den Anstiftern
dieser Epidemien, bei Personen wie eben dieser Angelika Kögel-Schauz...!?

Es gibt viele Kinder, die aus einer ganzen Reihe von Gründen nicht geimpft
werden dürfen, sei es weil sie als kleine Säuglinge noch zu jung sind, sei es,
weil sie Immundefekte haben oder andere Krankheiten. ALLE diese Kinder leben mit
einem sehr großen Risiko.

Und die Drahtzieher feiern sich in ihren Foren und verbreiten niederträchtigste
Demagogie. Wie Angelika Kögel-Schauz...

Angelika Kögel-Schauz ist bekannt. Unter anderem dafür, daß sie beteiligt ist an
der Affaire beim WDR, wo eine Sendung über das Impfen so falsch war, daß vom
Rundfunkrat eine Korrektursendung angeordnet wurde.

Mehr über den Skandal beim WDR:

Der Fall Houben/WDR
* [ Der Fall Houben/WDR ]
* [ Brief des Nobelpreisträgers Professor Zinkernagel an den WDR ]
* [ Offener Brief des Kinderarztes Ralf Behrmann an den WDR ]
* [ Impfinformationen.de: ]
[ Brief des Nobelpreisträgers Professor Zinkernagel an den WDR ]
[ http://www.impfinformationen.de/zinkernagelWDR.htm ]
* [ Stellungnahme von Impfinformationen.de ]
[ zu Entscheidung des WDR-Rundfunkrates ]
[ http://www.impfinformationen.de/wdr2.htm ]
* [ Pressemitteilung des Verein Promed v. 27.02.05 ]
[ http://www.impfinformationen.de/wdr3.htm ]
* [ Presseerklärung des Vereins Promed e.V.: ]
[ http://www.promed-ev.de/modules/news/article.php?storyid=34 ]
* [ Impfungen und Kinderrechtskonvention ]
[ http://www.impfinformationen.de/krk.htm ]
* [ Houben lügt! ]
* [ Der Fall Houben: Gelegenheit und Pflicht ]

Bioterrorismus: Vorsätzlich Kinder als lebende Bomben einsetzen

Den folgenden Forumsbeitrag von Angelika Kögel-Schauz muß man genau lesen. Er
ist ein Beweisstück besonderer Art.

http://f24.parsimony.net/forum55247/messages/2968.htm
(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Liebe Leute, aufpassen!!!

[ Forum Impfen ]
Geschrieben von EFI - Eltern für Impfaufklärung Angelika
Kögel-Schauz am 02. März 2001 15:29:54:

Als Antwort auf: Wir haben vermutlich einmal Mumps erledigt *g*
geschrieben von Bea am 01. März 2001 22:26:06:

Liebe Leute, Ihr müsst da in Zukunft ein bisschen vorsichtiger
sein!

Wäre doch schade, wenn jemand, dem Ihr vielleicht schon lange ein
Dorn im Auge seid, ein so leichtes Spiel hätte, Euch massive
Schwierigkeiten zu machen.
Für die homöopathische Behandlung ist es doch völlig egal, wie
die Sammlung von Symptomen heisst. Richtig?
Dann brauchen wir klugen Mütter nicht laut zu denken, von wegen
Mumps-Verdacht und so!
Denn so ein Verdacht ist laut Infektionsschutzgesetz seit 1.
Januar 2001 meldepflichtig. Die Meldung führt dann dazu, dass der
"Krankheitsverdächtige" und vor allem auch alle
"Ansteckungsverdächtigen" für die Inkubationszeit (21 Tage!!!!)
keine Gemeinschaftseinrichtung (Schule, Kindergarten, etc.)
besuchen dürfen!

Mir persönlich ist es sowieso seit Jahren völlig egal, was meine
Kinder gerade durchmachen. Mein Vertrauen in die Homöopathie ist
mittlerweile unendlich groß. Und mein Jüngster (6 Jahre) ist
überhaupt nicht geimpft. Wir haben vor einigen Monaten sogar eine
schwere Verbrühung (der gesamte Oberschenkel und Teile des
Unterschenkels) mittels der Homöopathie und der
Baumwoll-Verbrennungs-Methode wunderbar ausgeheilt. Mein Sohn hat
bereits nach 3 Tagen wieder mit Verband Fussball gespielt. Bis
auf noch einige Hautverfärbungen, die sicherlich im nächsten
Sommer ganz vergehen, ist nichts geblieben!
Und wenn ich die Entwicklung meiner Kinder ansehe, muss ich
einfach immer wieder feststellen, dass nicht geimpfte Kinder in
jeder Hinsicht (Psyche und Immunsystem) stabil sind.
Herzliche Grüße
Angelika Kögel-Schauz
P.S.: Wir sind gerade dabei unsere Internet-Seiten endlich auf
Vordermann zu bringen. Dort gibt es dann auch Informationen zum
Infektionsschutzgesetz und BSE in Impfstoffen.

Mein 14jähriger hat vermutlich soeben Mumps hinter sich
gebracht. Ganz sicher bin ich mir allerdings nicht, weil die
Schwellung nicht sehr stark war. Aber der Ablauf war sehr
mumpsähnlich und einmal Pulsatilla C30 hat ihm auch gut getan.
Zwei Tage bevor er krank wurde, stand noch in der Tageszeitung,
dass bei uns eine Mumpsepidemie grassiere, weil immer mehr Eltern
und Kinderärzte die Impfung nicht mehr vornehmen würden. Mein
Sohn ist ja tatsächlich ungeimpft. Jetzt bin ich gespannt, ob er
es vielleicht geschafft hat, seine geimpften Geschwister
anzustecken.

Antworten:
Wie bitte??? Hans 02.3.2001 17:18 (1)
was würde sich mein Sohn freuen...*bg* Bea 02.3.2001 18:07 (0)
[ Forum Impfen ]
-------------------------------------------------------------------------------

Da schreibt Angelika Kögel-Schauz explizit:

(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Dann brauchen wir klugen Mütter nicht laut zu denken,
von wegen Mumps-Verdacht und so!

Denn so ein Verdacht ist laut Infektionsschutzgesetz seit 1.
Januar 2001 meldepflichtig.

Die Meldung führt dann dazu, dass der "Krankheitsverdächtige"
und vor allem auch alle "Ansteckungsverdächtigen" für die
Inkubationszeit (21 Tage!!!!) keine Gemeinschaftseinrichtung
(Schule, Kindergarten, etc.) besuchen dürfen!
-------------------------------------------------------------------------------

Übersetzt: Wenn man sich als Mutter/Vater dumm stellt und nicht sagt, daß die
Kinder möglicherweise Mumps (oder eine andere infektiöse Krankheit) haben, kann
man sie ruhig weiter in Schule, Kindergarten usw. schicken... Wenn niemand weiß,
daß da ein Verbrechen begangen wird, kann man auch nicht wegen dieses
Verbrechens angezeigt werden...

Die kranken Kinder gehen in Schule und Kindergarten und stecken dort andere
Kinder an.

Obwohl es Kinder gibt, die nicht geimpft werden können, Kinder mit Down-Syndrom
zum Beispiel. Diese Kinder sind dann schutzlos der Infektion ausgesetzt.

Die Drahtzieher wie Angelika Kögel-Schauz wissen um die tödliche Gefahr.

Doch Angelika Kögel-Schauz wörtlich:

http://f24.parsimony.net/forum55247/messages/11138.htm
-------------------------------------------------------------------------------
Im Übrigen muss jede[r] Mutter von Masern geimpften Kindern den
Kindern, die die Wildmasern noch verbreiten, sehr dankbar sein, weil sie so
den Titer ihrer Kinder regelmässig auffrischen!
-------------------------------------------------------------------------------

Das ist kein Ausrutscher. Angelika Kögel-Schauz ist mitnichten ein Einzelfall,
sondern Teil einer sehr aktiven Untergrundszene. Rund 4 Jahre später wird der
Krieg gegen Kinder sogar öffentlich verbrämt durch Diebstahl an
südamerikanischer Kirchenuntergrund-Ideologie, die auf diese Weise Alibi,
Legitimation und Heiligenschein gleichermaßen abgibt:

Datum: 26.11.2004
http://f24.parsimony.net/forum55247/messages/19524.htm
(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Mumpsverdacht
[ Diskussionsforum Impfen - Pro und Contra ]
Geschrieben von Bernd am 26. November 2004 00:21:49:
Als Antwort auf: Re: postexpositionelle Impfung gegen Masern
geschrieben von Angelika Kögel-Schauz am 25. November 2004 23:26:09:

Hi Angelika,

"Personen, die in der Wohngemeinschaft Kontakt zu einer ärztlich
bestätigten Mumpserkrankung (oder einem Verdachtsfall) hatten, dürfen
eine Gemeinschaftseinrichtung für die Dauer der mittleren Inkubationszeit
von 18 Tagen nicht besuchen oder nicht in ihr tätig sein
(¶ 34 Abs. 3 IfSG).

Seh' die Sache doch mal praktisch: 'ärztlich bestätigte Mumpserkrankung'
heißt es da. Solange Du (s.u.) nicht aufgrund arger Beschwerden der Kinder
(bei Mumps?) zum Arzt gehst, IST da IFSG-mäßig KEIN Mumps, oder? (und Du
als Mutter bist nach IFSG nicht verpflichtet, diese Erkrankung zu melden).

Und du kannst dir weiter vorstellen, was ich bei einem
Mumps-oder-sonstwas-Verdacht nicht mache: zum Arzt gehen.
Sicherlich würde ich jedoch medizinische Hilfe zuziehen,
wenn ich merke, dass es einem Kind schlecht geht. Da Mumps
jedoch (Quelle siehe oben) in 30-40% subklinisch verläuft,
würde ich erst mal zuwarten.

Also, wo ist das Problem? (ein bißchen Guerilla darf unter
solchen Umständen schon sein, oder habe ich die Theologie
der Befreiung von Camillo Torres über Dom Helder Camara
bis hin zu Oscar Arnulfo Romero mißverstanden?)

Venceremos
Bernd

Antworten:
[ Diskussionsforum Impfen - Pro und Contra ]
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Gesetze in Deutschland und Österreich

Die Gesetzeslage ist eindeutig: Das Verhalten in den oben zitierten
Beweisstücken ist vorsätzlich und damit strafverschärfend zu beurteilen.

In Österreich:

http://www.sbg.ac.at/ssk/docs/stgb/stgb169_187.htm
-------------------------------------------------------------------------------
Strafgesetzbuch Österreich

Strafgesetzbuch (StGB)
Besonderer Teil
Siebenter Abschnitt
Gemeingefährliche strafbare Handlungen und
strafbare Handlungen gegen die Umwelt

Paragraph 178

Vorsätzliche Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten

Wer eine Handlung begeht, die geeignet ist, die Gefahr der Verbreitung
einer übertragbaren Krankheit unter Menschen herbeizuführen, ist mit
Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bis zu 360
Tagessätzen zu bestrafen, wenn die Krankheit ihrer Art nach zu den
wenn auch nur beschränkt anzeige- oder meldepflichtigen Krankheiten
gehört.

Paragraph 179

Fahrlässige Gefährdung von Menschen durch übertragbare Krankheiten

Wer die im Paragraph 178 mit Strafe bedrohte Handlung fahrlässig
begeht, ist mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe
bis zu 360 Tagessätzen zu bestrafen.
-------------------------------------------------------------------------------

In Deutschland:
http://www.gesetze-xxl.de/gesetze/ifsg/ifsg.htm
-------------------------------------------------------------------------------

Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von
Infektionskrankheiten beim Menschen
(Infektionsschutzgesetz - IfSG)

http://www.gesetze-xxl.de/gesetze/ifsg/p74.htm

Paragraph 74 Strafvorschriften

Wer vorsätzlich eine der in 73 Abs. 1 Nr. 1 bis 7, 11 bis
20, 22, 23 oder 24 bezeichnete Handlung begeht und dadurch
eine in Paragraph 6 Abs. 1 Nr. 1 genannte Krankheit oder
einen in Paragraph 7 genannten Krankheitserreger verbreitet,
wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit
Geldstrafe bestraft.

http://www.gesetze-xxl.de/gesetze/ifsg/p75.htm

Paragraph 75 Weitere Strafvorschriften

(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe
wird bestraft, wer

1. einer vollziehbaren Anordnung nach Paragraph 28 Abs. 1
Satz 2, Paragraph 30 Abs. 1 oder Paragraph 31, jeweils auch
in Verbindung mit einer Rechtsverordnung nach 32 Satz 1,
zuwiderhandelt,

2. entgegen Paragraph 42 Abs. 1 Satz 1, auch in Verbindung mit
Satz 2, jeweils auch in Verbindung mit einer Rechtsverordnung
nach Paragraph 42 Abs. 5 Satz 1, oder Paragraph 42 Abs. 3 eine
Person beschäftigt oder eine Tätigkeit ausübt,

3. ohne Erlaubnis nach Paragraph 44 Krankheitserreger verbringt,
ausführt, aufbewahrt, abgibt oder mit ihnen arbeitet

oder

4. entgegen Paragraph 52 Satz 1 Krankheitserreger oder Material abgibt.

(2) Ebenso wird bestraft, wer einer Rechtsverordnung nach Paragraph
38 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 oder Abs. 2 Nr. 4 oder einer vollziehbaren
Anordnung auf Grund einer solchen Rechtsverordnung zuwiderhandelt,
soweit die Rechtsverordnung für einen bestimmten Tatbestand auf
diese Strafvorschrift verweist.

(3) Wer durch eine in Absatz 1 bezeichnete Handlung eine in
Paragraph 6 Abs. 1 Nr. 1 genannte Krankheit oder einen in
Paragraph 7 genannten Krankheitserreger verbreitet, wird
mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren
bestraft, soweit nicht die Tat in anderen Vorschriften mit
einer schwereren Strafe bedroht ist.

(4) Handelt der Täter in den Fällen der Absätze 1 oder 2 fahrlässig,
so ist die Strafe Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder Geldstrafe.

(5) Mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe wird
bestraft, wer entgegen Paragraph 24 Satz 1, auch in Verbindung
mit Satz 2, dieser auch in Verbindung mit einer Rechtsverordnung
nach Paragraph 15 Abs. 1, eine Person behandelt.
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Mitten dabei unter Ärzten: Hausfrauen als Experten

Eine der vielen anderen Glanzleistungen der Angelika Kögel-Schauz:

http://f24.parsimony.net/forum55247/messages/2246.htm
(Hervorhebungen von mir)
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Durch die Impfung wird der Weg in den Zellen gebahnt!

[ Forum Impfen ]
Geschrieben von EFI-Eltern für Impfaufklärung Angelika
Kögel-Schauzam 20. November 2000 12:12:26:
Als Antwort auf: Überimpfung geschrieben von Dr.Vogelsang
Dr. Vogelsang am 17. November 2000 13:34:17:

Vielleicht ist auch folgender Denkanstoss, den ich aus mehreren
verschiedenen Aussagen von Homöopathen, Biologien, etc.
zusammensetze:

Durch die Impfung verändert sich das Milieu der
Körperzellen, das Impfvirus hat mit dem Wildvirus nur
Weniges gemeinsam, durch die Lebendimpfung werden auch nicht
geimpfte Menschen mit Impfviren angesteckt.

Durch die Änderung des Zellmilieus wird einer eventuellen
echten Infektion mit Wildviren der Weg förmlich gebahnt, es
sei denn die Selbstheilungskräfte haben das Zellmilieu (mit
oder ohne Hilfe durch Homöopathie, Kinesiologie) wieder in
Ordnung gebracht.

Wahrscheinlich sind auch Menschen mit einem bestimmten ererbten
Muster (die Homöopathen nennen das Miasma) besonders
anfällig für Milieuänderungen in den Zellen.
Herzliche Grüße
Angelika Kögel-Schauz

Bereits vor einigen Jahren teilte die anthroposophische
Ärzteschaft mit, daß in den USA sehr bösartige
Masern-Epidemien mit schweren Nebenwirkungen und viel mehr
Todesfällen auftreten, als bei normalen Masern. Die
Durchimpfung gegen Masern in den USA ist nahezu 100%-ig, weil
in diesem angeblich so freien Land die Impfung drakonisch
durchgesetzt wird. Man kann diese Entwicklung nur so verstehen,
daß, genau wie bei mit allen Antibiotika gewaschenen
Bakterien, sich die Masern-Viren durch die Impfung "höher"
entwickelt haben.
Es ist nahezu unmöglich, das in der deutschen
Ärzteschaft zu diskutieren.
Wie schreit es in Schiller's "Don Carlos" Marquis Posa dem
Despoten Phillipp II
ins Gesicht: "Sire, geben Sie Gedankenfreiheit."
Schiller starb 1805. Deutschland ist eine geistige Zwangsjacke
geblieben, die die beste Verfassung der Welt (nach Expertenurteil)
an entscheidenden Stellen nicht lockern konnte.
Dr. Vogelsang

Antworten:
[ Forum Impfen ]
-------------------------------------------------------------------------------

"Dr. Vogelsang" ist ein bekannter Lügner, Fälscher und Verleumder. Arzt.
Homöopath.

Hier eine kleine Kostprobe:

http://web.archive.org/web/20020202191059/
http://f24.parsimony.net/forum56725/messages/8568.htm
(Hervorhebungen von mir)
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Re: Werden Epidemien einfach bestellt ?!?
[ Psychopolitik-Forum ]
Geschrieben von Dr.H.G.Vogelsang am 30. Januar 2002 11:49:53:
Als Antwort auf: Werden Epidemien einfach bestellt ?!? geschrieben von Fexi

Sagt Leute,
werden Krankheiten von der Pharma Industrie einfach bestellt?
Bei mir sind derzeit 3 Mitarbeiter krank, alle Grippe. Und alle
gleichzeitig, was gegeneitiges anstecken ausschließt. Ich fragte nach,
ob im TV eine Warnung vor einer Grippewelle kam. Und - oh Wunder - es
war so. Zwei Tage davor in den ORF Hauptnachrichten kam die Warnung
vor der Epidemie, mir Hinweis auf Vorsorge- Impfungen. Kennen wir ja
zur Genüge, gratis Werbung zur besten
Sendezeit für die Ärmsten unter uns ;-))
Meine Frage: Könnte irgendein Programm auf Abruf bei manchen Leuten -
geschwächt durch die Angst davor - die Grippe auslösen ??
Umgekehrt gefragt, hätten die Leute den Kübel nicht eingeschaltet,
wären sie dann noch gesund ??
Dieses Phänomen beobachte ich heuer schon zum dritten Mal, und immer
wurde DAVOR in den Medien vor der Grippewelle gewarnt!!
Hmmm...
Tschauli vom Fexi
... der die leute angeschaut hat, sie sind wirklich krank ...

Erdrückende Indizien sprechen für viele künstlich ausgelöste Krankheiten
und eine sich verfeinernde Technik für diese Verbrechen.

Daher benötigen wir die Stiftung "Öffentliche Kontrolle".

Die Krankheitswelle nach Neujahr dürfte auch vom Gift im Euro begünstigt
worden sein.

An der Übertragung von Krankheiten durch die Elektronik
arbeiten seit Langem die USA. Angeblich sollen sie ihren
Soldaten schon Hepatitis per Telefon überimpft haben.

Ich frage mich, warum die bewaffneten Streitkräfte sich
das gefallen lassen.

Mehr als alle anderen könnten sie gegen die
VerbrecherInnen vorgehen.

hg.

Antworten:
[ Psychopolitik-Forum ]
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Mehr über Vogelsang:

* Der Fall H. G. Vogelsang
* Aus der Welt des Wahnsinns...
* "In Holland haben >80 Prozent der ÄrztInnen schon Patienten ermordet."
* Dr. Vogelsang erklärt den Tod von Paul Spiegel nach Jan van Helsing
* Warnung vor gelbem WC-Papier

Herr Doktor H. G. Vogelsang hat noch immer seine Approbation...

Trotz gewiß zahlreicher Beschwerden bei der für ihn zuständigen Ärztekammer
Westfalen-Lippe...

Eine der vielen anderen Glanzleistungen der Angelika Kögel-Schauz:

http://f24.parsimony.net/forum55247/messages/2174.htm
(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Scharlach - die "sicherste" Art es zu bekommen, ist die Angst davor

[ Forum Impfen ]
Geschrieben von EFI-Eltern für Impfaufklärung Angelika
Kögel-Schauz am 13. November 2000 16:50:07:
Als Antwort auf: Scharlach geschrieben von Hans am 12. November
2000 22:04:30:

Hallo Hans,
die wichtigste Vorbeugung wäre, dass Du irgendetwas
unternimmst, dass Du keine Angst hast. Angst verändert das
Zell-Milieu und schaffst so oft erst die Angriffsfläche
für die kleinen Tierchen. Die Ansteckungshäufigkeit
nimmt mit dem Charisma des Homöopathen ab! Das beobachte ich
immer wieder. Die Eltern und Patienten mit der größten
Angst sind am schwersten und am häufigsten krank!

Die Bewertung, dass die Pharma und Ärzteschaft häufig
mit Angstmacherei arbeitet , überlasse ich Euch. Soll damit
der Bedarf erst geschaffen werden??

Herzliche Grüße
Angelika Kögel-Schauz

Bei uns in der Gegend geht grade Scharlach wie wild um. Wir

wissen von vielen Eltern, die Antibiotika geben.

Unsere Kinder sind bisher verschont geblieben.
Gibt es Erkenntnisse, welche Kinder besonders scharlachgefährdet sind?
Und welche Art von Entwicklungschub Scharlach möglicherweise mit sich bringt?
Hans

Antworten:
[ Forum Impfen ]
-------------------------------------------------------------------------------

Angelika Kögel-Schauz behauptet: Angst ist eine Methode, Scharlach zu kriegen.

Das ist eine Lüge.

Angelika Kögel-Schauz empfiehlt Homöopathie.

Homöopathie ist Schwindel.

Angelika Kögel-Schauz empfiehlt Kinesiologie.

Kinesiologie ist Schwindel.

Angelika Kögel-Schauz behauptet: "Die Ansteckungshäufigkeit nimmt mit dem
Charisma des Homöopathen ab! Das beobachte ich immer wieder."

Das ist schlicht und einfach dumm, dumm, dumm.

Derjenige, an den sich Angelika Kögel-Schauz da richtet, ist Hans Tolzin.

Und nun zitiere ich ihn, einen der größten lebenden deutschen Denker: Hans
Tolzin, den Herausgeber des "Impf-Report":

-------------------------------------------------------------------------------
Masernpartys funktionieren nicht !!

[ Diskussionsforum Impfen - Pro und Contra ]

Geschrieben von Hans am 06. Juni 2005 18:56:03:

Als Antwort auf: Re: ???"Masernparties"??? geschrieben von VaxxNo

Kaum treten ein paar Masernfälle auf wird der
Masernpartymythos wieder bemüht.

Das, was da derzeit über die Medien läuft und vom bayer.
Gesundheitsminister verbreitet wird, ist platte Demagogie.

Es gibt keine Masernpartys, zumindest keine, von denen wir wissen.

Es gibt sie deshalb nicht, weil es nicht funktioniert: Eine
programmierbare Ansteckung durch Kontakt mit Masernerkrankten
ist definitiv nicht möglich. Ausserdem liest man immer wieder,
dass die Infektionsketten bei Ausbrüchen nicht geklärt werden
konnten.

Das spricht gegen die Hypothese, Masern sei eine ansteckende Krankheit.
Dort, wo Masern gehäuft auftreten, müssen andere Faktoren eine Rolle
spielen - und eigentlich von unseren lieben Gesunheitsbehörden
untersucht werden...

grüßle
Hans

Antworten:
[ Diskussionsforum Impfen - Pro und Contra ]
-------------------------------------------------------------------------------
(gezipptes Beweisstück: ama_imp9.zip
http://www.ariplex.com/ama/ama_imp9.zip)

Der "Impf-Report", Sie ahnen es, berichtet über das Impfen...

http://www.impf-report.de/jahrgang/2003/20.htm
(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Herausgeber und verantwortlicher Redakteur: Hans Tolzin
Redaktionelle Mitarbeiter: Hans Tolzin, Claudia Ayaz, Tanja Maso-
col, Sonja Houzer, Petra Schweitzer, Daniela Foletti Stofer, HP
Jürgen Bernhardt, Bärbel Engelbertz, Angelika Kögel-Schauz und an-
dere
Adresse:
IMPF-REPORT, c/o Hans Tolzin, Dieselstr. 3, 70771 Echterdingen
Webseite: http://www.impf-report.de
Email: ***@impf-report.de
-------------------------------------------------------------------------------

Der "Impf-Report" ist Quell der Erleuchtung und des Wissens.

Hätten Sie auch gedacht, daß BEIDE, Angelika Kögel-Schauz und Hans Tolzin,
Teilnehmer in einer Gruppe von Ärzten und Heilpraktikern sind, die gegen das
Impfen zu Felde ziehen?

Angelika Kögel-Schauz über Ryke Geerd Hamer:

http://f25.parsimony.net/forum63512/messages/37882.htm
(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
dem kann ich mich nur anschließen
[ Urkost-Forum - Natürlich Leben - vegane Rohkost und mehr! ]
Geschrieben von Angelika Kögel-Schauz am 22. August 2003 15:21:47:

Als Antwort auf: Re: Neue Medizin nach Dr. Hamer und die
Notwendigkeit differenzierter Kritik geschrieben von Hans T. am
22. August 2003 14:25:19:

Dieser Meinung von Hans über Hamer möchte ich anschließen.

Es wäre doch sehr schade, wenn Hamers wertvolles Wissen
und sicherlich richtige Grundlagenforschung verloren ginge, weil
wir - und besonders auch gute Therapeuten - nicht zwischen dem
Menschen und seiner Forschung differenzieren können.

Auch die Therapievorschläge von Hamer sind ja wesentlich mehr
umstritten und fragwürdig als seine Grundlagenforschung. Leider
schaut Hamer nicht über seinen Tellerrand und lässt dabei viele
wichtige Aspekte zur Gesundung links liegen: Naturheilkunde,
Homöopathie, Ernährun, Lebensumfeld.

Herzliche Grüße

Angelika
-------------------------------------------------------------------------------

Hans Tolzin in der genannten Gruppe von Ärzten, über Hamer:

-------------------------------------------------------------------------------

Achtung: Der Inhalt dieser Email ist Gegenstand einer Klage vor dem Landgericht
Stuttgart.
==========================================================================================

Hans Tolzin hat mich verklagt wegen des Inhalts seiner Email. Das Urteil des
Landgerichts
gibt mir endlich die Möglichkeit, gegen Hans Tolzin gerichtlich vorzugehen.

Einzelheiten werden in Kürze bekanntgegeben.

Aribert Deckers

-------------------------------------------------------------------------------

Peter Klein betreibt eine Web-Site. Er ist Arzt. Und er ist mitbeteiligt an dem
eingangs analysierten "alternativen Impfplan"!

Hans Tolzin hat INTENSIV Reklame für Ryke Geerd Hamer und dessen Irrsinn "Neue
Medizin" gemacht. Hat dazu sogar mehrere Jahre lang ein Forum betrieben.
Geschlossen hat es nicht er, sondern der Forumsprovider hat ihn hinausgeworfen.

In diesen Jahren sind mehrere Menschen durch Hamer's Irrsinn "Neue Medizin"
unter grauenhaften Umständen gestorben, darunter 2002 Sören Wechselbaum und 2004
Carmen.

Hans Tolzin weiß das. Angelika Kögel-Schauz weiß das.

Mehr über Hamer, durch den und dessen Helfer inzwischen mehr als 86 Menschen
qualvoll gestorben sind:
* [ Wir trauern um Michaela Jakubczyk-Eckert ]
(http://www.ariplex.com/ama/amamicha.htm)

* [ Menschen: "fossile Brennstoffe" ]
(http://www.ariplex.com/ama/ama_ham4.htm)

* [ Tot durch Ryke Geerd Hamer ]
[ - Die Totenliste - ]
(http://www.ariplex.com/ama/ama_ham2.htm)

* [ Tot durch Ryke Geerd Hamer: Uschi Fischer ]
[ Der reine Wahnsinn: "Unsportlichkeits-Selbstwerteinbruch-Konflikt" ]
(http://www.ariplex.com/ama/ama_ham6.htm)

* [ Tot durch Ryke Geerd Hamer: Angelo Amstutz ]
(http://www.ariplex.com/ama/ama_ham8.htm)

* [ "Werkzeuge des Terrors für Ryke Geerd Hamer: ]
[ Helmut Pilhar - Zentrum der "germanischen Neuen Medizin" ]
(http://www.ariplex.com/ama/ama_ha12.htm)

* [ "Werkzeuge des Terrors, An ihren Händen klebt Blut..." ]
(http://www.ariplex.com/ama/ama_ha21.htm)

* [ Report Mainz vom 18.November 2002 ]
[ Krebs heilen durch Nichtstun? - ]
[ Die gefährlichen Thesen der "Neuen Medizin" ]
[ http://www.swr.de/report/archiv/sendungen/021118/04/index.html ]

* http://www.ariplex.com/ama/ama_hame.htm
(http://www.ariplex.com/ama/ama_hame.htm)

* [ Mit 50 Leichen im Gepäck zu den Sozialwahlen? ]
(http://www.ariplex.com/ama/ama_ham5.htm)

* [ Carmen, So wird ein Mensch gestorben ]
(http://www.ariplex.com/ama/ama_ham7.htm)

* [ Carmen starb 2004 und die Verantworlichen tanzen Ringelreihen ]
(http://www.ariplex.com/ama/amabx001.htm)

* [ Hamer's willige Helfer ]
(http://www.ariplex.com/ama/ama_ha11.htm)

* [ Werkzeuge des Terrors ]
[ Haßprediger ]
(http://www.ariplex.com/ama/ama_ha22.htm)

* [ Werkzeuge des Terrors ]
[ Leichenverwertung ]
(http://www.ariplex.com/ama/ama_ha24.htm)

* [ Hamer - Das ist das Ende... ]
(http://www.ariplex.com/ama/ama_ha46.htm)

* [ Gutachterliche Stellungnahme ]
[ für die Deutsche Krebsgesellschaft ]
[ zur "Germanischen Neuen Medizin (GNM)" ]
(http://www.ariplex.com/ama/ama_ha47.htm)

* [ Krebs-Scharlatan ködert sogar kranke Kinder ]
(http://www.ariplex.com/ama/ama_ha48.htm)

* [ Aufruf des Arbeitskreis Widerstand ]
(http://www.ariplex.com/ama/ama_ha49.htm)

* [ Trnava weist Hamer zurück ]
(http://www.ariplex.com/ama/ama_ha50.htm)

* [ Die Bestialität des Ryke Geerd Hamer ]
(http://www.ariplex.com/ama/ama_ha53.htm)

* [ Der Hamer'sche Steinbruch ]
(http://www.ariplex.com/ama/ama_ha55.htm)

* [ Lügen und Fälschungen der Hamer-Fanatiker ]
(http://www.ariplex.com/ama/ama_ha57.htm)

* [ Tot durch Ryke Geerd Hamer: Frau Schommers ]
(http://www.ariplex.com/ama/ama_ha58.htm)

* [ Hamer und der Fall Marc Fréchet ]
(http://www.ariplex.com/ama/ama_ha59.htm)

* [ Unterwanderung der ÖDP durch Hamer-Fanatiker ]
[ Der Fall Dieter Kuhn, Der Fall Dr. Erich Weber ]
(http://www.ariplex.com/ama/ama_ha64.htm)

* [ Tot durch Krebs-Pfuscher ]
(http://www.ariplex.com/ama/ama_ha66.htm)

* [ Zwei Frau starben wegen Hamer ]
(http://www.ariplex.com/ama/ama_ha67.htm)

* [ Tot durch Hamer: ]
[ "Da lag ein mit Haut überzogenes Skelett" ]
(http://www.ariplex.com/ama/ama_ha68.htm)

Beide, Hans Tolzin und Angelika Kögel-Schauz, wissen das. Und dennoch,... siehe
oben...

Im Bericht des Verfassungsschutzes: Sekten und der braune Rand

Hans Tolzin, der Herausgeber des Impfreports, war langjähriges Mitglied der
Moon-Sekte, Vorstand des Vereins "Neue Impulse Treff", und ist mehrmals als
Mitorganisator seiner Stuttgarter "Impfsymposien" aufgetreten.

Dieser Verein hat Verbindungen zu diversen Sekten und auch in den braunen Sumpf.
Querverbindungen zwischen zahlreichen Personen und Gruppen bis tief in den
rechten Rand wurden 2002 aufgedeckt. Ich darf hierzu mit freundlicher
Genehmigung zitieren aus
TINA: Bericht über seltsame Dinge
(http://www.ariplex.com/tina/tinaaufk.htm):
http://www.ariplex.com/tina/tinaaufk.htm
-------------------------------------------------------------------------------
Immer wieder die gleichen Leute und immer wieder die Verflechtungen.

Besonders aggressiv sind Leute aus dieser Szene in Medizinforen. Ein Beispiel
dafür ist

http://www.surfmed.at/cgi-bin/Ultimate.cgi?action=intro

Lest das Thema Impfen und das Thema HIV. Da wird gepöbelt, gepöbelt und
gepöbelt. Jeder, der nicht nach deren Pfeife tanzt, wird angepöbelt. Für
Rechtsanwälte Arbeit für die nächsten Jahre...

Der Webmaster steckt wohl mit drin. Jeder ordentliche Mensch hätte die Pöbler
rausgeschmnissen.

Jeder ordentliche...

"Parsimony.net" ist seit Jahren Treffpunkt und Arbeitsgebiet der Truppe.

Beispiele sind

http://f24.parsimony.net/forum60117/
http://f24.parsimony.net/forum56725/
http://f23.parsimony.net/forum51884/
Themen:
1. gegen das Impfen (Tolzin) Betreut von Patricia Nastoll
2. Hamers "Neue Medizin" (Tolzin) Betreut von Jürgen Faas
3. Psychopolitik (Hinz) Betreut von Michael Hinz
4. Homöopathie (Tolzin) Betreut von Patricia Nastoll
5. AIDS (Tolzin)
6. ... (Tolzin)

Beim Homöopathieforum gibt es einen Link zum "Psychopolitik"-Forum von Michael
Hinz.
Was Psychopolitik ist, könnt Ihr lesen bei http://www.ingo-heinemann.de

http://www.ingo-heinemann.de/KVPM-Artikelbetrug.htm

http://www.ingo-heinemann.de/Kent-Hinz.htm

http://www.ingo-heinemann.de/Kent-Depesche.htm

http://www.ingo-heinemann.de/Ritalin.htm

http://www.ingo-heinemann.de/Kent-Depesche.htm#Vogelsang

http://www.ingo-heinemann.de/scient79.htm * Ingo Heinemann : DIE
SCIENTOLOGY-SEKTE UND IHRE TARNORGANISATIONEN

http://cisar.org/trn1040.htm * Ingo Heinemann: SCIENTOLOGY and its Cover
Companies

Und dann steht da noch ein Link zur "Neuen Medizin" von dem Hamer! Hamer ist ein
von der Justiz gesuchter Krimineller. (Das könnt Ihr in den Zeitungsarchiven im
WWW nachlesen.) Da fällt einem nichts mehr ein.

Ein Forum ist letzten Herbst dichtgemacht worden, das Jo-Conrad-Forum. Wegen
rechtsradikaler Äußerungen. Denkt mal ganz scharf an die Emails der "Aufklärer"
und die Links und die Texte bei den Aufklärern! Was sagt Euch das...?

Auf den Websites von Hans Tolzin und den anderen sind die Links in DIESE Foren.

Es ist sogar eine ganze Reihe Foren! Für jeden Quark wird ein neues Forum
aufgemacht, um damit Leute anzulocken.

Auf Hans Tolzins Konto gehen auch solche Schweinereien wie "patientenkammer.de".
Es gibt gar keine "Patientenkammer"! Der Typ hat sich die Domain einfach
eingesackt. Ahnungslose Surfer geraten da hin - und was finden die vor? Links
mit Reklame für den Hirnriss von diesem Kriminellen Hamer...

Christian Joswig alias Runhardt hat sogar schon einen offenen Brief an den
Kanzlerschröder geschickt und darin behauptet, er könnte Deutschland in einem
einzigen Tag von AIDS befreien.

Leukämie sollte laut Christian Joswig alias Runhardt auch jeder haben. Ehrlich,
Leute, sowas habe ich mir schon immer gewünscht...

Über diesen Joswig alias Runhardt gibt es Dokumentationen im WWW:
http://www.ariplex.com/ama/ama_josw.htm
http://www.ariplex.com/ama/ama_jos3.htm

Ich will mit diesem Haufen und deren ganzen Zeug nichts, aber auch absolut gar
nichts zu tun haben.

Aber wenn mir einer mit so einer miesen Masche zu nahe kommt, wie die es
versucht haben, dann gibts was mit der Keule.

Das gilt ganz besonders für diejenigen, die uns mit Emails ausspionieren wollen,
zum Beispiel mit gefälschten Absendern aus dem Ausland. Ja, DAS hat es AUCH NOCH
gegeben!!!

Unser Innenministerium ist bei sowas auf Zack...

Die "aufklaerer" und ihre Hintermänner nutzen die Anschläge in New York und den
Krieg gegen die Mörder-Taliban, um daraus Kapital zu schlagen. Alle Leute sollen
ihre Petition unterschreiben. Das läuft über Findef*ck..de. So sammelt man
Adressen...

Die Texte auf den Unterschriftslisten werden von denen veröffentlicht. Nachher
sieht das so aus, als ob die Unterschreibenden für die "aufklaerer" und deren
Ziele sind. Damit werden dann neue Opfer angelockt.

Jeder, der da unterschreibt, wird als Kanonenfutter mißbraucht, indem sein Name
und sein Text die anderen Aktionen der "aufklaerer" unterfüttert. So werden aus
einem Dutzend Leute Tausende...

Ich habe im CDU-Forum eine Warnung losgelassen. Hat die Redaktion natürlich
wieder gelöscht. Das war SEHR dumm, liebe CDU-Redaktion!

Als ich mich mit diesem Zeug beschäftigen mußte, habe ich festgestellt, daß ich
nicht der einzige bin. Mit Google konnte ich im Usenet drei Postings finden, die
es in sich haben. Ich habe sie vorsichtshalber gleich als Beweisstücke
gesichert.
http://groups.google.com/groups?selm=3bdb40cf.11632181%40news1.ewetel.de&output=gplain
Gesichertes Beweisstück: http://www.ariplex.com/tina/tinaauf2.zip

http://groups.google.com/groups?selm=3c16d5d7.4520711%40news1.ewetel.de&output=gplain
Gesichertes Beweisstück: http://www.ariplex.com/tina/tinaauf6.zip

http://groups.google.com/groups?selm=3c57cdcc.463292%40news1.ewetel.de&output=gplain
Gesichertes Beweisstück: http://www.ariplex.com/tina/tinaauf7.zip
Ein neues Beispiel für die Hetze der "Aufklärer" und ihrer Umgebung habe ich als
Beweisstück gesichert: http://www.ariplex.com/tina/tinaauf1.zip

Ich habe besseres zu tun, als mich mit diesem Zeug herumzuschlagen. Deswegen
habe ich es so lange liegen gelassen. Am 13.2.2002 haut es mir dann eine Email
in die Box... Dem Wunsch der Schreiber, diese Email weiterzuleiten komme ich
gerne nach, sogar zu vollen 100 Prozent.

[BEGINN Email 3]
Return-Path: <***@aufklaerungsarbeit.de>
Received: from moutvdom00.kundenserver.de (moutvdom00.kundenserver.de
[195.20.224.149])
by MAILTRANSFER
for < t i n a @ a r i p l e x . c o m >; Wed, 13 Feb 2002 15:18:57 -0800
Received: from [195.20.224.220] (helo=mrvdom04.kundenserver.de)
by moutvdom00.kundenserver.de with esmtp (Exim 2.12 #2)
id 16b8Mq-0004aP-00; Wed, 13 Feb 2002 23:59:12 +0100
Received: from [80.131.23.227] (helo=t-rb3)
by mrvdom04.kundenserver.de with smtp (Exim 2.12 #2)
id 16b8Mp-0005Fx-00; Wed, 13 Feb 2002 23:59:12 +0100
Date: Wed, 13 Feb 2002 23:56:49 +0100
To: "Aufklaerungsarbeit.de" <***@aufklaerungsarbeit.de>
From: "Info - Aufklärungsarbeit"
<***@aufklaerungsarbeit.de>
Subject: Ein Versuch etwas zu verändern
X-Mailer: PostMe 3.02
Mime-Version: 1.0
Message-ID: <PM-***@smtp.puretec.de>

Hallo Freunde!

Ihr bekommt diese Mail, weil ich euch etwas mitteilen möchte und
vielleicht eure Hilfe benötige.

Die neue Zeitschrift der "Aufklärungsarbeit" ist da und kann online
gelesen und natürlich auch abonniert werden. Das Ziel des Ganzen ist
es, den Versuch zu starten, etwas gegen die Lügen, Manipulation und
Desinformationen, die man uns jeden Tag vorsetzt zu tun. Natürlich
kann man nicht alle Themen gleichzeitig behandeln und es wird immer
welche geben, die was auszusetzen haben, doch ein Versuch ist es wert
und jede konstruktive Beteiligung, wie auch Kritik ist herzlichst
willkommen.
Ich bitte euch daher einen Blick auf unsere Seite zu werfen.

http://www.aufklaerungsarbeit.de

In der Zeitschrift findet ihr unter anderem Berichte von

Jan van Helsing und Jo Conrad,

wie auch von weniger namenhaften Autoren, die aber über nicht weniger
wichtige Themen berichten.

Herzliche Grüße
Manuel Strapatin
(Echnaton)

PS: Wäre toll, wenn ihr diese Nachricht weiterleiten könntet, oder
euch bei uns meldet.

-----------------------
Wichtiger Hinweis: Kein Spamming!!
Sollten Sie sich nicht in den Newsletter eingetragen haben, oder
bislang kein direkten Kontakt zu uns gehabt haben, bitten wir die
Unannehmlichkeiten zu entschuldigen. Es kommt leider immer wieder
vor, dass "wohlwollende" Bekannte fremde Email Adressen eintragen,
oder adressen an dritte weitergegeben werden.
Wenn sie keine Nachricht mehr von uns/mir haben möchten, genügt eine
formlose Rückmeldung, was aber auch ein wenig schade wäre, da es mit
unter, unser Ziel ist zu informieren.
[ENDE Email 3]

Ausgerechnet Udo Holey alias Jan van Helsing und den schon erwähnten Jo
Conrad...

Ein klarer Fall für den Verfassungsschutz.

Die Weiterleitung der Email an den Verfassungschutz ist glasklare Sache. Die zu
unserem Innenministerium auch...

Laßt Euch nicht von den angeblichen "Aufklärern" einwickeln!

Meldet deren Aktivitäten sofort dem Verfassungsschutz und dem jeweiligen
Innenministerium!

Wehret den Anfängen!
-------------------------------------------------------------------------------

Der Verein wird auch in den Verfassungsschutzberichten 2003 und 2004 des Landes
Baden-Württembergs erwähnt.

Zitat Verfassungsschutzbericht des Landes Baden Württemberg von 2003, S261-263:

http://www.verfassungsschutz-bw.de/downloads/jabe/2003/jabe-2003.pdf
-------------------------------------------------------------------------------
Mehrere Scientology-Anhänger nutzen und stützen ein informelles Netzwerk,
das unter Begriffen wie äWeltverbesserer Forum? oder äNeue Impulse?
auftritt. Es besteht aus Internetforen, Personenzusammenschlüssen und
Verbindungen zu weiteren, teils nichtscientologischen Gruppen und
Einzelpersonen, die mitunter auch rechtsextremistische und revisionistische
Überzeugungen verbreiten. So polemisiert der Beauftragte für die "KVPM
Württemberg" gegen die Psychiatrie auf derselben Webseite, auf der zum
Beispiel Positionen des rechtsextremistischen PHI-Pressedienstes verbreitet
werden. Durch Veröffentlichungen, Vorträge und das Internet schaffen die in
dem Netzwerk tätigen Scientology-Anhänger eine Plattform für Tarn- und
Hilfsorganisationen der SO. Auf Vortragsveranstaltungen in Stuttgart traten
vereinzelt Referenten auf, die aus dem rechtsextremistischen Milieu
stammen. Die Schwerpunktthemen der Veranstaltungen sind häufig Politik oder
Alternativmedizin und lassen zunächst keine Bezüge zur SO erkennen. Erst im
Verlauf der Treffen werben Scientology-Anhänger offen mit Publikationen und
Gesprächsangeboten. Eng mit diesem informellen Netzwerk verbunden ist die
Broschürenreihe "mehr wissen besser leben", die Hinweisen zufolge einen
gewissen Bekanntheitsgrad in Stuttgarter Scientologen-Kreisen gewonnen hat
und die unter anderem von Scientology-Anhängern aus Stuttgart im
Eigenverlag herausgegeben wird. "mehr wissen besser leben" vertritt
teilweise extremistische Positionen, die auf der Grundlage der Lehre
HUBBARDs entwickelt werden, was gegenüber Außenstehenden aber nicht
offenbart wird, und verbreitet mitunter auch rechtsextremistisches
Gedankengut.
-------------------------------------------------------------------------------

Aus dem Bericht der "Interministeriellen Arbeitsgruppe für Fragen sogenannter
Sekten und Psychogruppen" Landtag von Baden-Württemberg - Mitteilung der
Landesregierung Bericht S.23-24 (Unter Punkt "15. Propaganda- und
Desinformationskampagnen der Scientology-Organisation"):
http://www3.landtag-bw.de/WP13/Drucksachen/2000/13_2512_D.PDF
-------------------------------------------------------------------------------
Im Berichtszeitraum waren Informationen zu verzeichnen, nach denen seitens
der Scientology-Organisation versucht wurde, in Baden-Württemberg mit einer
Aktion "Safe Harbor" (deutsch: Sicherer Hafen) in neue gesellschaftliche
Gruppen einzudringen. Themenbereiche von "Safe Harbor" sind Gesundheit,
Ernährung, Umwelt. Als Veranstaltungsort diente ein Gebäude, das von der
"Familienföderation für den Weltfrieden" in Stuttgart genutzt wird. Hier
führt auch eine Gruppe "Neue Impulse", deren Mitglieder teilweise nach
Angaben der Aktion für Geistige und Psychische Freiheit, Bundesverband
Sekten- und Psychomarktberatung e.V., Bonn, in Verbindung mit der
Scientology-Organisation stehen, Veranstaltungen durch. Bei der
"Familienföderation für den Weltfrieden" (FFWF) handelt es sich um die
Mun-Bewegung (früher "Vereinigungskirche") des Koreaners Sun Myung Moon (Mun).
-------------------------------------------------------------------------------

Eine Lektion zur Strategie

Kritik am Impfen als Tarnung, um Gruppen zu unterwandern und für die eigenen
Ziele zu programmieren.

Hans Tolzin öffentlich:

http://www.f25.parsimony.net/forum62156/messages/33.htm
(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
[Zitatanfang]

[quote]
Re: Ich bin eher für Artikel 2
[ Forum Gesundheitssystem ]
Geschrieben von Hans am 11. Februar 2001 10:32:34:
Als Antwort auf: Re: Ich bin eher für Artikel 2 geschrieben

Die Frage lautet wirklich: Wo und wann beginnt das Recht
auf außergerichtlichen Widerstand (damit meine ich legitimen,
also gewaltfreien Widerstand!!)???-

Ich bin unbedingt dafür, die rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen,
die sich uns bieten.

Sobald unser Organisationsgrad etwas besser ist, bedeutet dies, dass
Rechtsstreitigkeiten, die wichtig für die Allgemeinheit sind, von
der Allgemeinheit auch finanziell getragen werden.
Im Moment gilt also: Vernetzen, vernetzen, vernetzen!!!

Liebe Grüsse
Hans

Antworten:
[ Forum Gesundheitssystem ]
-------------------------------------------------------------------------------

Einer der Gründe, warum Hans Tolzin und seine Helfershelfer Foren unterwandern.

http://f25.parsimony.net/forum62156/messages/299.htm
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Re: Das Ende für die Naturmedizin ab 29.7.01 ???

[ Forum Gesundheitssystem ]
Geschrieben von Hans am 30. April 2001 10:22:45:
Als Antwort auf: Re: Das Ende für die Naturmedizin ab 29.7.01 ???
geschrieben von Michael B. am 28. April 2001 18:11:23:

Hallo, Michael,

Hallo, Hans.
Die Situation spitzt sich ganz schön zu. Was hier geschehen soll, ist
unverantwortlich und im höchsten Maße kriminell.
Noch haben wir, wenn auch im kleinen Maße, eine Demokratie. Warum macht
aber keiner davon Gebrauch ? Warum gehen nicht die Heilpraktikerverbände,
Heilpraktiker, Ärzte die Naturheilverfahren anwenden und deren Patienten
auf die Straße, bzw. demonstrieren zu hunderttausenden vor dem Reichstag
in Berlin?? W i r haben es doch in der Hand. Statt dessen lassen wir uns
alles gefallen, sitzen da und jammern.

Das Problem ist natürlich die Uneinigkeit. Ich setze mich seit einiger
Zeit mit der Frage auseinander, was denn der kleinste Gemeinsame
Nenner all jener sein könnte, die Veränderungen wünschen.

Zur Zeit bin ich der Ansicht, das "Selbstverantwortlichkeit" das
Zauberwort sein könnte. Unabhängig davon ob sich die verschiedenen
medizinischen Richtung gegenseitig grün sind oder nicht, sollten sie
sich darin einig sein, dass die Krankenkassen selbst bestimmen können
sollten, was sie erstatten und was nicht. Das würde eine ganz neue
Dynamik in die Krankenkassen reinbringen. Hierzu müsste allerdings das
Sozialgesetzbuch geändert werden...

Derzeit haben wir ja den Zentralismus per se: Eine Gruppe von nicht
gewählten Funktionären aus Ärzteverbänden, Krankenkassen und
Gesundheitspolitikern masst sich an, uns vorzuschreiben, welche
Therapien wir zu wählen haben.

Der Bundesausschuss Zahnärzte und Krankenkassten agiert sogar wie ein
Geheimbund. Auf Anfragen betreffend der Mitglieder des Gremiums habe
ich bisher keine Antworten erhalten und die Beschlüsse, Protokolle und
Termine des Ausschusses seien "nicht im öffentlichen Interesse".

gruss
Hans
[ Forum Gesundheitssystem ]
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Einer der Hebel mit dem "kleinsten Gemeinsamen Nenner" ist also unter anderem
das "Zauberwort" "Selbstverantwortlichkeit".

Dieser und andere Tricks wurden und werden INTENSIV eingesetzt. Alleine an
Begriffen wie "Selbstverantwortlichkeit" kann man die Hintermänner, die
eigentlichen Drahtzieher erkennen.

Man kann sehen, wer und wie hinter den Kulissen an den Fäden zieht.

Man kann sehen, wie die einzelnen Interessensgruppen, die Sekten und die
Geldmacher von einander Dinge übernehmen.

Man kann sehen, wie sehr die "Naturheil"-Szene gesteuert wird.

Es ist Krieg.

Krieg gegen Kranke.

Kranke als Ziel, Kranke als Werkzeug, Kranke als Mittel, Kranke als wohlfeile
Beute.

Dem Bundesgesundheitsministerium sind diese Dinge bekannt. Unter anderem in
seinem eigenen Forum wurde ihm diese Dinge vorgelegt nebst einer Fülle von
Beweisstücken.

Kurze Zeit später, 2001, wurde das Forum geschlossen mit der Angabe, man würde
es technisch verbessern. Das war vor 5 Jahren. Das Forum ist noch immer
geschlossen.

Wessen Interessen vertritt das Gesundheitsministerium...?

Putative Notwehr und die Grenzen der freien Meinungsäußerung

Kritik vertragen Esoteriker nicht. Weil sie keine Fakten haben, werden sie
aggressiv, werden persönlich, lügen, beleidigen und verleumden. Vor allem
beziehen sie Kritik in der Sache auf sich persönlich - als PERSÖNLICHE
Beleidigung. Sie sind ja soooo sensibel...

Dagegen hilft nur eines: absolute Härte in der Sache!

Hierzu schrieb mir ein Leser im Obtober 2002 per Email:
-------------------------------------------------------------------------------
Ja, das ist ein Phänomen. Verständlich ist es aber schon; versetzen
Sie sich doch einmal in die Aussenseiterrolle einer Person die diese
Sensibilität meint zu haben und sich ständig wegen dieser - wenn auch
vermeintlichen Fähigkeit - Angriffen, Unverständnis und Hohn
ausgesetzt sieht. Da kann es schon zu Überreaktionen kommen.
-------------------------------------------------------------------------------
Da ist richtig und es zeigt auf eine nicht zu unterschätzende Gefahr:
permanente, extreme putative Überreaktion aus paranoid falscher Selbst- und
Situationseinschätzung.

Übersetzt :
Lahmlegen der Internet-Infrastruktur von Ämtern und Behörden durch
* Hunderte von Millionen Emails
(kein Schreibfehler!, siehe den Fall Matthias Rath, der mit mehreren hundert
Millionen Emails die Mail-Server der EU in Brüssel lahmlegte)

* das Organisieren von Mitmachaktionen

* Schreiben von Petitionen an/von Hinz an Kunz

* und so weiter...

Bei den Tätern ist immer wieder festzustellen :

* sie sind VÖLLIG faktenresistent

* sie werfen mit unverstandenen Fremdworten um sich

* sie argumentieren ausschließlich mit rhetorischen Schleifen und
Ausweichmanövern, begehen Verleumdungen und Beleidigungen

* gegen ihre Überzeugung stehende Fakten werden als Beleidigung und die sie
aussprechenden Personen als Beleidiger diffamiert

Diese Personen stellen für ihre Umgebung und für den Staat eine SEHR ernst zu
nehmende Gefahr da. Durch die neuen Medien stehen ihnen Multiplikationsmittel
zur Verfügung, die es bis dato nicht einmal zu denken gab. Die Gefahr wächst
durch die Mächtigkeit der Multiplikationsmittel.

Die Gesetzgeber MÜSSEN sich schnellstens darauf besinnen, warum und wofür sie
gewählt wurden - nämlich um Schaden vom Volk abzuwenden. Statt sich Pöstchen und
Telefonica-Millionen zuzuschieben, sollten sie sich statt ungefärbter Haare die
ungefärbte Wahrheit zu eigen machen und dem Terrorismus der Psychopathen einen
Riegel vorschieben.

Die freie Meinungsäußerung hat Grenzen. Es kann und darf nicht sein, daß
Hitler's "Mein Kampf" verboten wird, aber nachweislich unwahre medizinische
Behauptungen (die, falls befolgt, teilweise sogar sehr schnell zum Tod führen
können) nicht nur straflos, sondern unter den sehenden Augen mit Wissen der
Behörden in jeder beliebigen Intensität zur Indoktrination und Volksverhetzung
von Laien Tag für Tag verbreitet werden.

Der heutige Terrorismus gegen Kranke (zum Beispiel gegen Diabetiker) ist nichts
anderes als die Fortsetzung von Blut- und Hoden-Ideologien aus dem braunen
Sumpf, zu dem unvermindert starke Verbindungen nicht nur bestehen, sondern sogar
gezielt ausgebaut werden - immer mit der Maxime, möglichst viele Verbrüderungen
zu schaffen, um über nützliche Idioten an die Macht zu kommen.

Es ist - und das darf man nie und nimmer übersehen! - ein politischer Kampf mit
einem politischen Ziel und einem politischen Machtanspruch. Im Forum des
Gesundheitsministeriums (als es noch existierte... {das Forum meine ich, nicht
das leider noch immer vorhandene Pöstchen-Ministerium...}) wurde auf diese Dinge
hingewiesen. Vermutlich die Brisanz dieser und anderer Kritiken führte daraufhin
... nein, nicht zu politischem Handeln der Minister, sondern zur Schließung des
Forums...

Aus diesem Grund habe ich einen Mirror jenes Forums aufgebaut:
http://www.ariplex.com/ama/am_dial/ama_dial.htm

Das schrieb ich in meiner Antwort, im Oktober 2002. Die Verantwortlichen, die
Volksverhetzer, die Machtergreifwartenden, die Anstifter zu Kindesmißhandlung
und -tötung durch vorsätzliches Vorenthalten notwendiger medizinischer
Prävention, von damals und heute sind auch heute, im Jahr 2006, noch immer auf
freiem Fuß...

Justiz und Politik sind Werkzeuge der Täter...

Abgründe...

An dieser Stelle ein Blick hinter die Kulissen, in die Abgründe dessen, was auch
heute noch in voller Härte in den Köpfen von Impfgegnern und den von ihnen
belogenen und indoktrinierten Geprägten spukt: Gift. Das Gift des Hasses und der
Lüge.

Bild: Zeichnung aus dem "Stürmer", dem Nazi-Hetzblatt
Titel: "Impfung"
Unter der Zeichnung der Satz: "Es ist mir sonderbar zu Mut, denn Gift und Jud
tut selten gut."
Quelle:
http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/images/Holocaust/

Hierzu ein Zitat aus

http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/Holocaust/Streicher.html
(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Further extracts from Streicher's newspapers illustrate the form which
his propaganda developed as the years went on. An article in the
New Year's issue of a new paper founded and edited by Streicher --
a semimedical paper called "The People's Health Through Blood and Soil"
-- is an example of the remarkable lengths to which he went in
propagandizing against the Jews:

"It is established for all eternity; alien albumen is the
sperm of a man of alien race. The male sperm in
cohabitation is partially or completely absorbed by the
female, and thus enters her bloodstream. One single
cohabitation of a Jew with an Aryan woman is sufficient
to poison her blood forever. Together with the alien
albumen she has absorbed the alien soul. Never again will
she be able to bear purely Aryan children, even when
married to an Aryan. They will all be bastards, with a
dual soul and a body of a mixed breed. Their children
will also be crossbreeds; that means, ugly people of
unsteady character and with a tendency to illnesses. Now
we know why the Jew uses every artifice of seduction in
order to ravish German girls at as early an age as
possible; why the Jewish doctor rapes his patients while
they were under anaesthetic. He wants the German girl and
the German woman to absorb the alien sperm of the Jew.
She is never again to bear German children. But the blood
products of all animals right down to the bacteria like
the serum, lymph, extracts from internal organs etc., are
all alien albumen. They have a poisonous effect if
directly introduced into the blood stream either by
vaccination or by injection. By these products of sick
animals the blood is ravished, the Aryan is impregnated
with an alien species. The author and abettor of such
action is the Jew. He has been aware of the secrets of
the race question for centuries, and therefore plans
systematically the annihilation of the nations which are
superior to him. Science and authorities are his
instruments for the enforcing of pseudo-science and the
concealment of truth."
(M-20).
-------------------------------------------------------------------------------

Man muß genau hinsehen: Streicher redet von ZWEI Dingen: erstens von jüdischen
Ärzten, die arische Patientinnen vergewaltigen, und zweitens über Impfungen.

Beim Thema "Forschung" [50] haben sich Nazis allerdings durchaus mit dem Impfen
beschäftigt - auf ihre Weise...:

(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
The Ethics Of Using Medical
Data From Nazi Experiments
By Baruch C. Cohen1

[...]

a. MEDICO-MILITARY RESEARCH

Hitler's regime sponsored a series of inhumane experiments for alleged
ideological, military and medical purposes. They were undertaken under
Heinreich Himmler's direct orders to gain knowledge of certain wartime
conditions faced by the German Luftwaffe. The Nazi doctors considered
"military necessity" adequate justification for their heinous experiments.

They justified their acts by saying that the prisoners were condemned
to death anyway. Their experiments included:

i. Freezing Experiments [...]
ii. High Altitude Experiments [...]
iii. Sea Water Experiments [...]
iv. Sulfanilamide Experiments [...]
v. Tuberculosis Experiments [...]

v. Tuberculosis Experiments

The Nazis conducted experiments to determine whether there were any
natural immunities to Tuberculosis ("TB") and to develop a vaccination
serum against TB. Doctor Heissmeyer sought to disprove the popular
belief that TB was an infectious disease. Doctor Heissmeyer claimed
that only an "exhaustive" organism was receptive to such infection,
most of all the racially "inferior organism of the Jews."

Heissmeyer injected live tubercle bacilli into the subjects' lungs
to immunize against TB. He also removed the lymph glands from the
arms of twenty Jewish children. About 200 adult subjects perished,
and twenty children were hanged at the Bullenhauser Dam in Heissmeyer's
effort to hide the experiments from the approaching Allied Army.
[...]
-------------------------------------------------------------------------------

Die Quitessenz von Heissmeyer's Irrsinn: Krankheiten sind gut, denn sie reinigen
das Volk. Minderwertige Rassen werden durch die Krankheiten beseitigt.

Ähnlichkeiten mit den heute üblichen Impfgegner-Parolen sind nicht zufällig.
Diese jedoch allein deswegen in die braune Ecke zu stellen, ist grundfalsch.
Tatsache ist vielmehr, daß beide die gleiche Quelle haben: infernalische
Blödheit, gepaart mit Sektenwahn und hoher krimineller Energie.

Juristische Aspekte beim Impfen

Eltern haben ein Kind. Wessen Interessen vertreten die Eltern?

Eltern bringen ihr Kind zum Arzt. Wessen Interessen vertritt der Arzt?

Ich habe bereits einige Namen genannt, siehe unter anderem obige Liste. Nicht
wenige davon sind bundesweit bekannt, einige auch im Ausland.

Wessen Interessen vertreten sie? Die des Kindes? Die der Eltern? Die eigenen?
Die einer Sekte?

Der Auftrag an den Arzt, staatlich geregelt, per Gesetz festgehalten - und
niemand würde es auch anders denken - muß sein: Der Arzt vertritt die Interessen
des Kindes.

Zu den bisherigen Beispielen der wahren Antriebe nun noch weitere Details.

Dr. med. Martin Hirte hat einen Text geschrieben mit dem Titel "Impfen so früh
wie möglich? - Überlegungen zum Impfzeitpunkt" für einen Vortrag am 12. März
2006 bei der Frühjahrstagung des Berufsverbandes homöopathischer Ärzte NRW in
Meschede, den er an Interessierte weitergibt. Und die an weitere. Und so weiter.
Bis zu mir... Es ist auch für einen bekannten Kritiker der Sekten-Szene wie mir
nicht leicht, an dieses Material zu kommen. Aber zum Glück gibt es Menschen mit
noch funktionierendem Gewissen. Nicht unbedingt Ärzte, aber auch Heilpraktiker
sind Eltern...

In diesem Vortrag von Martin Hirte geht es, wie auch in vielen Diskussionen, um
die juristische Situation. Um wessen Situation? Um die Situation der Ärzte, die
- siehe oben- "alternative" Impfpläne ausführen...

-------------------------------------------------------------------------------
24

7. Juristische Aspekte beim Impfen

Im Urteil des Deutschen Bundesgerichtshofs vom 15.2.2000 (BGH, Urteil
v. 15. 2. 2000 - VI ZR 48 / 99 OLG Karlsruhe) heißt es, dass das
jeweils von der STIKO empfohlene Impfschema medizinischer Standard
ist. Für den Impfarzt bedeuteten "derartige Empfehlungen, dass das
Verhältnis zwischen Nutzen und Schadensrisiko für den Impfling von
diesen Gremien bereits abgewogen" ist.

Dieses Urteil ist für Impfärzte von großer Bedeutung, denn der
medizinische Standard ist juristisch ein noch weitergehender
Sachverhalt als eine medizinische Leitlinie :

"... Standard kennzeichnet den Maßstab für medizinische
Behandlungsabläufe, der sowohl für das ärztliche Berufsrecht,
das Arzthaftungsrecht und die strafrechtliche Verantwortlichkeit
als auch im sozialrechtlichen Behandlungsverhältnis gleichermaßen
gilt, vgl. 2 Abs. 1 Satz 3 SGB V. Daher können auch die
Versicherten der Gesetzlichen Krankenversicherung von den
behandelnden Ärzten die Einhaltung des Facharztstandards verlangen.

... Leitlinien kommt unmittelbar keine rechtsverbindliche Wirkung
zu, sie können also regelmäßig auch keine zusätzlichen
Haftungsrisiken entstehen lassen. Ein Abweichen von medizinischen
Leitlinien kann in Einzelfällen geboten und zulässig sein. Auch
die Leitlinien, Empfehlungen oder Richtlinien der Bundesärztekammer
und ihrer Ausschüsse entfalten regelmäßig keine unmittelbare
Rechtsverbindlichkeit."
(DGMR).

Nach Auffassung von Wolfgang Frahm, Richter im Senat für Arzthaftung
beim OLG Schleswig, kann man vom medizinischen Standard als von

"einem Korridor sprechen, in dem der Arzt sich bewegen darf.
Verlässt der Arzt diesen Korridor, indem er einen Behandlungsfehler
begeht, macht er sich haftpflichtig, sofern dieser Fehler sich als
ursächlich für die Gesundheitsbeeinträchtigung des Patienten
erweist."
Frahm).

Jede Abweichung vom medizinischen Standard "Impfen nach
STIKO-Empfehlungen" bedeutet also für den Arzt ein potentielles
juristisches Risiko, wie Prof. Müller Ruchholz von der Ärztekammer
Schleswig-Holstein ausführt:

"... Unterlassung einer STIKO-empfohlenen Impfung bedeutet
Nichterfüllung des medizinischen Standards, und zwar in juristisch
relevanter Weise."
(Müller-Ruchholz).

Dieser Tatbestand trifft nach Riedl-Seifert auch auf Ärzte zu, die
sich im Impfgespräch von den STIKO-Empfehlungen distanzieren :

"... Rät der Arzt von einer empfohlenen Impfung ab,
beispielsweise weil er generell gegen Schutzimpfungen ist, enthält
er dem Patienten den aktuellen medizinischen Standard vor, auf den
der Patient Anspruch hat. Erkrankt ein Patient an einer
impfpräventablen Infektion, kann er seinen Arzt in Regreß nehmen,
falls dieser nicht über die Möglichkeit der Schutzimpfung
aufgeklärt oder von der Impfung abgeraten hatte."
(Riedl-Seifert)

Prof. Biegl von der Sächsischen Impfkommission geht in seinem
Antwortschreiben an eine Interessensgemeinschaft impfkritischer
Eltern sogar noch weiter und meint:

"Daraus ergibt sich für den Arzt die Notwendigkeit, auf eine
Einwilligung der Eltern zu dringen, wenn keine medizinisch
begründete Kontraindikation vorliegt. Tut er dies nicht, kann er
wegen Nichteinhaltung des medizinischen Standards im Falle einer
Erkrankung mit Komplikationen, die durch die Impfung vermeidbar
gewesen wäre, zur Verantwortung gezogen werden. (...)

Jeder verantwortungsvolle Arzt wird daher das Zustandekommen eines
Arzt-Patienten-Vertrages mit den Eltern eines nicht geimpften
Kindes ablehnen müssen."
(Bigl).

Prof. von Voss bezeichnet die Entscheidungsfreiheit der Eltern als
falsch verstandenes Elternrecht, weist auf das im Grundgesetz
formulierte staatliche Wächteramt hin und betont den Anspruch eines
Kindes auf Impfungen auch gegen die Überzeugung seiner Eltern:

"... Eltern und Ärzte haben zum Impfen so gut wie keinen
Ermessensanspruch mehr bezüglich Impfbejahung bzw.
Impfverweigerung"
Voss).

Die Entscheidungsfreiheit des Patienten bzw. seiner Eltern steht mit
solchen Äußerungen zur Disposition. Als Befürworter einer
individuellen Impfentscheidung müssen wir homöopathischen Ärzte
derartige Tendenzen genau beobachten. Es droht eine allgemeine
Impfpflicht durch ex cathedra verkündete Empfehlungen, die als
"medizinischer Standard" - vergleichbar einer Appendektomie bei
Appendizitis - gegebenenfalls auch an der Mitsprache der Eltern und
den Überzeugungen des Hausarztes vorbei durchgesetzt werden. Es wird
dabei völlig außer Acht gelassen, dass die öffentlichen
Impfempfehlungen Konsen sund oft genug auch Kompromisscharakter
haben, und dass viele Wissenschaftler und auch Entscheidungsträger im
Impfbereich gravierenden Interessenskonflikten ausgesetzt sind.

Jeder Impfarzt muss über alle Impfungen, die die STIKO empfiehlt -
nach Auffassung der STIKO sogar noch weitergehend auch über alle
Indikationsimpfungen -, möglichst umfassend und daher ab besten mit
Merkblättern aufklären:

"... Das Verlassen des Korridors" [ärztlicher Standard;
d.V.] "etwa durch die Wahl einer alternativen
Behandlungsmethode, bedeutet aber nicht stets einen Verstoß gegen
die Pflicht zur ordnungsgemäßen Behandlung, kann aber ein
haftungsrechtlich relevantes Aufklärungsversäumnis gegenüber dem
Patienten darstellen."
(Frahm).

Es ist es aus juristischen Gründen gewagt, von Impfungen explizit und
direkt abzuraten, jedoch kann der Arzt positiv formulieren, zu
welcher Impfung und zu welchem Impfzeitpunkt er raten würde. Kommen
die Eltern zu dem Entschluss, ihr Kind nach STIKO-Empfehlung impfen
zu lassen, so muss der Arzt gegebenenfalls auch gegen seine eigene
Überzeugung impfen, will er sich nicht rechtlich angreifbar machen.

Wenn die Eltern sich zu einem Impfvorgehen außerhalb der
STIKO-Empfehlungen entschließen, ist es ratsam, sie einen
vorformulierten Einwilligungsbogen unterschreiben zu lassen.

In diesem muss erwähnt sein, dass sie die Empfehlungen der STIKO
kennen, dass sie über die Komplikationen der impfpräventablen
Erkrankungen und die Wirkungen und Nebenwirkungen der jeweiligen
Impfung und informiert sind und dass Gelegenheit für ein
abschließendes Gespräch geboten wurde.

Wird von den Eltern eine Impfung mit nicht zugelassenen Impfstoffen
gewünscht, empfiehlt sich folgende Formulierung:

"Wünschen wir die Impfung mit Impfstoffen außerhalb ihrer
Zulassung (z.B. Td, Td-Polio, Hib-Einzelimpfstoff), so ist uns
bewusst, dass im Falle eines bleibenden Impfschadens die
Entschädigung von Seiten des Staates entfällt.
-------------------------------------------------------------------------------

Diese zum Teil nicht zur Disposition stehenden und EINDEUTIGEN juristischen
Aussagen werden INTERN diskutiert, sind INTERN bekannt. Aber was davon dringt
nach draußen? Vor allem: WIE wird es den Beteiligten, also den Eltern,
dargelegt?

Hier das Formular für Eltern, von Martin Hirte als Muster gezeigt und ganz
sicher GENAU SO den Eltern zur Unterschrift vorgelegt:

BILD: Das Formular für die Einwilligung der Eltern

Das Formular im Klartext:

(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
26 Liebe Eltern,

Dieses Impfmerkblatt dient unserer juristischen Absicherung
unter anderem auch für den Fall, dass Sie Impfungen wünschen,
die von den offiziellen Empfehlungen abweichen. Bitte lesen Sie
diese Zeilen aufmerksam und bestätigen Sie am Ende Ihren
Impfwunsch per Unterschrift

Einwilligung

Wir haben uns durch die Patientenbroschüre, die wir in der
Praxis bekamen oder einsehen konnten / über das Buch "Impfen Pro
und Contra" / über Literaturstudium ausführlich über Wirkungen
und Nebenwirkungen von Impfungen und über Verlauf und
Komplikationen der entsprechenden Krankheiten informiert. Wir
kennen auch die Impf-Empfehlungen der ständigen Impfkommission (STIKO).

Etwaige noch bestehende Fragen konnten wir in einem
abschließenden Gespräch klären. Wir haben uns zu einem
individuellen Impfvorgehen entschlossen.

Wir wünschen für unser Kind ______________________________________ (Name)

folgende Schutzimpfungen (bitte jeweils ja oder nein ankreuzen):

ja nein ja nein
Tetanus o o
Diphtherie o o
Polio o o
Hib o o
Keuchhusten o o
Hepatitis B o o
Masern o o
Mumps o o
Röteln o o
Windpocken o o

Wünschen wir die Impfung mit Impfstoffen außerhalb ihrer Zulassung
(z.B. Td, Td-Polio, Hib-Einzelimpstoff), so ist uns bewusst, dass
im Falle eines bleibenden Impfschadens die Entschädigung von Seiten
des Staates entfällt.

München, den ..............................

.............................
(Unterschrift)
-------------------------------------------------------------------------------

Grundsätzlich zum Begriff "individuelle Impfentscheidung": Die Entscheidung zum
Impfen ist IMMER individuell!

Warum? Sehr einfach: Weil es Randbedingungen gibt, unter denen nicht geimpft
werden darf, siehe die oben erwähnten genetisch bedingten Krankheiten.

Die Entscheidung "Impfen: ja/nein? - was? - wann?" muß also JEDES MAL einzeln
entschieden werden.

Die Behauptung einer Gruppe, sie allein würde individuelle Entscheidungen
treffen oder zulassen, ist eine Farce, wenn nicht gar eine Lüge. Und es ist ein
Betrug mit der Sprache, denn "individuell" will JEDER sein.

Wakefield hat in seiner Demagogie die Eltern als von Ärzten "patronisiert"
dargestellt (wörtlich; "the doctors, the gurus, are treating the public as
though they are some kind of moronic mass who cannot make an informed decision
for themselves" - wogegen sich (das ist der Sinn seiner Tiraden) alle (nicht nur
die Eltern) selbstverständlich gegen die Ärzte "wehren" sollen.

Hans Tolzin hat - siehe oben - als Werkzeug das "Zauberwort"
"Selbstverantwortlichkeit". Das fällt in EXAKT die gleiche Kategorie.

Unterschreiben Eltern im Hochgefühl ihrer Allmacht und ihrer Größe und ihrer
Besitzrechte über das Leben ihres (sic!) Kindes das Formular des Martin Hirte,
haben sie IHN von der Haftung freigestellt. Trotz all dessen, was er ihnen
vorher gesagt - oder was er ihnen NICHT gesagt hat...

Frage: Haben Sie die Falle erkannt, die sich in diesem Satz verbirgt?:

-------------------------------------------------------------------------------
Wünschen wir die Impfung mit Impfstoffen außerhalb ihrer Zulassung
(z.B. Td, Td-Polio, Hib-Einzelimpstoff), so ist uns bewusst, dass
im Falle eines bleibenden Impfschadens die Entschädigung von Seiten
des Staates entfällt.
-------------------------------------------------------------------------------

Darin geht es - Achtung! - nicht um das NICHTimpfen, sondern um abweichende
Impfstoffe. Solche von der gängigen Praxis - der Empfehlung der STIKO -
abweichenden Impfstoffe sind zum Beispiel die Impfstoffe, die von Wakefield oder
durch geänderte (= "alternative") Impfpläne gefordert werden.

Das gilt natürlich nur, wenn die Eltern wollen, daß das Kind GEIMPFT wird. DANN
übernehmen sie die Verantwortung für einen IMPFSCHADEN.

Lassen sie ihr Kind NICHT impfen, gehen Sie keine solche Verpflichtung ein.

Also ist es folgerichtig, daß Eltern lieber die Impfung vermeiden als (aus ihrer
Sicht) das Risiko einer Haftung im Fall eines Schadens einzugehen.

Andererseits: Was für ein Impfschaden sollte denn entstehen durch einen
abweichenden Impfstoff? Impfstoffe sind geprüft und IMMER - wenn sie im Land
zugelassen sind, sonst dürfte sie gar nicht verwendet werden! - ist ein
Impfschaden für das Kind und die Eltern ein statistisch zuschlagender Akt
höherer Gewalt, der nicht vorhersehbar ist. Weshalb sollte dann der Staat aus
der Haftung und die Eltern in die Haftung genommen werden? Es läßt sich doch gar
nicht bweisen, daß bei einem anderen Impfstoff dieser Schaden NICHT eingetreten
wäre!

Der ECHTE Schaden ist der, der real - deterministisch - durch eine ungeschützte
Zeit entsteht. Aber das ist kein IMPF-Schaden, sondern ein NICHTIMPF-Schaden. Es
sind die Ansteckung mit der infektiösen Krankheit - und deren Folgen.

Der zitierte Satz ist eine sehr böse Falle und dient meiner Meinung nach
eindeutig zum Einschüchtern und zur Manipulation der Eltern.

Alles, was hinter den Kulissen besprochen wird (siehe oben), sehen die Eltern
nicht. Sie sehen nur einen Teil, sorgfältig ausgewählt und ihnen - dramaturgisch
geplant - vorgeführt. UND das Formular zur Unterschrift.

Was würden Eltern tun, wenn Sie diese Dinge erführen? Was würden die Eltern der
Kinder tun, die durch andere, absichtlich NICHT geimpfte oder sogar absichtlich
infizierte Kinder angesteckt und zu Schaden kamen? Und was ist mit den
Todesfällen?

Was würden diese Eltern tun, wenn sie wüßten, WER hinter diesen Dingen steht,
durch die ihrem Kind Schaden zugefügt wurde - und warum...?

Diese Selbsteinschätzung "Als Befürworter einer individuellen Impfentscheidung
müssen wir homöopathischen Ärzte" impliziert EINDEUTIG, daß DIESE
"homöopathischen Ärzte" gegen die Bestimmungen der STIKO verstoßen. Das wissen
sie, das wollen sie, das tun sie.

Die Frage ist nur: Wie können sie sich vor der Haftung drücken - sowohl
gegenüber dem ihnen anvertrauten Kind als gegenüber ihrer Pflicht zur Einhaltung
der Regeln ihres Berufs? Standesrechtliche Konsequenzen bis zum Entzug der
Approbation sind möglich.

Ein Teil der Antwort liegt in diesem Absatz:

(geänderte Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Dieser Tatbestand trifft nach Riedl-Seifert auch auf Ärzte zu, die
sich im Impfgespräch von den STIKO-Empfehlungen distanzieren :

"... Rät der Arzt von einer empfohlenen Impfung ab,
beispielsweise weil er generell gegen Schutzimpfungen ist, enthält
er dem Patienten den aktuellen medizinischen Standard vor, auf den
der Patient Anspruch hat. Erkrankt ein Patient an einer
impfpräventablen Infektion, kann er seinen Arzt in Regreß nehmen,
falls dieser nicht über die Möglichkeit der Schutzimpfung
aufgeklärt oder von der Impfung abgeraten hatte."
(Riedl-Seifert)
-------------------------------------------------------------------------------

Es ist gar nicht nötig, von der Impfung abzuraten. Und ganz sicher wird kein
Arzt die Impfung verschweigen. Was tut er statt dessen?: Er macht Angst vor den
möglichen Schäden.

Die durch Wakefield ausgelöste Hysterie gegen die MMR-Impfung ist eine über
mehrere Stufen erfolgende ERHEBLICHE Hetze gegen das Impfen insgesamt.

Mit nichts lassen sich Laien, noch dazu besorgt um das Wohl ihres Kindes,
leichter wie Marionetten dirigieren als mit Angst.

Die von Martin Hirte zitierten Textstücke sind also Handlungsanweisungen. Sie
müssen lediglich richtig interpretiert werden. "Richtig" natürlich im Sinne der
"Befürworter einer individuellen Impfentscheidung" - dieser "homöopathischen
Ärzte".

Ausgesprochen gefährlich sind daher diese beiden Texte:

Prof. von Voss
-------------------------------------------------------------------------------
"... Eltern und Ärzte haben zum Impfen so gut wie keinen
Ermessensanspruch mehr bezüglich Impfbejahung bzw.
Impfverweigerung"
(Voss).
-------------------------------------------------------------------------------

Wolfgang Frahm, Richter im Senat für Arzthaftung beim OLG Schleswig
-------------------------------------------------------------------------------
"... Das Verlassen des Korridors" [ärztlicher Standard;
d.V.] "etwa durch die Wahl einer alternativen
Behandlungsmethode, bedeutet aber nicht stets einen Verstoß gegen
die Pflicht zur ordnungsgemäßen Behandlung, kann aber ein
haftungsrechtlich relevantes Aufklärungsversäumnis gegenüber dem
Patienten darstellen."
(Frahm).
-------------------------------------------------------------------------------

Der erste führt zwangsläufig zu einer Impfpflicht. Dann wäre (zumindest beim
Punkt Impfen) endgültig Schluß mit der Sektiererei der Homöopathen und
Anthroposophen.

Der zweite führt - ebenfalls zwangsläufig - zu einer expressis verbis
verankerten Vorschrift GEGEN Demagogie und Indoktrination, denn als solche kann
"haftungsrechtlich relevantes Aufklärungsversäumnis" durchaus interpretiert
werden!

Die Beschlüsse des Ärztetages sind ein erster Schritt. Nachdem die
überwältigende Mehrheit der Ärzte bisher aber nicht wußte, WIE die Impfgegner
tarnen und täuschen, gehe ich davon aus, daß die Beschlüsse nur der Anfang
sind...

Sehr interessiert werden Eltern und Ärzte sein an diesen beiden Äußerungen des
Martin Hirte:

Martin Hirte in seinem Buch "Impfen pro und Contra":
-------------------------------------------------------------------------------
Im unglücklichen Fall einer schweren Impfnebenwirkung
wird ihr Kind ja den besagten abstrakten epidemiologischen
Zielen, wie zum Beispiel der "Ausrottung" von Krankheiten,
gewissermaßen geopfert."
-------------------------------------------------------------------------------

Das Kind wird geopfert für das "abstrakte" Ziel Ausrottung der Masern. Daß die
Impfung aber auch dem Schutz des Kindes selbst dient, fällt unter den Tisch...

Intern sieht er die Sache ganz anders und schreibt am 9.6.2005:

-------------------------------------------------------------------------------
Die Frage ist für mich, habe ich den Masernrisiken
genug entgegenzusetzen, um eine späte Impfung etwa im
10. - 12. Lebensjahr vertreten zu können: Verzicht auf
Fiebersenkung, homöopathische Therapie, evtl. Vitamin A
-Gabe. Hierzu gibt's natürlich keine EbM-Zahlen, das
ist Sache der Intuition, der Erfahrung und des
Selbstvertrauens. Und dann der Vorteil, den die Boosterung
der Gesamtbevölkerung durch gelegentliche Klein- und
Kleinstepidemien hat - ohne Wildmasern ist ja nach
spätestens 25 Jahren bei über 80% kein protektiver
Titer mehr zu erwarten
(http://aje.oxfordjournals.org/cgi/content/abstract/150/11/1238).

In Impfgesprächen nehme ich immer auf diese epidemiologische
Bewandtnis Bezug.

Wobei wir uns aber darüber im Klaren sein müssen,
dass einzelne "Teilnehmer" an Epidemien sozusagen der
Allgemeinheit geopfert werden.
-------------------------------------------------------------------------------

Da weiß er, daß bei den Masern-Epidemien (also Infektion durch WILDMASERN)
Kinder sterben - und diese Kinder der Allgemeinheit geopfert werden. Betonung
auf GEOPFERT, denn er weiß sehr wohl, daß das Todesrisiko durch Impfung weitaus
geringer ist als das durch Infektion mit Wildmasern...

Impfen, ein einträgliches Geschäft...

Stück um Stück läßt sich zeigen, wie wenig wahr die Behauptungen der Impfgegner
sind, und was sich hinter ihren Behauptungen verbirgt.

Zwei Bereiche sind noch offen: die Behandlung und die Forschung der Impfgegner.

Fromme schreibt in seiner Stellungnahme zur Epidemie in Coburg:

http://www.individuelle-impfentscheide.de/stimmenfromme.htm :
-------------------------------------------------------------------------------
Jedes Kind wurde homöopathisch behandelt, lege artis individuell je
nach den vorhandenen Symptomen. Häufig war Bryonia oder Pulsatilla
indiziert, was ich in der D30 verabreichte.
-------------------------------------------------------------------------------

Wenn DAS die ganze Behandlung ist, ...

Aber lassen wir doch einen anderen zu Worte kommen, einen der Giganten der
Kinderheilkunde in Deutschland. Sie kennen ihn: Martin Hirte.

In dem erwähnten Vortrag handelt ein Teil vom Impfen und den homöopathischen
Mitteln:

-------------------------------------------------------------------------------
27

8. Die Impfrubrik in den Repertorien

In den Repertorien gibt es die Rubrik "Allgemeines -- Impfung
nach", aber auch verschiedene Organrubriken wie z.B. "Rektum -
Diarrhoe - Impfung nach" oder "Allgemeines - Konvulsionen -
Impfung, nach". Die Impfrubrik war ursprünglich eine Rubrik für
die Folgen von Pockenimpfungen. Andere Impfungen wurden ja erst im 20.
Jahrhundert in der Medizin eingeführt.

Kent gibt neun Mittel an für die Folgen der Pockenimpfung an:
* Allgemeines - Impfung, nach:
apis, ars, echi, hep-s, kali-chl, maland, sil, sulph, thuj

Bei Boericke finden sich 14 Mittel:
* Allgemeines - Impfung, nach:
acon, ant-t, apis, bell, crot-h, echi, maland, merc, mez, sars,
sep, sil, sulph, thuj

Im RADAR 9.1 finden sich bereits 49 Mittel als Impffolgen:
* Allgemeines - Impfung, nach:
acon, ant-t, apis, arn, ars, bar-c, bell, bufo, calc, calc-sil,
carc, cean, crot-h, cupr, echi, ferr-sil, graph, hep, kali-chl,
kalim, kali-sil, lac-v, mag-sil, maland, mang-sil, merc, mez,
nat-sil, ped, phos, psor, rhus-t, sabin, sars, sep, sil, sil-met,
skook, stram, sulph, thuj, tub, vac, vario, zinc, zinc-i, zinc-m,
zinc-n, zinc-p.

Es gibt auch Autoren wie Demangeat, die meinen, dass alle Mittel aus
der Rubrik "Allgemeines - Sykose" in Frage kommen, da
Pockenimpfschäden hauptsächlich Personen mit sykotischem Teint
betroffen waren.

Mit der Abschaffung der Pockenimpfung und der schrittweisen
Einführung der heutigen Impfungen kam es in homöopathischen Kreisen
zu einer unzulässigen Verallgemeinerung der Impfrubriken, obwohl
sich die meisten Arzneimittel der Impfrubrik eindeutig auf Lokal-
und Allgemeinsymptome der Pockenimpfung beziehen, etwa:

* Belladonna: Große Blasen mit Rötung bis hin zu Erysipel.

* Echinacea: Faulige Ulzera und Sepsis, ähnlich der progressiven
Vakzinia.

* Hepar sulfuris: Unerträgliche Schmerzen an der Impfstelle,
Eiterbildung.

* Malandrinum: Nosode der Pferdemauke, deren Pusteln Ähnlichkeit mit
denen der Kuhpocken haben. Eingesetzt bei
Schmierinfektionen oder progressiver Vakzinia.

* Silicea: Eitrige Lokalreaktion mit fieberhafter Allgemeinreaktion
und Schweißen; axilläre Lymphknotenschwellung.

* Thuja: Große Blasen mit Übergang in faulige Pusteln.
Oberarmschwellung.
Verschleppung des Vacciniavirus auf Haut und Augen.

Die Impfrubrik allein in den Repertorien reicht in vielen Fällen
nicht aus bei der Suche nach Arzneimitteln für die Folgen moderner
Impfungen. Dies erklärt auch den mangelnden Erfolg der darin
enthaltenden Mittel, den viele Autoren beklagen. Insbesondere das
Arzneimittel Thuja wird weit überstrapaziert.

Weder hat es eine spezifische Indikation bei bestimmten Impffolgen,
noch gibt es eine Rechtfertigung für seine systematische Anwendung
vor oder nach jeder Impfung.

Die Homöopathische Behandlung von Impffolgen erfolgt nach
homöopathischen Prinzipien gemäß der Gesamtheit der Symptome.

Die historische Impfrubrik im Repertorium kann hierzu keinen
vollständigen Beitrag mehr leisten.

Im Laufe der Zeit und unter Zusammenarbeit vieler homöopathischer
Ärzte könnten jedoch neue, moderne Impfstoffe betreffende Rubriken
entstehen.
-------------------------------------------------------------------------------

Was immer das sein soll, Homöopathie ist es jedenfalls nicht. Erstaunlicherweise
leuchtet das sogar Martin Hirte partiell ein.

Hahnemann würde sich im Grab umdrehen.

Was soll denn da überhaupt behandelt werden? Antwort: Impfschäden! Genauer: Es
geht um die "Homöopathische Behandlung von Impffolgen".

Ein einträgliches Geschäft. Impfen. Für Impfgegner. Wer hätte das gedacht...?

Petra Fabri-Richters: "Der Mensch holt sich die Krankheit, die er braucht."

Homöopathie kann nicht diagnostizieren und erhebt trotzdem den Anspruch, die
einzig wahre Medizin und Heilkunst zu sein.

Aber immerhin, schließlich sie göttlich, siehe Gott Hahnemann höchstselbst in
seinem "Organon":

------------------------------------------------------------------------------
Paragraph 52

Es giebt nur zwei Haupt-Curarten: diejenige welche all' ihr Thun nur
auf genaue Beobachtung der Natur, auf sorgfältige Versuche und reine
Erfahrung gründet, die (vor mir nie geflissentlich angewendete)
homöopathische, und eine zweite, welche dieses nicht thut,
die (heteropathische, oder) allöopathische. Jede steht der andern
gerade entgegen und nur wer beide nicht kennt, kann sich dem Wahne
hingeben, daß sie sich je einander nähern könnten oder wohl gar sich
vereinigen ließen, kann sich gar so lächerlich machen, nach Gefallen
der Kranken, bald homöopathisch, bald allöopathisch in seinen Curen
zu verfahren; dieß ist verbrecherischer Verrath an der göttlichen
Homöopathie zu nennen!

Paragraph 53
Die wahren, sanften Heilungen geschehen bloß auf homöopathischem
Wege, einem Wege, der, da wir ihn auch oben (Paragraphen 7-25) auf eine
andere Weise, durch Erfahrungen und Schlüsse fanden, auch der
unbestreitbar richtige ist, auf welchem man am gewissesten,
schnellsten und dauerhaftesten zur Heilung der Krankheiten durch die
Kunst gelangt, weil diese Heilart auf einem ewigen, untrüglichen
Naturgesetze beruht. Die reine homöopathische Heilart ist der einzig
richtige, der einzig durch Menschenkunst mögliche, geradeste
Heilweg, so gewiß zwischen zwei gegebenen Punkten, nur eine einzige
gerade Linie möglich ist.
-------------------------------------------------------------------------------
Quelle: Organon, 6. Ausgabe
(http://www.ariplex.com/ama/ama_org6.htm)
Je klassischer die Homöopathie, desto härter ihr Absolutheitsanspruch. Und desto
größer ihre Falschheit.

Hahnemann selbst schloß eine Annäherung kategorisch aus. Damit widerspricht
Hahnemann grundsätzlich dem, was die Anthroposophen tun.

Und die Anthroposophen tanzen auf seinem Grab, mißbrauchen seinen Namen, und
kümmern sich einen Dreck (sic!) um das, was der große, göttliche Hahnemann
befahl.

Homöopathie ist im besten Fall wirkungslos. Es sei denn, die Mittel richten
ihrerseits Schaden an, weil sie zu stark sind, also nur schwach verdünnt, und
Giftwirkung haben wie zum Beispiel das oben gelistete "merc". "merc" ist
Quecksilber, siehe Repertorium hydrargyrum: Wie man Kranken Quecksilber verkauft
(http://www.ariplex.com/ama/ama_rep1.htm)

Durch den Einsatz von Milchzucker, werbewirksam als "homöopathische" "Globuli"
vermarktet, wird Geld der Kranken und der Krankenversicherungen vergeudet, aber
auch Zeit, in der man etwas Sinnvolles hätte tun können.

Homöopathie ist nur ein Herumwuseln und Herumblättern in Symptomlisten.
Homöopathie kennt keine Diagnose, denn die Krankheit steht schon fest:
"Verstimmung der Lebenskraft". Der Homöopath muß lediglich das richtige Mittel
finden. Aus Tausenden. Die kann er in aller Seelenruhe durchprobieren. Bis der
Patient irgendwann von selbst gesund wird - oder stirbt.

Unzureichende oder ganz fehlende Diagnostik und der Allmachtswahn, mit
Homöopathie alles heilen zu können, führt dann leicht zur Verschleppung, zum
Nichtbehandeln, und damit zu irreparablen Schäden. Schäden, die durch eine
saubere, zielgerichtete Diagnostik hätten verhindert werden können.

Unerschütterlicher Wunderglaube der Kranken und Vertuschung durch die
Homöopathen sorgen dafür, daß die Schäden nicht publik werden - und wegen der
entstandenen Schäden Operationen oder andere aufwendige Behandlungen mit
wissenschaftlicher Medizin der "Schulmedizin" angekreidet werden kann, die "nur
Symptome unterdrücken, aber nicht heilen kann" (siehe oben).

Ist eine Heilung nicht möglich oder der Kranke nicht mehr zu retten, wird dieser
Mißerfolg erst recht der "Schulmedizin" angelastet, sie sogar für Krankheit oder
Tod des Patienten verantwortlich gemacht.

Homöopathie kann nicht diagnostizieren und erhebt trotzdem den Anspruch, die
einzig wahre Medizin und Heilkunst zu sein.

Je klassischer die Homöopathie, desto härter ihr Absolutheitsanspruch. Und desto
größer ihre Falschheit.

Und dann sieht man Beispiel in der Zeitung öffentliche Geständnisse wie dieses:

http://www.wiesbadener-kurier.de/region/objekt.php3?artikel_id=2269364
------------------------------------------------------------------------------
Elternforum "Rotzlöffel" informierte über Naturheilmittel für
Kinder als sanften, ganzheitlichen Weg

Vom 18.02.2006

Von
Heidelore Wallenfels

WIESBADEN Mehr Wissen - mehr Gesundheit. Nach dieser
Gleichung bemüht sich das Elternforum "Rotzlöffel" seit einem
Jahr, den Blick vor allem für die Gesundheit kleiner Patienten
zu schärfen. Initiatoren dieses Forums sind die
Betriebskrankenkassen (BKK) Taunus und R+V, unterstützt
von Buch Habel und dem Wiesbadener Kurier. Sechsmal im
Jahr bieten sie Informationen, Anregungen und
Gedankenaustausch. Das Thema diesmal: "Kindergesundheit
natürlich!"

[...] Kinderärztin Petra Fabri-Richters. Denn es geht
auch anders. Die in Dotzheim niedergelassene
Schulmedizinerin und dreifache Mutter wählt seit 1993 auch
den sanften, ganzheitlichen, ganz individuellen Weg zur
Heilung: die Homöopathie.

[...]

Petra Fabri-Richters ist sicher: "Der Mensch holt sich die
Krankheit, die er braucht."

Dass die heilende Wirkung der homöopathischen Medizin selbst
nach 200 Jahren noch nicht eindeutig nachweisbar ist, lässt
sie kalt. "Krankheit muss man als einen Weg verstehen,
der notwendig ist, sinnvoll und wichtig im Leben eines
Menschen", sagt sie.
-------------------------------------------------------------------------------

Petra Fabri-Richters ist Mitglied des Vereins "Ärzte für eine individuelle
Impfentscheidung".

"Petra Fabri-Richters ist sicher: 'Der Mensch holt sich die Krankheit, die er
braucht.'". "'Krankheit muss man als einen Weg verstehen, der notwendig ist,
sinnvoll und wichtig im Leben eines Menschen', sagt sie."

Das mindeste, was man hier als Straftatbestand nennen muß, ist
Kindesmißhandlung. Daß solche "Ärzte" noch immer ihre Approbation haben, ist ein
Zumutung, ist ein Hohn, ist ein ungeheuerlicher Affront gegen all die Ärzte, die
sich um die GESUNDHEIT der Kinder bemühen und sich NICHT dem Ausleben religöser
Wahnvorstellungen hingeben.

"Petra Fabri-Richters ist sicher: 'Der Mensch holt sich die Krankheit, die er
braucht.'". "'Krankheit muss man als einen Weg verstehen, der notwendig ist,
sinnvoll und wichtig im Leben eines Menschen', sagt sie."

Das heißt doch nichts anderes als: Der beste Schutz gegen Masern sind Masern.
Der beste Schutz gegen ein tödliche Krankheit ist diese tödliche Krankheit.
Masern SIND eine tödliche Krankheit.

Bei dieser "Logik", die von homöopathischen "Ärzten" praktiziert wird, warum
werden die Kinder nicht gleich getötet? Denn der beste Schutz gegen den Tod ist
der Tod. Die Kinder werden nie wieder krank werden. Garantiert!

"Petra Fabri-Richters ist sicher: 'Der Mensch holt sich die Krankheit, die er
braucht.'". Wie sehr hängt sie dabei an den Lippen Steiner's?

Zitat aus einer Web-Seite von Opfern der Waldorf-Schule:

http://www.bipomat.de/waldorf/eltern/jacob_auszuege/jacob_auszuege.html
(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Besonders betroffen machte mich dabei eine Stelle aus einem
Steiner-Vortrag, die mich an den oben geschilderten Vorfall
während der Bauzeit unserer Schule erinnerte. Steiner versucht
karmische Zusammenhänge zu erklären und bringt das Beispiel
von dem kleinen, sieben Jahre alten Theodor, der beim Bau von
Dornach zu Tode kam. "Der Möbelwagen hatte es [das Kind]
sogleich erdrückt, es war am Erstickungstod gestorben."
Steiner erklärt: "Bei dem kleinen Theodor war es so, dass das
Karma abgelaufen war, so dass man sagen kann: Er hat den Wagen
selbst hinbestellt."

Das war also kein Zufall oder die Unachtsamkeit des Fahrers,
der das Kind möglicherweise übersehen hatte, sondern karmische
Bestimmung, was der Kleine auch noch selbst veranlasst haben
soll - karmischanthroposophisch gesehen.
-------------------------------------------------------------------------------
Der Fall Petra Fabri-Richters hat eine weitere, noch schwerere Komponente: Petra
Fabri-Richters zusammen mit anderen Homöopathen (darunter Steffen Rabe) in der
Web-Site des "Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ)" zum Thema
Impfen:

http://www.dzvhae.com/portal/loader.php?seite=1535&org=1113&back_seite=38309
(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Stellungnahme des Deutschen Zentralvereins homöopathischer Ärzte (DZVhÄ)
zum Thema Impfen

(unter Mitarbeit von Gerhard Bleul, Franz
Bonsch, Petra Fabri-Richters, Ulrich Koch, Curt
Kösters, Michael Mertner, Steffen Rabe, Thomas
Röhrig, Sabine Schraut und Gisela Steinhoff ? 1.
Oktober 2002)

[...]

Homöopathische Behandlung als Alternative

Bestehen medizinische Kontraindikationen oder
eine selbstbestimmte Entscheidung gegen eine
Impfung, gehört - neben allgemeinen und
speziellen vorbeugenden Maßnahmen und dem
eventuellen Einsatz einer homöopathischen
Vorbeugung - auch die homöopathische Therapie
zu den Behandlungs-Alternativen.

Kontakt:
Christoph Trapp, Pressestelle des DZVhÄ, Am
Hofgarten 5, 53113 Bonn,
Tel 0228 - 63 92 30
-------------------------------------------------------------------------------

Ist das selbst in einem gutausgerüsteten Klinikbetrieb in einem Industrieland
wie Deutschland eine glatte Lüge, wie schlimm ergeht es dann erst Menschen in
Entwicklungsländern?:

http://www.deutsch-aethiopischer-verein.de/infobrief-Health-Nov-2003.pdf
(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Health Service in Ethiopia
DEUTSCH-ÄTHIOPISCHER VEREIN E.V.
GERMAN ETHIOPIAN ASSOCIATION
www.deutsch-aethiopischer-verein.de

Ausgabe November 2003
2222200322003252003Nove
Informationsblätter
Health Situation in Ethiopia
By Tasew Dejene
e-mail: ***@hotmail.com

-------------------------

Medizinisches Zentrum für Mutter
und Kind in Endaselassie/Tigray -
ein Projekt von kinder unserer welt

Elke Brachmann

[...]
Die Schwerpunkte des Zentrums sind Vorsorge-
untersuchungen und ambulante Behandlungen von
Babys und Kindern bis ca. 5 Jahre, Vor- und Nachsorge
von Schwangeren, Geburtshilfe, Impfprogramme,
Ernährungs- und Gesundheitsberatung, Familienplanung
sowie Prävention und Behandlung von Geschlechtskrankheiten.
[...]
Von Anbeginn an war das Hauptaugenmerk des
Projektes neben der Behandlung akuter Erkrankungen
auf die Prävention von Krankheiten gerichtet, denn eine
nachhaltige Wirkung im Sinne von Hilfe zur Selbsthilfe
ist nur dann möglich, wenn die Frauen und Kinder in die
Lage versetzt werden, die Entstehung von Krankheiten
so weit es geht an ihrer Wurzel zu verhindern.
[...]
Alle Mütter oder Väter, die mit ihren Kindern
das medizinische Zentrum aufsuchen, erhalten
automatisch sowohl in Gruppen, als auch in
Einzelgesprächen Gesundheits- und Ernährungsberatung
zu verschiedenen Schwerpunktthemen.

Weitere Schwerpunkte des Präventiv-
programmes sind flächendeckende Impf-
programme für Mütter und Kinder gegen
Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Masern,
Polio und Tuberkulose sowie die Beratung der
Mütter über Möglichkeiten der Familienplanung
und die kostenlose Verteilung von Kontrazeptiva.
[...]
Weit oben auf der Positivliste stehen Erfolge der
Impfprogramme - seit Jahren gibt es z.B. kaum noch
Erkrankungen an Kinderlähmung oder Todesfälle
aufgrund von Masern.
[...]
Kontakt: kinder unserer welt
Projektbüro: Elke Brachmann
Tel.: 0611 / 54 15 94
eMail: ***@kinderunsererwelt.de
Fachliche Zuständigkeit: Dr. Petra Fabri-Richters,
Kinderärztin, Gangolf Florack-Genotte, Facharzt für
Allgemeinmedizin
-------------------------------------------------------------------------------

"kaum noch ... Todesfälle aufgrund von Masern" - wie kann das sein? Wenn geimpft
wird, dann darf es nicht einmal ERKANKUNGEN geben.

Werden in Äthiopen Ahnungslose unter der Tarnung "Beratung" dem Wahn Homöopathie
geopfert...?

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Die "Wissenschaftlichkeit" des Sandkastenbäckers im Mondenschein

Homöopathie kann nicht diagnostizieren und erhebt trotzdem den Anspruch, die
einzig wahre Medizin und Heilkunst zu sein.

Neben der Behandlung der infektiösen Krankheiten, die die Kinder ja unbedingt
haben sollen (aber, bitte, HÖCHST INDIVIDUELL!), betreibt Martin Hirte auch die
Behandlung von Impffolgen.

Aber wie?

Martin Hirte gibt dazu in seinem Vortragstext ein Beispiel, das ich Ihnen nicht
vorenthalten möchte:

(Hervorhebungen von mir)
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29 9. Kasuistik

Emilia G., geb. Nov 01 Anamnese
19.7.05: Atopisches Ekzem
Ekzem seit zweiter Hexavac-Impfung im Frühjahr 02.
Beginn an Handgelenksbeugen erst rechts, dann links, dann Ellbeugen,
Kniekehlen, Hals und Rücken. Nach Abheilung jeweils Depigmentierungen.
Juckreiz < abends und im Schlaf.

Zwei Harnwegsinfekte im zweiten Lebensjahr, Reflux-OP im Juli 03 und Januar
04.
18 Monate antibiotische Dauerprophylaxe.
2x obstruktive Bronchitis Ende 1. Lebensjahr.
Jetzt Schnarchen wegen Adenoiden.

Im rechten Auge entrundete Pupille durch persistierende Pupillarmembran.
Füße kaltschweißig, riechend. Nägel und Haar unauffällig.
Neigung zu Narbenbildung nach Verletzungen.

Schlaf gut, Seiten- oder Rückenlage.
Verlangen nach: Käse, Süßem, Eis, Nudeln. Als Kind viel Sand gegessen.
Abneigung gegen Fleisch und Fisch.
Wenig Durst.
Stuhl eher hart, schwierig. Keine Analfissur.

Entwicklung: Sprachentwicklung und Zahnung normal,
Gehenlernen mit 14 Monaten, steigt jetzt noch keine Treppen.
Lässt sich gerne tragen.

Gemüt:
Meist gut gelaunt. Schüchtern, drückt sich an die Mutter.
Manchmal ablehnend gegen Liebkosung.
Gibt schnell auf: Mama, ich kann das nicht .
Schnell sauer. Eher eigensinnig und hartnäckig, setzt sich durch mit
"Penetranz".
Sehr vorsichtig und ängstlich v.a. bei Höhe; klettert nicht.
Eher chaotisch, aber achtet auf saubere Kleidung.
Sehr empfindlich auf Geräusche.

Familie: Vater Asthmatiker (Pollen, Milben). In beiden Familien
Krebserkrankungen. Beide Opas unklare Lungenerkrankungen.
Schwangerschaft: Starke Depression ("schlimm").
Bei Geburt Panikattacke ("will das alles nicht").
Vorbehandlungen: calc, sep, nux-v, sulph, ars, tub, polio C 200 ohne Effekt.

Miasmen: Tuberkulinisch, Krebs-Miasma.
Man könnte Miasmatisch behandeln, z.b. zuerst Krebs-Miasma, dann
Tuberkulinisches Miasnma. Tuberkulinum wurde bereits gegeben.
Evtl. multimiasmiatisches Mittel.

Hierarchisierung:
¶153: Entrundete, verwachsene Pupille
Gemütssymptome: Furcht vor hochgelegenen Orten; Furcht zu Versagen
(Schüchtern, empfindlich Geräusche, eigensinnig)

Allgemeinsymptome: Verlangen nach Sand. (Abn Fleisch: Sil dreiwertig)
Lokalsymptome: Haut Narben. Juckreiz bei Wärme/Bettwärme ist kein
sonderliches Symptom!
Verschreibung: Silicea Q1

20.9.05
Die erste Woche Zunahme des Ekzems, dann Besserung. Jetzt nur noch einzelne
Stellen betroffen. Stuhl regelmäßig.
Stimmung besser, weniger eigensinnig. Angst besser, jetzt etwas ängstlich
im Dunkeln.
Verschreibung: Silicea C30

Februar 2006: Ekzem abgeheilt
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Das heißt:
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Die Eckdaten:

19.7.05: Atopisches Ekzem
Februar 2006: Ekzem abgeheilt
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Das heißt: In den Monaten Juli, August, September, Oktober, November, Dezember
2005, Januar, Februar 2006 wird "Liram-larum-Löffelstiel --- Medizin, das ist
ein Würfelspiel" Kieselgur in subatomischen Dosen gegeben, weil das Kind ein
"Verlangen nach Sand" hat. Da wird mit lateinischen Ausdrücken brilliert und mit
""miasmatischen", sogar ""multimiasmatischen Mitteln".

Wieviel Geld ist DAFÜR von Eltern und Krankenversicherungen gezahlt worden?

Irgendwann verschwinden die Ekzeme - und bis dahin werden fleißig Globuli
verschrieben. Sind die Ekzeme verschwunden, wird dies flugs als ERFOLG!
verbucht.

Und die Kinder werden auf diese Weise zu Pillenfressern erzogen.

Der ganze Anspruch, den die Damen und Herren "Ärzte für eine individuelle
Impfentscheidung" erheben, implodiert alleine schon an diesem einen Beispiel.

Aber es gibt ja noch die Forschung. Anthroposophen forschen besonders eifrig.

Großversuch mit voraussichtlich mehr als 20 Toten

Im Frühjahr 2006 gibt es in Deutschland eine Masernepidemie. Hauptsächlich
betroffen ist Nordrhein-Westfalen.

Aus einem Artikel der "TAZ" zur Lage:

18.3.2006, "taz NRW", "NRW aktuell", Seite 1:
(Hervorhebungen von mir:
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VON MIRIAM BUNJES

Masern geht es bestens

In NRW breiten sich die Masern aus. Inzwischen sind
mehr als fünf Mal so viele Menschen erkrankt wie
2005, Behörden plädieren für einen Impfzwang.
[...]

"Wenn wir den Ausbreitungsherd eingrenzen, können
wir die Bevölkerung durchimpfen", sagt Georg Vogt.
"Am besten wäre eine Impfpflicht." [1]

Strategien, die der Herdecker Kinderarzt Stefan
Schmidt-Troschke für gefährlich hält.
"Es wird immer Menschen geben, die nicht [2]
geimpft sind", sagt der ärztliche Direktor des
Gemeinschaftskrankenhauses Herdecke.

"Zumal niemand der Dritten Welt solche umfassenden [3]
Programme finanziert und wir im Zeitalter der
Globalisierung leben."

Geimpfte Mütter böten ihren Säuglingen keinen [4]
Nestschutz vor dem Virus.

Da Kinder unter elf Monaten nicht mit dem [5]
Lebendimpfstoff gespritzt werden können, wären
in 20 Jahren vor allem sehr junge Säuglinge von
einer Viruswelle betroffen. "Vor denen machte
Masern bislang halt."

Er plädiert für individuelle Impfentscheidungen.
"Jeder muss aufgeklärt werden und sich selbst [6]
entscheiden dürfen."
-------------------------------------------------------------------------------

Dazu im Detail:
[1]
Eine Impfpflicht bedeutet das Ende der sektierischen Kindesmißhandlung - und den
Verlust einer ständig gut fließenden Einnahmequelle für die Esoteriker.

[2]
Kinderarzt Stefan Schmidt-Troschke: "Es wird immer Menschen geben, die nicht
geimpft sind."

Das ist völlig klar - und auf diese Tatsache weisen insbesondere die BEFÜRWORTER
des Impfens hin. Impfen hat ZWEI Schutzfunktionen: es schützt den, der geimpft
wird und es schützt andere, die er anstecken könnte.

Menschen, die NICHT geimpft werden können: alle Säuglinge bis zum Erreichen des
jeweiligen Impfalters (bezogen auf einen Impfstoff) und Menschen jeden Alters,
die wegen Immunschwäche nicht geimpft werden dürfen.

Diese beiden Gruppen sind auch jetzt ständig in Gefahr, zum Beispiel durch die
Masern. Wären die Masern ausgerottet, bestünde diese Gefahr nicht mehr. Aber um
diesen Punkt lügen sich die Impfgegner immer herum. Die einfachste Lüge: zu
behaupten, daß die Masern gar nicht ausgerottet werden.

[3]
Kinderarzt Stefan Schmidt-Troschke: "Zumal niemand der Dritten Welt solche
umfassenden Programme finanziert und wir im Zeitalter der Globalisierung leben."
Daß Impfprogramme nicht finanziert werden, ist eine glatte Lüge. Die Zahlen und
Berichte der WHO beweisen, daß es mit der Ausrottung der Masern vorangeht. So
wurde die Zahl der Maserntoten pro Jahr von mehreren Millionen auf (letzte Zahl)
395.000 gesenkt.

[4]
Kinderarzt Stefan Schmidt-Troschke (zitiert nach TAZ): Geimpfte Mütter bieten
ihren Säuglingen keinen Nestschutz vor dem Virus.

Der angebliche Nestschutz durch Mütter, die Masern als Krankheit durchgemacht
haben, ist eine Lüge, siehe die Zahlen aus Berlin und die aus den USA (beide
hier bereits gezeigt).

[5]
Kinderarzt Stefan Schmidt-Troschke (zitiert nach TAZ): Da Kinder unter elf
Monaten nicht mit dem Lebendimpfstoff gespritzt werden können, wären in 20
Jahren vor allem sehr junge Säuglinge von einer Viruswelle betroffen. "Vor denen
machte Masern bislang halt."

Das ist eine doppelte Lüge. Erstens gibt es den Nestschutz in der erforderlichen
Stärke gar nicht und zweitens gibt es nach Ausrottung der Masern niemanden mehr,
der andere noch anstecken könnte.

[6]
Kinderarzt Stefan Schmidt-Troschke: Er plädiert für individuelle
Impfentscheidungen. "Jeder muss aufgeklärt werden und sich selbst entscheiden
dürfen."

Die "individuellen Impfentscheidungen", wie Schmidt-Troschke sie fordert, sind
eine Lüge. (Die Beweise habe ich hier vorgelegt).

Daß jeder aufgeklärt werden muß, ist wahr.

Jeder muß aufgeklärt werden. In der Tat. Vor allem über Stefan Schmidt-Troschke
und seine "Forschung." Denn da ist die Sache "Meldestelle Masern"
(http://meldestelle-masern.de/) , wozu auch die folgende Web-Seite gehört:

http://meldestelle-masern.de/ueberuns.htm
(Hervorhebungen von mir)
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Hintergrund

Das Vorhaben

Seit Herbst 2001 besteht eine Meldestelle für MasernErkrankungen am
Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke. Bundesweit werden betroffene
Patienten erfasst, die in komplementärmedizinisch orientierten
Arztpraxen behandelt werden.
Der bisherige Standpunkt vieler komplementärmedizinisch orientierter
Ärzte, die Masernimpfung als Indikationsimpfung anzusehen und nicht
allgemein zu empfehlen, soll auf eine wissenschaftliche Grundlage
gestellt werden. Das Projekt findet die ausdrückliche Unterstützung
der Gesellschaft Anthroposophischer Ärzte in Deutschland sowie des
Deutschen Zentralvereins Homöopathischer Ärzte.

Ausgangssituation

Derzeit liegen wenige verlässliche Daten über die Häufigkeit von
MasernErkrankungen in Deutschland vor. Dieser Situation will man u. a.
durch das am 1.1.2001 in Kraft getretene Infektionsschutzgesetz (IfSG)
beikommen, das eine Meldepflicht bereits bei Masernverdacht vorsieht.
Das ISG muß zudem im Kontext des von der WHO vorgegebenen und durch
die Bundesregierung verfolgten Zieles gesehen werden, die Masern zu
eliminieren. Nicht von Interesse sind Behandlung, Verlauf und
eventuell aufgetretene Komplikationen. Daher werden sie bei den im ISG
vorgegebenen Meldung nicht berücksichtigt. Demgegenüber erhält das
jeweilige Gesundheitsamt weitreichende Befugnisse, indem es u.a.
Zwangsimpfungen oder die Schliessung von Einrichtungen anordnen kann.

MasernErkrankungen kommen in Deutschland überwiegend bei Kindern von
Eltern vor, welche die allgemeine Eliminationsstrategie durch
Impfungen nicht unterstützen.

Viele dieser Patienten werden von komplementärmedizinisch orientierten
ÄrztInnen betreut. Der öffentliche Druck auf Ärzte dieser
Behandlungsrichtungen wird zunehmen. In diesem Zusammenhang werden
Stellungnahmen notwendig werden, die ihrerseits auf fundierten Daten
beruhen.

Die Chance

Im Rahmen der Eliminationssstrategie der Bundesregierung ist Ende 1999
am Robert Koch Institut durch die "Arbeitsgemeinschaft Masern" (AGM)
ein sog. MasernSentinel eingerichtet worden. Dabei handelt es sich um
eine Erhebung bei derzeit ca. 1300 ÄrztInnen, durch die Häufigkeit,
Verteilung und Komplikationen von MasernErkrankungen in der BRD
ermittelt werden sollen. Wie sich herausgestellt hat, besteht die
einzigartige Möglichkeit einer Kooperation zwischen dem Sentinel der
AGM und der Meldestelle Masern am Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke.
Die in komplementärmedizinisch orientierten Praxen behandelten
Patienten stellen eine Vergleichsgruppe dar, an der sich zeigen
könnte, dass die Erkrankung z.B. durch den weitgehenden Verzicht auf
eine chemische Antipyrese u.U. günstiger verläuft.

Projektdauer

Um unter den derzeitigen, erschwerten Bedingungen eine individuelle
Impfentscheidung zu ermöglichen, welche sich auch auf der Basis
fundierter Daten gründet, bedarf es einer ausreichenden Anzahl
erfasster Erkrankungsfälle. Vorläufig ist die Beendigung der geplanten
Erhebung bei insgesamt 15.000 bis 20.000 Patienten vorgesehen. Demnach
wird die Dauer der Erhebungsphase entscheidend durch die Anzahl der
mitwirkenden ÄrztInnen beeinflußt.

Ein Plädoyer

Die Meldestelle Masern am Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke kann ihre
Ziele daher nur mit der tatkräftigen Mitarbeit möglichst zahlreicher
niedergelassener komplementärmedizinisch orientierter KollegInnen
erreichen. Inzwischen sind annähernd 400 Ärztinnen und Ärzte
Mitglieder in unserem Netzwerk. Jede(r) weitere KollegIn ist herzlich
willkommen!.

Falls auch Sie Interesse haben, das Projekt durch eigene Mitarbeit zu
unterstützen, bitten wir Sie freundlich um Kontaktaufnahme. Für
weitere Informationen stehen wir Ihnen jederzeit persönlich zur
Verfügung.
-------------------------------------------------------------------------------

Die "Gesellschaft Anthroposophischer Ärzte in Deutschland" und der "Deutsche
Zentralverein Homöopathischer Ärzte" organisieren eine Aktion, bei der
vorsätzlich (durch nicht-Impfen) 15.000 - 20.000 Kinder an Masern erkranken
SOLLEN.

Die bisher bekannten Werte liegen für Todesfälle bei 1:500 - 1:1000. Die Zahl
der Pneumonien etc ist natürlich sehr viel höher.

Nicht eingerechnet auch die Fälle von SSPE, die nach aktuellen Zahlen vermutlich
mit einer Häufigkeit von 1:3000 auftritt. SSPE is IMMER tödlich.
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1:1000 . 1:500 . SSPE .
15.000 Erkrankungen : 15 tote Kinder 30 tote Kinder 5 tote Kinder
20.000 Erkrankungen : 20 tote Kinder 40 tote Kinder 6-7 tote Kinder
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SSPE ist eine sehr tückische Erkrankung: Das Sterben dauert Jahre, in denen die
Opfer mehr und mehr verfallen...

Die Mutter des kleinen Mädchens in Bremerhaven, das an SSPE litt, schrieb mir,
daß das Kind im April 2004 gestorben ist. Insgesamt sind in Deutschland in den
letzten Jahren mehr als 120 SSPE-Fälle bekannt geworden.

Über SSPE:
http://www.ariplex.com/ama/ama_sspe.htm
http://www.ariplex.com/ama/ama_ssp2.htm

Die Ankündigung und Forderung der "Meldestelle Masern am
Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke" bedeutet:

Die "Gesellschaft Anthroposophischer Ärzte in Deutschland" und der "Deutsche
Zentralverein Homöopathischer Ärzte" organisieren eine Aktion, bei der
voraussichtlich (durch nicht-Impfen) 20-47 Kinder sterben werden.

Dabei wäre JEDER dieser Todesfälle mit sehr hoher Sicherheit zu verhindern, wenn
diese Kinder alle geimpft würden.

Wer von den Eltern würde den Mut haben, sich vor die Kinder zu stellen, sie
anzusehen - und ihnen zu sagen, daß ein bis zwei Schulklassen von ihnen sterben
werden, weil sie, die Eltern, es so wollten!?

Es handelt sich um nichts anderes als um billigend einkalkulierte Todesfälle, um
Kinder, die sterben bei einem Versuch, eine BEKANNT unwirksame Pfuschmethode
"wissenschaftlich" zu "untermauern". Ebensogut kann man die Kinder Lose ziehen
lassen und die Verlierer gleich erschießen...

Persönlich Verantwortliche :

http://meldestelle-masern.de/impressum.htm
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Impressum

Meldestelle Masern
Kinderklinik am
Gemeinschaftskrankenhaus

Universität Witten/Herdecke
Lehrstuhl für Medizintheorie
Institut für Komplementärmedizin

Leitung: Prof. Dr.med. P. F. Matthiessen

Projekt Verantwortlicher:
Dr. med. Stefan O. Schmidt-Troschke

Projekt Koordinator:
Themis Michael

Telefon: 0 23 30 / 62 " 48 08
Telefax: 0 23 30 / 62 " 41 18
E-mail: ***@meldestelle-masern.de

Redaktion:
Themis Michael
Dr. Stefan O. Schmidt-Troschke
V.i.S.d.P.

Jeder Autor ist für den Inhalt seines Beitrages verantwortlich.
Die Beiträge geben nicht die Meinung der Meldestelle Masern am
Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke wieder; eine solche
Meinung gibt es nicht.

Zuletzt aktualisiert am 03.12.2002

[...]

Bankverbindung:
Stadtsparkasse Herdecke (BLZ 450 514 85)
Konto-Nr. 30 600 01
Stichwort: "Meldestelle Masern"

Haftungsausschluss

Die Initiative Meldestelle Masern am Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke
bemüht sich um die Richtigkeit der auf ihrer Website aufgeführten
Informationen und Daten.

[...]
-------------------------------------------------------------------------------

Ist es nicht freundlich, wie sich die "Initiative Meldestelle Masern am
Gemeinschaftskrankenhaus Herdecke" um die "Richtigkeit der auf ihrer Website
aufgeführten Informationen und Daten" bemüht?

Kinder dagegen: Man erwartet hingebungsvoll deren Leiden... einschließlich
Leichen...

Die Geldquelle :

http://meldestelle-masern.de/sponsoren.htm
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Sponsoren

Mahle - Stiftung
http://www.fh-duesseldorf.de/DOCS/FB/SOZPAD/FOERD/mahle.htm

Software AG - Stiftung
http://www.software-ag-stiftung.de
-------------------------------------------------------------------------------

Damals versandte ich per Usenet eine Warnmeldung mit diesem Zusatz:

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Dear readers outside of Germany :

Please translate this and hand it over to your senators etc to make
them understand that Nazi-terrorism in Germany still is active.

Do not forget :

ANY person who leaves Germany and is infected with even
"simple" illnesses like measels can cause the death of your children.
-------------------------------------------------------------------------------

Menschenversuche, bei denen von Anfang eindeutig fest steht, daß sie völlig
sinnlos sind, und bei denen Kinder sterben werden, sind Nazi-Terror.

Zu fragen ist nach der Ethik-Kommission, die den Versuch abgesegnet hat. Oder
hatte man selbstherrlich beschlossen, ohne eine Ethik-Kommission zu fragen,
nicht einmal die der Universität in Witten-Herdecke!? [35]

Hätte ich damals von den Hintergründen gewußt (Steiner, etc), wäre ich SEHR viel
härter gegen die Täter vorgegangen.

Rassismus und abgrundtiefe Dämlichkeit über den Tod hinaus

Dies hatte ich nicht gewußt:

http://www.akdh.ch/ps/ps_42AFN.html
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Steiners Rassismus

Niederlande. Eine Untersuchungskommission der Anthroposophischen
Vereinigung in den Niederlanden hat nun offiziell festgestellt: So
manches, was Rudolf Steiner (1861 - 1925) gesagt hat, wäre heute
strafbar.

Italiener hielt der Begründer der Anthroposophie und der Waldorf-
Schulen für "degeneriert", die "Malaien" für "unbrauchbare Menschen".

Weiße Frauen warnte Steiner, sie sollten während der Schwangerschaft
keine "Negerromane" lesen, sonst bekämen sie "Mulattenkinder".

Begonnen hatte die Debatte über Steiners Rassismus vor drei Jahren,
als die Eltern eines Waldorf-Schülers in der Presse aus einem
Schulbuch zitierten: "Neger haben dicke Lippen und viel Gefühl für
Rhythmik", hieß es da und "das immerwährende Lächeln des gelben
Menschen verbirgt seine Emotionen".

Der stellvertretende Vorsitzende der Vereinigung, Christof Wiegert,
versuchte daraufhin in einem Radiointerview die Wogen der
Auseinandersetzung zu glätten und Steiners Ansichten über
Rassenunterschiede zu erläutern, indem er auf die "speziellen
Qualitäten" dunkelhäutiger Fußballspieler bei Ajax Amsterdam
verwies. "Man sieht doch gleich, daß da Vitalitätsüberschüsse
existieren, die unsereiner nicht hat". Wiegert mußte nach Protesten
gegen seine Äußerungen zurücktreten.

62 Textstellen aus der 89.000 Seiten umfassenden Gesamtausgabe
sollen, so die Untersuchungskommission der Niederländischen
Anthroposophen, zukünftig nicht mehr unkommentiert weitergegeben
werden.

Außerdem stellte diese fest: An den Waldorf-Schulen wurden "als
Folge von Nachlässigkeiten Stereotypen verwendet, die
Diskriminierung fördern können".

Viele Anthroposophen wollen allerdings die schmerzhaften Ergebnisse
der Untersuchung lieber unter Verschluß halten.

In den niederländischen Waldorf-Schulen wurden hingegen bereits
erste Konsequenzen gezogen: Das Fach "Rassenkunde" wurde abgeschafft
und alte Bücher mit diskriminierenden Texten wurden ausgesondert.

In der Bundesrepublik, in der diese Diskussion eher mit Besorgnis
gesehen wird, dämmert bereits manchen Waldorf-Eltern "die
Erkenntnis, daß ihr Kind nicht ganzheitlich, angstfrei oder sonstwie
progressiv erzogen wird, sondern einer kleinbürgerlich-muffigen,
repressiven Atmosphäre ausgesetzt ist", wie es Martina Kayer und
Paul-Albert Wagemannn unlängst in ihrem kritischen Buch "Wie frei
ist die Waldorf-Schule. Geschichte und Praxis einer pädagogischen
Utopie" (Heyne-Sachbuch 404, 14,90 DM) feststellten.

hma
aus: Antifaschistische Nachrichten: 5/1998

Aktion Kinder des Holocaust
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Rudolf Steiner ist tot. Sein Irrsinn wird noch heute weitergetragen und in
Kinderhirne gepreßt. Wo? In Waldorfschulen. Da (wie auch in der
anthroposophischen "Medizin", wie überhaupt in dieser Sekte) gilt, was der große
"Denker" gesagt hat.

Beispiele:

Rudolf Steiner, Begründer der Anthroposophie:
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"Neulich bin ich in Basel in eine Buchhandlung gekommen, da fand ich
das neueste Programm dessen, was gedruckt wird: ein Negerroman, wie
überhaupt jetzt Neger allmählich in die Zivilisation von Europa
hereinkommen! Es werden überall Negertänze aufgeführt, Negertänze
gehüpft. Aber wir haben ja sogar schon diesen Negerroman. Er ist
urlangweilig, greulich langweilig, aber die Leute verschlingen ihn.
Ja, ich bin meinerseits davon überzeugt, wenn wir noch eine Anzahl
Negerromane kriegen und geben diese Negerromane den schwangeren
Frauen zu lesen, in der ersten Zeit der Schwangerschaft namentlich,
wo sie heute ja gerade solche Gelüste manchmal entwickeln können -
wir geben diese Negerromane den schwangeren Frauen zu lesen, da
braucht gar nicht dafür gesorgt zu werden, dass Neger nach Europa
kommen, damit Mulatten entstehen; da entsteht durch rein geistiges
Lesen von Negerromanen eine ganze Anzahl von Kindern in Europa, die
ganz grau sind, Mulattenhaare haben, die mulattenähnlich aussehen
werden."

(Rudolf Steiner in: "Über Gesundheit und Krankheit",
Gesamtausgabe Bd. Nr. 348, Rudolf Steiner Verlag, Dornach / Schweiz,
1976, Seite 185.)
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Rudolf Steiner, Begründer der Anthroposophie:
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"Die schreckliche Kulturbrutalität der Verpflanzung der schwarzen
Menschen nach Europa, ist eine furchtbare Tat, die der Franzose an
anderen tut. Sie wirkt in noch schlimmerer Weise auf Frankreich
zurück. Auf das Blut, auf die Rasse wirkt das unglaublich stark
zurück. Das wird wesentlich die französische Dekadenz fördern. Das
französische Volk wird als Rasse wieder zurückgebracht."

(Rudolf Steiner; GA 300/2, S. 282)
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Rudolf Steiner, Begründer der Anthroposophie:
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"Also diese braunen Malaien sind ausgewanderte Mongolen, die sich
aber jetzt, weil die Sonne anders auf sie wirkt, angewöhnen, mehr
Licht und Wärme aufzunehmen. Bedenken Sie aber, dass sie nicht die
Natur dazu haben. Sie haben sich schon angewöhnt, sogar ein solchers
Knochengerüste zu haben, dass sie nur einen bestimmten Grad von Wärme
aufnehmen können. Sie haben nicht die Natur, so viel Wärme
aufzunehmen, als sie jertzt als Malaien aufnehmen. Die Folge davon
ist, dass sie anfangen, unbrauchbare Menschen zu werden, dass sie
anfangen, Menschen zu werden, die am Menschenkörper zerbröckeln,
deren Körper abstirbt. Das ist in der Tat bei der malaiischen
Bevölkerung der Fall. Die stirbt an der Sonne. Die sirbt an der
Östlichkeit. So dass man sagen kann: Während die Gelben, die Mongolen
noch Menschen in der Vollkraft sind, sind die Malaien schon eine
abstrebende Rasse. Sie sterben ab."

(Rudolf Steiner; GA 354, S. 61)
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Rudolf Steiner, Begründer der Anthroposophie:
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"Sehen Sie, so hat sich die Sache entwickelt, dass diese fünf Rassen
entstanden sind. Man möchte sagen, in der Mitte schwarz, gelb, weiss
und als ein Seitenhieb des Schwarzen das Kupferrote, und als ein
Seitenzweig des Gelben das Braune - das sind immer die aussterbenden
Teile. Die Weissen sind eigentlich diejenigen, die das Menschliche in
sich entwickeln."

(Rudolf Steiner; GA 354, S. 62f.)
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Rudolf Steiner, Begründer der Anthroposophie:
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"Also die Normalmenschen waren für die Eingeweihten am besten
zubrauchen als Material für die Zukunftsentwicklung, und sie waren
auch diejenigen, welche der grosse Sonnen-Eingeweihte, der Manu, um
sich sammelte als das entwicklungsfähigste Volk. Diejenigen Völker,
beidenen der Ich-Trieb zu stark entwickelt war und von innen heraus
den ganzen Menschen durchdrang und ihm die Ichheit, die Egoität
aufprägte, die wanderten allmählich nach Westen, und das wurde die
Bevölkerung, die in ihren letzten Resten auftritt, als die
indianische Bevölkerung Amerikas. Die Menschen, welche ihr Ich-Gefühl
zu gering ausgebildet hatten, wanderten nach Osten, und die
übriggebliebenen Reste von diesen Menschen sind die nachherige
Negerbevölkerung Afrikas geworden."

(Rudolf Steiner: Vortrag vom 03. 03. 1909, GA 107, S. 285f.)
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Rudolf Steiner, Begründer der Anthroposophie:
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"Bei den westeuropäischen Völkern ist es so, dass der Erzengel
hineinwirkt mit seinen Willensstrahlen, bei dem italienischen Volk in
die Empfindungsseele, bei dem französischen Volk in die Verstandes-
und Gemütsseele, bei dem britischen Volk in die Bewusstseinsseele,
und bei dem deutschen Volk in das Ich."

(Rudolf Steiner: Die Europäischen Völker im Verhältnis zu ihren
Volksgeistern; Vortrag vom 14. März 1915 in Nürnberg; Dornach
(Schweiz) 1968, S. 22ff.)
-------------------------------------------------------------------------------

Rudolf Steiner, Begründer der Anthroposophie:
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"Zuletzt würden nur mehr Braun- und Schwarzhaarige da sein können;
aber wenn nicht abgeholfen wird, so bleiben sie zugleich dumm. Denn
je stärker die Körperkräfte sind, desto weniger stark sind die
seelischen Kräfte. Und die Erdmenschheit würde vor der Gefahr stehen,
wenn die Blonden ausstreben, dass die ganze Erdenmenschheit
eigentlich dumm würde. (...) Die Menschen würden ja, wenn die
Blauäugigen und Blondhaarigen aussterben, immer dümmer werden, wenn
sie nicht zu einer Art Gescheitheit kommen würde, die unabhängig ist
von der Blondheit. Die blonden Haare geben eigentlich Gescheitheit.
Geradeso wie sie wenig in das Auge hineinschicken, so bleiben sie im
Gehirn mit Nahrungssäften, geben ihrem Gehirn die Gescheitheit. Die
Braunhaarigen und Braunäugigen, und die Schwarzhaarigen und
Schwarzäugigen, die treiben das, was die Blonden ins Gehirn treiben,
in die Augen und Haare hinein. Daher werden sie Materialisten, gehen
nur auf dasjenige, was man sehen kann, und es muss durch eine
geistige Wissenschaft ausgeglichen werden. Man kann also eine
Geisteswissenschaft haben in demselben Masse, als die Menschheit mit
der Blondheit ihre Gescheitheit verliert. (...) Denn es ist
tatsächlich so, dass, je mehr die blonden Rassen aussterben, desto
mehr auch die instinktive Weisheit der Menschen stirbt. Die Menschen
werden dümmer."

(Rudolf Steiner: Über Gesundheit und Krankheit. Dornach 1983, S. 103)
-------------------------------------------------------------------------------

Rudolf Steiner ist tot. Sein Wahn, seine Psychopathie, sein widerlicher
Rassismus, seine fast nicht zu unterbietende Dämlichkeit wird noch heute
weitergetragen. Wo? In der anthroposophischen "Medizin", die auch noch STOLZ auf
ihren geistigen Vater ist.

Anthroposophische "Medizin", die keine Gelegenheit ausläßt, ihrem Meister zu
huldigen und SEINE Worte als Grundlage ihres Denkens und Tuns zu zelebrieren.

Anthroposophische "Medizin", bei der auch 20 tote Kinder keine Rolle spielen. 20
tote Kinder, von denen kein einziges würde sterben müssen, erhielte es die ihm
GESETZLICH zustehende Schutzimpfung.

Internationale Warnung für Touristen der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in
Deutschland

Die Spiele fanden ausgerechnet in der Region statt, in der gerade die
Masern-Epidemie aktiv war.

Die Gesundheitsbehörden des amerikanischen Kontinents (Nord- und Südamerika =
the Americas) haben auf die Gefahr durch die in NRW ausgebrochene
Masern-Epidemie reagiert und eine ausführliche Warnmeldung ins WWW gestellt:

http://www.paho.org/English/AD/FCH/IM/EpidemiologicalAlert_May2006.pdf
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Epidemiological Alert (25 May 2006)

Immunization Unit
Family and Community Health Area

2006 World Soccer Cup in Germany and Risk of
Measles Virus Importation into the Americas

Recent measles outbreaks have been reported in several European countries:
Denmark, Germany, Greece, Spain, Sweden, and Ukraine. Since January
2006, the German region of North Rhine-Westphalia has reported 1,106
cases.

This is the largest measles outbreak recorded in Germany since
mandatory notification was introduced in 2001. (1,2)

Three cities located in the region of North Rhine-Westphalia (Cologne,
Dortmund, and Gelsenkirchen) will be hosting soccer games of the 2006
World Cup. Six of the eight teams representing countries of the Americas
are scheduled to play in Dortmund and Gelsenkirchen. Both cities as well as
Cologne will also host games in further World Cup rounds. Recent media
reports quote a representative of the Robert Koch Institute, the federal
institution responsible for disease control and prevention in Germany,
appealing to soccer fans around the world to get vaccinated before traveling
to Germany.
There is a real possibility that residents of the Americas traveling to
Germany will be exposed to measles virus. The Pan American Health Organization
recommends that every country in the Region adopt the following measures
to prevent importation of measles virus to the Americas from overseas:

1. Any resident of the Americas traveling outside the Western
Hemisphere should be immune to measles before departure;

and

2. Health care workers in the public and private sectors should
be alerted to the possibility of measles importations.

Travelers can be considered immune to measles if:

* They have written proof of receipt of a measles-containing
vaccine (preferably two doses, the first received after the first
birthday and the second dose at least four weeks later). However,
countries should establish an upper age limit beyond which the vacci-
nation requirement does not apply. This age limit should be based on
the year of measles vaccine introduction, measles vaccine coverage
thereafter, and occurrence of measles epidemics.

* They have laboratory evidence of measles immunity (measles-
specific IgG antibodies).

Travelers (over the age of 6 months) who cannot provide the above
documents should be advised to receive measles-containing vaccines,
preferably as measles-mumps-rubella (MMR) or measles-rubella (MR), ideally
at least two weeks before departure. Exceptions include travelers with
medical contraindications to measles-containing vaccines, such as severe
immunosuppression and pregnancy. Infants aged less than 6 months should
not be vaccinated. Infants who receive MMR before their first birthday must
be re-vaccinated following the country? Ös schedule.
The importance of including the private health care sector and facilities
providing health care to tourists in the surveillance system needs to
be emphasized. In many countries, people who can afford intercontinental
travel are more likely to seek care in private health facilities.
In addition to the measures mentioned above, proof of measles immunity
should be a requirement for employment in the health care sector
(medical, administrative, and security personnel alike).

It is further advised that personnel from the tourism and transportation
industries be also immune to measles.
-------------------------------------------------------------------------------

Die Site der "Pan American Health Organization" (Promoting Health in the
Americas) über das Impfen: http://www.paho.org/english/ad/fch/im/Vaccines.htm

Ob man in den Amerikas auch so zurückhaltend geschrieben hätte, wenn man von der
Ursache der Epidemie, von den Homöopathen und den Anthroposophen und ihrer
Sabotage der Schutzimpfungen, gewußt hätte?

Das ist kaum anzunehmen. Dies erst recht nicht, wenn man dort gewußt hätte, daß
- geschützt von einer medizinischen Universität, unter dem Tarnmantel einer
wissenschaftlichen Studie - Epidemien wie diese gewollt und die Opfer der
"Studie" (20 Tote Kinder) billigend einkalkuliert sind...

Ich habe amerikanische Regierungsstellen über die Hintergründe informiert. Jetzt
wird sich zeigen, wie ernst die Behörden den Schutz der ihnen anvertrauten
Menschen nehmen.

Kuhgehörnte Empfangsantennen

Weiter mit dem Thema "Forschung", ganz universitär. Im Juni 2005 meldet die
Web-Site von "dradio":

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/umwelt/384612/
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UMWELT UND VERBRAUCHER
06.06.2005 - 11:35 Uhr

Kuhhorn-Präparate und Bildekräfteforschung

Erste Stiftungsprofessur für biologisch-dynamische Landwirtschaft in Europa

Von Carolin Hoffrogge

An der Universität Kassel gibt es jetzt den ersten Professor für
biologisch-dynamische Landwirtschaft in Europa. Auf den Lehrstuhl wurde der
48jährige Niederländer Ton Baars berufen, der jetzt auf der hessischen
Staatsdomäne in Frankenhausen vor den Toren Kassels die bio-dynamische
Landwirtschaft erforscht. Diese Form der Bewirtschaftung wurde 1924 von Rudolf
Steiner begründet. Mittlerweile gibt es in 50 Ländern über 3500 Höfe, die
biologisch-dynamisch wirtschaften. Der größte Anbauverband in Deutschland ist
der Demeter Verband.
[...]

An der Universität in Kassel lehren 17 Professoren den ökologischen Landbau.
Damit bieten sie weltweit den ersten und einzigen Universitätsstudiengang
Ökologische Landwirtschaft an. Der neue Lehrstuhl für biologisch-dynamische
Landwirtschaft kam durch das Engagement von Studenten zu Stande. Sie wollten
mehr über diese Wirtschaftsweise wissen, die 1924 von dem Anthroposophen
Rudolf Steiner begründet wurde.
[...]

Die biologisch-dynamischen Landwirte teilen sich ihre Arbeit nach dem
Mondkalender ein. Neben Eggen, Pflügen und Ernten arbeiten sie im Herbst und
Frühjahr mit so genannten Präparaten. Diese Präparate aus Dung oder Mineralien
werden in Kuhhörner gefüllt und in der Erde vergraben.
[...]

Ton Baars neuer Arbeitsplatz an der Universität Kassel, seine Professur für
biologisch-dynamische Landwirtschaft ist eine reine Stiftungsprofessur. Für
sechs Jahre zahlen verschiedene alternative Wirtschaftsunternehmen und
Stiftungen 1,1 Millionen Euro. Der Bund oder das Land Hessen zahlen für
Europas erste Professur für biologisch-dynamische Landwirtschaft bisher gar
nichts.
-------------------------------------------------------------------------------

Weder der Bund noch das Land Hessen zahlen etwas für diese Professur. Das ist
auch nicht nötig. Erstens wegen der Sache an sich nicht und zweitens, weil das
Ganze lediglich eines der vielen Manöver ist, mit dem sich Anthroposophen den
heiligen Schein der Wissenschaftlichkeit umhängen.

Reduziert man zum Beispiel die Meldung der "Meldestelle Masern" auf diese
Zeilen, wird die WAHRE Absicht der "Studie" deutlich:

http://meldestelle-masern.de/ueberuns.htm
(geänderte Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
Demgegenüber erhält das jeweilige Gesundheitsamt weitreichende
Befugnisse, indem es u.a. Zwangsimpfungen oder die Schliessung von
Einrichtungen anordnen kann.

Masern-Erkrankungen kommen in Deutschland überwiegend bei Kindern von
Eltern vor, welche die allgemeine Eliminationsstrategie durch
Impfungen nicht unterstützen.

Viele dieser Patienten werden von komplementärmedizinisch orientierten
ÄrztInnen betreut. Der öffentliche Druck auf Ärzte dieser
Behandlungsrichtungen wird zunehmen. In diesem Zusammenhang werden
Stellungnahmen notwendig werden, die ihrerseits auf fundierten Daten
beruhen.

Die Chance
-------------------------------------------------------------------------------

Es drohen Zwangsimpfungen und die Schließung. Schließung wovon? Zum Beispiel von
Waldorf-Schulen.

Um weiterhin ihrer Sektiererei fröhnen zu können, brauchen die Anthroposophen
ein Alibi, ein Feigenblatt, eine Ausrede - und das möglichst lange.

Gäbe es diese "Studie", könnten sie bei der Handlung des NICHT-Impfens immer
darauf verweisen, daß sie ja an einer Studie teilnehmen.

Den Wert des NICHT-Impfens wiederum unterstreicht die Tatsache, DASS es diese
"Studie" überhaupt gibt.

Auf diese Weise kann man Jahr um Jahr sektoidal Kindern die notwendige
Gesundheitsvorsorge vorenthalten.

Sollte es irgendwann zu einem Ende der Studie kommen (was der lange Arm der
Anthroposophen in den Bundestag zu verhindern hat), kann man mäkeln, daß diese
Studie ja gar nicht richtig hätte durchgeführt werden können, weil... --- und so
weiter...

Zeit schinden, so lange wie möglich - um währenddessen neue Ausreden zu
erfinden, neue Seilschaften zu knoten und Anthroposophen in Machtstellungen zu
hieven.

Die "Stiftungsprofessur" ist nichts anderes als einer der vielen Mosaiksteine,
um sich in Forschungseinrichtungen einzunisten. Zahlt der Staat nicht, macht das
gar nichts, weil nicht das Geld, sondern die Macht des Apparates "Universität
Kassel" und das damit verbundene Image die eigentliche Beute sind.

Mit den Kühen des Professors hat es bei Anthroposophen eine besondere
Bewandtnis: die haben Hörner. Und Hörner haben etwas Magisches.

http://www-x.nzz.ch/folio/archiv/2004/12/articles/heller.html
(Hervorhebungen von mir)
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NZZ Folio 12/04

Der Geist in der Flasche

Von Andreas Heller

Vor drei Jahren, just am Tag des herbstlichen Äquinoktiums, begann auf
dem Weinbaubetrieb der Familie Cruchon in Echichens bei Morges eine
neue Epoche: Michel Cruchon füllte sechs Kuhhörner mit Kuhdung und
vergrub sie in der Erde seines besten Rebbergs. Sechs Monate, bis zur
Tagundnachtgleiche im nächsten Frühjahr, liess er die Hörner in der
Erde ruhen, und als er sie wieder ausgrub, roch der Kuhdung so scharf,
dass Cruchon die Hörner am liebsten im hohen Bogen weggeworfen hätte.

Doch er tat, wie es ihm sein Lehrmeister und Berater, Fran?ois
Bouchet, befohlen hatte: Er löste den Dung im lauwarmen Wasser auf und
verrührte die Brühe in einem runden Behälter, zuerst im Uhrzeigersinn,
bis ein Wirbel entstand, dann gegen den Uhrzeigersinn, zwanzig Minuten
lang.

Dann füllte er das Ganze in eine Sprühampulle, um die Flüssigkeit
tröpfchenweise über den Rebberg zu verteilen, und zwar am späten
Nachmittag, wenn der Erdboden das Schwinden der Sonne bereits spürt.
120 Gramm von diesem "dynamisierten" Kuhdung, so hatte man ihm gesagt,
genügen, um auf einer Hektare das Wurzelwachstum der Reben anzuregen,
wie kein anderes Wunderelixier das kann.

[...]
Quarzstaub, der über den Sommer in einem Kuhhorn im Boden vergraben
war und danach in dynamisiertem Wasser aufgelöst wird, soll bereits ab
einer Konzentration von vier Gramm pro Hektare die Blätter der Rebe
bei der Photosynthese unterstützen und für eine tiefere Farbe des
Weins sorgen.

[...]
Aufgüsse von Kräutern tun der Rebe ebenfalls nur Gutes. Brennnesseln
zum Beispiel sorgen im ganzen Weinberg für Ausgewogenheit und Harmonie.
Behaupten jedenfalls die Biodynamiker.
[...]
-------------------------------------------------------------------------------

Man glaubt sich zurückversetzt in längst vergangene Zeiten, wo Druiden unter
Murmeln von Zauberformeln unter Heiligen Bäumen Liebestränke brauten, Blitze
schleuderten, das Wetter machten und auch sonst viel anrichteten. An einem
allerdings sind sie gescheitert: die Intelligenz der menschlichen Rasse haben
sie nicht erhöht...

Bei meiner Suche nach Material von und über Steiner habe ich diese Web-Seite
entdeckt: http://www.iavg.org/iavg017.htm

Vor ihrem Autor Dr. Hans Penner ziehe ich den Hut. Diese Seite ist ein absolutes
Muß für jeden, der sich mit Steiner beschäftigt.

Ich zitiere nun einige der schönsten Stellen und empfehle, auf jeden Fall auch
das Original zu lesen.

http://www.iavg.org/iavg017.htm
(Hervorhebungen von mir)
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Internationaler Arbeitskreis für Verantwortung in der Gesellschaft e.V.
(IAVG)

Internet: http://www.iavg.org
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Anthroposophische Landwirtschaft

1. Einleitung
[...]

Manche biologisch-dynamisch wirtschaftenden Betriebe mögen
stärker am Verzicht auf synthetische Pestizide und leicht
lösliche Mineraldünger als an ideologischen Grundsatzfragen
interessiert sein, auch wenn sie unreflektiert die Steinerschen
Präparate anwenden. Hier sei jedoch die Rückfrage erlaubt,
ob diese Betriebe als "biologisch-dynamisch" im engeren Sinne
bezeichnet werden können.

Steiner erklärt Entstehung und Wesen des Kosmos aus einem
geistigen Prinzip und strebt eine geistige Beobachtung des Seins an:

"Wenn aber solche geistige Beobachtung in dem Leben der Erde
immer weiter zurückgeht, so kommt sie an einen
Entwickelungspunkt, an dem alles Stoffliche erst anfängt zu
sein. Es entwickelt sich dieses Stoffliche aus dem Geistigen
heraus. Vorher ist nur Geistiges vorhanden. Man nimmt durch diese
geistige Beobachtung das Geistige wahr und sieht, wie in weiterem
Verfolg sich dieses Geistige zu dem Stofflichen teilweise
gleichsam verdichtet. Man hat einen Vorgang vor sich, der sich -
auf einer höheren Stufe - so abspielt, wie wenn man ein
Gefäß mit Wasser betrachtet, in dem sich....Eisklumpen
herausbilden. Wie man hier aus dem, was vorher durchaus Wasser
war, das Eis sich hieraus verdichten sieht, so kann man durch
geistige Beobachtung verfolgen, wie sich aus einem vorangehenden
durchaus Geistigen die stofflichen Dinge, Vorgänge und
Wesenheiten gleichsam verdichten.
(Steiner 1955:140).

[...]

2. Die Entstehung der Biologisch-Dynamischen Wirtschaftsweise

Die BDW geht auf den Landwirtschaftlichen Kurs zurück, den Rudolf
Steiner im Jahr 1924 in Koberwitz bei Breslau gehalten hat. Die
Gedanken über die BDW schöpfte Steiner aus der
Geheimwissenschaft im Sinne der Anthroposophie
(Steiner 1955).

[...]

3. Die Grundlagen der Biologisch-Dynamischer Wirtschaftsweise

"Nun handelt es sich darum, gerade für die Bebauung des
Bodens ein Allerwichtigstes zu durchschauen...dieses ... besteht
darinnen, daß man weiß, unter welchen Bedingungen der
Weltenraum mit seinen Kräften auf das Irdische wirken kann"
(Steiner 1975:51).

[...]

Steiner postuliert metaphysische Strahlen , die von den Gestirnen
ausgehen und Astralkräfte (Synonyme bei Steiner: Astralisch-
Ätherisches, Ätherische Bildekräfte) auf die Lebewesen
übertragen.

Das Charakteristikum der von Steiner begründeten BDW sind
Methoden, um die Astralkräfte für die Landwirtschaft nutzbar
zu machen:

"Dann wird man den Unterschied empfinden können zwischen
einer astralärmeren Pflanzenatmosphäre, wie man sie bei
den Krautpflanzen, die auf der Erde wachsen, riechen kann, und
zwischen einer astralreichen Pflanzenwelt, wie man sie haben kann
in der Nase, wenn man schnüffelt dasjenige, was in einer so
schönen Weise von den Kronen der Bäume her gerochen
werden kann"
(Steiner 1975:183).

Aus diesem Grunde benutzt Steiner einen grundlegend anderen
Qualitätsbegriff als den üblichen. Allgemein versteht man
unter Lebensmittelqualität die sensorischen und hygienischen
Eigenschaften, den Gehalt an wertgebenden Inhaltsstoffen, die
Abwesenheit unerwünschter Bestandteile, die Transport- und
Lagerfähigkeit und die Verarbeitbarkeit.

Steiner versteht dagegen unter Lebensmittelqualität den Gehalt an
Astralkräften.
Steiner verwendet ein viergliedriges Menschenbild und unterscheidet
den physischen, den ätherischen, den astralischen Leib und die
Ich-Organisation. Demzufolge hat die Ernährung diese vier
Bereiche zu berücksichtigen:

"Nur durch das Mineralische setzt sich der Mensch mit dem
Leblosen auseinander, z.B. mit dem Kochsalz. Im Pflanzlichen hat
er es bereits mit dem von ätherischen Bildekräften
durchdrungenen Lebendigen zu tun...Mit der tierischen Nahrung
nimmt er auch die seelischen Kräfte auf die die betreffende
Tierart verinnerlicht hat. Er muß sich mit den
verschiedenen 'Astralitäten' des Tierischen
auseinandersetzen"
(Schmidt ?:27).

Steiner:
"Wir essen sozusagen nicht nur das, was vor unseren Augen sich
ausbreitet, sondern wir essen in einer gewissen Beziehung das
Geistige, das sich hinter diesem Materiellen verbirgt"
(Schmidt ?:27).

Die ätherischen Eigenschaften der Pflanzen wirken sich
folgendermaßen aus:

"Die Kartoffel wirkt stark selbständig, allerdings so
selbständig, daß sie vorzugsweise leicht durchgeht den
ganzen Verdauungsprozeß und ins Gehirn eindringt und das
Gehirn dann selbständig macht, selbständig sogar von
der Wirkung der übrigen menschlichen Organe. Und unter
demjenigen, was die Menschen und Tiere seit der Erfindung des
Kartoffelanbaus in Europa materialistisch gemacht hat, ist gerade
der übertriebene Kartoffelgenuß. ...Das sind alles
Dinge, durch deren Erkenntnis die Landwirtschaft im Innersten
zusammenhängt dann mit dem sozialen Leben in sachlicher
Weise"
(Steiner 1975:215).

[...]

4. Der Einfluß der Astralkräfte auf die Pflanze

Steiner vergleicht das Pflanzenwachstum mit einer Magnetnadel, die
durch das Kraftfeld der Erde beeinflußt wird. In analoger Weise
wird die Pflanze durch Astralkräfte beeinflußt:

"Am Pflanzenwachstum ist der ganze Himmel mit seinen Sternen
beteiligt"
(Steiner 1975:11).

"... die Planeten Saturn, Sonne, Mond und soweiter (haben) einen
Einfluß auf die Pflanzengestalt und auf das Pflanzenleben"
(Steiner 1975:74).

"Unsere Bäume sind deutlich Ansammler von astralischer
Substanz"
(Steiner 1975:182).

Die Planeten werden personifiziert gedacht:

"... was der Saturn tut mit Hilfe der Wärmekräfte
unserer Erde, das sehen wir, wenn Dauerpflanzen entstehen"
(Steiner 1975:40).

Andere Planeten schaffen dagegen einjährige Pflanzen. Die
kosmischen Kräfte gestalten Formen, Farben, und Wachstum der
Pflanzen:

"Dagegen der Same, der seine ganze Kraft durch den Stengel ...
entwickelt, der durchstrahlt Pflanzenblatt und Pflanzenblüte
mit der Kraft des Kosmos"
(Steiner 1975:54).

"... die Kraft des Jupiter, die die kosmische Sonnenkraft
unterstützt, bringt in den Blüten die weiße und
die gelbe Farbe hervor...wir sehen in der blauen Blüte den
Saturn, und in dem grünen Blatt sehen wir die eigentliche
Sonne"
(Steiner 1975:55).

"... so ist in der Wurzel das Kosmische ..."
(Steiner 1975: 56).

"Aber wenn Pflanzen ... Nahrungsmittel werden, ...dann sind daran
beteiligt Mars, Jupiter, Saturn auf dem Umwege des
Kieseligen...Aus dem Umkreis von Mond, Venus, Merkur hingegen
wird dasjenige aufgenommen, was die Pflanze zur Fortpflanzung
fähig macht"
(Steiner 1975:38).

"Die terrestrischen Kräfte vermitteln die kosmischen
Kräfte: So können wir sprechen jedem Acker
gegenüber, der bebaut ist: da drinnen wirkt Kieseliges und
wirkt Kalkiges. Im Kieseligen wirken Saturn, Jupiter, Mars, im
Kalkigen Mond, Venus, Merkur"
(Steiner 1975:37).

"Aber von...Mond, Merkur, Venus wirken die Kräfte auf dem
Umwege des Kalkigen auf das Pflanzliche ... "
(Steiner 1975:36).

"Das jenige, was durch Wasser, Luft, die über der Erde sich
befinden ... das wird nun hereingezogen in den Boden durch den
größeren oder geringeren Kalkgehalt des Bodens"
(Steiner 1955:48).

"Kalk, Kali, Natriumsubstanz ... wären diese wiederum
weniger vorhanden, als sie sind, dann würden wir
bekommen....lauter Schlingpflanzen"
(Steiner 1955:36).

"...Wasser (bewirkt) die Verteilung der Mondenkräfte im
Erdenbereiche"
(Steiner 1955:38).

" Und auf dem Umwege ... des kieselhaltigen Sandes kommt in den
Erdboden hinein ... dasjenige, was wir ansprechen können als
das Lebensätherische..."
(Steiner 1975:46)

"... was aus dem Kosmos durch den Kiesel hereingeholt wird ..."
(Steiner 1975:47).

"Nehmen wir einmal an, wir hätten nur die Hälfte von
Kiesel in unserer Erdenumgebung, da würden wir Pflanzen
haben, die alle mehr oder weniger pyramidale Formen
hätten ... Die Getreideformen...: die Halme würden nach
unten dick, sogar fleischig werden, die Ähren
verkümmern..."
(Steiner 1975:36)

"... man braucht eben die Kieselsäure, um hineinzuziehen das
kosmische...Der ... Löwenzahn...ist der Vermittler zwischen
der im Kosmos fein homöopathi,sch verteilten
Kieselsäure und demjenigen, was als Kieselsäure
eigentlich gebraucht wird...."
(Steiner 1975:137).

"Die vom Kiesel in die Erde gezogenen kosmischen Kräfte
müssen nach oben in die Pflanze steigen. Dies bewirkt das
Tonige: Alles Tonige ist eigentlich das Förderungsmittel der
kosmischen Entitätswirkungen im Erdboden von unten nach
aufwärts."
(Steiner 1955:47).

Die Qualität der Nutzpflanzen wird durch die in ihnen wirkenden
Astralkräfte beeinflußt:

"Nehmen wir zum Beispiel an, wir verwenden Holz von Bäumen,
die unverständig in Bezug auf die Weltperioden auf die Erde
gepflanzt sind, zum Brennen, so gibt uns das keine so gesunde
Wärme, als wenn wir Hölzer verwenden, die mit
Verständnis gepflanzt sind."
(Steiner 1975:41).

"Denn ein Eichbaum, richtig angepflanzt in der entsprechenden
Marsperiode, wird ja anders gedeihen, als wenn man ihn
gedankenlos...in die Erde hineinversetzt"
(Steiner 1975:40).

5. Die chemischen Vorstellungen von Rudolf Steiner

Jeder Stoff hat eine besondere geistige Bedeutung, z.B. der Schwefel:

"Der Schwefel ...stellt den Vermittler dar...zwischen der
Gestaltungskraft des Geistigen und dem Physischen ... Schwefel
ist geradezu der Träger des Geistigen"
(Steiner 1975:64).

"Auf diesem Wege des Sauerstoffs bewegt sich das Ätherische
mit Hilfe des Schwefels. Dadurch wird der Atmungsprozeß
erst sinnvoll"
(Steiner 1975:69).

"Und die jenige Geistigkeit, die wiederum mit Hilfe des Schwefels
da im Stickstoff herumwirtschaftet, diese Geistigkeit ist
dieselbe die wir als die astralische bezeichnen"
(Steiner 1975:71).

Bei Steiner ist Stoff nicht gleich Stoff:

"Und das sind zwei verschiedene Stickstoffe: derjenige
Stickstoff, der über dem Niveau der Erde ist, und derjeni
ge, der unter dem Niveau der Erde ist; das eine ist toter
Stickstoff, das andre ist lebendiger Stickstoff"
(Steiner 1975:21).

"Es handelt sich wirklich darum, daß zwischen Stickstoff
und Stickstoff, zwischen dem Stickstoff, wi e er in der Luft mit
dem Sauerstoff zusammen ist, zwischen diesem toten Stickstoff und
dem anderen Stickstoff ein großer Unterschied ist...Es gibt
toten Stickstoff. Das ist derjenige, der in unserer Luftumgebung
ist ... Der darf nicht lebendig sein, aus dem einfachen Grund,
weil, wenn wir in lebendiger Luft leben würden, wir
fortwährend ohnmächtig sein würden...Und das sind
zwei verschiedene Stickstoffe: derjenige Stickstoff, der
über dem Niveau der Erde ist, und derjenige, der unter dem
Niveau der Erde ist; das eine ist toter Stickstoff, der andere
ist lebendiger Stickstoff"
(Steiner 1955:21).

Es ließe sich denken, daß Steiner mit totem Stickstoff den
inerten molekularen Stickstoff der Atmosphäre meint und mit
lebendigem Stickstoff pflanzenverfügbare Stickstoffverbindungen
wie Ammoniumsalze. Unter dem Lebendigwerden des Stickstoffs versteht
Steiner jedoch offensichtlich nicht einen chemischen Vorgang: die
Nutzbarmachung der Ammoniaksynthese für die Landwirtschaft lehnt
er ab.

"Es gibt so einen Stickstoffmenschen. Könnten wir ihn
herausschälen, so würde er das schönste Gespenst
sein, das es geben könnte"
(Steiner 1975:72).

"...der Wasserstoff, in dem ... das Physische ganz zersplittert,
vom Schwefel getragen hineinflutet in das Ununterscheidbare des
Weltenalls"
(Steiner 1975:75).

"Der Wasserstoff löst eigentlich alles auf"
(Steiner 1975:76).

"...man weiß es nicht (den Einfluß der Planeten auf
das Pflanzenleben). Aber der Stickstoff, der überall ist,
der weiß das nämlich, der weiß das ganz richtig"
(Steiner 1975:74).

" ... im organischen Prozeß (liegt) eine geheime Alchimie,
die zum Beispiel das Kali, wenn es nur in der richtigen Weise
drin arbeitet, wirklich in Stickstoff umsetzt und sogar den Kalk,
wenn der richtig arbeitet, wirklich in Stickstoff umsetzt"
(Steiner 1975:136).

[...]

6. Die Düngungslehre von Rudolf Steiner

"Es weiß zum Beispiel kein Mensch heute daß alle die
mineralischen Dungarten gerade diejenigen sind, die zu dieser
Degenerierung, von der ich gesprochen habe, zu diesem
Schlechterwerden der landwirtschaftlichen Produkte das
Wesentliche beitragen"
(Steiner 1975:20).

"Sehen Sie, die heutigen Methoden der Düngerverbesserung
laufen...darauf hinaus, daß man...die landwirtschaftlichen
Produkte zu bloßen Magenausfüllungen beim Menschen
macht. Nicht mehr werden sie in sich haben wirkliche
Nährkraft."
(Steiner 1975:133).

"Und so kann sich heute auch schon der materialistischste
Landwirt...ausrechnen, in wieviel Jahrzehnten die Produkte so
degeneriert sein werden, daß sie noch im Laufe dieses
Jahrhunderts nicht mehr zur Nahrung des Menschen dienen
können"
(Steiner 1975:12).

"Die Leute werden mit Wissenschaft die Äcker dungen. Die
Kartoffeln, das Getreide, alles wird immer schlechter"
(Steiner 1975:21).

"Dann wird sich nur herausstellen: Der mineralische Dünger
ist dasjenige, was mit der Zeit ganz aufhören muß.
Denn jeder mineralische Dünger bewirkt, daß nach
einiger Zeit dasjenige, was auf den Feldern erzeugt wird, die mit
ihm gedüngt werden, an Nährwert verliert. Das ist ein
ganz allgemeines Gesetz. Nun wird gerade das, was ich angegeben
habe, wenn es dann befolgt wird, es nicht nötig machen,
daß man öfter düngt als alle drei Jahre.
Vielleicht wird man alle vier bis sechs Jahre nur zu düngen
brauchen. Den Kunstdünger wird man ganz entbehren
können ... Der Kunstdünger ist dasjenige, was man dann
nicht mehr braucht, was wieder verschwinden muß"
(Steiner 1975:176).

"Durch die Düngung im Sinne Steiners erhält die
Pflanze... die Fähigkeit..., dasjenige, was der Boden
enthält an Wirkungen, auch in den eigenen Leib aufzunehmen"
(Steiner 1975:124).

"...es kommt nicht darauf an, daß wir (dem Dünger)
bloß Substanzen zusetzen, ...damit er sie in die Pflanzen
befördert, sondern es kommt darauf an, daß wir ihm
lebendige Kräfte zusetzen. ...denn für die Pflanze sind
viel wichtiger lebendige Kräfte als bloß ... die
Substanzen"
(Steiner 1975:124).

"Der Stickstoff, der in der Erde ist, der mit dem Dung
hineinkommen muß, der unter dem Einfluß des ganzen
Himmels sich bilden muß, dieser Stickstoff muß ein
lebendiger sein"
(Steiner 1975:21).

"Dem Dünger müssen kleine Entitäten zugefügt
werden, durch welche die strahlenden Kräfte entbunden
werden"
(Steiner 1975:124).

7. Die Kompostpräparate

"Ein Düngemittel muß in der Zukunft ... behandelt
werden mit Schafgarbe, mit Kamille, mit Brennessel, mit
Eichenrinde und mit Löwenzahn"
(Steiner 1975:138).

"Diese Schafgarbe ist ... ein ganz besonderes Wunderwerk ... Bei
keiner anderen Pflanze bringen es die Naturgeister zu einer
solchen Vollendung, den Schwefel zu verwenden, wie bei der
Schafgarbe"
(Steiner 1975:126).

"Die Schafgarbe entwickelt vorzugsweise im
Kalibildungsprozeß ihre Schwefelkraft. Daher hat sie den
Schwefel genau in der Menge, die notwendig ist, um Kali zu
verarbeiten"
(Steiner 1975:129).

"Dann nehme man...eine Blase vom Edelwild und versuche zu
umschließen diese Schafgarbensubstanz mit dieser Blase vom
Edelwild, binde sie wieder zu und hat nun... Schafgarbehmasse in
der Blase vom Edelwild"
(Steiner 1975:127).

" ... die Edelwildblase ist fast ein Abbild des Kosmos"
(Steiner 1975:129).

"Ein weiteres Präparat ist die Kamille. Man muß sie
aber nicht in eine Blase hineintun, sondern in Därme des
Rindviehs"
(Steiner 1975:130).

"Wenn man dann...einem Misthaufen...zusetzt diese Substanz, die
man aus der Blase herausgenommen hat, und sie darin
verteilt...wirkt die Strahlung"
(Steiner 1975:127).

Die Biologisch-Dynamischen Pflanzenpräparate haben demnach die
Aufgabe, den Kompost mit Astralkräften anzureichen.

8. Die Hornmist- und Hornkieselpräparate

Steiner faßt die Kuhhörner als eine Art Antennen für
Astralstrahlen auf:

"Haben Sie schon einmal nachgedacht, warum die Kühe
Hörner haben...? Die Kuh hat Hörner, um in sich
hineinzusenden dasjenige, was astralisch-ätherisch gestalten
soll...Etwas Lebenstrahlendes, und sogar Astralisch-Strahlendes
haben Sie im Horn. Es ist schon so. Würden Sie im lebendigen
Kuhorganismus herumkriechen können, so würden Sie, wenn
Sie drin wären im Bauch der Kuh, das riechen, wie von den
Hörnern aus das Astralisch-Lebendige nach innen
strömt."

Die ätherisch-astralischen Kräfte gehen aus dem
Tierkörper in den Dung über:

"...so daß wir also im Mist vor uns haben etwas, was
ätherisch und astralisch ist. Dadurch wirkt es schon
belebend und auch astralisierend auf den Erdboden, im Erdigen.
Nehmen wir Dünger...stopfen wir damit ein Kuhhorn aus und
geben wir...das Kuhhorn in die Erde ... Dadurch daß das
Kuhhorn äußerlich von der Erde umgeben ist, strahlen
alle Strahlen in seine innere Höhlung hinein ... und man
bekommt dadurch eine außerordentlich konzentrierte,
belebende Düngungskraft in dem Inhalte des Kuhhorns... Da
ist eine ungeheure Kraft darin an Astralischem und an
Ätherischem."

In ähnlicher Weise empfiehlt Steiner mit Gesteinsmehl
gefüllte Kuhhörner zu vergraben. Nach der Winter- bzw.
Sommerperiode werden die Hörner ausgegraben, der Inhalt wird in
Wasser aufgerührt, das auf diese Weise erhaltene Präparat
wird in homöopathischen Dosen auf die Felder gesprüht.
(Steiner 1975:96-101).

10. Stellungnahme zur Biologisch-Dynamischen Landwirtschaft

[...]

Die Kritik an der Biologisch-Dynamischen Landwirtschaft als
Folgeerscheinung der Anthroposophie hat nicht bei den genannten Zielen
anzusetzen, sondern bei der Frage, ob die Weltanschauung von R.Steiner
ein geeignetes geistiges Fundament für eine moderne
Landwirtschaft sein kann.

Aus zwei Gründen muß diese Frage verneint werden:

* Das Denken von R.Steiner ist ungeordnet.

* Die Astrologie ist kein Weg zur Lösung von Problemen.

[...]

Die BDW im Sinne von R. Steiner ist ihrem Wesen nach okkulte
Geheimwissenschaft und geschieht in einem anderen Paradigma als
moderne Naturwissenschaft. Aus diesem Grunde ist es abwegig, die
Qualitätskriterien der BDW mit naturwissenschaftlichen Methoden
zu untersuchen.

Das Paradigma der Agrikulturchemie kennt keine Methode, die den
Nachweis von Astralkräften erlaubt. Eine Qualitätsaussage
ist deshalb per definitionem nicht möglich. Ein Apfel mit
schlechtem Aroma, wurmig und mit geringem Vitamingehalt könnte ja
trotzdem reich an ätherischen Bildekräften sein.

Ein Beispiel für Qualitätskontrolle im Paradigma der
Geheimwissenschaft bringt A.v.Keyserlingk:
"Nach Besichtigung einer Filteranlage, in der Wasser enteisent wurde,
stellte Rudolf Steiner allein durch Anschauen, Schmecken und Tasten
fest, daß der braune Filterschlamm zu wenig Arsen enthalte, um
für Heilzwecke verwendet werden zu können"
(Keyserlingk 1976).

Das Grundproblem im Denken Steiners scheint in einem Kategorienfehler
zu liegen. Er versucht, seine auf meditativem Wege gewonnenen
Weltvorstellungen mit Begriffen zu belegen, die den
Naturwissenschaften entlehnt sind und dort eine andere definierte
Bedeutung haben. Auf diese Weise begeht er unzulässige
Grenzüberschreitungen, die auch für manche heutige Vertreter
der BDW kennzeichnend sind. So versucht man beispielsweise,
transzendente Gestaltungskräfte mit der Methode der
Papierchromatographie zu untersuchen.

R.Steiner begründet nicht, weshalb er etwa den
Biologisch-Dynamischen Präparaten eine landwirtschaftliche
Wirkung zuspricht und weshalb ausgerechnet die Schafgarbe im
Kalibildungsprozeß ihre Schwefelkraft entwickelt. Das
Begründungspostulat ist aber für wissenschaftliches Arbeiten
unaufgebbar.

R.Steiner behauptet, die Schafgarbe enthalte den Schwefel genau in der
Menge, die notwendig ist, um Kali zu verarbeiten. Schwefelgehalte in
Pflanzen hat aber R.Steiner nie bestimmt. Im wissenschaftlichen
Paradigma unserer Zeit werden Experimente dazu angestellt um Theorien
zu überprüfen. Im anthroposophischen Paradigma dienen sie
wohl vor allem dazu, die Thesen von R.Steiner zu belegen.

Die astrologischen Gedanken R.Steiners sind uralt. Immer wieder haben
Menschen bei den Sternen Hilfe gesucht. Gerade in der Gegenwart ist
die Astrologie wieder stark aufgelebt. Kaum eine Zeitung verzichtet
auf Horoskope. Es gibt Computerprogramme und Bildschirmtexte für
Horoskope. Die BDW beruht auf der Prämisse, daß die Sterne
das Pflanzenwachstum beeinflussen. Im Grunde genommen sollen etwa die
Versuche von M.Thun keine endogenen Rhythmen von Pflanzen, letztlich
auch keine lunaren Rhythmen, sondern postulierte Kraftwirkungen der
Fixsterne beschreiben, die Ober den Mond und den Boden auf die
Pflanzen übertragen werden, wenn man sie zum richtigen Zeitpunkt
sät. Diese Prämisse ist im Paradigma der Anthroposophie
nicht hinterfragbar.

Die Aporie der Steinerschen Vorstellungen von den Astralkräften
kann an folgenden Überlegungen verdeutlicht werden:

Könnte sich Steiner nicht in seinem hellseherischen Schauen
geirrt haben?

Könnte beispielsweise die Unkrautasche nicht die Mondenwirkung
verstärken und somit den Unkrautbefall vermehren?

Warum wirken sich die ungeheuren Kräfte der
Hornmistpräparate nicht auf das Unkrautwachstum aus?

Ist eine Qualitätskontrolle im Sinne der BDW überhaupt
möglich? Nach Steiner darf man Kuhhörner zur Herstellung der
Hornmistpräparate nur 4 mal verwenden:

"Ich denke - wir haben die Sache nicht ausprobiert -, daß nach
dem, was man wissen kann über solche Dinge, man die
Kuhhörner drei - bis viermal hintereinander wird brauchen
können, daß es aber dann nicht mehr ganz stimmen wird"
(Steiner 1975:107).

Wie wirkt es sich auf die Qualität aus, wenn jemand die
Kuhhörner 10 mal verwendet oder gar Hörner von Stieren
benutzt?
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Ich hätte aus dem Füllhorn (sic!) Steiner's nur dieses oder jene Funkelsteinchen
entnehmen können. Aber ich halte es für wesentlich, zu zeigen, daß selbst in
einem Teilgebiet Steiner schlichtweg ein Kollateralschaden der Evolution ist.

Diese Fundstellen zeigen in einem Fachgebiet, wo auch der Nichtakademiker sehen
kann und verstehen kann, worum es geht, wie irr Steiner ist.

Man muß sich einmal plastisch vorstellen, wie Kühe über ihre Hornantennen in das
All lauschen:

(Hervorhebungen von mir)
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8. Die Hornmist- und Hornkieselpräparate

Steiner faßt die Kuhhörner als eine Art Antennen für
Astralstrahlen auf:

"Haben Sie schon einmal nachgedacht, warum die Kühe
Hörner haben...? Die Kuh hat Hörner, um in sich
hineinzusenden dasjenige, was astralisch-ätherisch gestalten
soll...Etwas Lebenstrahlendes, und sogar Astralisch-Strahlendes
haben Sie im Horn. Es ist schon so. Würden Sie im lebendigen
Kuhorganismus herumkriechen können, so würden Sie, wenn
Sie drin wären im Bauch der Kuh, das riechen, wie von den
Hörnern aus das Astralisch-Lebendige nach innen
strömt."

Die ätherisch-astralischen Kräfte gehen aus dem
Tierkörper in den Dung über:

"...so daß wir also im Mist vor uns haben etwas, was
ätherisch und astralisch ist. Dadurch wirkt es schon
belebend und auch astralisierend auf den Erdboden, im Erdigen.
Nehmen wir Dünger...stopfen wir damit ein Kuhhorn aus und
geben wir...das Kuhhorn in die Erde ... Dadurch daß das
Kuhhorn äußerlich von der Erde umgeben ist, strahlen
alle Strahlen in seine innere Höhlung hinein ... und man
bekommt dadurch eine außerordentlich konzentrierte,
belebende Düngungskraft in dem Inhalte des Kuhhorns... Da
ist eine ungeheure Kraft darin an Astralischem und an
Ätherischem."
-------------------------------------------------------------------------------

Ob sich die Damen und Herren der Universität Kassel nicht doch einmal mit den
Gehörnten beschäftigen sollten...?

(Reklame der Demeter: Asche!)

Man darf sich eben nicht von hohlen Phrasen blenden lassen...

http://www.anthromedia.net/Landwirtschaft.58.0.html
(Hervorhebungen von mir)
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Die Biologisch-Dynamische Wirtschaftsweise

Die Biologisch-Dynamische Wirtschaftsweise orientiert sich am
"Landwirtschaftlichen Kurs", der 1924 auf Bitten von Landwirten von Rudolf
Steiner in Koberwitz bei Breslau gehalten wurde.

Der biologisch-dynamisch wirtschaftende Landwirt und Gärtner berücksichtigt
die irdischen und kosmischen Lebenszusammenhänge und Rhythmen. Neben dem
Verzicht auf chemisch-synthetische Düngemittel und Pestizide führt dies zu
einem standortgemäßen Fruchtwechsel, einer wesensgemäßen Tierhaltung und
-fütterung sowie zu Sozialformen, die über den klassischen Familienbetrieb
hinausweisen.

Die Verlebendigung der Erde erfolgt im Zusammenhang mit den
biologisch-dynamischen Präparaten, die, aus Heilpflanzen, Kuhmist,
Bergkristall und Tierhüllen gewonnen, in kleinsten Entitäten angewandt als
Heilmittel wirken. Sie fördern die Entwicklung der Pflanzen und ihre
Lebenskräfte, indem sie harmonisierend auf sie Einfluß nehmen. Im
Zusammenklang von Mensch, Tier und Pflanze, im Sinne von Kreislauf und
Entwicklung, wird der Betrieb zu einem "landwirtschaftlichen Organismus" und
einer Betriebsindividualität.
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... und seien sie noch so biologisch-dynamisch-entitätisch, harmonisierend und
standortgemäß...

Man mag es glauben oder nicht, aber Steiner ist nicht allein in seiner Welt.
Auch heute, unentwegt, wird geforscht an dem Astralischen und dem Magischen.

Über "Horizonterweiterungen" durch Tod und Krankheiten:

Aus dem Buch "Reinkarnation" von Willem Frederik Veltman - Moderne
Rückführungspraktiken und anthroposophische Karmaforschung. Urachhaus 1996,
Seite 135f:
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Wenn Heilen aber allein bedeutet, daß man die Symptome bekämpft, wirkt
man dem Karma entgegen.

Indem man nur die Krankheitssymptome beseitigt, verhindert man in
Wirklichkeit, daß der Patient mit Hilfe der Krankheit geheilt wird,
oder anders gesagt, daß er seinen karmischen Ausgleich richtig
durchmacht.

Eine nur auf die Symptome gerichtete Behandlungsweise ist typisch für
die Allopathie. Das gilt auch für eine Vorbeugung durch Impfung. Man
kann sich denken, daß dieser "Krankheitsverhinderungsprozeß" das Karma
des betreffenden Menschen nicht erleichtert, sondern vielleicht
geradezu erschwert, denn der Kranke muß dann auf eine andere,
vielleicht noch schwierigere Weise die "Lektion des Schicksals"
lernen.

[...]

Wenn ein Mensch an einer karmisch bedingten Krankheit stirbt, bedeutet das
nicht, daß er die damit zusammenhängende karmische Rechnung nicht beglichen
hat. Der Ausgleich hat stattgefunden, aber unter den gegebenen inneren
Schicksalsumständen ist ein Weiterleben nicht länger möglich und sinnvoll.
Dann wird die karmische Begleichung als Frucht des abgelaufenen Lebens für
eine folgende Inkarnation aufbewahrt.
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"Forschung"- über planetarisches in Kopfsalat:

http://www.forschungsinstitut.ch/351.html
(Hervorhebungen von mir)
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Der Einfluss von Planetenkonstellationen auf die Morphologie von Kopfsalat

Ruth Richter

In Gesprächen mit Züchtern diskutierten wir die Anwendung der
im Projekt mit gentechnisch manipulierten Pflanzen erarbeiteten
Methoden für die biologisch-dynamische Züchtungsforschung. Es
ergab sich ein Vorprojekt zu der Frage, wie sich die Aussaat bei
bestimmten Planetenkonstellationen auf die Folgegenerationen
auswirkt. Nachkommen von Kopfsalaten, die von der Züchterin
Christina Henatsch (DE) 2002 jeweils während Trigonstellungen
verschiedener Planeten mit dem Mond ausgesät worden waren,
wurden 2003 im Nachbau in Dornach unter einheitlichen
Bedingungen ausgesät. Die verschiedenen Varianten werden in
ihrer Entwicklungsdynamik und Morphologie verfolgt und
dokumentiert. Während sie beim Aufwuchs zunächst sehr ähnlich
waren, konnten bei der Kopfbildung deutliche Unterschiede
zwischen den Varianten beobachtet werden (vgl. Abbildung). Die
Herstellung von Blattreihen des blühenden Haupttriebes wird
zeigen, ob diese Unterschiede der Bildungsgesten auch im
Blattbereich dokumentiert werden können.

Links: Rechts:
Bei den Nachkommen der im Die Saturn-Variante zeichnete
Vorjahr im Mond-Venustrigon sich durch mehrheitlich feste
ausgesäten Salaten bildeten Köpfe mit eng zusammengerückten
sich lockere Köpfe, die bis Blättern und gelb-weisse
ins Herz grünlich blieben. Herzen aus.
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Hier wird es erst recht brisant:

http://www.forschungsinstitut.ch/index.php?372#521
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Die Wirksamkeit des Astralischen im Pflanzenexperiment

Torsten Arncken

Im Auftrag der Weleda AG arbeite ich daran, die Heilwirkung
verschiedener Pflanzensubstanzen aus der Gestalt und dem
Umgebungszusammenhang der Pflanzen abzulesen. Man bewegt sich dabei
auf einer über das normale Bewusstsein hinausgehenden
Wirklichkeitsebene, was durch den anthroposophischen Übungsweg auf
moderne und wissenschaftliche Weise möglich ist. Dabei war viele Jahre
lang für mich die Farbe Rot wegen ihrer starken "Signalwirkung" der
Inbegriff des Ausdruckshaften und somit auch des Astralischen. Damit
stand ich aber im Widerspruch zu folgender Aussage von Rudolf Steiner:
"Überall, wo im Naturprozess eine Rötung auftritt, da ist ein starkes
Gegenwirken gegen das Astralisieren vorhanden".

Im letzten Jahr bin ich diesem vermeintlichen Paradox am Beispiel von
Blütenfarbe und Blattmetamorphose bei Subspezies von Malva sylvestris
nachgegangen: Die Unterarten mit stärker geformten, ausdrucksvolleren,
insofern stärker astralisierten Blättern brachten bläuliche, zartere
Blüten hervor. Die Pflanzen mit einfacher geformten Blättern bildeten
dunkelrote, intensive Blütenfarben. Diese Beobachtungen machen das
Steiner-Zitat verständlich: Die rote Farbe der Blüten ist deshalb so
signalstark, weil das Lebendige hier in das Farbgebiet einströmt. Erst
wenn das Leben weicht (z.B. beim Trocknen), wird die Farbe bläulich.

Im laufenden Jahr wurden drei Typen (Herkünfte) von Malva sylvestris
sylvestris und drei Zuchttypen der Subspezies Malva sylvestris
mauritiana in Wurzelgefässen und Töpfen angebaut. Es zeigte sich, dass
die Blätter der stärker astralisierten Pflanze schneller erscheinen:
Sie sind zu Beginn der Entwicklung, in der vegetativen Phase, voraus
und wirken dadurch wüchsiger. Die vegetativ betonten Pflanzen bilden
zwar viel mehr Blätter aus, entwickeln sich zu Beginn aber langsamer.
Es sind überraschenderweise die früher reifenden, stärker
astralisierten Pflanzen, die zu Beginn die meisten Blätter
hervorbringen! Im Pflanzenreich ist die Wiederholung der Blattformen
nach Steiner eine Wirkung des tätigen Ätherleibes. Das Experiment
zeigt nun, dass die Frequenz, mit der die Blätter erscheinen, Ausdruck
des Astralisierens, des Einwirkens des Astralischen auf den
vegetativen Anteil, ist.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Das "Sich-Wehren gegen das
Astralisieren" bedeutet bei Malva sylvestris:

* Das Hervorbringen einfacher Blattformen,
* eine Verlangsamung der Formenfolge,
* eine Verlängerung der Formenfolge,
* eine Steigerung der Massebildung,
* eine Zurückhaltung der Verfeinerung der Säfte,
* eine Verschiebung der Blütenfarbe in den roten Bereich.

Die stärker astralisierte Unterart ist gegenüber der mehr vegetativen
Art Bild eines eher älteren oder seelisch verhärteten Menschen und
damit m. E. für diesen Konstitutionstyp das Mittel der Wahl. Solche
Zusammenhänge mit dem Menschen werden im kommenden Jahr weiter
ausgearbeitet. Weiterhin arbeite ich derzeit mit Pflanzen der
Gattungen: Aloe, Chamomilla, Hyoscyamus, Euphrasia, Primula, Solanum
und Colchicum.

Blüten von Malva sylvestris sylvestris (oben) und Malva sylvestris
mauritiana (unten).

Von der Schafgarbe zum Schachtelhalm. Pflanzen zur Heilung von Erde
und Mensch

Jochen Bockemühl und Kari Järvinen

Seit einigen Jahren entstehen im Zusammenhang mit einem jährlichen
Kurs für Landwirte die Grundlagen für ein Buch zu Verständnis und
Umgang mit den Präparatepflanzen in der biologisch-dynamischen
Landwirtschaft. Darin wird an vielen Beispielen ein Übungsweg
beschrieben, der zu eigenem Erfahren der Natur der Präparatepflanzen
führt. Durch Einleben in die Bildungsweise der Pflanzen und in die zu
ihnen gehörenden räumlichen und zeitlichen Landschaftsqualitäten mit
ihrem kosmischen Bezug wird die Aufmerksamkeit auf den inneren
Zusammenhang mit dem Menschen, seine Stellung im Raum und sein bewusst
gemachtes Verhältnis zum Jahreslauf gelenkt. Ein Verständnis für die
Eigenart der Organe, die als Hüllen für die Präparation dienen, wird
dadurch ermöglicht.

Zum praktischen Umgang gehört es auch, den Pflanzen auf einem Betrieb
an charakteristischen Orten freie Entfaltung zu ermöglichen. In
Verbindung mit den zu ihnen gehörigen Umgebungen entstehen so Orte,
die durch Lebensprozesse miteinander kommunizieren und so zu einer
gesunden Vielfalt im Organismus der Landwirtschaft beitragen.

Heilpflanzenerkenntnis

Jochen Bockemühl

Die Arbeit am Heilpflanzenverständnis wird weitergeführt und u.a. in
monatlichen Seminaren mit Pharmazeuten und Ärzten der Weleda AG
besprochen. Der dritte Band des Leitfadens zur Heilpflanzenerkenntnis,
in welchem je ca. 100 Arten der Familien Doldengewächse, Kreuzblütler
und Hahnenfussgewächse vergleichend behandelt werden, ist
abgeschlossen und wird zu Weihnachten 2003 erscheinen. Geplant ist
eine Fortsetzung durch eine vergleichende Betrachtung anderer
heilpflanzenrelevanter Pflanzenfamilien.
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Die Forschung IN DER MEDIZIN (beziehungsweise dessen, was als Medizin ausgegeben
wird), ist ein exaktes Abbild von Steiner's geistigem Zustand.

Die anderen Dinge der anthroposophischen "Forschung" sind nicht minder unbelebt.
HIER kann man das klar sehen, bei anderen Themen, wie dem Impfen oder der
Behandlung von Hepatitis, ist das nicht so einfach, vor allem für Laien nicht.

Eine Web-Site, wo man viel Material über die "Forschung" der Anthroposophen
findet, ist "Merkurstab": http://www.merkurstab.de/

Dort gibt es eine Seite mit zum Teil SEHR langen Texten:

http://www.merkurstab.de/php/downloads.php4
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Leseproben

Peter Selg;
Gerhard Kienle und die Freiheit in der Medizin
Heft 6/2005, 465-469

Lüder Jachens;
Das Wesensbild des Hautorgans
Heft 5/2005, 352-357

Georg Soldner;Stellmann H.Michael;
Ergänzende Therapiemöglichkeiten bei kindlichen Herzerkrankungen
Heft 4/2005, 256-263

Harald J. Hamre;Fischer Michael;Heger Marianne;Riley David;Haid Christiane;
Anthroposophische vs. konventionelle Therapie bei akuten Ohr- und
Atemwegsinfekten: eine prospektive Outcomes-Studie
Heft 3/2005, 172-184

Dirk Cysarz;von Bonin Dietrich;Heusser Peter;Moser Maximilian;Bettermann
Henrik;
Wirkungen von Sprachtherapie auf die kardiorespiratorische Interaktion. Teil
1: Synchronisation durch Hexameter-Rezitation
Heft 2/2005, 98-105

Georg Soldner;Buccheri Giancarlo;Winkler Madeleen;
Gesundheitsförderung und Krankheitsbekämpfung als gesundheitspolitische
Aufgabe der EU
Heft 1/2005, 4-7

Harald J. Hamre;
Anthroposophische Therapien bei chronischen Erkrankungen: Die
Anthroposophische Medizin Outcomes-Studie (AMOS)
Heft 6/2004, 420-429

Georg Soldner;Sommer Markus;
Autoimmunerkrankungen der Schilddrüse und Störungen der seelischen Reifung
Heft 5/2004, 341-349

Mathias Bertram;
Erforschung der Rhythmischen Einreibungen nach Wegman/Hauschka ? ein
lebenswissenschaftliches Problem
Heft 4/2004, 273-277

Harald J. Hamre;Glockmann Anja;Kiene Helmut;
Wirksamkeitsbeurteilung der Anthroposophischen Kunsttherapie:
Einzelfallstudien eingebettet in eine prospektive Kohortenstudie
Heft 3/2004, 194-203

Hans Broder von Laue;
Kalzium als Substanz und als Prozess im Menschen
Heft 2/2004, 78-95

Peter F. Matthiessen;
Der diagnostisch-therapeutische Prozess als Problem der Einzelfallforschung
Heft 1/2004, 2-14

Gunver Sophia Kienle;Kiene Helmut;
Die Coley?sche Fiebertherapie der Krebserkrankung ? Historischer Markstein
oder heute noch Vorbild? Ein Beispiel für Cognition-based Medicine
Heft 6/2003, 355-364

Markus Sommer;Soldner Georg;
Die menschliche Wirbelsäule. Gestalt,Bildung und Erkrankungstendenzen der
festen Grundlage des Rhythmischen Systems
Heft 5/2003, 260-269

Matthias Girke;
Das anthroposophische Krankheitsverständnis der Osteoporose
Heft 5/2003, 270-279

Wolfgang Schad;
Die Dreikeimblattlehre und ihr Dreigliederungsverständnis in der
Human-Embryologie
Heft 4/2003, 166-180

Heidi Flückiger;
Auswirkungen des Iscadorr-Maschinenprozesses auf Mistelextrakte in botanischen
Untersuchungssystemen
Heft 3/2003, 114-121

Klas Diederich;
Die Arnika
Heft 2/2003, 61-76

Gunver Sophia Kienle;Kiene Helmut;
Kriterien für die Erstellung therapeutischer Einzelfallberichte in der
Onkologie
Heft 1/2003, 2-5

Henning Schramm;
Der solide Tumor als pathologisch verlagertes Sinnesorgan - eine
immunologische Betrachtung
Heft 6/2002, 441-449

Florica Marian;Petersen Hans-Jürgen;Voigt Wolfgang;
Die Wandlung im maltherapeutischen Prozess
Heft 5/2002, 380-392

Claudia Törpel;
"Man denkt nur mit dem Herzen gut" - zum Leib- und Organverständnis der Alten
Ägypter / Teil III
Heft 4/2002, 242-257

Claudia Suhr;
Solanum lypersicum Tabletten
Heft 4/2002, 271-277

Peter A. Pedersen;
Charakteristische Inhaltsstoffe der Tomatenpflanze und der
Nachtschattengewächse
Heft 4/2002, 278-285

Claudia Törpel;
"Man denkt nur mit dem Herzen gut" - zum Leib und Organverständnis der alten
Ägypter / Teil II
Heft 3/2002, 162-173

Claudia Törpel;
Man denkt nur mit dem Herzen gut" - zum Leib- und Organverständnis der alten
Ägypter / Teil I
Heft 2/2002, 82-95

Diederich Klas;Riggers Urte;
Der Wundklee
Heft 1/2002, 12-21

Rainer Scheer;
Viscum album - Die Bedeutung der Mistel in der Therapie der chronischen
Hepatitis C
Heft 0/1999,

Christoph Meinecke;
Hepatitis-B-Impfung - Gegenwärtige Indikationstellung und Problematik eines
Konzepts
Heft 0/1999,

Harald Matthes;
Aspekte zur Therapie der Hepatitis C
Heft 0/1999,

Burkhard Matthes;
Solanum lycopersicum als Heilpflanze
Heft 0/1999,

Ina Martini;
Anwendungsbeobachtung mit Iscucin-Quercus bei ehemals i. V.-Drogenabhängigen
mit chronischer Hepatitis C des Genotyp 1 in SYNANON Schmerwitz
Heft 0/1999,

Christian Grah;
Zur akuten und chronischen Hepatitis vom Gesichtspunkt der Anthroposophischen
Medizin
Heft 0/1999,

Matthias Girke;
Die Leber vor dem Hintergrund des seelisch-geistigen Menschenwesens
Heft 0/1999,

Volker Fintelmann;
Die Entstehung eines therapeutischen Konzepts zur Behandlung chronischer
Virushepatitis
Heft 0/1999,
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Die Texte sind nicht kraus wie der planetarisch astralisierte Kopfsalat. Nein,
sie sind schlimmer. Kein Kopfsalat der Welt ist so wirr gestrickt wie die
medizinische "Forschung" der Anthroposophen.

Warum überhaupt anthroposophische "Medizin"?

http://www.anthromedia.net/Warum_und_wozu_entst.520.0.html
(Hervorhebungen von mir)
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Warum und wozu entstand anthroposophische Medizin?

Die anthroposophische Medizin hat eine mittlerweile fast
hundertjährige Tradition. Gemeinsam mit der Ärztin Dr. Ita
Wegman (1876-1943) entwickelte Dr. Rudolf Steiner (1861-1925), der
Begründer der anthroposophischen Geisteswissenschaft, das
integrative Konzept dieser Medizin.

Beiden war wichtig, dass anthroposophische Ärzte stets auf dem
aktuellen Stand des naturwissenschaftlichen Wissens sind. Auf dieser
Basis wollten sie die Medizin um die geisteswissenschaftlichen Aspekte
der Anthroposophie erweitern. Der Begriff "Anthroposophie- setzt sich
zusammen aus den griechischen Wörtern "anthropos- " der Mensch,
und "sophia- " die Weisheit.
Das bedeutet: Der sich selbst erkennende Mensch steht im Mittelpunkt "
auch in der Medizin. Bereits 1921 entstanden in Arlesheim bei Basel
(Schweiz) und in Stuttgart (Deutschland) erste, damals noch
bescheidene klinische Einrichtungen, in denen der neue medizinische
Ansatz praktisch zur Anwendung kam. Darauf aufbauend hat sich
anthroposophische Medizin im Lauf der Jahrzehnte über die ganze
Welt verbreitet. Dabei hat sie sich stetig weiter entwickelt und immer
wieder auch gewandelt.
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http://www.anthromedia.net/Welche_Therapieverfa.516.0.html
(Hervorhebungen von mir)
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Welche Therapieverfahren werden angewendet?

Ärztliche Eingriffe wie Operationen, das gesamte Spektrum der
Physiotherapie und die allopathischen Medikamente der Schulmedizin
fordern vom Patienten keine Eigenaktivität. Künstlerische
Therapien wie Sprachgestaltung, Musik, Malen, plastisches Gestalten
sowie Heileurythmie, Gesprächstherapie (Psychotherapie,
Biographiearbeit), Ernährung, Bewegung und Entspannungsverfahren
setzen hingegen die aktive Mitarbeit des Patienten voraus.

Die medikamentöse Behandlung beruht zum einen auf der Gabe von
anthroposophischen Medikamenten auf natürlicher Basis, deren
Komposition durch die typischen Charakteristika der Krankheit bestimmt
wird. Darüber hinaus werden Mittel gegeben, die sich an den
individuellen Besonderheiten des Patienten orientieren. Dabei handelt
es sich häufig um homöopathische Arzneimittel, die die
Eigenaktivität des Organismus, seine Selbstheilungskräfte,
anregen sollen. Anthroposophische Medizin nutzt einerseits Verfahren,
denen sich der Patient eher passiv als Objekt überlässt;
ergänzend wendet sie aber auch Methoden an, die ihn als aktiv
handelndes Subjekt einbeziehen.
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http://www.anthromedia.net/Wodurch_zeichnen_sic.517.0.html
(Hervorhebungen von mir)
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Wodurch zeichnen sich anthroposophische Arzneimittel aus?

Die medikamentöse Therapie in der anthroposophischen Medizin
richtet sich nach dem altbewährten Grundsatz: So wenig wie
möglich, und nur so lange wie nötig. In schweren akuten oder
lebensbedrohlichen Krankheitssituationen oder immer dann, wenn der
Kräftehaushalt eines Patienten erschöpft ist, kann auf
allopathische Medikamente nicht verzichtet werden. Wenn es sich aber
vermeiden lässt, werden Krankheitssymptome nicht
unterdrückt, sondern es wird versucht, mit Hilfe von
homöopathisch hergestellten anthroposophischen Arzneimitteln
Selbstheilungskräfte zu aktivieren und so den Körper dazu
anzuregen, das gestörte Gleichgewicht selbst wieder herzustellen.
Anthroposophische Ärzte achten dabei besonders darauf, welche
speziellen Anregungen der Organismus benötigt, um wieder gesund
zu werden. So können beispielsweise Bitterstoffe aus der Wurzel
des gelben Enzians oder der Wegwarte die Abgabe von
Verdauungssäften fördern und die Magen-Darm-Bewegungen
anregen. Ätherische Öle aus
Lippenblütler-Gewächsen wie Rosmarin und Lavendel
können mit der ihnen eigenen Wärme Muskelverspannungen
lösen und die Durchblutung fördern.

Darüber hinaus werden auch Mittel eingesetzt, die speziell auf
eine Krankheit abgestimmt sind und deren Komposition sich an den
allgemeinen Gesetzmäßigkeiten des Krankheitsbildes
orientiert. Dazu gehören Präparate aus pflanzlichen
Gesamtextrakten als auch Zubereitungen mineralischen oder tierischen
Ursprungs.
Welche Mittel der Arzt wählt, ob als Gesamtextrakt oder in einer
homöopathischen Potenz, richtet sich nach der Art und dem Verlauf
der Erkrankung, den Symptomen, den Beschwerden, der Krankheitsdauer,
dem Kräftezustand, dem Alter, vor allem aber auch nach der
inneren und äußeren Aktivität des Patienten.
Anthroposophische Arzneimittel werden nach allgemeinen und speziellen
Verfahren in Arzneibuchqualität hergestellt und sind in
Deutschland durch eine eigens dafür eingerichtete Aufbereitungs-
und Zulassungskommission (Kommission C beim Bundesinstitut für
Arzneimittel und Medizinprodukte) definiert. Die
Arzneimittelmonographien wurden im Bundesanzeiger publiziert und
dokumentieren die jeweiligen Indikationen sowie die
Arzneimittelsicherheit.

Das Menschen- und Krankheitsverständnis der anthroposophischen
Medizin verlangt also auch bei der medikamentösen Therapie einen
pluralistischen, ganzheitlichen Ansatz.
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Wie sehr die Anthroposophen sich in die Politik hineingehievt und verankert
haben, zeigt der Griff nach Machtpositionen in beziehungwsweise via Brüssel:

http://www.anthromedia.net/Rechtliche_Verankeru.521.0.html
(Hervorhebungen von mir)
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Rechtliche Verankerung in der Europäischen Union

Eine Richtlinie der Europäischen Union, die auch die
anthroposophische Medizin einschließt, ist noch zu entwickeln.
Es besteht das Bemühen, eine solche zu diskutieren oder die
anthroposophische Medizin in bestehende Richtlinien zu integrieren.
In sechs Mitgliedsstaaten der Europäischen Union "
Österreich, Dänemark, Finnland, Deutschland,
Großbritannien, Italien - sowie in der Schweiz sind
anthroposophische Arzneimittel rechtlich mindestens in einem
entsprechenden nationalen Gesetz ausdrücklich anerkannt und
verankert. Weitere Gesetzesinitiativen sind auf dem Weg, zum Beispiel
in den Niederlanden sowie in Belgien und Schweden.
Die Resolution Collins éOn the Status of Non-Conventional
Medicines des Europäischen Parlaments vom 29. Mai 1997
erwähnt die anthroposophische Medizin zusammen mit sieben anderen
Therapierichtungen.
Auch die 1999 erarbeitete Resolution Nr. 1206 des Europarats éA
European Approach to Non-Conventional Medicines erwähnt in dem
Dokument 8435 die anthroposophische Medizin als bedeutsam.
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Nach der Selbstbeweihräucherung der Anthroposophen für ihre "Medizin" ein
Beispiel dieser "medizinischen Forschung": Burkhard Matthes: "Solanum
lycopersicum als Heilpflanze", Heft 0/1999 (siehe obige Liste!).

Ein sehr kluger Kopf hat einmal gesagt: "Deutsche können keine Epigramme
schreiben. Sie machen immer Epikilogramme daraus."

Ich glaube, da kannte er die Anthroposophen noch nicht. Seite um Seite quält
sich der Buchstabenbrei dahin. Bei dem einen Text wie bei den anderen: immer das
gleiche Spiel. Ich habe den Eindruck, Anthroposophen KÖNNEN einfach keine klaren
Gedanken fassen. Und schreiben können sie auch nicht.

Der Text ist ein Durcheinander von hochtrabend verteilten lateinischen
Ausdrücken, manchmal gibt es auch Diagramme. Dazwischen sitzt der Moder...

Wo man durch den Titel "Solanum lycopersicum als Heilpflanze" SINNVOLLE
biochemische und pharmakologische Analytik erwartet, astralt es und wurzelt es,
polart, spiegelbildert und steinert es:

http://www.merkurstab.de/files/matth.h_hep.pdf
(Hervorhebungen von mir)
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Solanum lycopersicum als Heilpflanze

Der Merkurstab: Sonderheft Hepatitis, 1999, 52. Jg.

Botanik und Toxikologie der Tomate und ihre Bedeutung in der Therapie

Die Tomate (Solanum lycopersicum L., syn. Lycopersicon lycopersicum,
syn. Lycopersicon esculentum MILL. (1)) zählt neben dem Mais (Zea
mays L.), der Kartoffel (Solanum tuberosum L.) und der Sojabohne
(Glycine max L.) in wissenschaftlich-analytischer Beziehung zu einer
der am gründlichsten bearbeiteten Pflanzen.

[..]

Im höheren Pflanzenbereich lassen sich u. a. aus morphologischen
und funktionellen Gründen drei wesentliche Bereiche
unterscheiden: Wurzel, Blüte und Blatt-/Stengelbereich. Diese
stehen jeweils zwischen zwei polaren Gesetzmäßigkeiten, wie
im folgenden weiter ausgeführt wird.

Diese dreigliedrige Unterteilung steht in Korrespondenz zu Prozessen,
die in der gesamten Natur und auch beim Menschen auftreten. Aufgrund
der Erkenntnis dieser Prozesse ergibt sich eine wissenschaftliche
Ratio für ein anthroposophisches medikamentöses Vorgehen.
1.2.1 Wurzel Die Wurzel kann prinzipiell der
Gesetzmäßigkeit einer Faserwurzel (manchmal auch
Fadenwurzel genannt) oder einer Pfahlwurzel zugehören. Die Tomate
läßt ihre Verwandtschaft zu anderen Solanaceen wie der
Kartoffel noch erkennen, indem sie ein schwereres Wurzelprinzip hat
und eine Pfahlwurzel ausbaut.

Allerdings treibt sie die Bedeutung des Wurzelbereiches längst
nicht so weit wie die Kartoffel oder Alraune, im Gegenteil, sie nimmt
sie sehr zurück. Dabei ist die Pfahlwurzelbildung von der Keimung
aus dem Samen abhängig, wenn also noch alle Pflanzenteile
(Wurzel, Stengel/Blatt, Blüte) in ihrer gemeinsamen Idee im Sinne
der Dreigliederung der Tomatenpflanze vereinigt sind. Setzlinge bilden
eine Faserwurzel; wenn also die gemeinsame Tomatenpflanzen- Idee, die
im Samen noch vereinigt ist, sich bereits in die verschiedenen
Pflanzenteile differenziert, ist sehr schnell bei der Tomate die
spezifische Pflanzenidee verwirklicht, ausdifferenziert und ein
pluripotentes proliferatives Wesen aufgegeben.

Dies zeichnet eine Reihe von Pflanzenarten aus, insbesondere bei den
Solanaceen und den giftbildenden Pflanzen allgemein ist der Gestus
wiederzufinden.

Das Zurücknehmen des Pfahlwurzelprinzips hin zur Faserwurzelgeste
deutet an, wie die Betonung anderer Bereiche als der Wurzel im
Tomatenwesen lebt.

Die Wurzel bildet einen zurückgenommenen Schwerpunkt (Abb. 3).
Wenn im Naturreich schnell das reine Wachstumsprinzip (stete
Wiederholung desselben), aufgegeben wird zu Gunsten eines
ausdifferenzierenden Wachstumsprinzips, kann im anthroposophischen
Sinne von Astralisierungsprozeß gesprochen werden.

Ausdifferenziertes, in seiner Morphologie bis zu einem gewissem Ende
(Verlust der unbedingten Proliferationsfähigkeit) gekommenes
Wachstum ist, wenn das gesamte Naturreich überblickt wird, eine
besonders den seelisch-begabten Wesen verbundene Geste. Beispielsweise
ist das Gehirn in seiner Proliferationsfähigkeit am meisten von
allen Organen eingeschränkt, auf der anderen Seite am weitesten
in eine besondere Spezialisierung differenziert. Der Prozeß, der
diese morphologischen Eigenheiten hat und zu einem wachen
Eigenbewußtsein führt, ist der Astralisierungsprozeß.
So gesehen überwiegt also in der Wurzel der Tomatenpflanze dieser
Astralisierungsprozeß.

[...]

In vergleichenden Betrachtungen kann eine Einordnung der Blüte
zwischen den Polaritäten im Sinne des genannten
Astraliesierungsprozesses oder z.B. auch innenraumbildende
Fähigkeit und mehr zur Umwelt ausgerichtete Blüte gefunden
werden (16).

Die Tomate gesellt sich dabei mehr zu den umweltoffenen Blüten.

Über eine Polarität von Blüte und Blütenstand
(vergl. (17)) hinaus können im Blütenbereich zwei polare
Formen der Blütenstände, die Raceme (monopodial) und Cyme
(auch Wickel oder sympodialer Blütenstand genannt) bemerkt
werden.

In der Raceme offenbart sich ein spiegelbildliches, seitengleiches
Ordnungsprinzip, in der Cyme wird ein in sich abgeschlossenes
unipolares Wachstum offenbart mit stetiger Wiederholung des selben
Prinzips.

Letzteres Prinzip ist oben auch ätherisch genannt worden.
Zwischen diesen Polen gibt es eine Reihe von Übergängen
(Dolde, Ähre, Rispe usw.). Im oben bereits genannten Beispiel des
Gehirnorgans offenbart sich morphologisch das spiegelbildliche
Prinzip, bei Steiner auch astral genannt. Ein stoffwechselnahes,
proliferationsfreudiges Organ wie die Leber zeigt ein in sich
abgeschlossenes unipolares Wachstum mit steter Wiederholung desselben
morphologischen Prinzips, bei Steiner ätherisch genannt.

Die Tomate vollzieht die
Blütenwachstumsgesetzmäßigkeit der Cyme. Im
morphologischen Blütenbereich sehen wir also das Prinzip des
ätherischen Überwiegens.

[...]

Die Tomatenpflanze strebt von sich in die Blattbildung und wird
deswegen ausgegeizt , d. h. Blatttriebe werden entfernt, um dem
Blüte- und Fruchtbildeprozeß mehr Anteil in der
Pflanzenentwicklung zu lassen. Wir sehen im Bereich, der
Blütenregion und Wurzel vermittelt, eine deutliche
Proliferations- und Wachstumskraft. Dem steht ein formendes,
ausdifferenzierendes Moment entgegen, welches in nie gleichbleibender
Weise die Gestalt der Blätter formt.

Zusammen führen diese beiden Prozesse zu einer immensen
Variationsvielfalt. Im Blattbereich zeigt sich die Variationsvielfalt
am besten, die Abbildung 7 zeigt eine Sorte (Solanum lycopersicum
peruvianum) und deren Vielfalt der Blattentwicklung. Im
Stengel-/Blattbereich der Tomate können wir also eine
interessante Durchdringung der oben bereits erläuterten Pole
Ätherisch und Astral bemerken; beide Eigenschaften sind
präsent.

[...]

Einen Überblick über die Inhaltsstoffe gibt (1). 1.3.2
Zellversuche Nach dem bisher Dargestellten und unten noch weiter
Ausgeführten konnte dem Giftungsprozess in der Tomate ein
astralisierender Prozeß zugeordnet werden. Es stellte
sich im Folgenden für uns die Frage, inwieweit dieser verifiziert
werden kann. Es wurden dazu Zellversuche an humanen Leberzellen
(Hep-G2) durchgeführt. Selbige sind in der Arbeitsgruppe
von PD Dr. Langner des pharmazeutischen Instituts der
Humboldt-Universität zu Berlin etabliert.

[...]

Die Hypothese, daß bei einem Auszug mit Wurzel mehr an
Astralisierungsprozeß und damit Giftungsprozeß vorliegt
(s. o. Pfahlwurzelprinzip), wird damit verstärkt, bedarf aber
noch der Bestätigung.

[...]

Dabei setzt ein weiteres Merkmal ein: Stoffe wie Serotonin, Histamin
oder Tyramin werden gebildet, die eigentlich tierischen oder
höheren Charakter haben und dort als Hormone, also Mittler von
Nervenartigem auf der Ebene des rhythmischen Systems, fungieren.
Ähnliches ließe sich zu der Giftbildung sagen.
Die Tomate verläßt also ein Stück weit den Charakter
des Pflanzenartigen in Richtung von Eigenschaften, die eigentlich
seelisch begabte Wesen charakterisieren.

Dieses hat sie mit anderen Nachtschattengewächsen gemein (58,
59). Das besondere aber besteht in der Art, wie sie es tut.

Wie hier ein Blütenprozeß bestrebt ist, die ganze Pflanze
zu überformen und die Signatur der Blüte auf einen von sich
aus sehr im Lebensprozeß beheimateten Stengel-Blatt-Bereich zu
übertragen, ist tomatencharakteristisch.

Der Astralisierungsprozeß ist im Tomatenwesen spezifisch.

Dem entgegen stellt sich eine starke Betonung des Lebensprozesses oder
oben auch Reifungsprozeß genannt, die sich in der Wurzel wie
zurücknehmen (s. o.) im Stengel-Blatt-Bereich bei der Tomate
sich tendenziell immer ausleben will (darum das Ausgeizen) und in
der Fruchtreifung mit der Überwindung des Giftimpulses seinen
Höhepunkt findet.

Der Giftungsprozeß wird nicht nur abgebaut, sondern es entstehen
darüber hinaus heilsame Substanzen (s.o.). Die Tomatenpflanze
stellt somit ein Vorbild für einen Mysterienweg dar:
Das Eindringen einer seelischen, astralen Qualität in einen
Bereich, der dem Ätherischen, Lebentragenden zugeordnet
werden kann, dort todbringend (giftend) wirkt und der nicht
zurückgedrängt, sondern überwunden wird und
lebentragende und lebenfördernde Prozesse (Reifung)
hinterläßt. Es gibt nach Steiner mehrere Weisen, wie eine
Individualisierung im Körper hergestellt wird (60).

Entweder, Fremdes wird mit einem Entzündungsprozeß
beantwortet und überwunden (ausgeführt bei (61, 62), bei
(60) die in Abbildung 12 dargestellte Strömung 2), oder die
Individualität im Sinne der Steinerschen Ich-Organisation
begrenzt und ordnet Wachstum, ohne daß
Wach-Bewußtseinsvorgänge damit verbunden sind.

Man denke z.B. an die embryonale Nierenentwicklung, hier wird
differenziertes Gewebe mehrmals ohne Entzündung abgebaut. Bei
letzterer Situation sprechen wir von Apoptose, hier wirkt die
Ich-Organisation über den unsichtbaren Menschen auf das
Ätherische (bei (60) Strömung 4 bzw. 1 Abbildung 12).

Die Art, wie der giftende Prozeß in den Körper
hereingeführt wird, ist in den relevanten Dosen zum einen der in
Abbildung 12 dargestellten Strömung 1 entsprechend, der Patient
erlebt bewußt gewisse Tomatenwirkungen, zum anderen dies
zeigten vor allem die Versuche an den Leberzellen unbewußt der
Strömung 2 entsprechend, Apoptose wird in der Leber induziert.
Über den, rein analytischem Denken folgenden, Nutzen ist an
anderer Stelle diskutiert worden (62).

Wir benutzten in dem Therapiekonzept zur Hepatitis (vergl.
Beitrag H. Matthes in diesem Heft) bisher vorwiegend eine Seite der
Tomate: die astralisierend-giftende. Richtig ist dies, wenn die
therapeutische Indikation in diese Richtung geht, wenn also die
oberen Wesensglieder , d. h. der seelische und individuelle
Menschenanteil (vergl. Beitrag M. Girke in diesem Heft) in den
Organismus hereingeführt werden sollen.

Daß dies gelingt, ist dargestellt. Inwieweit das gesamte
Therapiekonzept für die Hepatitis wirksam ist, muß weiter
erforscht werden. Es wird dabei sicherlich auch Stadien für die
Indikationen der anderen Seite der Tomate geben.

[...]

Ein vorurteilsloser, viel häufiger durchgeführter Einsatz
des Tomatenwesens in die Medizin könnte den von Steiner
angemerkten segensreichen Nutzen bringen (66). Weitere Forschung zur
Pflanze und demgemäße andauernde Optimierung des
Präparats ist dazu notwendig.
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Das ist keine Forschung, das ist Esoterik. Esoterik, die ihre Finger nach
Universitäten ausstreckt:

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Es wurden dazu Zellversuche an humanen Leberzellen
(Hep-G2) durchgeführt. Selbige sind in der Arbeitsgruppe
von PD Dr. Langner des pharmazeutischen Instituts der
Humboldt-Universität zu Berlin etabliert.
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Wie oben bei den Pflanzen, so auch in dem, was an MENSCHEN gemacht werden soll:
nichts als Schwulst, nichts als tumbe Esoterik.

Die "Forschung" der Anthroposophen ist noch nicht einmal ein Potemkin'sches
Dorf, sie ist gar nichts. Bis auf eines: Sie ist ein Alibi für Sektierei. Und
wegen ihr "dürfen" Kinder sterben. Aber, bitte, alle ganz individuell.

Schlußwort

Als Schlußwort eine Betrachtung über Keuchhusten.

Von den Ärztekammern und von der Politik wird Anthroposophie nicht nur geduldet,
sondern sogar gefördert.

"Anthroposophische 'Medizin'" genießt eine Sonderstellung, nämlich die
Anerkennung ohne Nachweis der Wirksamkeit. Manche Politiker erdreisten sich zu
der Lüge, jeder wisse ja von der Wirksamkeit von Homöopathie und
"anthroposophischer 'Medizin'".

Die Wahrheit: "anthroposophische 'Medizin'" ist reine Barbarei.

Werfen wir einen Blick in ein Buch, das man durchaus nicht alt und überholt
nennen kann, es stammt aus dem Jahr 1993:

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Dr. med. Cornelia De Coster-Selinger

Schöpferisch Heilen

Beiträge zu einem therapeutischen Vademecum für den Entwicklungsweg der
Kinder aus der Menschenkunde Rudolf Steiners

Novalis Verlag 1993
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Welch' wonniges Glück verheißt der Titel des Buches, welch' Können verheißt der
Titel "Dr. med.". Welch' Kompetenz verheißen Worte des Lateinischen wie
"therapeutisch" oder gar "Vademecum".

Die Wahrheit: Es ist reine Barbarei.

Betrachten wir einen Fall, den des Keuchhustens (Pertussis). Keuchhusten ist
eine Infektionskrankheit, die sich durch eine Impfung leicht verhindern läßt.
Aber das Buch handelt NICHT vom Verhindern dieser Krankheit, sondern davon, daß
und wie das erkrankte Kind die Krankheit erlebt.

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Keuchhusten

In den ersten Krankheitstagen verläuft Keuchhusten wie eine ganz
gewöhnliche Erkältung mit Schnupfen, Heiserkeit und mäßigem
Husten. Die Bindehäute der Augen sind gerötet, und die
Körpertemperatur ist leicht erhöht. In dieser Zeit, in der man
noch nicht sicher wissen kann, ob es sich tatsächlich um
Keuchhusten handelt, ist er am ansteckendsten.
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In den ersten Tagen... Das Kind ist krank. Das Kind ist krank, obwohl die
Erkrankung durch eine Impfung hätte verhindert werden können.

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In der zweiten Krankheitswoche steigern sich die Hustenanfälle
zum charakteristischen Keuchhusten: Das Kind atmet mit einem
langgezogenen Geräusch ein, dann ist Stille - dabei füllen sich
die Venen seitlich am Hals und treten blau hervor, auch die
Lippen laufen blau an, so daß einen die Angst überkommt, das Kind
könnte ersticken -, dann endlich folgen zahlreiche staccatoartige
Hustenstöße, bis es sich restlos ausgehustet hat.
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Nüchterne, kühle Distanz. Die Venen laufen blau an. Die Lippen laufen blau an.
Das Kind kommt in die Angst, zu ersticken. Manches tut das auch. Aber nur
einmal...

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Am Schluß würgt es einen zähen, glasigen Schleim heraus und
manchmal noch die letzte Mahlzeit. Mit diesen Anfällen ist in
halb- bis einstündigen Abständen zu rechnen, besonders in den
frühen Morgenstunden. Tagsüber wird das Kind kurz vorher unruhig,
unterbricht das Spielen, hält die Luft an und beginnt wie oben
beschrieben zu husten. Obwohl ihm dabei vor Anstrengung die Zunge
aus dem Halse hängt, spielt es hinterher meist weiter, als sei
nichts gewesen. Nach zwei bis sechs Wochen klingt das Husten
langsam ab. Ein Rückfall ist jedoch nicht ausgeschlossen. Dieser
wird begünstigt durch Aufregungen, aber auch durch einen
Ortswechsel oder Umzug, auf welchen die Lunge als "Erdenorgan"
besonders empfindlich reagiert.
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Wochenlang, immer und immer wieder Hustenanfälle. Wie oben beschrieben: mit blau
anlaufen und Erstickungsangst. Und es gibt Rückfälle. Und monatelang kann es
auch dauern.

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Komplikationen

Ein Säugling mit Keuchhustenverdacht gehört in ärztliche Obhut.
Seine Atemorgane sind den anstrengenden Hustenanfällen noch nicht
gewachsen. Seiner Bauchwandmuskulatur fehlt noch die Kraft, um
der Lunge beim Husten eine Stütze zu sein. So könnte bei ihm der
krampfhafte Versuch zu husten zu einem Atemstillstand führen.

Mit einem breiten elastischen Verband, der über die Windel
aufwärts zu wickeln ist, könnte man versuchen, der Bauchwand Halt
zu geben. Doch es ist darauf zu achten, daß er nicht zu fest
gewickelt wird und nirgends einschnürt.

Zu weiteren Keuchhustenkomplikationen gehören Lungen- und
Mittelohrentzündung, Krampfanfälle sowie Bauchwand-, Leisten- und
Nabelbrüche.
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Ein Säugling mit VERDACHT auf Keuchhusten gehört in ärztliche Obhut. Das ist
gut. Da wird sich gekümmert. Da tut man etwas für das Kind.

Was tut man für das Kind? Man macht notfalls einen Verband.

Lungenentzündung kann es geben.
Mittelohrentzündung kann es geben.
Krampfanfälle kann es geben.
Bauchwandbrüche kann es geben.
Leistenbrüche kann es geben.
Nabelbrüche kann es geben.

Alles durchaus ernste bis sehr ernste "Komplikationen". Sterben kann das Kind
auch.

Aber das macht nichts, denn es kümmert sich ja jemand um das Kind. Die Eltern.
Der Arzt. Der Friedhofsgärtner.

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Zur Pflege des Keuchhustenkindes

Wärme
Alles, was den Brustkorb durchwärmt, vermindert die Bereitschaft,
krampfhaft zu husten, verflüssigt den zähen Schleim, so daß er
sich leichter abhusten läßt.

Wärme hilft somit der Lunge, wieder geschmeidiger zu werden.

Folgende Anwendungen (zur Auswahl) dienen dem Erwärmen des
Brustkorbes:
- Ansteigende Fußbäder (S. 242) zweimal pro Woche.
- Brustkorbeinreibung mit angewärmtem Thymusöl.
- Kupfersalbe mit warmer Hand zwischen die Schulterblätter
einmassieren.
- Senfauflagen rechts und links der Brustwirbelsäule (S. 248)
zweimal pro Woche.
- Heiße Pulswickel (S. 247).
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Mehrere Wochen, ohne weiteres auch mehrere Monate, muß dieser Aufwand getrieben
werden. Er kostet Zeit und er kostet Geld. Das Geld der Eltern. Aber die haben
es ja. Es sei denn, sie haben es nicht. Dann ist das Kind arm dran - aber das
ist es sowieso...

Viel Zeit und viel Geld. Dabei ließe sich das doch vermeiden - durch eine
Impfung.

Seltsamerweise - wenn es um das Thema Impfen geht, ist schlagartig eines der
Standardargumente der Impfgegner, Impfen sei wieder eine Abzocke der
profitgierigen Pharmaindustrie.

Aber alleine wenn es um Geld geht, ist Impfen billiger als wochen- oder
monatelang ein Kind aufwendig pflegen und immer wieder zum Arzt bringen zu
müssen.

Aber nachrechnen ist verboten...

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Die Mahlzeiten jeweils nach einem Hustenanfall geben, daß sie
nicht wieder erbrochen werden. Beim häufigen Erbrechen verliert
das Kind Magensäure. Diese muß u.a. aus Kochsalz neu gebildet
werden. Wenn Sie das Essen in flüssiger Form zubereiten, könnten
Sie dem Erbrechen etwas vorbeugen.
Flüssiges gleitet schneller in den Dünndarm und kann daher
weniger leicht erbrochen werden.
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Angewandter Sadismus, hier mit praktischen Ratschlägen für den Kindesmißhandler,
um ihm die Arbeit zu erleichtern, zu vereinfachen, zu minimieren.

So harmlos ist das Erbrechen nicht. Gerät Mageninhalt in die Lunge, gibt das
eine Lungenentzündung. Und wenn es keine gibt, hat das Kind trotzdem seine
Freude daran.
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Viele Keuchhustenkinder magern während der Krankheitswochen ab.
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Für die verfettete Wohlstandsgesellschaft ist Keuchhusten sogar praktisch:
Abnehmen inbegriffen.

Wie zynisch muß man eigentlich sein, Eltern, die RAT wollen, um ihrem Kind etwas
Gutes zu tun, Anleitung im Foltern zu geben?

Abnehmen, das heißt doch, daß das Kind wesentlich weniger ißt als es braucht.
Statt genug Nahrung für das Wachstum zu erhalten, um einen gesunden Körper zu
bekommen, magert das Kind ab. Nicht nur Dicke magern ab, Dünne auch.

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Doch sobald sie wieder gesund geworden sind, steigert sich die
Lust zu essen, so daß die meisten sogar rundlicher werden als
vorher.
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Was sollte man denn auch erwarten von einem im wahrsten Sinne des Wortes
ausgehungerten Kind?

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Viele Menschen müssen bei Angst oder Aufregung husten, andere
bekom men Durchfall. Was der Körper nach unten ausscheidet,
scheidet er nicht nach oben aus. Wenn er aber nach oben
ausscheidet, z.B. Schleime entlang der Atemwege, ist in der Regel
die Ausscheidung im unteren Menschen gestört.

Folge: Ein geregelter Stuhlgang (S. 238) vermindert die
Notwendigkeit zu husten.
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Notfalls wird da wohl mit einem Klistier nachgeholfen. Auch so etwas soll es
geben...

Wobei auch das nichts anderes ist als Sadismus. Denn all das ist durch eine
Impfung zu vermeiden!

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Nachahmung

Keuchhustenkinder erzeugen häufig bei den Eltern Angst. Letztere
verschlimmert wiederum die Atemnot des Kindes. Wenn die Vorbilder
dagegen versuchen, es während seiner Krankheit vertrauensvoll und
mutig zu begleiten, wird ihm das eine große Hilfe sein.

Wenn Sie darüber hinaus noch etwas für das Keuchhustenkind tun
wollen, könnten Sie in folgender Weise an sich arbeiten:

- Erschöpfungszustände nicht so nach außen tragen, daß jeder
sieht, wie einem die "seelische" Zunge zum Halse heraushängt.

- Sich in einer seelischen Krise soweit zurückhalten, daß die
Familienmitglieder möglichst wenig in die eigenen Mißgefühle
oder Unlustgefühle verflochten werden.
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"An sich arbeiten" - das heißt: sich verstellen, das Leid ertragen, das Leid
verstecken, das Leid in sich hineinfressen.

Ist es da ein Wunder, daß dies jahrzehntelange oder lebenslange psychische
Schäden erzeugt?

Aber es ist ja eine Ärztin (!), die dies empfiehlt. Und die wird schon wissen,
warum sie das tut...

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Wenn nach einem Keuchhusten ein wochenlanges chronisches Husten
zurückbleibt, könnte man für das Kind einmal einen Rundflug
buchen. Es sollte ein kleineres Flugzeug sein, in welchem der
Luftdruck nicht den Bodenverhältnissen angepaßt ist, wie in
größeren Linienflugzeugen. In der Höhe ist der Luftdruck
niedriger, und das Ausatmen erfordert weniger Druck. So ist der
niedrigere Luftdruck eine Ausatmungshilfe. Durch diese
kurzzeitige Entlastung, die zu einer Lockerung des Astralleibes
führt, könnte eine Umstimmung erreicht werden. Mehrmals habe ich
erlebt, daß nach einem solchen Flug der Husten verschwunden ist.

Auch Allergien, z.B. das Asthma, werden manchmal nach dem Fliegen
plötzlich besser. Ebenso das Stottern, Letzteres jedoch nur
während des Fluges. Es wird beschrieben und ich kann es in zwei
Fällen bestätigen, daß stotternde Piloten, solange sie in ihrem
Privatflugzeug in einer Höhe über 1000 m unterwegs sind, nicht
stottern.
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Wie gut, daß wir heute Flugzeuge haben. Warum? Weil das Kind eine Krankheit hat,
die man durch eine Impfung hätte verhindern können. Aber das tat man ja nicht...
Wie gut, daß jeder das Geld hat, in so einem Flugzeug herumzukutschieren. Warum?
Weil das Kind eine Krankheit hat, die man durch eine Impfung hätte verhindern
können. Aber das tat man ja nicht. Warum tat man es nicht? Weil man der
profitgierigen Pharmaindustrie das Geld für den Impfstoff nicht in den Rachen
werfen wollte. Nein, statt dessen wirft man ein Mehrfaches für einen Rundflug
aus dem Fenster. Aber nur, wenn man noch Geld hat. Und auch nur, wenn man noch
ein Kind hat, manche sterben ja auch...

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Sowohl beim Stottern als auch beim Asthma handelt es sich um
einen festhakenden Astralleib, beim Stottern in Kehlkopfhöhe,
beim Asthma in den tieferen Atemwegen. Und wenn die körperlichen
Bedingungen eine Heilung erlauben, folgt nach der Lockerung eine
bessere Bindung des Astralleibes an die Atemorgane.
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Alles bisher war Geplänkel, war Kleinkram, waren Randerscheinungen. HIER haben
wir den Kern der Sache vor uns: DAS VERSTÄNDNIS der Anthroposophen von Medizin
und von Krankheit.

Neger im Busch glauben an Dämonen. Wir lachen darüber. Wir sind ja aufgeklärt.

Indianer glauben an Baumgötter. Wir lachen darüber. Wir sind ja aufgeklärt.

Anthroposophen glauben an den Astralleib. Wir schleppen ihnen unsere Kinder hin,
damit sie Sadismus zelebrieren - und wir lauschen andächtig und zahlen. Die
Erwachsenen mit Geld - und gelegentlich eines der Kinder mit dem Leben...

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Geimpften Kindern, die unter chronischen Erkältungskrankheiten in
Verbindung mit hartnäckigem Husten leiden, könnte durch das Üben
auf einem Musikinstrument geholfen werden, welches Keuchhusten
teilweise nachahmt.

Nach dem 9. Lebensjahr, wenn das Kind innerlich so weit
entwickelt ist, daß es beginnen kann, mit Druckqualitäten
gestaltend umzugehen, sind Blasinstrumente angezeigt, bei welchen
zum Tonansatz ein Widerstand überwunden werden muß. Für den
Anfang eignet sich vor allem das Krummhorn (S. 258). Wenn in
einer Familie Husten, Bronchitis, Allergien und Bettnässen
vorkommen, gehört das Krummhorn in die Hausapotheke.

Das Blasen eines Hornes, Flügelhornes oder der Trompete hat einen
ähnlichen therapeutischen Wert, erfordert jedoch eine
fortgeschrittenere Lungenreife und sollte vor dem 11. Lebensjahr
nur begrenzt angewendet werden.
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Mysthische Instrumente, die den Keuchhusten NACHAHMEN. Keuchhusten muß etwas
GUTES sein, daß er nachgeahmt werden muß. Bedauerlich, daß es keine
Blasinstrumente gibt, die Erstickungsanfälle nachahmen...

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Am Keuchhusten könnte das Kind lernen, seine körperlichen
Zustände weniger wichtig zu nehmen und auch dann gelassen zu
bleiben, wenn ihm gar mit der heraushängenden Zunge ein Stückchen
Seele bloßliegt.
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Wie könnte man diese Beschreibung anders nennen als sad*stisch?

Das Kind erlebt eine Krankheit mit Erstickungsanfällen, die durchaus tödlich
sein können.

"seine körperlichen Zustände weniger wichtig zu nehmen" - was ist das anderes
als Resignation in eine hoffnungslose und ausweglose Lage? Dies erst recht, wenn
- von einer Ärztin (!) angewiesen - die Eltern das Kind in diese Resignation
treiben bzw treiben lassen sollen...- nachdem sie es vorsätzlich durch
Verhinderung einer Impfung in diese Krankheit gezwungen haben.

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Wenn das Keuchhustenkind wochenlang hustet und erbricht, erinnert
sein Zustand an eine frühe Epoche der Embryonalentwicklung, als
Magen- und Lungenanlage noch ein Gebilde waren. Beim Husten und
Erbrechen sind Magen und Lunge gleichermaßen betroffen. Aus
beiden Organen löst sich der Astralleib etwas heraus, um einer
neuen Bindung willen. Mit dem Husten versucht das Kind seine
Atemorganisation kraftvoll zu durchdringen.
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Und wieder: der Keuchhusten muß etwas Gutes sein. Der Astralleib kommt heraus,
und die AtemORGANISATION wird durchdrungen - und das auch noch kraftvoll.

Ein Wunder, daß die Kinder nicht auch noch OMM! singen müssen. Ein Wunder, daß
sie nicht tanzen müssen.

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Die Atmung wird tiefer, und die Lungenflügel weiten sich.
Dabei entdeckt es nicht selten, welche Gewalt es mit seinem
atemberaubenden Husten über seine Mitmenschen haben kann,
doch es sollte lernen, die körperliche Not nicht zu benutzen,
um etwas zu erzwingen!
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Und wieder - nicht einmal gut versteckt - Sadismus: Das Kind darf sein Leid
nicht benutzen, um andere zu etwas zu bringen, zum Beispiel zu Mitleid.

Nein, das Kind muß still leiden. So wie die Eltern es ihm vormachen.

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Mit der tieferen Atmung steigert sich der Appetit, und der Magen
beginnt die Nahrung gründlicher zu. zerstören und macht in den
Monaten, die dem Keuchhusten folgen, eine bessere Auswertung der
Nahrung möglich.
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Das ist schlicht und einfach Blödsinn, verbrämt und erhöht durch das Wort
"bessere" ("bessere Auswertung der Nahrung"). Hat das Kind denn nicht genug
Nahrung? Sind Kinder, die nicht so gut verwerten, schlechtere, minderwertige
Kinder? Ist dies der Grund, warum Kinder Keuchhusten haben sollen? Ist dies der
Grund, warum ihnen die Impfung verweigert wird?

Der "Alternative Impfplan der Arbeitsgruppe für differenzierte Impfungen (Dr.
med Albonico)" zum Punkt Keuchhusten, zitiert nach "Gesundheit Sprechstunde",
Nr. 18, 2002, Seite 27:

(Hervorhebungen von mir)
-------------------------------------------------------------------------------
ab 3. Lebensmonat Keuchhusten
(ausnahmsweise, wenn ein Kind in die Krippe geht)
-------------------------------------------------------------------------------

Dr. med. Cornelia De Coster-Selinger:

-------------------------------------------------------------------------------
An dieser Krankheit wachsen dem Kinde Kräfte für seine gesamte
Organisation, welche ihm für das ganze Leben nicht mehr
verlorengehen.
-------------------------------------------------------------------------------

Naturvölker, jenes Kroppzeug, das nur mit Lendenschutz herumrennt, vielleicht
noch einen Knochen oder ein Stück Holz durch die Nase gezogen, jenes niedere,
ungebildete Überbleibsel dessen, was ein Mensch hätte werden können, da irgendwo
in Amazonien, das nicht schreiben und nicht lesen kann, das macht
Mannbarkeitsriten. Die vergißt ein Kind auch nicht so schnell...

Oder die Frauen, die kleinen Mädchen mit rostigen Messern oder Scheren oder
scharfen Muscheln die Geschlechtsteile zerschneiden und sogar zunähen (damit sie
die später wieder aufschneiden können), die machen Fraubarkeitsriten. Die
vergessen die Kinder auch nicht so schnell...

Aber WIR, die Krone der Schöpfung, des Geistes höchste Wesen auf diesem
Planeten, WIR können lesen, WIR wissen, WIR bilden den Astralleib. Und wenn ein
Kind das nicht schafft, dann kommt es eben in das biologische Recycling...

*** *** ***

Im Jahr 2006 unserer Zeitrechnung, das Genom des Menschen ist entschlüsselt,
pharmazeutische Anlagen stellen Impfstoffe und Medikamente her, die uns vor
tödlichen Krankheiten schützen können,

---

geben Eltern ihre Kinder in die Hände von Esoterikern im Arztpriestergewand, die
an den Lippen einer längst verrotteten Leiche eines Psychopathen hängen, und -
seinen Worten folgend - Menschen, Kinder und Erwachsene, sterben lassen.

*** *** ***

Aribert Deckers

Anhang

Beschlüsse des 109. Deutschen Ärztetags
23.-26. Mai 2006, Magdeburg

Ich gebe hier das Impfen betreffende Beschlüsse wieder. Vielleicht wird jetzt,
endlich, den Ritualmorden der Impfverweigerer Einhalt geboten.

http://www.bundesaerztekammer.de/30/Aerztetag/109_DAET/03Beschluss/Top07/09/10.html
(Hervorhebungen von mir)
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Beschlussprotokoll des 109. Deutschen Ärztetages vom
23.-26. Mai 2006 in Magdeburg

Pflichtimpfung für Masern

Auf Antrag von Prof. Dr. Leupold (Drucksache VII-49)
fasst der 109. Deutsche Ärztetag folgende Entschließung:

Der Deutsche Ärztetag fordert die Bundesregierung auf,
umgehend die Masernimpfung in Deutschland nach 20
Abs. 6 Infektionsschutzgesetz (IfSG) als eine
Pflichtimpfung vorzusehen.

Begründung:
Deutschland hat sich im Rahmen der Politik "Gesundheit
für Alle" 21 Ziele für das 21. Jahrhundert der
WHO-Region Europa verpflichtet, die Masern bis zum
Jahre 2007 zu eliminieren. Deutschland ist von diesem
Ziel weit entfernt, wie die derzeitige Masernepidemie in
Nordrhein-Westfalen beweist. Mit Stand vom 10. Mai
2006 wurden in Nordrhein-Westfalen 1106 Masernfälle
gemeldet, wobei von einer nicht unbedeutenden
Dunkelziffer auszugehen ist. Als Ursache für die starke
Ausbreitung gelten Impflücken insbesondere bei den
schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen von 5 bis
19 Jahren (weitere Einzelheiten siehe Epid. Bull. Nr. 18
vom 5. Mai 2006 und Update in Nr. 19 vom 12. Mai
2006).

Deutschland zählt damit zu den Ländern mit der höchsten
Masernmorbidität in der Europäischen Union und als
Ursprungsland für Einschleppungen in andere Länder,
auch den USA.

Dies widerspricht dem Ethos der deutschen Ärzteschaft
und der Vorsorgepflicht des Staates für Kinder und
Jugendliche. Eine wirksame Änderung ist daher dringend
angezeigt (auch in anderen Ländern der EU gibt es
Pflichtimpfungen: Belgien IPV; Frankreich D, T, IPV;
Italien D, T, IPV, Hepatitis B; Slowenien, Tschechien,
Ungarn alles Pflicht).
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http://www.bundesaerztekammer.de/30/Aerztetag/109_DAET/03Beschluss/Top07/09/09.html
(Hervorhebungen von mir)
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Beschlussprotokoll des 109. Deutschen Ärztetages vom
23.-26. Mai 2006 in Magdeburg

Kindesmisshandlung

Der Antrag von Frau Dr. Schulenberg (Drucksache
VII-85) wird zur weiteren Beratung an den Vorstand
der Bundesärztekammer überwiesen:
Der Deutsche Ärztetag fordert die Erstellung eines
Systems, das jeden kindlichen Unfall erfasst, um die hohe
Dunkelziffer von Kindesmisshandlungen zu verringern
und um eine Fortführung von Misshandlungen zu
vermeiden.

Begründung:
Hinter einem Unfall mit Kindern kann sich eine
Misshandlung verbergen. Wenn die Familie aus dem
Umfeld des Behandlers und Behandlungsortes wegzieht,
ein anderes Krankenhaus oder eine andere Praxis
aufgesucht wird, braucht es längere Zeit, bis die
Misshandlung aufgedeckt werden kann. Bei einem
Erfassungssystem, das für jeden Unfall gilt und damit
keine Vorverurteilung darstellt, weil es selbstverständlich
ist, könnte weiteren Misshandlungen vorgebeugt werden,
und die Familie einer Therapie zugeführt werden.
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http://www.bundesaerztekammer.de/30/Aerztetag/109_DAET/03Beschluss/Top07/09/11.html
(Hervorhebungen von mir)
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Beschlussprotokoll des 109. Deutschen Ärztetages vom
23.-26. Mai 2006 in Magdeburg

Impfungen

Auf Antrag von Prof. Dr. Leupold (Drucksache
VII-50neu) fasst der 109. Deutsche Ärztetag folgende
Entschließung:
Der Deutsche Ärztetag fordert die Ärztekammern auf, zu
prüfen, ob gegen Ärzte, die sich explizit und wiederholt
gegen empfohlene Schutzimpfungen nach 20 (3)
Infektionsschutzgesetz (IfSG) aussprechen,
berufsrechtliche Schritte eingeleitet werden können, da sie
mit ihrem Verhalten gegen das Gebot der ärztlichen
Sorgfalts- und Qualitätssicherungspflicht verstoßen.

Begründung:
Schutzimpfungen gehören bekanntermaßen zu den
wirksamsten Maßnahmen der primären Prävention gegen
Infektionskrankheiten. Die rechtlichen Grundlagen sind in
Deutschland mit dem Infektionsschutzgesetz klar geregelt.
Um so erstaunlicher ist die Tatsache, dass in praxi auch
ärztlicherseits in zunehmendem Maße von empfohlenen
Standardimpfungen abgeraten wird. Den behandelnden
Arzt trifft die Pflicht, den Patienten auf die Notwendigkeit
und Möglichkeit der Impfung gegen verschiedene
Ansteckungskrankheiten aufmerksam zu machen, ganz
unabhängig von seiner persönlichen Auffassung.
Entscheidend ist die vorherrschende Ansicht in den
Kreisen der wissenschaftlichen Medizin.
Disziplinarisch und rechtlich bleibt dies zurzeit in
Deutschland leider noch unbeachtet.

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http://www.bundesaerztekammer.de/30/Aerztetag/109_DAET/03Beschluss/Top07/09/12.html
(Hervorhebungen von mir)
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Beschlussprotokoll des 109. Deutschen Ärztetages vom
23.-26. Mai 2006 in Magdeburg

Impfstatus in Gemeinschaftseinrichtungen

Auf Antrag von Prof. Dr. Leupold (Drucksache
VII-51) fasst der 109. Deutsche Ärztetag folgende
Entschließung:

Der Deutsche Ärztetag fordert die zuständigen
Länderministerien auf, die notwendigen
Rechtsbestimmungen zu erlassen, dass in
Gemeinschaftseinrichtungen, wie Kindergärten und
Schulen, nur Kinder aufgenommen werden dürfen, die
einen vollständigen Impfstatus entsprechend den nach
Paragraph 20 (3) IfSG von den obersten Landesgesundheitsbehörden
öffentlich empfohlenen Schutzimpfung dokumentiert
vorweisen können; es sei denn nach ärztlichem bzw.
amtsärztlichem Urteil ist eine Impfung bei dem Kind
oder Jugendlichen kontraindiziert.

Begründung:
Noch auszubauende Rechte von Familien mit Kindern auf
einen Kindergartenplatz oder einen Platz in einem
Gymnasium sind untrennbar auch mit Pflichten
verbunden. Dazu gehört unter anderem auch die
Prophylaxe von Infektionskrankheiten durch
Schutzimpfungen. Auch notorische Impfgegner lassen
ihre Jugendlichen impfen, wenn sie ein Highschooljahr in
einem anderen Land absolvieren wollen. Wir sollten
daher in Deutschland ebenso wie den USA in den
jeweiligen Ländergesetzen festlegen: keine altersgerechte
Impfung - kein Kindergartenplatz und kein
Gymnasienbesuch (no vaccination, no school).
Die gesetzlichen Krankenkassen sollten aufgefordert
werden, neben mehr oder weniger wirksamen
Bonusregelungen (wie z. B. Zahnersatzbonus bei der
AOK Sachsen für Säuglingsimpfung) auch Malussysteme
in Form von Nichtübernahme der Kosten für
impfpräventable Erkrankungen festzuschreiben.
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http://www.bundesaerztekammer.de/30/Aerztetag/109_DAET/03Beschluss/Top07/09/13.html
(Hervorhebungen von mir)
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Beschlussprotokoll des 109. Deutschen Ärztetages vom
23.-26. Mai 2006 in Magdeburg

Höhere Durchimpfungsrate

Beschlussprotokoll des 109. Deutschen Ärztetages vom
23.-26. Mai 2006 in Magdeburg
Auf Antrag von Prof. Dr. Kunze, Prof. Dr. Leupold,
Prof. Dr. Keller, Dr. Voigt, Dr. Bolay, PD
Dr. Benninger, Prof. Dr. Mau, Dr. Peters und
Dr. Zimmermann (Drucksache VII-53) fasst der
109. Deutsche Ärztetag folgende Entschließung:

Der 109. Deutsche Ärztetag fordert die zuständigen
Ministerien der Bundesländer auf, eine vollständig erfolgte
Durchimpfung von Säuglingen und Kleinkindern -
entsprechend den aktuellen Empfehlungen der Ständigen
Impfkommission (STIKO) - zur Voraussetzung für die
Aufnahme in überwiegend staatlich finanzierten
Kinderkrippen und Kindergärten zu machen und diese in
dem künftigen Präventionsgesetz auch gesetzlich zu
verankern.

Begründung:
Die ständig sich verringernde Durchimpfungsrate und
zunehmende Zahl von Impflücken und Impfgegnern
führen zu einem Gesundheitsrisiko für die Bevölkerung.
Eine höhere Durchimpfungsrate kann - entsprechend den
Beispielen in anderen Ländern - nur erreicht werden,
wenn flächendeckend solche Voraussetzungen bestehen.
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http://www.bundesaerztekammer.de/30/Aerztetag/109_DAET/03Beschluss/Top07/09/06.html
(Hervorhebungen von mir)
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Beschlussprotokoll des 109. Deutschen Ärztetages vom
23.-26. Mai 2006 in Magdeburg

Präventionsgesetz

Auf Antrag von Dr. Kaplan, Prof. Dr. Kunze und
Dr. Rechl (Drucksache VII-13) beschließt der
109. Deutsche Ärztetag mit großer Mehrheit:

Die Bundesärztekammer, insbesondere die Ständige
Konferenz Prävention, möge sich gerade jetzt im Vorfeld
des Gesetzentwurfes dafür einsetzen, dass in einem
Präventionsgesetz der Ärzteschaft eine zentrale Aufgabe
zukommt und die Arztpraxis sowie das Krankenhaus in
ihrer Schlüsselfunktion eine adäquate Berücksichtigung
finden. Viele Maßnahmen in der Primärprävention
müssen auch als "hoheitliche Aufgaben" der zuständigen
Länder anerkannt werden.
Neue Setting-Bereiche müssen erschlossen werden,
bereits vorhandene Präventionsmaßnahmen sowohl der
Primär- und Tertiärprävention, aber insbesondere der
Sekundärprävention, müssen weiter ausgebaut und
gefördert werden. Der Gesetzgeber wird aufgefordert,
noch in dieser Legislaturperiode ein Präventionsgesetz zu
verabschieden.

Begründung:
Die Prävention wird in Zukunft gerade aufgrund der
demographischen Entwicklung mit der dadurch
verbundenen Zunahme von chronischen Erkrankungen
einerseits und aufgrund der sozio-kulturellen Einflüsse mit
der Zunahme gesundheitlicher Risiken besonders im
Kindes- und Jugendalter andererseits, immer mehr zu
einer gesamtgesellschaftlichen Aufgabe und somit zu
einem zentralen Thema im Gesundheitssystem. Diese
Aufgabe ist sicherlich von Ärzten nur gemeinsam mit den
anderen Heilberufen, Pädagogen und Sozialarbeitern zu
schultern, jedoch unter Leitung und Koordinierung durch
die Ärzteschaft. Da der Arzt gleichermaßen von
Angehörigen aller sozialen Gruppen und aller Altersstufen
aufgesucht wird, somit einer der wichtigsten
Setting-Bereiche ist, kommt ihm eine zentrale Bedeutung
zu, einer sozialen Ungleichheit in der
Gesundheitsförderung und Prävention entgegen zu wirken
und vor allem auch diejenigen zu erreichen, die mit
Prävention erreicht werden sollen. Dies müssen wir Ärzte
und insbesondere unsere Körperschaften der Politik
klarmachen, um absehbaren Fehlentwicklungen entgegen
zu steuern.
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http://www.bundesaerztekammer.de/30/Aerztetag/109_DAET/03Beschluss/Top07/09/05.html
(Hervorhebungen von mir)
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Beschlussprotokoll des 109. Deutschen Ärztetages vom
23.-26. Mai 2006 in Magdeburg

Präventionsgesetz

Auf Antrag von Prof. Dr. Schulze (Drucksache
VII-41) fasst der 109. Deutsche Ärztetag folgende
Entschließung:
Der 109. Deutsche Ärztetag fordert die Politik auf, der
Prävention in allen gesellschaftlichen Bereichen eine
größere Bedeutung beizumessen und zu diesem Zweck
ein Präventionsgesetz mit fachlicher Unterstützung der
Ärzteschaft auf den parlamentarischen Weg zu bringen.
Zur Stärkung der Prävention fordert der 109. Deutsche
Ärztetag, die Gesundheitsförderung und Prävention auf
allen gesellschaftlichen Ebenen zu stärken sowie
weiterzuentwickeln und über die Sozialversicherungen, als
auch über Steuermittel und private Zuwendungen in
einem gesamtgesellschaftlichen Ansatz zu finanzieren.

Begründung:
Durch die Förderung der Gesundheit und gezielte
Präventionsmaßnahmen lassen sich Krankheiten
vermeiden, mögliche Risikofaktoren für Erkrankungen

DR. ANDREW WAKEFIELD WAS RIGHT. BRIAN DEER IS THE LIAR. (2024)
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